Sollte Cannabis legalisiert werden? Diskussion 

Hey Konradin!

Mir scheint, dass meine Kommentare Dich ein wenig verärgern...das sollen sie wirklich nicht, und wenn sie das tun, dann tut es mir leid!! Ich freue mich einfach nur über eine sachliche Diskussion, daher bitte nichts für Ungut! :)

Aber die These, daß nur 0,5% der Leute einigermaßen gescheit mit Cannabis umgehen halte ich gelinde gesagt für gewagt

Ein "gescheites" Umgehen mit Cannabis liegt leider wie immer im Auge des Betrachters, aber dazu gleich mehr!

Das hieße also strenggenommen, daß nur 0,5% der Kiffer Cannabis gebauchen, während 99,5% Cannabis mißbrauchen. Sorry, aber ich halte diese Aussage für hahnebüchenen Unsinn.

Das habe ich so nicht gesagt Konradin. Du hattest in Deiner Beschreibung von Leuten gesprochen, die nur ein bis zwei Züge von einem Joint nehmen und es dabei belassen. Nur auf diese Aussage und auf diese Gruppe habe ich mich bezogen. Dass bei jemandem der mehr konsumiert gleich ein Missbrauch vorliegen soll habe ich nicht behauptet. Da ich schon die ganze Zeit mit vielleicht etwas trocken wirkenden wissenschaftlichen Fakten um mich werfe, hier die Definition (aus klinischer Sicht) eines Substanzmissbrauchs:

Substanzmißbrauch

DSM-IV-Kriterien „Substanzmißbrauch"

A.
Ein unangepaßtes Muster von Substanzgebrauch führt in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen oder Leiden, wobei sich mindestens eines der folgenden Kriterien innerhalb desselben 12-Monats-Zeitraums manifestiert:

(1) Wiederholter Substanzgebrauch, der zu einem Versagen bei der Erfüllung wichtiger Verpflichtungen bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause führt …

(2) Wiederholter Substanzgebrauch in Situationen, in denen es aufgrund des Konsums zu einer körperlichen Gefährung kommen kann …

(3) Wiederkehrende Probleme mit dem Gesetz in Zusammenhang mit dem Substanzgebrauch …

(4) Fortgesetzter Substanzgebrauch trotz ständiger oder wiederholter sozialer oder zwischen-menschlicher Probleme, die durch die Auswirkungen der psychotropen Substanz verursacht oder verstärkt werden…

B. Die Symptome haben niemals die Kriterien für Substanzabhängigkeit der jeweiligen Substanzklasse erfüllt …

Wenn man solche Aussagen gleichermaßen über Alkohol treffen würde, dann wären wahrscheinlich nur 0,5% der Trinker keine Alkoholiker.

Und auch hier für alle die es interessiert die Definition einer Alkoholabhängigkeit:

DSM-IV-Kriterien „Substanzabhängigkeit" (Alkoholabhängigkeit)

Ein unangepasstes Muster von Substanzgebrauch (Alkohol) führt in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen oder Leiden, wobei sich mindestens drei der folgenden Kriterien manifestieren, die zu irgendeiner Zeit in demselben 12-Monats-Zeitraum auftreten:

(1) Toleranzentwicklung, definiert durch eines oder folgenden Kriterien:

(a) Verlangen nach ausgeprägter Dosissteigerung, um einen Intoxikationszustand oder erwünschten Effekt herbeizuführen.

(b) deutlich verminderte Wirkung bei fortgesetzter Einnahme derselben Dosis.

(2) Entzugssymptome, die sich durch eines der folgenden Kriterien äußern:

(a) charakteristisches Entzugssyndrom der jeweiligen Substanz

(b) dieselbe (oder eine sehr ähnliche Substanz) wird eingenommen, um Entzugssymptome zu lindern oder zu vermeiden.

(3) Die Substanz wird häufig in größeren Mengen oder länger als beabsichtigt eingenommen.

(4) Anhaltender Wunsch oder erfolglose Versuche, den Substanzgebrauch zu verringern oder zu kontrollieren.

(5) Viel Zeit für Aktivitäten, um die Substanz zu beschaffen …

(6) Wichtige soziale, berufliche oder Freizeitaktivitäten werden aufgrund des Substanzmißbrauchs aufgegeben oder eingeschränkt.

(7) Fortgesetzter Substanzmißbrauch trotz Kenntnis eines anhaltenden oder wiederkehrenden körperlichen oder psychischen Problems, das wahrscheinlich durch den Substanzmißbrauch verursacht oder verstärkt wurde …


Das Thema der medizinischen Präparate habe ich übrigens weder in diese Diskussion eingebracht noch es als Argument für die Legalisierung von Cannabis angeführt. In dem von mir erwähnten Fall (Migräne) ging es nicht um ein medizinisches Präparat, sondern ganz konkret um Marihuana. Aber selbst wenn er es nicht von einem Mediziner bekommen hätte, sondern es illegal am Straßenrad erworben hätte, und selbst wenn die Wirkung nur eine subjektive gewesen wäre, selbst dann wäre dieses konkrete Beispiel schon tauglich, die ausschließliche Motivation des 'Zudröhnens' zu widerlegen.

