Seid ihr schon mal beklaut worden? Diskussion 

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Moin, moin

Selbst wenn ich mit viel gutem Willen die erhobene Steuer als Diebstahl interpretiere und das Auswandern nach Somalia als mögliche Reaktion auf diesen Diebstahl, fehlt mir doch die Phantasie...

...Ich besitze das Privileg, mit meinen Steuern Organisationen – wie z. B. Staatssekten, mitsamt ihren Umtrieben und ihrer Prunksucht – zu unterstützen, Pleite-Milliardäre zu finanzieren (Bankenrettung), und Kriegseinsätze, verbunden mit Massentötungen an Zivilisten finanziell abzusichern.

Bestimmt kannst Du die Liste der Privilegien erweitern....
(Auszug zwecks Vermeidung von Komplettquotes)

... dieses hier irgendwie mit dem ursprünglichem Thema dieses Threads zu verbinden.

Da ich immer gerne dazulerne, erklärt es mir bitte, ... oder versucht euch doch bitte ein wenig mehr am Thema der Threads zu orientieren.
 
Schön, im Diskussionsforum zu sein ...[...]
Denn hier ist es (hoffentlich) erlaubt, vom Thema abzuschweifen; sozusagen „vom Hundertsten ins Tausendste (zu) kommen“.

Nachdem von kompetenter Stelle der produktive Rat
[...]nach Somalia oder in ein ähnliches Land zu ziehen[...]
erteilt wurde, lag (für mich) nichts näher, als hier „ins Tausendste“ zu kommen.

[...]fehlt mir doch die Phantasie...[...]Da ich immer gerne dazulerne, erklärt es mir bitte,[...]
Nicht aufgeben, Phantasie kommt vielleicht noch.

Wunsch nach Erklärung (gern erteilt):

Vom Hundertsten ins Tausendste kommen:

Umschweifig reden; abschweifen; sich in Details verlieren.
Die Redensart stammt ursprünglich vom Rechnen mit dem Rechenbrett, einem vom 15.bis 17. Jahrhundert verbreiteten nummerischen Hilfsmittel. Das Rechenbrett hatte Rubriken, die mit I (Einer), X (Zehner), C (Hunderter) und M (Tausender) bezeichnet waren. Mit so genannten Rechenpfennigen wurde auf diesen Linien der Zahlenwert durch Hin- und Herschieben ermittelt. Gerät ein Rechenpfennig "vom Hundertsten ins Tausendste", also auf eine falsche Linie, dann ist die Rechnung unkorrigierbar dahin, und der Fehler kaum mehr nachvollziehbar. Noch Luther gebraucht die Wendung als bloßen Vergleich, wenn er schreibt: "Sie haben eine seltsame Weise zu reden, als sie keine Ordnung halten, sondern das Hundert in das Tausend werfen." Die Redewendung bezog sich also ursprünglich auf einen Rechenfehler. Seit man diesen Bezug nicht mehr versteht, verbindet sich mit der Redensart die Vorstellung, dass man nicht über 100, sondern über 1000 Dinge redet.
 
Mit Staatssekten , Pleite-Milliardäre, Kriegseinsätze und Massentötungen hat das Thema wohl wenig damit zu tun, hier geht es einfach um Diebstahl.

Ich mache mal weiter mit der Diskussion "Seid ihr schon mal beklaut worden?" , bevor einer das Thema vorzeitig zu macht.

Im letzten Sommer hat man mir alle Pfirsiche und Pflaumen aus meinem Garten vom Baum gestohlen. Sehr ärgerlich wenn man die Früchte für nur ein paar Pfennige im Laden bekommt. Vielleicht hat jemand einfach nur Appetit darauf gehabt (hätte er mich höflich gefragt, hätte ich ihm auch ein paar Früchte spendiert) , aber das einer heimlich über den Zaun steigt und alle Früchte vom Baum abfrisst ist mehr wie dreist.
 
