Hey Konradin!
Mir scheint, dass meine Kommentare Dich ein wenig verärgern...das sollen sie wirklich nicht, und wenn sie das tun, dann tut es mir leid!! Ich freue mich einfach nur über eine sachliche Diskussion, daher bitte nichts für Ungut!
Ein "gescheites" Umgehen mit Cannabis liegt leider wie immer im Auge des Betrachters, aber dazu gleich mehr!
Das habe ich so nicht gesagt Konradin. Du hattest in Deiner Beschreibung von Leuten gesprochen, die nur ein bis zwei Züge von einem Joint nehmen und es dabei belassen. Nur auf diese Aussage und auf diese Gruppe habe ich mich bezogen. Dass bei jemandem der mehr konsumiert gleich ein Missbrauch vorliegen soll habe ich nicht behauptet. Da ich schon die ganze Zeit mit vielleicht etwas trocken wirkenden wissenschaftlichen Fakten um mich werfe, hier die Definition (aus klinischer Sicht) eines Substanzmissbrauchs:
Und auch hier für alle die es interessiert die Definition einer Alkoholabhängigkeit:
Es geht mir doch nicht darum, DEINEN Kommentar zu wiederlegen Konradin...es geht in diesem Thread um die Frage, ob Cannabis legalisiert werden sollte. Und Du hast nunmal das Argument eingebracht, dass in einem Dir bekannten Fall jemand gekifft hat, um seine Migräne zu bekämpfen. Und dies ist und bleibt ein wichtiger Punkt, da gebe ich Dir doch recht (und rede eben nicht gegen Dich
): Als medinzinisches Präparat lässt sich der Konsum doch super rechtfertigen! Tablettenform, Tröpfchen, was auch immer (man muss den Teufel ja nicht mit dem Belzebub austreiben, weshalb muss man um der Heilung Willen auf das Rauchen bestehen, wenn es auch gesunde Varianten geben kann). Dafür ist eine Legalisierung von Marijuana doch nicht nötig! (wie immer: Meine Meinung)
Ließ meine Posts bitte aufmerksamer.
Soviel sei gesagt: Ich kann es beurteilen Konradin.
Das ist ja auch okay Konradin. Es geht ja auch nicht darum, ob das Leute vereinzelt können oder nicht. Aber ein Gläschen Wein ist nunmal nicht das Selbe wie eine Tüte! Von einem Gläschen Wein merkst Du genau...nichts! Von einer Tüte bist Du erstmal platt^^ Eine Tüte ist kein Genussmittel Konradin, bei allem Respekt, es ist eher eine Möglichkeit Auszuspannen, runterzukommen oder was auch immer. Beim Kiffen zählt für die allermeisten das Resultat, nicht der Moment des Genusses. Und erzähl mir (wenn Du tatsächlich so regen Kontakt zu Kiffern hast) nicht, dass es anders ist. Und das ist doch der Casus Cnactus den ich versuche anzusprechen: Man braucht doch nicht drumehrum reden, die Wirkung ist das, was man als Kiffer gern hat (nicht etwa der Geschmack oder sonstwas). Nun muss man also bei der Legalisierungsfrage von Marijuana (also von Blüten um Headshop beispielsweise) den Vorteil der Wirkung gegen den Nachteil etwaiger Nebenwirkungen aufwägen, wie man es bei allen psychogenen Substanzen macht. Sieh es als Faustregel: Sobald Du eine Wirkung spürst, greift der Stoff zu stark in Deinen natürlichen Haushalt ein.
Sagt ja auch keiner, dass es eine Sünde ist
Die wissenschaftlichen Berichte habe ich nicht umsonst gepostet. Konkrete Antwort: Ja habe ich.
Tja...ja, in gewisser Weise glaube ich das. Ich weiß nicht, inwiefern beispielsweise Deine Oma aufgeklärt ist, aber ich gehe jede Wette ein, dass meine Oma noch immer der Meinung ist, dass man "Haschisch spritzt" und dass jemand der das tut aus einer dunklen Szene kommen muss. Abgesehen davon: Lass Dich mit einer ordentlichen Platte Piece erwischen. Sobald Du die Länderhöchstgrenze in größerem Umfang überschreitest (es gibt Reglemente die festlegen, ob der Umfang des getragenen Stoffes noch als Eigenbedarf klassifiziert werden kann) kannst Du mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Und jetzt simplifiziere ich sehr stark: Im Gefängnis findest Du neben Mördern auch Dealer. Daher meine Andeutung, dass der Volksmund hierbei zu unterscheiden lernen muss. Und eine solche Unterscheidung würde sicher doch eine Aufklärung und damit einhergehende Entkriminalisierung vorangetrieben werden.