Es geht mir doch nicht darum, DEINEN Kommentar zu wiederlegen Konradin...es geht in diesem Thread um die Frage, ob Cannabis legalisiert werden sollte. Und Du hast nunmal das Argument eingebracht, dass in einem Dir bekannten Fall jemand gekifft hat, um seine Migräne zu bekämpfen. Und dies ist und bleibt ein wichtiger Punkt, da gebe ich Dir doch recht (und rede eben nicht gegen Dich ;)): Als medinzinisches Präparat lässt sich der Konsum doch super rechtfertigen! Tablettenform, Tröpfchen, was auch immer (man muss den Teufel ja nicht mit dem Belzebub austreiben, weshalb muss man um der Heilung Willen auf das Rauchen bestehen, wenn es auch gesunde Varianten geben kann). Dafür ist eine Legalisierung von Marijuana doch nicht nötig! (wie immer: Meine Meinung)

Ob Hanfrauchen geschmacklich ein Genuß sein kann, das wirst du als jemand, der dies rundheraus ablehnt, kaum beurteilen können. Aber laß es dir gesagt sein: es kann.

Ließ meine Posts bitte aufmerksamer. ;) Soviel sei gesagt: Ich kann es beurteilen Konradin.

Ich kann Hanf als Gelegenheitsgenußmittel genießen, aber ich brauche es in keiner Weise, um mich wohlfühlen zu können. Genausowenig wie ein Glas Wein, aber dennoch trinke ich gelegentlich eines.

Das ist ja auch okay Konradin. Es geht ja auch nicht darum, ob das Leute vereinzelt können oder nicht. Aber ein Gläschen Wein ist nunmal nicht das Selbe wie eine Tüte! Von einem Gläschen Wein merkst Du genau...nichts! Von einer Tüte bist Du erstmal platt^^ Eine Tüte ist kein Genussmittel Konradin, bei allem Respekt, es ist eher eine Möglichkeit Auszuspannen, runterzukommen oder was auch immer. Beim Kiffen zählt für die allermeisten das Resultat, nicht der Moment des Genusses. Und erzähl mir (wenn Du tatsächlich so regen Kontakt zu Kiffern hast) nicht, dass es anders ist. Und das ist doch der Casus Cnactus den ich versuche anzusprechen: Man braucht doch nicht drumehrum reden, die Wirkung ist das, was man als Kiffer gern hat (nicht etwa der Geschmack oder sonstwas). Nun muss man also bei der Legalisierungsfrage von Marijuana (also von Blüten um Headshop beispielsweise) den Vorteil der Wirkung gegen den Nachteil etwaiger Nebenwirkungen aufwägen, wie man es bei allen psychogenen Substanzen macht. Sieh es als Faustregel: Sobald Du eine Wirkung spürst, greift der Stoff zu stark in Deinen natürlichen Haushalt ein.

ebenso wie eine leichte Hanfwirkung für mich keine Todsünde darstellt.

Sagt ja auch keiner, dass es eine Sünde ist :)

Wieder eine recht gewagte These. Hast du irgendwelche Belege dafür?

Die wissenschaftlichen Berichte habe ich nicht umsonst gepostet. Konkrete Antwort: Ja habe ich. :)

Wie kommst du übrigens darauf, Straftaten von Käufern mit Straftaten von Verkäufern zu vergleichen? Selbst die über Drogen uninformierteste Oma vergleicht höchstens das Kaufen von Haschisch mit dem Kaufen von Heroin und das Verkaufen von Haschisch mit dem Verkaufen von Heroin. Oder meinst du, ohne Informationen über Drogen könne man nicht den Kauf einer Ware (vorzugsweise zum Eigenbedarf) und den gewerblichen Verkauf derselben auseinanderhalten?