Mit Staatssekten , Pleite-Milliardäre, Kriegseinsätze und Massentötungen hat das Thema wohl wenig damit zu tun, [...]
Na gut (schließlich soll niemand durch Abschweifungen vom Thema das Thema vergessenen).

Fahrräder: Mit den meiner Frau und mir geklauten Rädern könnte schon ein kleiner Fahrradfuhrpark eröffnet werden. Offenbar normal.
Ausrüstungsgegenstände/Kleingeräte: Seit meiner nunmehr etwas mehr als 20jährigen Selbstständigkeit im Wert von etwa 500 Euro. Ärgerlich, aber eine zu vernachlässigende Größenordnung.

Ein einziger – es handelte sich um einen Einbruchdiebstahl – Fall fiel aus dem Rahmen (eine etwas längere „Geschichte“).

Der Dieb stieg nachts durch ein gekipptes Oberfenster in die Geschäftsräume ein, stahl einen größeren Geldbetrag (ich erwartete am Tag darauf einen polnischen Sportgerätehändler; die Hälfte des Betrags wurde im Übrigen von der Versicherung ohne große Formalitäten ersetzt: Es reichte der Bankbeleg und die Anzeige), mehrere Messer, einen goldener Füllfederhalter einer (ausländischen) Regierung, und – worst case – zwei Pistolen.

Die zwei Kriminalbeamten waren fünf Minuten nach Anruf zur Stelle. Zuallererst die Frage, ob ich die Waffen nachts ordnungsgemäß weggesperrt hätte. Auf meine Antwort, dass ich das immer so hielte, ein (unverhohlen zweifelndes) „das wollen wir einmal glauben“.

So weit, so gut.

Etwa eine Woche später – es war Sonntag und ich leitete gerade einen Wochenendlehrgang – einer meiner Schüler „[Stary], da ist jemand im Büro, der dich sprechen will“.

Ein junger Mann, so um die dreißig, wartete bereits mit einer Plastiktüte auf mich. Er öffnete die Tüte, in der meine zwei Pistolen lagen „die sind doch von ihnen?!“. Auf meine Frage, wo er die Waffen her hätte und wie er darauf käme, dass sie mir gehörten, erklärte er mir, dass er sie mit der Plastiktüte in der nahen Tiefgarage gefunden hätte und die beiliegenden Kreditkarten auf mich verwiesen hätten. Ich war heilfroh – anders kann es wohl nicht ausdrücken – öffnete meinen Geldbeutel und drückte ihm einen Hunderter (hätte ich in diesem Moment einen 500er Schein gehabt, hätte er ihn auch bekommen) und fragte ihn nach seinen Namen, den er mir, wahrscheinlich überrascht durch den Geldschein auch nannte: „Boh.“.

Von mir sofort Anruf bei der Polizei: „Die Pistolen wurden mir soeben zurückgebracht“. Ich erzählte am Telefon kurz den Hergang der Übergabe und wollte den Namen des Überbringers nennen, als mich der Beamte unterbrach: „Den Namen haben wird schon, das ist der Typ, der bei ihnen eingebrochen hat und den wir schon seit längerem wegsperren wollen.“

Der Dieb wohnte auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit seiner Freundin zusammen. Nach dem Diebstahl hatte er nichts besseres zu tun, als in der Wohnung seiner Freundin herumzuballern und Löcher in die Wand zu schießen. Die Freundin warf ihn aus der Wohnung und rief die Polizei an. Daher war die Polizei bereits vor meinem Anruf bestens informiert.

Ein gutes Jahr nach diesem Vorfall wurde ich als Zeuge vor Gericht geladen. Der Dieb war zu dieser Zeit schon ein dreiviertel Jahr in U-Haft. Es musste also ein bisschen mehr als „lediglich“ ein Einbruchdiebstahl vorliegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir wurde schon zwei mal ins auto eingebrochen. .. beim ersten mal mein 3 monate altes autoradio geklaut und beim zweiten mal mein navi :(
 
Dir steht es frei, nach Somalia oder in ein ähnliches Land zu ziehen.
Da musst du keine Steuern zahlen ;)
Dafür musst du auf so Privilegien wie eine funktionierende Staatsgewalt, die nur
durch Steuern ermöglicht werden, verzichten...

