Eidi
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- März 2013
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- 2.292
Hallo,
mit diesem Grundrezept könnt Ihr eigenen Senf herstellen und nach Belieben verfeinern...
Ist gar nicht so schwer
- 250 g Senfkörner
- 50 g Zucker
- 15 g Salz
- 150 ml fünfprozentigen Weißweinessig
- 200 ml Wasser
Mahlt zunächst die Senfkörner in einer Kaffeemühle. Achtet darauf, dass beim Mahlen nicht zu viel Hitze entsteht, denn dies kann bereits dafür sorgen, dass der Senf später bitter schmeckt. Wenn Ihr Senfmehl verwenden, müsst Ihr darauf natürlich nicht achten.
Kocht das Wasser mit dem Weißweinessig kurz auf und nehmt dann den Topf vom Herd. Während die Flüssigkeit abkühlt, vermischt das Senfmehl, den Zucker und das Salz in einer großen Schüssel. Dann gebt die Wasser-Essig-Mischung dazu und püriert alles mit dem Pürierstab, um eine glatte Masse zu erhalten.
Durch den Kontakt mit Flüssigkeit werden die im Senfmehl enthaltenen ätherischen Öle freigesetzt. Wie beim Mahlen gilt auch hier: Bei Temperaturen über 30 Grad büßt das Senföl an Aroma ein und der Senf schmeckt eventuell bitter. Achtet also darauf, den Senf nicht zu stark zu erhitzen.
Zuletzt füllt das Ganze in sterilisierte, gut verschließbare Gläser. Nach dem Herstellen ist der Senf etwa fünf bis sechs Wochen im Kühlschrank haltbar.
Eigene Senf-Kreationen herstellen
Wenn Ihr regelmäßig Senf selber macht, können Ihr das Rezept gerne mal ein wenig abwandeln. Etwas mehr Schärfe erhaltet Ihr durch zerkleinerte Chilis oder Wasabipaste. Fruchtigen Senf könnt Ihr herstellen, indem Ihr karamellisierte und pürierte Aprikosen, den Abrieb einer unbehandelten Orange oder etwas Feigenmus kurz vor dem Abfüllen hinzufügt.
Auch Kräuter eignen sich für besondere Senf-Kreationen. Im Frühjahr könnt Ihr zum Beispiel frischen Bärlauch verwenden, ansonsten gerne auch Thymian, Dill, Rosmarin oder Estragon.
Senfkörner könnt Ihr in den meisten Supermärkten finden.
Senfmehl meist nur in Reformhäusern oder im Gewürzfachhandel.
Je feiner das Mehl bereits gemahlen ist, desto feiner wird auch später der Senf.
Info:
Senf ist mehr als nur ein Produkt um Speisen zu verfeinern. Seine stark keimtötende Wirkung und sein günstiger Einfluss auf Galle und Leber wurden schon im Altertum geschätzt. "Sinapi in der speiss genossen, ist gut dem magen" hieß es schon 1563. Die ätherischen Öle im Senf haben erwiesenermaßen antibakterielle und verdauungsfördernde Eigenschaften. Außerdem werden Speichelfluss und die Bildung der Magensäfte angeregt. Laut Forschungseinrichtung der Universität Freiburg wird Senf, neben der keimtötenden Wirkung den, auch ein krebsvorbeugender Effekt nachgesagt.
Außerdem:
Der berühmte Denker Pythagoras erwähnte bereits: „Senf schärft den Verstand“.
Schon im alten Griechenland war Senf sehr bekannt und wurde als Heilmittel eingesetzt.
Der griechische Naturmediziner Hippokrates, 460 – 377 v. Chr., gilt als Erfinder des altbekannten Senfpflasters.
Im 19. Jahrhundert waren Senfbäder und Senfpflaster in England und Frankreich sehr beliebt. Paul Jean Rigollet, ein französischer Apotheker, ist als moderner Erfinder des Senfpapiers für die beliebten Senfumschläge in die Geschichte eingegangen.