Tja...ja, in gewisser Weise glaube ich das. Ich weiß nicht, inwiefern beispielsweise Deine Oma aufgeklärt ist, aber ich gehe jede Wette ein, dass meine Oma noch immer der Meinung ist, dass man "Haschisch spritzt" und dass jemand der das tut aus einer dunklen Szene kommen muss. Abgesehen davon: Lass Dich mit einer ordentlichen Platte Piece erwischen. Sobald Du die Länderhöchstgrenze in größerem Umfang überschreitest (es gibt Reglemente die festlegen, ob der Umfang des getragenen Stoffes noch als Eigenbedarf klassifiziert werden kann) kannst Du mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Und jetzt simplifiziere ich sehr stark: Im Gefängnis findest Du neben Mördern auch Dealer. Daher meine Andeutung, dass der Volksmund hierbei zu unterscheiden lernen muss. Und eine solche Unterscheidung würde sicher doch eine Aufklärung und damit einhergehende Entkriminalisierung vorangetrieben werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich würde es nicht schlimm finden, wenn Sie es legalisieren würden, es gibt schlimmere Sachen, ausserdem hat es aus therapeutischer Sicht auch Vorteile, schon für Leute die Depressionen haben ist das ne gute Sache.
Greets Dextro82
 
ausserdem hat es aus therapeutischer Sicht auch Vorteile,
dafür ist eine Legalisierung nicht nötig :rolleyes: auch mal lesen, was schon geschrieben wurde
schon für Leute die Depressionen haben ist das ne gute Sache.
:eek: ja klar, die schiessen sich dann ab, merken wie "gut" es ihnen geht, und wenn die Wirkung nachlässt, ist das Loch, in das sie fallen doppelt so tief, dann schiessen sie sich erneut ab usw ... :depp:
Das ist ja dann wohl schnurgeradeaus in Richtung Junkie :D keine Ahnung, wie man auf solche Ideen kommen kann, dazu muss man kein Arzt sein um zu wissen wie es endet, dazu reicht ein wenig gesunder Menschenverstand :rolleyes:
btw: Dazu braucht es auch kein Cannabis, dazu reichen schon die "üblichen" Psychopharmaka, die ohne Kontrolle abhängig genug machen.


*kopfschüttel*

MfG,
NeHe
 
First of all :)
x-Argumente und ebenso viele subjektiven Standpunkte :D

Und, durchaus hervorzuheben :)
Hier findet endlich mal wieder eine fundierte und auch durchaus ausgewogene Diskussion statt,
die ich mir viel, viel häufiger onboard wünschen würde :)
Dank für die konstruktiven Beiträge von schmodder, Konradin, stoppel, Lejentor, Furian, rumbero, kanone64, tom_cat u.v.a.m. :)

@ schmodder :)
U.a. betreff #174 bzgl. #167

Als Erstes nochmals zurück zur Suchtprävention.
Ich (mein Standpunkt halt *g*) halte es für mehr als wichtig, alle Menschen, von daher vor allem auch bereits Kinder,
über die Folgen und Auswirkungen ihres (täglichen) "Konsums" aufzuklären und bestenfalls sogar auch bei ihren diversen "Erfahrungen" beratend und verständnisvoll zu "begleiten".
Das dabei nie ganz ausgeschlossen werden kann,
dass auf Grund von höchst unterschiedlichen Sozialisationen der Eine oder Andere in Extreme abgleitet und halt spät oder nie "begreift", liegt nun einmal in der Natur der Dinge.
100%ige Sicherheit (also auch bei der Prävention) gibt es nirgendwo, darüber sollte doch auch bei uns beiden bestimmt Konsens herrschen, gelle. ;)

Ich bin dabei sowohl Anhänger des "Prinzips Hoffnung" wie auch der "goldenen Regel".
Von daher setze ich u.a. auf "Einsicht" und daraus eventuell folgender Konsequenz.
Denn reines "Überwachen und Strafen" führt in letzter Konsequenz nur in diktatorische Systeme.
Ok, hier würde es weiterführend sehr philosophisch, später dazu bei Bedarf evtl. mehr :)

Von daher unterscheide ich auch zwischen Deinen begründeten Informationen (Danke auch für die Links, sie sind notiert und gespeichert, allerdings noch nicht völlig abgearbeitet ;))
und deinen daraus dann resultierenden (aber teils eben subjektiven) Statements und Vermutungen [bzgl.:
Jetzt zu den kulturellen wie auch "rechtlichen Aspekten:
Alle Drogen, die ja bis auf Ausnahmen der letzten 150 Jahre weitgehend ihren Ursprung in der menschlichen Kräuterkunde haben, lassen sich so oder so mit dem Verweis auf kulturelle Ursprünge (je nach geographischen Vorkommen und Produktionsarten) quasi "rechtfertigen".

All dies ist aber heutzutage (in einer globalisierten Welt) n.m.M. nichts anderes mehr als Augenwischerei und Schönfärberei,
die letztlich eben auch ihren Niederschlag in den völlig verschiedenen Handhabungen der (geographisch, kulturell etc.pp.) verschiedenen Rechtssysteme findet.
Diese gründen sich dabei zum Teil eben auch noch auf religiöse Glaubensfragen, die weitgehend aber denselben o.g. Gründen und Ursprüngen folgen.

