[…]Wenn wir jetzt schon wieder bei Auschwitz, der SS und dem Hass auf alles was Deutsch ist angekommen sind,
Ja, so läuft es eben in einer offenen Diskussion, in der jeder seine Gedanken (kommt wohl von Denken) einbringen kann: Man kommt buchstäblich vom Hundertsten ins Tausendste.
Ist doch schön!
So spannt sich der Bogen bei diesem Thema bisher von US-Amerika (inklusive Indianer), Ukraine, Sowjetunion, Rotchina, Kambodscha, Vietnam, Israel, Palästina, Südamerika, Spanien, Portugal, Franzreich, England, Holland, Deutschland, Irland, Schottland, Polen, Russland, Ungarn, Italien, Südafrika, Sachsen, Franken (bzw. der Einwohner der aufgezählten Länder).
Allerdings: Gerade wenn es um Rassismus im Besonderen wie auch Allgemeinen geht, bietet sich ein Blick auf das Vorgehen der arschischen Rasse/Ethnie – hier vor allem in Mittel- und Osteuropa – geradezu zwingend an.
Es bleibt Dir selbstverständlich unbenommen, „alles was Deutsch ist“ auf Auschwitz und SS zu reduzieren. Wenn Du mir allerdings Hass unterstellst, irrst Du
auch hier (wieso können Leute wie Du nur in Hass-Kategorien denken, gibt es – frei nach Sarrazin - ein deutsches Hass-Gen?):
Wenn ich das UNESCO - Weltkulturerbe in Oświęcim besuche, erfüllt mich angesichts der endlosen Anlagen nur unsägliche Traurigkeit; dies vor allem, wenn ich an die entsetzliche Hilflosigkeit meiner Verwandten und all der Millionen anderer Menschen denke, die hier unter der Aufsicht deutscher Kulturträger „entsorgt“ wurden.
Hass? Nein, absolutes Unverständnis!
Aber das ist für einen
echten Deutschen von Schrot(t) und Korn(schnaps), bestimmt nicht nachvollziehbar.
[…]dann lohnt eine Diskussion in meinen Augen nicht mehr.
Du findest nicht genügend Bestätigung für Deine Vorstellung von „alles was Deutsch ist“ (SS, Auschwitz)?
Um zum Thema zurückzukommen,
Geschah bereits hier:
http://www.freesoft-board.to/f29/diskussion-usa-killed-by-police-535768-2.html#post5339705 , wurde allerdings geflissentlich übersehen. Gerne noch einmal:
Oklahoma deputy who killed unarmed man thought he was firing Taser, authorities say - The Washington Post
Man beachte auf dem Video, wie das Opfer – dem Sterbenden wird das Knie ins Gesicht gedrückt – in den Tod begleitet wurde.
Interessanter – menschenverachtender? – Dialog:
“I shot him!” he can be heard saying in video footage of the incident released Friday, nine days after the shooting. “I’m sorry.”
Moments later, the video reveals, Harris realizes he’s been shot.
“He shot me! He shot me, man. Oh, my god. I’m losing my breath,” a panicked Harris yells as an officer places his knee on the bleeding man’s head.
“F— your breath,” a callous officer can be heard saying. “Shut the f— up!”
Instead of tending to the gunshot wound, a second deputy yells at Harris.
“You shouldn’t have f—–g ran!” the man screams.
hier passt ein Bild das ich vor ein paar Wochen (ich glaube bei Netztfunde) gesehen haben:
Demonstrant schlägt Polizist: Niemand interessiert das!
Polizist schlägt Demonstrant: Alle Kameras blitzen![…]
Deine Netzfunde-Erfahrung in allen Ehren (kenne ich zwar nicht, nehme allerdings an, dass diese Filmchen einen Zweck zu erfüllen haben); allerdings ist die Praxis bei Demonstrationen eher die, dass sich manchmal die Anzahl der Fotografen und Filmer auf Seiten der Polizei mit der Anzahl der Demonstranten deckt (selbstverständlich besitze ich eigenhändig aufgenommenes Bildmaterial).
Allerdings wird sich nur in den seltensten Fällen der zu Unrecht verprügelte Demonstrant melden, muss er doch – gerade im Osten der BRD gibt es zahlreiche dokumentierte Fälle – mit einer Anklage, gegebenenfalls auf konstruiertem Beweismaterial fußend, rechnen.
[…]So viele Leute müssen täglich grundlos sterben, und bei einen Flüchtenden soviel Aufruhr, nur weil er schwarz war.[…]
"nur weil er schwarz war" ...
Deutlicher kann (mindestens latenter) Rassismus wohl nicht zum Ausdruck gebracht werden.
[…]Auch wenn es Unrecht war, es wusste jeder was ihn erwartet. Und das Opfer hier hat das sicher auch gewusst . . .
Ja: Unrecht muss in einem Unrechtssystem wohl in kauf genommen werden.