Margaret Atwood Autor 

henrystorm

LifeTime Premium
Registriert
Feb. 2021
Beiträge
11.044
Margaret Atwood

MAtwood.webp

Margaret Eleanor Atwood, (* 18. November 1939 in Ottawa, Kanada) ist eine kanadische Schriftstellerin und Dichterin. Sie schreibt Romane, Essays, Kurzgeschichten und Lyrik.
Margaret Atwood verbrachte ihre frühe Kindheit in Ottawa, Quebec und Ontario, bis ihr Vater, ein Entomologe, 1946 eine Stelle an der University of Toronto annahm, wo sie bis zu ihrem Collegeabschluss am Victoria College lebte. Nach einem Studium der englischen Sprache und Literatur an der University of Toronto und dem Radcliffe College der Harvard University, das sie 1962 mit dem Mastergrad abschloss, lehrte sie ab 1964 als Literaturwissenschaftlerin an verschiedenen Universitäten. Sie lebte in den USA, im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Italien und Deutschland. Heute lebt sie in Toronto. Sie ist mit dem Schriftsteller Graeme Gibson verheiratet und hat eine Tochter.

--> Weiterführende Informationen und Bezugsquellen per Konversation <--​
  • Rules:
  • Nette Konversation mit Titel: Margaret Atwood
  • Link vom Thema mit in die Konversation
  • Keine Anfrage für User unter 6 gezählten Beiträgen (Neuling)
 
Titel: (alle Ausgaben in DE)

Margaret Atwood - Das Herz kommt zuletzt
Margaret Atwood - Das Zelt
Margaret Atwood - Der Report der Magd
Margaret Atwood - Die Penelopiade
Margaret Atwood - Die Räuberbraut
Margaret Atwood - Die steinerne Matraze (Erzählungen)
Margaret Atwood - Die Tür (Gedichte)
Margaret Atwood - Die Zeuginnen
Margaret Atwood - Katzenauge
Margaret Atwood - Lady Orakel
Margaret Atwood - MaddAddam Trilogy 1 - Oryx & Crake
Margaret Atwood - MaddAddam Trilogy 2 - Das Jahr der Flut
Margaret Atwood - MaddAddam Trilogy 3 - Die Geschichte von Zeb
Margaret Atwood - Moralische Unordnung
Margaret Atwood - Payback - Schulden und die Schattenseite des Wohlstands
Margaret Atwood - Penelope und die zwölf Mägde

Der Report der Magd:
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts haben fanatische religiöse Sektierer im Norden der USA die sogenannte Republik Gilead installiert, deren oberstes Ziel die Sicherung der Fortpflanzung ist, nachdem die ›europiden Rassen‹ seit Jahren einen drastischen Geburtenrückgang zu verzeichnen hatten. Perfide Machtstrukturen sollen die größtmögliche Ausbeutung der weiblichen Gebärfähigkeit gewährleisten; dazu gehören die totale Entmündigung der Frauen und ihre Klassifizierung in Hausfrauen, Gebärmaschinen und Dienerinnen. Wer nicht funktioniert oder sich widersetzt, wird zur ›Unfrau‹ erklärt und in die Kolonien zur Giftmüllbeseitigung abgeschoben. Eine dieser jungen, zu Reproduktionszwecken rekrutierten Frauen, der sogenannten Mägde, die den männlichen Führungskräften von Gilead als Zweitfrau zugewiesen werden, ist Desfred, die Hauptfigur und Erzählerin des Romans. Sie wird am Ende aus Gilead entkommen können.
Margaret Atwood hat mit ihrem spannenden und beklemmenden Roman ein Beispiel einer negativen Utopie gegeben, dem die Kritik den visionären Rang von Orwells ›1984‹ und Huxleys ›Brave New World‹ attestiert hat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Weitere Titel: (DE)