Phunny

auf die staatsgewalt kann ich gut und gerne verzichten. allerdings wird das jetzt zu sehr "off topic"
 
bei mir haben sie die autoscheibe eingeschlagen und mir das navi vor ca 5 jahren geklaut
 
Ich wurde schon 2x beklaut, aber der Dieb dürfte jedesmal wenig Freude gehabt haben.
Das 1. Mal in Paris wurde mir in der Mensa der Cité U meine Geldbörse geklaut, die ich neben meinem Teller abgelegt hatte. Nur war kein Geld mehr drin, weil ich meine Travelers und Francs kurz davor meiner Freundin zur Aufbewahrung gegeben hatte.
Das 2. Mal wurde meine Dauphine aufgebrochen und eine alte Decke geklaut. Der Dieb wird keine Freude damit gehabt haben, denn sie war voller Glasscherben und Kittbrocken aus der Glaserei meines Ex.
 
Ich bin schon einige Male beklaut worden, aber der Schaden hielt sich zunächst in Grenzen. Das war zu Zeiten als ich in einer etwas "unübersichtlichen" WG lebte. Eines Tages fehlte mir ein goldener Ring und ich wurde richtig sauer und hab das auch zum Ausdruck gebracht. Danach fehlte nichts mehr (!). Erwischt hab ich nie einen, aber ich bin mir fast sicher, dass das nicht meine Mitbewohner waren, die geklaut haben, sondern "Gäste" die in der Wohnung ungehindert ein und aus gingen. Hätte ich jemanden erwischt, wäre ich sicher bald ausgezogen, denn ich hätte mich in seiner Gegenwart nicht mehr wohl gefühlt.
 
Bei meinem Moped wurde der Sitz aufgebrochen und die Helme entwendet. Zur Polizei gegangen aber war im Endeffekt sinnlos, weil sie meinten dass sowas schnell auf Flohmärkten landet oder im Ausland und es dann nur noch schwer ist die Sachen zurückzubekommen.

Aber naja war Gott sei Dank nicht wichtigeres.
 
mein nagelneues 700 €-Rad wurde kürzlich aus dem Keller geklaut, wo es auch noch abgeschlossen war!!!:hot:
 
Mir hat man noch nie mein Geld oder meine Handtasche gestohlen, weil ich nie mit offener Handtasche herumlaufe, wie ich es leider sehr oft speziell bei älteren Damen beobachten muss.

Vorsicht ist die Mutter der Weisheit, nachher zu jammern ist zu spät. Allerdings hat man in der Garage mit einem Schlossstich mein Auto aufgebrochen, allerdings fand man außer alten Musikkassetten, wo ich froh war, dass sie weg waren, und ein paar Kleinigkeiten aus dem Handschuhfach nichts zu stehlen.....
 
Zuletzt bearbeitet:
eigentlich nur 2 mal
- ein Fahrrad vom Hinterhof
- als Kind ein Regenschirm (in der Schwimmhalle vergessen, der war natürlich weg)

Seit dem passe ich wie ein Luchs auf meinen Kram auf.
 
diversen Jacken in Abendlokalen habe ich im Laufe
der Jahre verloren..


ansonsten gab es nur Ideenraub und Frauendiebstahl:D
 
leider ja und auch selber schuld dabei. Habe den Spindschlüssel in meiner Tasche gelassen, während ich im Schwimmbad war. Hätte ich ihn am Arm gehabt, wäre nichts passiert
 
Ja, mir hat mal jemand mein Handy geklaut.
Und vor zwei Wochen hat jemand versucht die Wickeltasche vom Kinderwagen zu klauen (der steht im Treppenhaus und ich kam gerade nach Hause und hab die Tasche kurz dort hängen lassen, bei einem 6Parteien Haus eigentlich nicht gefährlich..)
Zum Glück hat die Person die er besucht hat das mitbekommen und den Kerl geschimpft.. von einer Anzeige hab ich abgesehen, weil es ein Teenager war.
Manchmal bin ich zu nett..
 
