sorei
Urgestein
- Registriert
- Okt. 2011
- Beiträge
- 932
Ich hab mal gesucht, aber keinen thread zu dem Thema gefunden, kann mich aber auch an keinen erinnern, sollte ich mich irren, bitte ich um Entschuldigung...
Thema Beschneidung, bzw:
wie oben im Titel angegeben, interessiert mich auch der Aspekt der religiösen (angeblichen) "Unantastbarkeit" von (auch) religiösen Ritualen und Traditionen, in dem Fall eben zunächst "aufgehängt" an dem Thema Beschneidungen innerhalb der jüdischen Religion (aber nicht zwangsweise darauf beschränkt)
Zunächst: ich habe hohen Respekt vor Religionen und finde Religion/Spiritualität sehr wichtig, zunächst in jeder Couleur (Auf das ein jeder nach seiner Facon selig werde), Religionsfreiheit und auch die Möglichkeit, zu wählen, finde ich wichtig.
Im Ausland versteht man zum Teil nicht, was hier in Deutschland gerade in Sachen Beschneidung läuft.
Egal wie wichtig Religion ist, und unabhängig von jedem Respekt, finde ich ebenso wichtig, dass Themen und Aspekte diskussionsfähig bleiben.
Und keine heiligen Kühe auf (eventuell dünnem) Eis bleiben müssen.
Das gilt für Diskussionen über Zölibat genauso wie für das Thema Beschneidung, meiner (unmapßgeblichen) Meinung nach.
Hier ein paar links:
Ethikrat zur Beschneidung: Nur mit Betäubung und Erlaubnis - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
Meldung: Zweifel an schneller gesetzlicher Lösung für Beschneidungen - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - WELT ONLINE
Rituelle Beschneidung: Beschneidungsdebatte empört Israel - Inland - FAZ
Was mich prinzipiell an der Debatte irritiert, sind Aussagen (in talk shows gehört) wie:
- wenn man es sich früh macht , wird es gar nicht mehr gemacht, denn späterhin würde es niemand mehr machen lassen.
- es ist immer schon so gewesen und gehört einfach zum Judentum dazu.
- Es wird so früh gemacht, damit der Betroffene (schmerzmäßig) noch nichts mitbekommt
(dies ist meine Zusammenfassung von bestimmten sog. Argumenten)
Ich würd gern ein paar Meinungen hören.
Darf soetwas wie ein Beschneidungsritual also nicht diskutiert, nicht in Frage gestellt werden?
Ich erinnere mich gut an die Kopftuchdebatte. Und da gings nichtmal um schneidende Instrumente...
Es geht mir nicht um respektlosen Umgang mit Religion, es liegt mir fern irgendjemand zu nahezutreten.
Thema Beschneidung, bzw:
wie oben im Titel angegeben, interessiert mich auch der Aspekt der religiösen (angeblichen) "Unantastbarkeit" von (auch) religiösen Ritualen und Traditionen, in dem Fall eben zunächst "aufgehängt" an dem Thema Beschneidungen innerhalb der jüdischen Religion (aber nicht zwangsweise darauf beschränkt)
Zunächst: ich habe hohen Respekt vor Religionen und finde Religion/Spiritualität sehr wichtig, zunächst in jeder Couleur (Auf das ein jeder nach seiner Facon selig werde), Religionsfreiheit und auch die Möglichkeit, zu wählen, finde ich wichtig.
Im Ausland versteht man zum Teil nicht, was hier in Deutschland gerade in Sachen Beschneidung läuft.
Egal wie wichtig Religion ist, und unabhängig von jedem Respekt, finde ich ebenso wichtig, dass Themen und Aspekte diskussionsfähig bleiben.
Und keine heiligen Kühe auf (eventuell dünnem) Eis bleiben müssen.
Das gilt für Diskussionen über Zölibat genauso wie für das Thema Beschneidung, meiner (unmapßgeblichen) Meinung nach.
Hier ein paar links:
Ethikrat zur Beschneidung: Nur mit Betäubung und Erlaubnis - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
Meldung: Zweifel an schneller gesetzlicher Lösung für Beschneidungen - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - WELT ONLINE
Rituelle Beschneidung: Beschneidungsdebatte empört Israel - Inland - FAZ
Was mich prinzipiell an der Debatte irritiert, sind Aussagen (in talk shows gehört) wie:
- wenn man es sich früh macht , wird es gar nicht mehr gemacht, denn späterhin würde es niemand mehr machen lassen.
- es ist immer schon so gewesen und gehört einfach zum Judentum dazu.
- Es wird so früh gemacht, damit der Betroffene (schmerzmäßig) noch nichts mitbekommt
(dies ist meine Zusammenfassung von bestimmten sog. Argumenten)
Ich würd gern ein paar Meinungen hören.
Darf soetwas wie ein Beschneidungsritual also nicht diskutiert, nicht in Frage gestellt werden?
Ich erinnere mich gut an die Kopftuchdebatte. Und da gings nichtmal um schneidende Instrumente...
Es geht mir nicht um respektlosen Umgang mit Religion, es liegt mir fern irgendjemand zu nahezutreten.