Margaret Atwood - alias Grace
Margaret Atwood - Der blinde Mörder
Margaret Atwood - Ein Haus mit vielen Zimmern
Margaret Atwood - Tipps für die Wildnis (10 Short Storys)



alias Grace:

Toronto, 1843: Das junge Dienstmädchen Grace wird mit sechzehn des Doppelmordes an ihren Arbeitgebern schuldig gesprochen. In letzter Sekunde wandelt das Gericht ihr Todesurteil in eine lebenslange Gefängnisstrafe um. Sie verbringt Jahre hinter Gittern, bis man sie schließlich entlässt. Im Haushalt des Anstaltdirektors begegnet sie dem Nervenarzt Simon, der ihrer Geschichte auf den Grund gehen will: Ist Grace eine gemeingefährliche Verbrecherin oder unschuldig? Margaret Atwood hat einen Roman von hypnotischer Spannung geschrieben, der die Geschichte einer realen Gestalt, einer der berüchtigtsten Frauen Kanadas erzählt.

Der blinde Mörder:
Kanada, in den 1930er Jahren:
Laura, fünfzehnjährige Tochter eines Fabrikanten, verfällt einem Gewerkschaftsagitator. Doch auch für ihre Schwester Iris verkörpert er das romantische Ideal eines Mannes. Als Laura einige Jahre später von seinem Tod erfährt, begeht sie Selbstmord. Zurück bleibt ein Manuskript mit dem Titel »Der blinde Mörder«, das Laura postum berühmt macht. Aber ist sie wirklich die Autorin? Iris versucht Jahre später, sich rückblickend Klarheit über die Geschehnisse zu verschaffen.

Vierzehn Tage:
New York im April 2020. Während des ersten Lockdowns wird das Dach ihres Mietshauses für die Bewohner zur überraschenden Zuflucht vor der Isolation. Jeden Abend treffen sie sich dort und erzählen einander ihre ungewöhnlichen, spannenden, komischen und bewegenden Geschichten. Jeder Mieter und jede Mieterin steuert eine bei (wahr oder zumindest gut erfunden), und ein neues Decamerone für unsere Zeit nimmt seinen Anfang. Allmählich findet die Runde zu einer unerwarteten Gemeinschaft und Anteilnahme füreinander...
Ein Loblied auf das Leben, die Menschlichkeit und die Gemeinschaft.
Ein einzigartiges Romanprojekt, das 36 der hochkarätigsten Autorinnen und Autoren der US-Gegenwartsliteratur versammelt – von Margarete Atwood bis Silvia Day, von Celeste Ng bis John Grisham.
 
Weiterer Titel:

Margaret Atwood - Meine böse Mutter

Eigentlich hätte ihre Mutter eine Vorzeigemama sein können - aber deren gestärkte Hemdblusenkleider, Perlenketten und geblümte Schürzen täuschten niemand. Auch die sehr merkwürdigen, durchwegs giftigen Pflanzen in ihrem Suburbia-Vorgarten, liessen vermuten, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Wenn sie in Nöten waren, kamen die Nachbarinnen zwar zu geheimnisvollen Treffen zu ihr, luden sie aber nie zum Tee ein ... Es gab genug Hinweise, ihre prophetische Warnungen sehr ernstzunehmen - selbst wenn es um den ersten Freund geht ... Das Leben einer Teenagerin in Kanada in den 1950iger Jahren in der Vorstadt ist schwer genug, auch wenn man keine Mutter hat, die wahrscheinlich eine Hexe ist. Schon der Makel, dass ohne Vater aufzuwachsen hätte gereicht, um als Außenseiterinzu gelten. Aber so wird das, was eine durchscnittliche Pubertät hätte sein können, zu einer Achterbahnfahrt aus Vermutungen und Zweifeln. Als die Tochter irgendwann erwachsen wird und die Behauptungen ihrer Mutter immer haarsträubender werden, beginnt sie, alles in Frage zu stellen, was sie einst für selbstverständlich hielt.
 
Zurück
Oben Unten