Ja man hat mir versucht im Stadion den Geldbeutel zu klauen. Allerdings habe ich es bemerkt und mich "freundlich" bedankt ;-)
 
Ich wurde bis dato einmal bestohlen und das war im Terminal in Ausland.

Reisetasche incl. Flugticket, Reisepässe etc. das Geld war zum Glück nicht dabei.

Das gute dabei war, dass derjenige oder diejenige die Tasche in Mülleimer geschmissen hat und Flughafen Personal das Hotel benachrichtigt hat in dem wir waren.

In der Tasche hat nichts gefehlt, ich sag mal Glück im Unglück :)
 
1x Lenker vom Motorrad
5x Autoradio
1x das ganze Auto

Taschendiebstahl oder Fahrradklau habe ich noch nie erlebt. Bin eigentlich immer wachsam und habe meine "Sachen" gut verstaut. Ich wirke eher Aufmerksam, Selbstbewusst und Wehrhaft. Das scheint Diebe abzuhalten. Mein Fahrrad hat drei Schlösser die auch benutzt werden.

Beim Lenker war ich noch Schüler. Das Teil einfach abgeschraubt und alle Kabel abgeschnitten. Da war ich richtig sauer, weil es mir finanziell schwer gefallen ist, den Schaden zu ersetzen und ich auf das Motorrad angewiesen war.
Wegen der Autoradios wurde ich von der Versicherung gekündigt. Mit der Zeit stumpft man ab. Aber der Ärger bleibt.
Als das Auto weg war, war ich eigentlich nur überrascht. Es wurde 4 Wochen später von der Polizei gefunden. Den Wagen habe ich sofort verkauft, weil ich nicht mehr damit fahren wollte. Ich habe das als Verletztung meiner Privatsphäre empfunden. Seitdem gönne ich mir eine Garage.

Grundsätzlich ist mein Empfinden so, dass ich nicht auf die Polizei, und schon gar nicht auf die Justiz vertraue. Sollte ich jemanden erwischen, fällt der mindestens zweimal die Treppe runter bevor die Polizei kommt.

Einen beinahe Diebstahl gab es noch. Der Paketdienst hat ein Päckchen vor meiner Tür abgelegt als ich bei meinen Nachbarn gegenüber war. Ein "Klinkenputzer" kniete vor meiner Tür und fingerte am Paket herum als ich die Tür öffnete. Der war so erschrocken, dass er gleich die Treppe runtergefallen ist bevor er aus dem Haus türmte.

Jetzt dürfen die Gutmenschen mich zerreißen. Als vor zwei Jahren ein Rentner in einer Hamburger Villa auf die Räuber schoß, die ihn überfallen und Mißhandelt haben und einen erwischte, fand ich das gut!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Meine Fahrrad Anhänger LED Rückleuchten wurden mal geklaut aber das wahrs auch schon .......

LED Leuchten sind einfach schlecht zu schützen außer man zieht sie ab :(
 
Gerade heut bin ich dabei, beklaut zu werden. Doch mal sehen, ob ich dem einen Riegel vorschieben kann.

Ich habe vor wenigen Tagen bei eBay eine Jacke für das Anfangsangebot von €1,- + Porto ersteigert (pfleglich behandelt in gutem Zustand, tierfreier Nichtraucherhaushalt). Nun ist das Geld wohl angekommen und der Verkäufer schrieb mich sogleich an, er möchte meine Bankdaten, um das Geld zurückzuüberweisen. Beim Einpacken sei der Reissverschluss kaputtgegangen.