Kurzum :D
Drogen, ob nun extrahiert oder neuerdings syntetisch hergestellt,
sind erst seit ihrer massenhaften Verfügbarkeit für Menschen ein Problem
und sollten dem entsprechend auch entsprechend restriktiv (vor allem aber aufgeklärt) behandelt werden.
Denn die Evolution hat hierzu ihre Hausaufgaben eben noch nicht gemacht :D

Ob es nun der massenhafte (und unaufgeklärte) "Missbrauch" von Antibiotika oder von "leicht" verfügbaren anderen Drogen ist,
unsere weltweiten Rechtssysteme unterscheiden zu wenig in den Konsequenzen.
Auch, weil dem Nutzen eben ein nicht geringer Anteil an wirtschaftlichen Interessen sowie Unkenntnis (Bildung) der "Nutzer" gegenüber steht.

Die Tatsache allein, dass Alkohol die bei weitem am längsten in Massen verfügbare Droge ist, rechtfertigt aber keinesfalls ihren (Miss-) oder Gebrauch,
in welchen Mengen auch immer ;)

Von daher halte ich auch jeden Missbrauch,
sei es nun der "kleine Suff", der "kleine Turn" oder die ach so leichte Unterdrückung anderer menschlicher Befindlichkeiten für problematisch ;)
Sofern solchen Handlungen eben nicht ein sehr bewusster (und bestenfalls begründeter) Entscheidungsprozess vorangeht...

Insofern ist auch die Bewertung der hier geschilderten "Folgen" von Drogengenuss höchst subjektiv ;)

Früher habe ich die Wirkung eines Glases/einer Flasche Wein (ich spreche hier wirklich nur von (sehr) Gutem *bg*) kaum tangiert, ein paar "Halbe" waren auch leicht zu kompensieren, während psychoaktive Drogen bei mir schon immer in relativ kleinen Mengen "anschlugen".
[Übrigens nebenbei *bg*: Ich war früher ein eindeutiger 'Cookie'Fan...
Ob Jim Henson's Ernie in der Sesame Street wohl auch davon beeinflusst wurde :ööm: :D ]
Inzwischen haben sich meine Schwellenwerte aber merklich verringert,
so dass selbst ein einzelnes Glas Wein schon deutlich spürbar ist.
Eben eine subjektive Wahrnehmung, die ich aber nicht verallgemeinern würde.

Eine eventuell noch ausstehende Debatte über den Herdentrieb, Alphatiere und andere Platzhirsche lasse ich hier jetzt erst mal,
obwohl auch dieser Aspekt bestimmt Relevanz besitzt und eine ausführlichere Diskussion verdient hätte. ;)

so far :)
muesli
 
mir geht eines nicht in den Kopf.

wenn ich schmodders wissenschaftliche Thesen lese, muss ich ihm, gegen meinen Willen Recht geben.

Allerdings gefällt mir diese Scheuklappensichtweise in Richtung Cannabis nicht.

Diese Thesen würden ja nur etwas bringen, wenn die Cannabiskonsumenten, (nicht die Gelegenheitskiffer) nach Absetzen des Konsums, ein Asketisches Leben führen würden.

Aber da schnappt sich die Katze die Maus:
Alle Kiffer die ich schon länger kenne, saufen sich total die Birne weg, wenn sie keine Tüte zur Hand haben.
Soll heissen:
Menschen die dazu tendieren, einen überdurchschnittlichen Cannabiskonsum zu praktizieren, wären ohne diese Droge, in irgendeiner Weise von etwas anderem abhängig. Ich will nicht über Sinn und Unsinn von wissenschaftlichen Thesen diskutieren, aber in diesem Fall bringt es nichts, den bösen, von Sucht zerfressenen Kiffer an den Pranger zu stellen. Das erscheint mir zu einfach.

Im Vergleich mit anderen Suchtmitteln, sehe ich immer noch keine Nachteile, da wir ja auch schon die Nachteile der restlichen Suchtmittel kennen. Wäre es nicht auch sinnvoll, das ganze einmal von der sozialkritischen Seite zu betrachten?
Zum Beispiel, warum es Menschen gibt, die in ein solches Suchtverhalten verfallen.
 
Ich bin kein Mediziner und auch weil es immer etwas schief wird,
so bald man anfängt Drogen miteinander zu vergleichen.

Alkohol wird in hoher Dosierung zum Nervengift und kann in ein tödliches Koma führen.
Ich habe bisher weder von Cannabistoten noch von den "Anonymen Kiffern" gehört.
(vielleicht habe ich auch die falschen Zeitungen gelesen)

Mal Scherz beiseite...

"Drogen" legale oder illegale, sind auch immer ein Spiegelbild der Gesellschaft.
Auch sind sie Modeerscheinungen unterworfen (amphetamine bei Ravern)
sogar berufsbedingte Anfälligkeiten sind statistisch nachweisbar:
unter Journalisten und Politiker findet sich der höchste Prozentsatz an ....
nein nicht "Cannabisabhängigen".

