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Für Polynome dritten Grades gibt es noch Lösungsformeln, die sind aber etwas komplizierter als die pq Formel(für 4 auch, dann ist Schluss). Kannst mal bei wikipedia nach der Formel kucken, Newton geht natürlich auch, ist aber dann nicht exakt.
Newton hat halt das Problem, daß man stets zur Nullstelle hin absteigt. Heißt: Mit einem Startwert findet man höchstens eine Nullstelle. Um alle 3 Nullstellen per Newton Verfahren zu berechnen, braucht man die Stellen der Extrema, sowie den Nachweis, daß die Funktion in den 3 Intervallen ]-oo, 1.Extrema[, ]1. Extrema, 2. Extrema[, ]2. Extrema, +oo[ einen Vorzeichenwechsel enthält. Sonst ist Newton auf so einem Intervall eh sinnlos. Ferner muß man aufpassen welchen Startpunkt man jeweils in den 3 Intervallen wählt. Wenn's dumm läuft, springt ihr nämlich aus den Intervall raus. Nehmt die mittlere Nullstelle und als Startpunkt einen Punkt, der nur minimal links vom relativen Minimum der Funktion ist. Schon landet ihr bei der linken Nullstelle. Also Newton in allen Ehren, nur man muß wissen, was man tut .
Außerdem ist Newton, wie es schon hier gesagt wurde nur ein approximatives Verfahren, welches Dir die Nullstelle bis zu einer gewissen Genauigkeitsschranke ausrechnet. Mit Papier und Bleistift würde ich das sowieso nicht ausrechnen wollen.
Also x ausklammern ist natürlich völliger Quatsch, dass macht nur Sinn, wenn alle Glieder ein x haben.
Da es keine ganzzahlige Lösung gibt, sollte man die erste Nullstelle über das Newton-Verfahren ermitteln. Logischerweise kriegt man die Lösung nur näherungsweise. Ich würde mal auf 2 Stellen hinter Komma berechnen.
Dann kannst du mit dem Wert Polynomdivision machen und die übrigen beiden Nullstellen mit quadratischer Ergänzung oder p-q Formel berechnen.
also wir dürfen in Thüringen in der Oberstufe folgenden offiziell nicht programmierfähigen Taschenrechner verwenden:
Casio fx-991MS
Der löst auch Gleichungen 3. Grades und auch Gleichungssysteme mit 3 Unbekannten.
Kann ich euch nur empfehlen (vor allem dann in der 11 - bei Kurvendiskussionen.... )
fu_mo
PS.: wie der das macht, weiß ich nich - is ja auch eigentlich woscht
PPS.: es gibt auch so ein Verfahren nach BOLZANO. dabei muss man ein Intervall finden, in dem ein Vorzeichenwechsel bei den Funktionswerten der Intervallgrenzen vorliegt. Dann halbiert man das Intervall und schaut nach, wo der VZW is. halbiert wiedeer usw.
musst ich ma in Info für Turbo Pascal schreiben. Wer den Code haben will, muss es halt sagen (is zu lang, als dasss man den hier posten könnte
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