Mir scheint, dass meine Kommentare Dich ein wenig verärgern...das sollen sie wirklich nicht, und wenn sie das tun, dann tut es mir leid!! Ich freue mich einfach nur über eine sachliche Diskussion, daher bitte nichts für Ungut!
Aber die These, daß nur 0,5% der Leute einigermaßen gescheit mit Cannabis umgehen halte ich gelinde gesagt für gewagt
Ein "gescheites" Umgehen mit Cannabis liegt leider wie immer im Auge des Betrachters, aber dazu gleich mehr!
Das hieße also strenggenommen, daß nur 0,5% der Kiffer Cannabis gebauchen, während 99,5% Cannabis mißbrauchen. Sorry, aber ich halte diese Aussage für hahnebüchenen Unsinn.
Das habe ich so nicht gesagt Konradin. Du hattest in Deiner Beschreibung von Leuten gesprochen, die nur ein bis zwei Züge von einem Joint nehmen und es dabei belassen. Nur auf diese Aussage und auf diese Gruppe habe ich mich bezogen. Dass bei jemandem der mehr konsumiert gleich ein Missbrauch vorliegen soll habe ich nicht behauptet. Da ich schon die ganze Zeit mit vielleicht etwas trocken wirkenden wissenschaftlichen Fakten um mich werfe, hier die Definition (aus klinischer Sicht) eines Substanzmissbrauchs:
Substanzmißbrauch
DSM-IV-Kriterien „Substanzmißbrauch"
A. Ein unangepaßtes Muster von Substanzgebrauch führt in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen oder Leiden, wobei sich mindestens eines der folgenden Kriterien innerhalb desselben 12-Monats-Zeitraums manifestiert:
(1) Wiederholter Substanzgebrauch, der zu einem Versagen bei der Erfüllung wichtiger Verpflichtungen bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause führt …
(2) Wiederholter Substanzgebrauch in Situationen, in denen es aufgrund des Konsums zu einer körperlichen Gefährung kommen kann …
(3) Wiederkehrende Probleme mit dem Gesetz in Zusammenhang mit dem Substanzgebrauch …
(4) Fortgesetzter Substanzgebrauch trotz ständiger oder wiederholter sozialer oder zwischen-menschlicher Probleme, die durch die Auswirkungen der psychotropen Substanz verursacht oder verstärkt werden…
B. Die Symptome haben niemals die Kriterien für Substanzabhängigkeit der jeweiligen Substanzklasse erfüllt …
Wenn man solche Aussagen gleichermaßen über Alkohol treffen würde, dann wären wahrscheinlich nur 0,5% der Trinker keine Alkoholiker.
Und auch hier für alle die es interessiert die Definition einer Alkoholabhängigkeit:
DSM-IV-Kriterien „Substanzabhängigkeit" (Alkoholabhängigkeit)
Ein unangepasstes Muster von Substanzgebrauch (Alkohol) führt in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen oder Leiden, wobei sich mindestens drei der folgenden Kriterien manifestieren, die zu irgendeiner Zeit in demselben 12-Monats-Zeitraum auftreten:
(1) Toleranzentwicklung, definiert durch eines oder folgenden Kriterien:
(a) Verlangen nach ausgeprägter Dosissteigerung, um einen Intoxikationszustand oder erwünschten Effekt herbeizuführen.
(b) deutlich verminderte Wirkung bei fortgesetzter Einnahme derselben Dosis.
(2) Entzugssymptome, die sich durch eines der folgenden Kriterien äußern:
(a) charakteristisches Entzugssyndrom der jeweiligen Substanz
(b) dieselbe (oder eine sehr ähnliche Substanz) wird eingenommen, um Entzugssymptome zu lindern oder zu vermeiden.
(3) Die Substanz wird häufig in größeren Mengen oder länger als beabsichtigt eingenommen.
(4) Anhaltender Wunsch oder erfolglose Versuche, den Substanzgebrauch zu verringern oder zu kontrollieren.
(5) Viel Zeit für Aktivitäten, um die Substanz zu beschaffen …
(6) Wichtige soziale, berufliche oder Freizeitaktivitäten werden aufgrund des Substanzmißbrauchs aufgegeben oder eingeschränkt.
(7) Fortgesetzter Substanzmißbrauch trotz Kenntnis eines anhaltenden oder wiederkehrenden körperlichen oder psychischen Problems, das wahrscheinlich durch den Substanzmißbrauch verursacht oder verstärkt wurde …
Das Thema der medizinischen Präparate habe ich übrigens weder in diese Diskussion eingebracht noch es als Argument für die Legalisierung von Cannabis angeführt. In dem von mir erwähnten Fall (Migräne) ging es nicht um ein medizinisches Präparat, sondern ganz konkret um Marihuana. Aber selbst wenn er es nicht von einem Mediziner bekommen hätte, sondern es illegal am Straßenrad erworben hätte, und selbst wenn die Wirkung nur eine subjektive gewesen wäre, selbst dann wäre dieses konkrete Beispiel schon tauglich, die ausschließliche Motivation des 'Zudröhnens' zu widerlegen.