@schmodder
Nimmt man allein die chemische Wirkung einer bestimmten Subtanz unter die Lupe
(um nicht mißverstanden zu werden : auch das ist ein wichtiger Aspekt, danke dafür!)
geht man vollkommen in die Irre.
"Drogen" werden immer auch in einem bestimmten kulturellen Kontext konsumiert,
ohne den sowohl das Verhalten der Konsumenten als auch die Eingriffe des Staates
vollkommen unverständlich erscheinen.

Hinzu kommt: Die Dosis macht das Gift.
(dieser Satz dürfte eigentlich jedem Mediziner geläufig sein)

Die lange Vorrede diente nur dazu, um den politischen Kern herauszuarbeiten.

Ein Beispiel : die Regierung Schröder entblödete sich nicht vor dem
Europäischen Gerichtshof gegen das Verbot der Tabakwerbung zu klagen.
Erfolglos wie sich unschwer bemerken läßt
(ich rauche selber, aber ich habe nichts gegen ein Werbeverbot;
besonders wenn ich mir nochmal die auf Jugendliche zugeschnittene werbung
der Marke Camel vor Augen führe)

Die legalen Drogen haben eine starke (durchaus erfolgreiche Lobby)
was man von Cannabis nicht behaupten kann.
Cannabis läßt sich "problemlos" (rein botanisch gesehen) im eigenen Garten anbauen
und ist für eine industrielle Vermarktung aufgrund restriktiver Gesetze uninterressant,
abgesehen von wenigen Nischenprodukten

So gesehen ist für mich das Beharren auf einem generellen Cannabisverbot
nur folgerichtig (im Sinne von logisch nachvollziehbar)

Nun ist es aber so, daß seit der kulturellen 68er Revolution,
ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung sporadisch oder dauerhaft Cannabis konsumiert.
Es herscht ein sozusagen halblegaler Zustand, der erwischten "Erstkonsumenten" einen
Brief der Staatsanwaltschaft beschehrt (verfahrenseinstellung wegen Geringfügigkeit)
oder das andere Extrem : das stocknüchterne französische Studenten an der Weiterfahrt
auf einer bundesdeutschen Autobahn hindert, weil sie ein oder zwei Tage vorher in
einem holländischen Coffeeshop waren und der verwendete Drogentest positiv ausfiel.
(gesehen in einer ZDF-Reportage vor wenigen Tagen)

Mit einher geht ein Drogenschwarzmarkt dessen finanzielles Ausmaß schwer feststellbar ist.

Warum sind alle Anstrengungen der Drogenbekämpfungspolitik so ernüchternd erfolglos ?
Gerade Jugendliche haben ein feines Gespür für die Doppelzüngigkeit dieser Politik:
Verharmlosung legaler und Verteufelung illegaler Drogen.

Die neuen modernen Drogen fordern zu einem Umdenken in der Drogenpolitik
mehr Prävention weniger Sanktion.

Sind die Warnhinweise auf Tabakverpackungen ein Teil der Prävention ?
Schon... aber ein nicht wesentlicher.

Die Kampagne "Keine Macht den Drogen" traf den Kern des Problems eher.
Es geht ja gar nicht um die gelegentlichen Konsumenten (welcher Droge auch immer)
anfällig sind doch in erster Linie die sozial, psychologich Benachteiligten.

Solange unsere konservative Elite (ist nicht parteipolitisch gemeint)
daran festhält die geringen Resourcen für Bildung in einem kostspieliegen
DreiKlassenschulsystem zu vergeuden, wird sich auch in der sogenannten Drogenpolitik
wenig bewegen.
 
Ich bin kein Mediziner und auch weil es immer etwas schief wird,
so bald man anfängt Drogen miteinander zu vergleichen.

Das macht auch überhaupt keinen Sinn.

Es kann auch nicht der Sinn sein, die zurzeit illegalen Drogen in den Status der legalen Drogen zu heben. Eher sollte es umgekehrt geschehen. Vorsichtige Versuche gibt es ja schon. Aber es ist natürlich ungleich schwerer, etwas zu verbieten, was bisher erlaubt war, als ein Verbot beizubehalten. Der Versuch, den Zigarettenkonsum einzuschränken, ist ein zaghafter Schritt in die richtige Richtung.

Es ist z.B. erschreckend, was viele Eltern ihren ungeborenen und geborenen Kindern durch ihren Tabakkonsum antun.


Hinzu kommt: Die Dosis macht das Gift.
(dieser Satz dürfte eigentlich jedem Mediziner geläufig sein)

Da muss man natürlich noch akute Vergiftung und schleichende Vergiftung unterscheiden.
 
