Cuinae schrieb:
Ich wäre für keine Strafe,wenn seine einstigen Förderer und Verbündeten,nämlich Bush und Konsorten,nicht auch welche bekämen.Aber da nunmal der Sieger über Recht und Unrecht entscheidet,wird es ihm wohl bald ziemlich dreckig gehen.Dass wir mit den USA verbündet sind,sieht man auch sehr deutlich in diesem Thread.Da soll nochmal einer sagen,wir hätten regierungstreue Medien.
Nene, sowas kann ich einfach nicht verstehen.
Wir haben Person A und wir haben Person B, beide haben ein oder mehrere Verbrechnen begangen.
Jetzt wird überlegt Person A zu bestrafen, was sicher richtig wäre, denn sie ist ja, wie wir schonmal feststellten, ein Verbrecher. Aber leider unternehmen wir nichts gegen A, da wir Person B nicht bestrafen. Weil wir also mit Person B einen Fehler machen, sie nämlich nicht bestrafen, rechtfertigen wir einen weiteren Fehler bei Person A, denn die wird deswegen nicht bestraft.
Und weil wir A und B nicht bestrafen, rechtfertigen wir damit zukünftig nochmal den selben Fehler bei der fiktiven Person C zu begehen (und dann D, E usw.).
Wenn jemand ein Verbrechen begeht kann man Straffreiheit dafür doch nicht rechtfertigen, das ein anderer Verbrecher nicht bestraft wurde!
Wenn man diesem Unsinn wirklich folgen würde, dann würde Mord (besser ich sage Kinderschändung, das ist noch schlimmer!) nicht mehr bestraft, da es irgendwann mal jemanden gab der nicht bestraft wurde (ob man es nicht wollte oder konnte ist egal)!
Vielleicht muss man Bush und Co auch für diverse Dinge zur Verantwortung ziehen, aber das ändert nichts daran, dass man eventuelle Verbrechen anderer Personen untersucht! Oder aber bewiesene Verbrechen anderer bestraft! Es sollte Ziel sein alles was zu bestrafen was zu bestrafen ist und lieber einer der nicht bestraft worden ist, statt X die wegen diesem einen frei kommen, das sollte doch klar sein wenn man nur ein kleines Fitzelchen nachdenkt!
Zum Thema:
Zum Anfang: "Abschlachten" impliziert doch schon dass es unrecht ist; jedenfallsl "schlachtet" man keinen Menschen, allein von der Wortwahl und dessen Bedeutung ist dass doch sicher nicht zu rechtfertigen.
Dann: Ich bin gegen die Todesstrafe, lebenslang hinter Gittern von mir aus, aber die Todesstrafe ist für mich keine Alternative, zum einen weil man damit neue Täter schafft und zum anderen allein vom "strafenden Aspekt", denn da ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube, ist nach dem Tod nichts und somit ist lebenslang Arest bei dem man weiß, dass draußen so viele Möglichkeiten sind viel schlimmer als der Tod (und wenn es doch so ein Leben nach dem Tod gibt wäre es auch besser die Leute einzusperren, wer weiß schon wessen Religion recht hat, nachher tötet man Leute die Recht haben und die kommen dann früher ins Paradis)