Und auch Hildegard von Bingen, eine deutsche Benediktinerin, setzte schon im Mittelalter Senf als Heilmittel ein.
mit diesem Grundrezept könnt Ihr eigenen Senf herstellen und nach Belieben verfeinern...
Ist gar nicht so schwer
- 250 g Senfkörner
- 50 g Zucker
- 15 g Salz
- 150 ml fünfprozentigen Weißweinessig
- 200 ml Wasser
Mahlt zunächst die Senfkörner in einer Kaffeemühle. Achtet darauf, dass beim Mahlen nicht zu viel Hitze entsteht, denn dies kann bereits dafür sorgen, dass der Senf später bitter schmeckt. Wenn Ihr Senfmehl verwenden, müsst Ihr darauf natürlich nicht achten.
Kocht das Wasser mit dem Weißweinessig kurz auf und nehmt dann den Topf vom Herd. Während die Flüssigkeit abkühlt, vermischt das Senfmehl, den Zucker und das Salz in einer großen Schüssel. Dann gebt die Wasser-Essig-Mischung dazu und püriert alles mit dem Pürierstab, um eine glatte Masse zu erhalten.
Durch den Kontakt mit Flüssigkeit werden die im Senfmehl enthaltenen ätherischen Öle freigesetzt. Wie beim Mahlen gilt auch hier: Bei Temperaturen über 30 Grad büßt das Senföl an Aroma ein und der Senf schmeckt eventuell bitter. Achtet also darauf, den Senf nicht zu stark zu erhitzen.
Zuletzt füllt das Ganze in sterilisierte, gut verschließbare Gläser. Nach dem Herstellen ist der Senf etwa fünf bis sechs Wochen im Kühlschrank haltbar.
Eigene Senf-Kreationen herstellen
Wenn Ihr regelmäßig Senf selber macht, können Ihr das Rezept gerne mal ein wenig abwandeln. Etwas mehr Schärfe erhaltet Ihr durch zerkleinerte Chilis oder Wasabipaste. Fruchtigen Senf könnt Ihr herstellen, indem Ihr karamellisierte und pürierte Aprikosen, den Abrieb einer unbehandelten Orange oder etwas Feigenmus kurz vor dem Abfüllen hinzufügt.
Auch Kräuter eignen sich für besondere Senf-Kreationen. Im Frühjahr könnt Ihr zum Beispiel frischen Bärlauch verwenden, ansonsten gerne auch Thymian, Dill, Rosmarin oder Estragon.
Senfkörner könnt Ihr in den meisten Supermärkten finden.
Senfmehl meist nur in Reformhäusern oder im Gewürzfachhandel.
Je feiner das Mehl bereits gemahlen ist, desto feiner wird auch später der Senf.
Info:
Senf ist mehr als nur ein Produkt um Speisen zu verfeinern. Seine stark keimtötende Wirkung und sein günstiger Einfluss auf Galle und Leber wurden schon im Altertum geschätzt. "Sinapi in der speiss genossen, ist gut dem magen" hieß es schon 1563. Die ätherischen Öle im Senf haben erwiesenermaßen antibakterielle und verdauungsfördernde Eigenschaften. Außerdem werden Speichelfluss und die Bildung der Magensäfte angeregt. Laut Forschungseinrichtung der Universität Freiburg wird Senf, neben der keimtötenden Wirkung den, auch ein krebsvorbeugender Effekt nachgesagt.
Außerdem:
Der berühmte Denker Pythagoras erwähnte bereits: „Senf schärft den Verstand“.
Schon im alten Griechenland war Senf sehr bekannt und wurde als Heilmittel eingesetzt.
Der griechische Naturmediziner Hippokrates, 460 – 377 v. Chr., gilt als Erfinder des altbekannten Senfpflasters.
Im 19. Jahrhundert waren Senfbäder und Senfpflaster in England und Frankreich sehr beliebt. Paul Jean Rigollet, ein französischer Apotheker, ist als moderner Erfinder des Senfpapiers für die beliebten Senfumschläge in die Geschichte eingegangen.
Und auch Hildegard von Bingen, eine deutsche Benediktinerin, setzte schon im Mittelalter Senf als Heilmittel ein.
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