Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir keine Guantanamo-Häftlinge hier aufnehmen sollten. Die Amerikaner haben die ganze Situation zu verantworten und müssen nun auch nach einer Lösung suchen und, wie oben gesagt "die Suppe auslöffeln". Ich denke, daß Obama klug genung ist (soll man sich anmaßen über dessen Klugheit nachzudenken?) das zu wissen und er wird, so wie er bis jetzt aufgetreten ist sicher versuchen eine für alle akzeptable Lösung zu finden.
Leider gleitet diese Diskussion zum Teil wirklich wieder in ein flaches Niveau ab, was zu beleidigten Reaktionen der in unserem Land lebenden Gästen führt, wie auch zu Überreaktionen der "Eingeborenen".
Meine grundsätzliche, oben genannte Meinung hat nichts damit zu tun wie ich Gästen oder "Deutschen mit Migrationshintergrund" gegenübertrete. Es geht darum, wie sich jeder Einzelne in die Gesellschaft hier einbringt und wie er sich benimmt. Ich verabscheue den deutschen Drogendealer wie auch den Ausländer der sich in unseren Innenstädten zum Teil sehr provokant gegenüber der Bevölkerung verhält.
Noch eins: Wir haben uns in Deutschland angewöhnt, immer gleich "hier" zu schreien, wenn es Bitten von Partnerländern gibt oder wenn EU Richtlinien umgesetzt werden sollen. Ein paar Meter weiter denkt man darüber nach, die Bevölkerung zu informieren, dass es eine Bitte gibt, wenn diese bei uns schon erfüllt worden ist.
Also, ich sage grundsätzlich noch einmal NEIN zu der gestellten Frage. Was sich in Zukunft ergibt, müssen wir abwarten. Eine neue Situation könnte zumindest dazu führen, neu über die Haltung nachzudenken.