Es kann aber auch nicht der Sinn sein, alles, was gefährlich sein könnte, zu verbieten. Schaffen wir doch auch das Toastbrot ab und essen nur noch Vollkornbrot, die Übergewichtigen werden es uns danken. :D

Meines Erachtens ist dies der Versuch, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Wir können ja noch mehr reglementieren und das Regelwerk so präzise, aber unverständlich, gestalten, daß Legionen von Juristen davon problemlos leben können. Dann schulen wir alle Arbeitslosen und Schlechtverdiener zu Juristen um und der Käse ist gegessen. Doch wer soll das bezahlen?

Spaß beiseite, natürlich geht es nicht darum, irgendetwas zu verharmlosen. Auch nicht den Genuß von Haschisch. Aber ich glaube nicht, daß auch nur ein einziger Mensch durch ein Cannabisverbot 'gerettet' wird. Im Gegenteil, ein legaler Markt wäre weitaus transparenter und die krassesten Beeinträchtigungen z.B. durch Strecken mit gesundheitsschädlichen, aber preiswerten Substanzen, wären wesentlich leichter zu unterbinden.
 
drogen als auch alkohol und rauchen ist grundsätzlich nicht gut....zumindest ist mir nichts anderes bekannt. ab und zu ist es schon ok...wobei die meisten die ich kenne bei cannabis mit der zeit mehr und öfters was konsumieren....ist mir nur so aufgefallen.... (kann auch bei alkohol sein)
die diskussion kann man glaub ich auf hunderten von seiten ausdehen und kommt doch nicgt voran. es ist halt illegal in deutschland und so ist es......ob gut oder schlecht....wer weiss das schon...
 
Konradin schrieb:
Spaß beiseite, natürlich geht es nicht darum, irgendetwas zu verharmlosen. Auch nicht den Genuß von Haschisch. Aber ich glaube nicht, daß auch nur ein einziger Mensch durch ein Cannabisverbot 'gerettet' wird. Im Gegenteil, ein legaler Markt wäre weitaus transparenter und die krassesten Beeinträchtigungen z.B. durch Strecken mit gesundheitsschädlichen, aber preiswerten Substanzen, wären wesentlich leichter zu unterbinden.

Ganz genau hier geht die Oma am Stock.

Wer soll die Überwachung der Drogen übernehmen?
oder baut sich dann jeder seine eigene Plantage auf?
wie holt sich der Staat die verloren gegangenen Steuern (durch den sinkenden Alkoholkonsum) wieder rein?


Beim Alkohol, rechnet der Staat so:
Einnahmen durch Steuern beim Alkoholkauf
Minus Kosten durch Alkoholkranke
Ergibt: GEWINN

Nachdem die Raucher seit neuestem die Wurzel alles Bösen sind:devil:, kann man denen ja das Geld nur noch so aus den Taschen saugen. Die haben so ein schlechtes Gewissen dass sie alles bezahlen.

So etwas wäre mit einer Droge, die in jedem Garten wachsen würde schlicht unmöglich.
 
Also ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Der Ge- und Verbrauch von Canabis würde niemandem etwas nützen.
Nur würden sich die halbstarken Teenager noch "cooler" fühlen wollen und erst recht Drogen nehmen, da diese man ja dann ohne weitere Probleme besorgen könnte.
Da ich selbst noch 18 Jahre jung bin und zwar auf Alkohol und Zigarretten und alles andere (außer meinem Computer ;-)) verzichten kann und dies auch strikt ablehne, weiß ich wie so die anderen in meinem Alter drauf sind.
So etwas wie "Verantwortungsbewusstsein" oder "Risiken einschätzen" oder "Vorsicht" kennen die meisten nur dann, wenn sie gerade unter sich sind und nich "cool" wirken wollen. Habe es selbst schon mitangesehn wie sich Leute total zum Affen machen und teilweise auch illegales anstellen, nur um cool zu sein.
Deshalb bin ich strikt dagegen Drogen zu legalisieren. Das Drogenproblem ist heutzutage schon schlimm genug aber sollen wir zulassen dass die Generationen als Drogenjunkies zur Welt kommen??
Gibt es nicht auch schon genug Ärger allein mit Zigarretten? Also wenn die Regierung und alle Nichtraucher schon sich so über "harmlose" Zigaretten ärgern, was werden sie erst zu sowas sagen.
DROGEN = BÖSE!!!!
 
@Achul Ma: Würdest Du etwa mit dem Kiffen anfangen, nur weil es legal ist? Sind in Holland alle Kiffer, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommen? Wurde zur Zeit der Alkoholprohibition der Zustand tatsächlich verbessert (damit meine ich nicht den bloßen Konsum, sondern auch die neue Kriminalität)?
Und die Nichtraucher ärgern sich nicht über die Zigaretten, nur über den lästigen Rauch der überall rauchenwollenden Raucher ;)
 
@Achul Ma: Würdest Du etwa mit dem Kiffen anfangen, nur weil es legal ist? Sind in Holland alle Kiffer, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommen? Wurde zur Zeit der Alkoholprohibition der Zustand tatsächlich verbessert (damit meine ich nicht den bloßen Konsum, sondern auch die neue Kriminalität)?
Und die Nichtraucher ärgern sich nicht über die Zigaretten, nur über den lästigen Rauch der überall rauchenwollenden Raucher ;)

Das trifft es ziemlich....der Staat gibt ja auch nur die Rahmenbedingungen vor und jeder einzelne des Systems sucht sich dann aus, was er darasu macht oder halt nicht. Klar wäre die Legalisierung auch sache des Staats, aber wem wird das helfen oder wo ist der Mehrwert???
 
