Unglaublich wie viel geistiger Dünnschiss sich manchmal in so einem Board findet, naja, mag am Alter der Nutzer liegen....
Wie soll ein Staat denn besser sein, als die Mörder, die er bestraft, wenn ihm nichts besseres einfällt als ihnen das Leben zu nehmen (und sich selbst damit zum Mörder machen).
Die Tatsache, dass unsere Gesetze zu lasch sind ist eine weitverbreitete Meinung und mag sich nach den Maßstab richten, den man anlegt. Ich persönlich halte 6 Jahre für einen Mord auch für viel zu wenig, aber deswegen gleich die Todesstrafe zu fordern finde ich kompletten Schwachsinn, denn:
1) niemand ist fehlerlos, auch nicht unsere Justiz, somit legt halt mal jemanden um, und wenn man dann ein paar Jahre später merkt, dass die Person doch unschuldig war, Pech gehabt.
2) Nun haben wir diesen Typ, der ne Tankstelle überfällt und dabei auf einen todesmutigen Verkäufer trifft und ihn erschiesst. Wenn nun noch ein paar Zeugen anwesend sind, kann er auch gleich alle erschiessen, denn es ist ganz egal, ob ein Mord oder fünf, die Todesstrafe ist ihm sowieso gewiss.
Sicherlich denke ich auch, dass es gerade in puncto Sexualstraftäter nicht immer zu ausreichenden Urteilen kommt, aber in Deutschland wird immer noch nach Gesetzen (die entgegen landläufiger Meinung nicht zu lasch sondern nur nicht konsequent genug angewendet werden) gerichtet und nicht nach Rachegelüsten.
Wems nicht passt kann ja in das Land reisen, wo jeder freie Mann Waffen tragen darf. Dort hat man auch noch die Gaskammer, die Giftspritze und den Stuhl.
PS.:
Bitte komm niemand mit der Argumentation "wenn deine Freundin vergewaltigt werden würde...". Die staatliche Rechtsprechung darf sich nicht persönlichen Beweggründen beugen.
Ich meine, manche Leute würden auch jemanden umlegen, weil er das Verbrechen begangen hat, ihrem Auto einen Kratzer zuzufügen....