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Peter Berling

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Das Multi-Talent Peter Berling fand über viele Umwege zu seiner eigentlichen Berufung dem epischen Erzählen großer historischer Stoffe. 1934 in Meseritz-Obrawalde (ehemalige Grenzmark) als Sohn der Architekten und Poelzig-Schüler Max und Asta Berling geboren, erlebte er die Kindheit im Osten und den Krieg in Osnabrück. Mit 15 trampte er zum ersten Mal nach Paris, mit 17 flog er vom Gymnasium. Nach einer Maurerlehre und neben verschiedenen Jobs als Reiseleiter, Konzertveranstalter und Musikverleger studierte er an der Münchner Akademie für Bildende Künste und kam über Design und Werbegrafik zum Film.

Bekannt wurde er als Produzent der ersten Filme von Alexander Kluge, Werner Schroeter und Rainer Werner Fassbinder eine wilde Zeit, über die er in seinem Buch „Die 13 Jahre des Rainer Werner Fassbinder“ berichtet. Als Charakterdarsteller wirkte er in über siebzig Filmen mit, darunter „Aguirre der Zorn Gottes“, „Die Ehe der Maria Braun“, „Der Name der Rose“, „Homo Faber“, „Die letzte Versuchung“ sowie „Doc Snyder“ und „Praxis Dr. Hasenbein“.

Seit 1969 lebt Peter Berling in Trastevere, einem der ältesten Stadtteile Roms und sammelt bei seinen Filmarbeiten rund um das Mittelmeer und im Orient Material über die Zeit der Kreuzzüge. Seine Rolle als Bischof von Assisi in Lilian Cavanis historischem Film „Franziskus“ wurde zum Anlass für seinen ersten Roman „Franziskus oder Das zweite Memorandum“

(Gustav Lübbe Verlag, 1989), in dem bereits viele Figuren der späteren Kinder-des-Gral-Tetralogie eingeführt werden.

Nach dem Erfolg von „Franziskus“ begann Peter Berling mit der Entwickung des umfangreichen Grals-Stoffes, dessen esoterische Hintergründe ihn schon seit seiner Begegnung mit Otto Rahns Buch „Der Kreuzzug“ gegen den Gral beschäftigten. Aus seinen jahrzehntelangen Studien der Stauferzeit und aller über die Katharer-Verfolgung zugänglichen Quellen entstand der Romanzyklus „Die Kinder des Gral“, der mit dem vierten Band „Der schwarze Kelch“ im Herbst 1997 abgeschlossen wurde. Der 2000 erschienene historische Roman „Die Ketzerin“ spielt zur Zeit der Kreuzzüge.

Das Erscheinen von „Les Enfant du Graal“ in Frankreich und „Los Hijos del Grial“ in Spanien übertraf den Erfolg in Deutschland noch, vor allem bei der Kritik. Weitere Übersetzungen erschienen in Russland, Polen, der Slowakei und Griechenland, ferner in den Niederlanden, Portugal und Lateinamerika.


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Titel von Peter Berling

Peter Berling - Gral-Zyklus 01 - Die Kinder des Gral
Peter Berling - Gral-Zyklus 02 - Das Blut der Könige
Peter Berling - Gral-Zyklus 03 - Krone der Welt
Peter Berling - Gral-Zyklus 04 - Der Schwarze Kelch
Peter Berling - Gral-Zyklus 05 - Der Kelim der Prinzessin
Peter Berling - Das Kreuz der Kinder (Pdf)
Peter Berling - Kreuzug der Kinder
Peter Berling - Die dreizehn Jahre des Rainer Werner Fassbinder (Biografie)

Format: Epub/Mobi
 
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