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Zitat Kanaille: "Ich finde man kann sich mit vielen Dingen berauschen, Cannabis ist die gesundheitlich harmloseste Variante."
Ich arbeite nun seit fast 18 Jahren als Sozialpädagoge, davon 13 Jahre im Sucht- und Psychiatriebereich und kann nur den Kopf schütteln, wenn ich so eine unqualifizierte Aussage lese. Fakt ist, dass wir in der schweizerischen Psychiatrielandschaft immer mehr Klienten vorfinden, die aufgrund ihres exzessiven Cannabiskonsums psychotische Tendenzen, bis hin zu einer ausgereiften Schizophrenie aufweisen. Auch Depressionen und Persönlichkeitsstörungen sind im Zusammenhang mit Suchterkrankungen (auch Cannabis) häufig anzutreffen. Kein Wunder, der THC-Wert ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Auch ich habe in meiner Adoleszenzzeit ein paar Jahre gekifft und weiss genau wovon ich rede. Zu meiner Zeit hatte ein gutes Gras einen THC-Gehalt von etwa 4 - 5 %, heute sind wir im zweistelligen Bereich, dank potenter Indoor-Züchtungen. Die psychoaktive Wirkung hat erheblich zugenommen. Als Einstiegsdroge würde ich Cannabis auch nicht bezeichnen, aber ganz bestimmt nicht als ungefährlich. Selbstverständlich spielen das Alter, das Konsumverhalten und die Konsumjahre eine erhebliche Rolle. Es ist auch nur ein Bruchteil, jener Leute die kiffen, die ein psychiatrisches Krankheitsbild entwickeln. Allerdings kenne ich ein paar alte Kollegen von mir - sie kiffen nun nach 20 Jahren immer noch regelmässig, welche eindeutig einen verstärkten geistigen Abbau vorweisen. Auf gut germanisch: Sie verblöden. Dies bestätigt eine Studie welche ich vor kurzem gesehen habe, die alzheimerähnliche Erscheinungsbilder in neurologischen Scanns bei alten Kiffern aufweisen. Die Bilder sahen aus wie Emmentaler-Käse!!!!
@Anakin: Ich gebe dir bez. der Toxizität von Alkohol völlig recht. Allerdings ist es müssig das Kiffen schön zu reden, indem man mit der bösen Alkohol-Keule kommt. Dieser Vergleich macht das Kiffen nicht besser. Es ist die uralte Entschuldigung der Kiffer.
Gruss freefloating
Ich arbeite nun seit fast 18 Jahren als Sozialpädagoge, davon 13 Jahre im Sucht- und Psychiatriebereich und kann nur den Kopf schütteln, wenn ich so eine unqualifizierte Aussage lese. Fakt ist, dass wir in der schweizerischen Psychiatrielandschaft immer mehr Klienten vorfinden, die aufgrund ihres exzessiven Cannabiskonsums psychotische Tendenzen, bis hin zu einer ausgereiften Schizophrenie aufweisen. Auch Depressionen und Persönlichkeitsstörungen sind im Zusammenhang mit Suchterkrankungen (auch Cannabis) häufig anzutreffen. Kein Wunder, der THC-Wert ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Auch ich habe in meiner Adoleszenzzeit ein paar Jahre gekifft und weiss genau wovon ich rede. Zu meiner Zeit hatte ein gutes Gras einen THC-Gehalt von etwa 4 - 5 %, heute sind wir im zweistelligen Bereich, dank potenter Indoor-Züchtungen. Die psychoaktive Wirkung hat erheblich zugenommen. Als Einstiegsdroge würde ich Cannabis auch nicht bezeichnen, aber ganz bestimmt nicht als ungefährlich. Selbstverständlich spielen das Alter, das Konsumverhalten und die Konsumjahre eine erhebliche Rolle. Es ist auch nur ein Bruchteil, jener Leute die kiffen, die ein psychiatrisches Krankheitsbild entwickeln. Allerdings kenne ich ein paar alte Kollegen von mir - sie kiffen nun nach 20 Jahren immer noch regelmässig, welche eindeutig einen verstärkten geistigen Abbau vorweisen. Auf gut germanisch: Sie verblöden. Dies bestätigt eine Studie welche ich vor kurzem gesehen habe, die alzheimerähnliche Erscheinungsbilder in neurologischen Scanns bei alten Kiffern aufweisen. Die Bilder sahen aus wie Emmentaler-Käse!!!!
@Anakin: Ich gebe dir bez. der Toxizität von Alkohol völlig recht. Allerdings ist es müssig das Kiffen schön zu reden, indem man mit der bösen Alkohol-Keule kommt. Dieser Vergleich macht das Kiffen nicht besser. Es ist die uralte Entschuldigung der Kiffer.
Gruss freefloating
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