Ja Klar.....aber der Mehrwert ist ja Relativ.....kommt immer auf dem Bilckwinkel an von derer die was dazu sagen
 
Mehrwert hin und Mehrwert her.

Ein Gesetz, das eine, im Vergleich zu Alkohol nicht schlimmere Droge verbietet, stösst doch automatisch auf Widerspruch. Ein mündiger, steuerzahlender Bürger, würde im Idealfall gerne selbst bestimmen was er zu sich nimmt. Auch wenn die menschliche Dummheit keine Grenzen zu kennen scheint.

Da ich mich nicht damit auskenne, wäre es nett, wenn einer hier mal reinschreiben könnte, wie die Versteuerung der Drogen in Holland aussieht.
 
Anscheinend ist bei einigen noch etwas unklar
(vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt )

Ich behaupte das Cannabisverbot in seiner jetzigen Form
erfüllt seinen Zweck, für den es geschaffen wurde nicht.

Es verhindert zum Beispiel nicht, daß Erstkonsumenten immer jünger werden.
(ich selbst bin mit 16 damit in Berührung gekommmen)
Woran liegt das ?
In den Augen der Allgemeinheit ist es zu einem Kavaliersdelikt geworden.
Die Legalisierungsgegner erliegen leider noch immer der Illusion
ein Verbot würde "das Problem" lösen !
Leider ist "das Problen" wesentlich vielschichtiger....
Es hat nur am Rande etwas mit dem Gebrauch von Cannabis als Droge zu tun...
Zur Droge kann alles werden... es muß noch nicht mal substanziell sein.

Meine zweite Behauptung ist : das aktuelle Verbot hat eine Alibifunktion
insbesondere für den konservativen Teil der Bevölkerung.
Es wirkt wie eine politische Beruhigungspille :
man muß sich nicht mit den wirklichen Problemen auseinandersetzen.
 
In den Augen der Allgemeinheit ist es zu einem Kavaliersdelikt geworden.
Die Legalisierungsgegner erliegen leider noch immer der Illusion
ein Verbot würde "das Problem" lösen !

Ich glaube kaum, dass jemand glaubt, dass das Problem dadurch gelöst wird.

Und glaubst du, im Umkehrschluss, dass das Problem durch Legalisierung gelöst wäre?

Aber viele (und auch ich) habe die Befürchtung, dass eine Legalisierung das
Problem eher verschlimmern als verbessern würde.

Wenn das Problem bei den Drogen die Illegalität ist, dann ist also mit der Droge Alkohol alles in Ordnung? Denn diese Droge ist ja legal.

Und sollte man mit der gleichen Begründung das Alkoholverbot für Jugendliche aufheben?

Ist ein schwieriges Thema.
 
Weder eine Legalisierung,
noch die Kriminalisierung lösen die Ursache von Problemen ;)

Denn,
so wie bei manchen (aber immer noch viel zu wenigen) Menschen (auch) der Umgang mit Drogen bewusst, aufgeklärt und selbstverantwortlich gehandhabt wird,
dient er in all zu vielen Fällen (leider) eben der Flucht aus der Realität.

Und dies gilt sowohl für Medikamente, alltäglich gebrauchte wie eben auch seltenere (und künstlich verteuerte) Sucht- und Genussmittel.

An "unverantwortlichem" Verhalten ändern allerdings weder Verbote noch der freie Zugang etwas grundsätzliches.

Solange übrigens lediglich Angst (vor späteren Repressalien) der einzige Grund für System konformes Verhalten bleibt,
solange wird auch der Missbrauch, z.B. aus Gründen von (spät)pubertären Verweigerungen (Trotz) oder auch von "Mutproben" (des Schmuggelns wie auch des verbotenen Konsums) immer weiter bestehen bleiben.

Nebenbei...
Zur Zeit jährt sich ja gerade eins der größten (volkstümlichen) Drogenfestivals...
Und oh Wunder, neuerdings wird dort sogar in größerem "Maß" Milch "ausgeschenkt" :D...
Zur Ablenkung? Oder lediglich zur Kompensation bzw. Ablenkung? :ööm:

Von daher sollte man,
wie bei allen Themenbereichen, wo es keine I/O (08/1) Lösung gibt,
halt maßvoll und tolerant,
aber gegebenenfalls eben auch konsequent und restriktiv handeln.