Es geht mir doch nicht darum, DEINEN Kommentar zu wiederlegen Konradin...es geht in diesem Thread um die Frage, ob Cannabis legalisiert werden sollte. Und Du hast nunmal das Argument eingebracht, dass in einem Dir bekannten Fall jemand gekifft hat, um seine Migräne zu bekämpfen. Und dies ist und bleibt ein wichtiger Punkt, da gebe ich Dir doch recht (und rede eben nicht gegen Dich
Ob Hanfrauchen geschmacklich ein Genuß sein kann, das wirst du als jemand, der dies rundheraus ablehnt, kaum beurteilen können. Aber laß es dir gesagt sein: es kann.
Ließ meine Posts bitte aufmerksamer.
Ich kann Hanf als Gelegenheitsgenußmittel genießen, aber ich brauche es in keiner Weise, um mich wohlfühlen zu können. Genausowenig wie ein Glas Wein, aber dennoch trinke ich gelegentlich eines.
Das ist ja auch okay Konradin. Es geht ja auch nicht darum, ob das Leute vereinzelt können oder nicht. Aber ein Gläschen Wein ist nunmal nicht das Selbe wie eine Tüte! Von einem Gläschen Wein merkst Du genau...nichts! Von einer Tüte bist Du erstmal platt^^ Eine Tüte ist kein Genussmittel Konradin, bei allem Respekt, es ist eher eine Möglichkeit Auszuspannen, runterzukommen oder was auch immer. Beim Kiffen zählt für die allermeisten das Resultat, nicht der Moment des Genusses. Und erzähl mir (wenn Du tatsächlich so regen Kontakt zu Kiffern hast) nicht, dass es anders ist. Und das ist doch der Casus Cnactus den ich versuche anzusprechen: Man braucht doch nicht drumehrum reden, die Wirkung ist das, was man als Kiffer gern hat (nicht etwa der Geschmack oder sonstwas). Nun muss man also bei der Legalisierungsfrage von Marijuana (also von Blüten um Headshop beispielsweise) den Vorteil der Wirkung gegen den Nachteil etwaiger Nebenwirkungen aufwägen, wie man es bei allen psychogenen Substanzen macht. Sieh es als Faustregel: Sobald Du eine Wirkung spürst, greift der Stoff zu stark in Deinen natürlichen Haushalt ein.
ebenso wie eine leichte Hanfwirkung für mich keine Todsünde darstellt.
Sagt ja auch keiner, dass es eine Sünde ist
Wieder eine recht gewagte These. Hast du irgendwelche Belege dafür?
Die wissenschaftlichen Berichte habe ich nicht umsonst gepostet. Konkrete Antwort: Ja habe ich.
Wie kommst du übrigens darauf, Straftaten von Käufern mit Straftaten von Verkäufern zu vergleichen? Selbst die über Drogen uninformierteste Oma vergleicht höchstens das Kaufen von Haschisch mit dem Kaufen von Heroin und das Verkaufen von Haschisch mit dem Verkaufen von Heroin. Oder meinst du, ohne Informationen über Drogen könne man nicht den Kauf einer Ware (vorzugsweise zum Eigenbedarf) und den gewerblichen Verkauf derselben auseinanderhalten?
Tja...ja, in gewisser Weise glaube ich das. Ich weiß nicht, inwiefern beispielsweise Deine Oma aufgeklärt ist, aber ich gehe jede Wette ein, dass meine Oma noch immer der Meinung ist, dass man "Haschisch spritzt" und dass jemand der das tut aus einer dunklen Szene kommen muss. Abgesehen davon: Lass Dich mit einer ordentlichen Platte Piece erwischen. Sobald Du die Länderhöchstgrenze in größerem Umfang überschreitest (es gibt Reglemente die festlegen, ob der Umfang des getragenen Stoffes noch als Eigenbedarf klassifiziert werden kann) kannst Du mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Und jetzt simplifiziere ich sehr stark: Im Gefängnis findest Du neben Mördern auch Dealer. Daher meine Andeutung, dass der Volksmund hierbei zu unterscheiden lernen muss. Und eine solche Unterscheidung würde sicher doch eine Aufklärung und damit einhergehende Entkriminalisierung vorangetrieben werden.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
auch mal lesen, was schon geschrieben wurde
keine Ahnung, wie man auf solche Ideen kommen kann, dazu muss man kein Arzt sein um zu wissen wie es endet, dazu reicht ein wenig gesunder Menschenverstand
Ich war früher ein eindeutiger 'Cookie'Fan...
, kann man denen ja das Geld nur noch so aus den Taschen saugen. Die haben so ein schlechtes Gewissen dass sie alles bezahlen.