Nichts da, schrieb ich zurück, so gehe das nicht. Die Ware sei inzwischen vollständig bezahlt und somit mein Eigentum und er habe nicht ungefragt über mein Eigentum zu entscheiden.

Ausserdem nehme ich es ihm nicht ab, daß ausgerechnet bei Einpacken ein robuster Reissverschluss einfach so kaputtgehe. Entwerde sei die Jacke schon vorher vorgeschädigt gewesen und er habe Ware in fragwürdigem Zustand verkauft oder aber der Grund sei nur vorgeschoben, weil er einen höheren Betrag erwartet hätte und sich nun auf meine Kosten vor der Lieferung drücken wolle.

Ich bat um Zusendung aussagefähiger Bilder, um den Schaden ausreichend begutachten zu können, um anschliessend eine Entscheidung zu treffen, wie mit der Lieferung der Ware zu verfahren wäre. Worauf ich natürlich keine Antwort erhielt.

Ich sehe dies nicht als Diebstahl, sondern als knallharten Betrug (wenngleich der Betrag verschwindend gering ist), und mir geht es darum, Exempel zu statuieren. Es ist der dritte Fall innerhalb weniger Tage, wo ein Low-Price-Artikel aus fadenscheinigen Gründen nicht geliefert werden soll und allmählich reicht es mir.

Das alles wäre vermeidbar gewesen, wenn man mich angeschrieben und vorsichtig nachgefragt hätte. Aber ich lasse mich nicht für dumm verkaufen und einfach über meinen Kopf hinwegentscheiden.

Sollte innerhalb dreier Tage keine zufriedenstellende Antwort kommen, dann werde ich den Verkäufer in der Bewertung als potentiellen Betrüger darstellen, was ihm bestimmt nicht gefallen dürfte. Ich lasse mich auch nicht unter Druck setzen, denn sollte er etwas gegen meine Behauptung tun (ausser natürlich rechtzeitig einlenken), dann habe ich Gelegenheit, dies öffentlich zu begründen, was ihm noch viel weniger gefallen wird.

Ich habe die Nase so was von voll.

P.S. Vorgestern wurden mir die falschen Akkus geliefert, worauf ich sofort höflich intervenierte. Heute kam die Ersatzlieferung an, incl. Porto für die Rücksendung der falschen Ware. Fehler machen kann jeder, diese aber vorbildlich lösen aber offensichtlich nicht jeder. So macht man auch manches Mal positive Erfahrungen.
 
mensch Konradin,

trotz nen EUR + Versand, verstehe ich Dich.

ich hatte nen geburtstag in münchen in nem club, mitte der 90er. am ende war "nur" ne cd weg, alles andere war da. blumen, karten, und einige gefäße mit inhalt.

am ende fehlte leider nur eine RW-CD mit den liebsten und besten persönlichen sprüchen samt vids, die ich so niemals erhalten werde (kopie war natürlich vorhanden, aber die cd (live) nie wieder.
Es wurden natürlich des spasses andere beraubt, letztendlich meines.

lg brassmonkey
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mir ist dadurch auch noch eine andere Jacke durch die Lappen gegangen, die ich dann doch nicht ersteigert hatte, weil ich jetzt ja schon eine zu haben glaubte.

Mir missfällt, daß sich solches Geschäftsgebaren in letzter Zeit häuft und die Leute einfach darüber befinden, wie ich mich zu verhalten habe und dabei dreist über mein Eigentum verfügen. Würde ich hingegen sachlich gefragt, dann wäre mein Ärger darüber höchstens der halbe.

Wenn ich einem Kind eine Zuckerstange für 10 Cent vor die Nase halte und diese wegziehe, wenn es danach greift, dann reduziert kein Mensch das Problem auf 10 Cent, sondern findet mein Verhalten (zu Recht) mindestens uncool. Geht es aber ums Geschäft, dann lässt man gern alle moralischen Hemmungen fallen und zeigt, wer man wirklich ist. Selbst wenn es dabei 'nur' um einen Euro geht.
 
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