Eine Kriminalisierung des Cannabiskonsums hilft hier genauso wenig weiter,
wie die (hier teils geforderte) unkontrollierte Freigabe bzw. Legalisierung.

Manchmal (bzw. immer öfter *bg*) ist der Mittelweg eben doch angesagt. ;)

greetz
muesli
 
Ich hatte gedacht dass der Cannabisanbau in Holland geregelt wäre. Lieder wurde nichts über die Versteuerung gesagt, obwohl es so aussieht als würden keine erhoben.

In Deutschland wäre so etwas nicht denkbar. Ein Staat der seine Kontrolle verliert, um Gottes willen! Bei uns wäre der Anbau, Transport sowie der Verkauf natürlich so streng überwacht, wie es ungefähr bei der euratrom abläuft. Das wäre mal wieder eine logistische Meisterleistung, mit einem überdimensioniertem Verwaltungsablauf.

Ich halte den Artikel aber auch für einen Aprilscherz.
 
@McKilroy...
du hast die richtigen Fragen schon angesprochen !
(ich bin übrigens ein Legalisierungsgegner; ich möchte das es hier so wie in Holland gehandhabt wird; dort ist es nicht erlaubt nur in engen Grenzen geduldet)

Du hast Recht wenn du eine Verschlimmerung des Problems befürchtest;
allerdings nur relativ kurzfristig.
Es wäre ja nicht so, daß ein über Jahrzehnte gewachsener Schwarzmarkt plötzlich verschwinden würde, aber ein nicht unerheblicher Teil dieses Marktes würde unter staatliche Kontrolle geraten.
Mit den Konsequenzen : kein Verkauf an unter 18 jahrige; Erhebung von Steuern; Schaffung von Arbeitsplätzen.
Und um kanone zu beruhigen: ich kann mir nicht vorstelllen, daß Coffeeshopbesitzer in Holland keine Steuern zahlen.
Was ich aber noch wichtiger finde: der Schwarzmarkt würde auf die erheblich gefährlicheren Substanzen eingeschränkt.

Das alles ist für mich aber noch nich Mal die halbe Miete !
Es geht um die Erziehung zum verantwortlichen Drogengebrauch
wobei Legalität oder Illegalität nur ein untergeordnete Rolle spielt.
es geht mir um Hilfestellung für diejenigen, die aufgrund ihrer desolaten familiären
oder sozialen Lage im Begriff sind in den (Drogen-)Sumpf abzugleiten.
Unsere Schulen in ihrer jetzigen Form sind mit dieser Aufgabe heillos überfordert.
Leider verwechselte die CDU/CSU der 70 er und 80 er Jahre Gesamtschulen
mit einer Vorstufe zum Sozialismus, die Früchte dieser Politik müssen heutige Schüler ausbaden!
 
Leider verwechselte die CDU/CSU der 70 er und 80 er Jahre Gesamtschulen
mit einer Vorstufe zum Sozialismus, die Früchte dieser Politik müssen heutige Schüler ausbaden!

Tja, das wäre anders, wenn die Gesamtschulen funktionieren würden. Aber leider funktionieren die GEsamtschulen, bis auf wenige Ausnahmen, leider so gut wie gar nicht - jedenfall nicht besser als das herkömmliche Schulsystem.

Aber auch das ist eher ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Da bin ich mit muesli konform.

Es müsste sich in der gesamten Gesellschaft und im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen etwas grundlegendes ändern, damit die Gefahr des Drogenkonsums, ob Alkohol, ob Hasch oder was auch immer, sich verringert.

Die Schulen verrotten, die Sportstätten verrotten, Bäder werden dichtgemacht, Jugendarbeit in den Vereinen wird weniger. Müssen wir uns dann wundern?
 
Das Thema Gesamtschulen finde ich eine sehr gute Idee.

Wenn heutzutage jemand in der Hauptschule (oder neuerdings Werksrealschule) landet, hat er doch schon verloren. Er kommt in ein schlechteres Umfeld, hat mit einem Hauptschulabschluss, nicht dieselben Aussichten auf einen guten Arbeitsplatz und wird womöglich nicht so gefördert wie er es bräuchte. Dies geht auf die Beurteilung von Lehrern in der vierten Klasse zurück. Es gibt und gab schon immer Menschen, die sich im laufe der Jahre weiterentwickelt haben, bei anderen ist es stagniert.

Dass jemand in dieser Situation seine Frustrationsgrenze ziemlich tief angesetzt hat, ist mir verständlich.

Auch so ein aussichtsloser Weg, kann den Anfang einer Drogenkarriere bedeuten.
 
Ich finde das Gesetz der Betäubungsmittel sollte stark gelockert werden.
 

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