USA: Killed by Police Diskussion 

  • Ersteller Ersteller StaryWojownik
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Ganz bestimmt kannst Du mit Zitaten deinen Vorwurf belegen.
Aber gewiß doch:

Nebenbei: Wenn Du dich nur ein wenig mit der Geschichte des US-polizeilichen Vorgehens beschäftigst, findest Du unschwer Beispiele dafür, dass die Hüter der (hier) US-demokratischen Grundordnung kein Problem damit haben, Unbewaffnete, die mit dem Bauch auf dem Boden, Hände im Nacken, auf dem Rasen liegen, umzulegen (einem – Jahrzehnte zurückliegenden – exemplarischen Beispiel wurde von Robert Allen Zimmerman ein Lied gewidmet. Bei den in diesem Fall vier Umgelegten handelte es sich – natürlich – um Schwarze.
 
Aber gewiß doch: [Zitat … …]
Danke für die schnelle Antwort! Ein bisschen mager und meiner Meinung nach auch nicht so ganz treffend, aber immerhin: „Du hast Dich bemüht“.
(Möglicherweise liegt die Schuld doch bei mir und ich muss noch an meinen Deutschkenntnissen feilen.)

[…]Wenn allerdings von der »zutiefst christlich verseuchten US-amerikanischen Gesellschaft« die Rede ist, in der »ein der ethisch-philosophisches Grundverständnis und -verhalten [...] wohl schwerlich zu finden« sei,
Es gibt meines Wissens keine Seuche, die bei ihrer Verbreitung mehr Menschen „dahingerafft“ hat, als die Verbreitung der „Religion der Nächstenliebe“ („Tötet sie [alle], Gott wird die Seinigen schon erkennen“).

Ad hoc fällt mir außer Noam Chomsky (ich bezeichne ihn als Philosophen, obwohl er Linguist ist) kein bedeutender US-amerikanischer Philosoph ein.

ist das kein harmloses Klischee mehr, sondern purer Haß auf eine Nation. Daß ich diesem Haß nun keine Sympathie entgegenbringe, wirst Du sicherlich verstehen.
Du irrst Dich: Ich hasse nicht. Allerdings ist mir ein Regime, das ich – bezogen auf europäische Geschichte – nur mit der (selbstverständlich: ruhmreichen) jüngeren deutschen Geschichte vergleichen kann, zutiefst zuwider.

Ich kann einem System, das Geheimgerichte unterhält, das Menschen ohne Anklage über Jahrzehnt(e) wegsperrt, das weltweit in seinen Vasallenstaaten Folterlager unterhält, weltweit Terror verbreitet, Länder (und selbstverständlich seine Bewohner) vernichtet, dem zudem ein Präsident (Friedensnobelpreisträger!) vorsteht, der nach Gutdünken überall in der Welt Mordaufträge erledigen lässt, keine Sympathie entgegenbringen.

Dazu bin ich zu unchristlich – nämlich menschlich – erzogen worden.
 
Daß ich diesem Haß nun keine Sympathie entgegenbringe, wirst Du sicherlich verstehen.

Ist ja wirklich rührend, aber hast du dir auch klein bisschen Gedanken darüber gemacht, dass eventuell in dieser Nation nicht nur weiße leben? , von daher finde ich dein Vorwurf unzutreffend.
 
Nur mal so am Rande gefragt: Stört es hier außer Henry277 und hoku niemanden, daß in diesem Strang im Grunde sämtliche amerikanische Polizisten mit weißer Hautfarbe unter Generalverdacht gestellt werden, rassistische, schießwütige Psychopathen zu sein?
Eine recht eigenwillige Interpretation.

Fakt ist jedenfalls, daß sich gewisse Vorkommnisse häufen, welche den Verdacht, daß deren Hintergründe in einem rassistischen Zusammenhang stehen könnten, nicht ganz von der Hand weisen können.

Wenn man den Verdacht hegt, daß sich rassistische Motive bei weissen übergriffigen Polizisten häufen, dann hat das mit Generalverdacht nicht das Geringeste zu tun.

Wenn man feststellt, daß es überwiegend Männer sind, welche Freuen vergewaltigen, stellt man damit Männer gleicht unter Generalverdacht? Ich denke, eher nicht. ;)
 
Jetzt muss ich mich tatsächlich, zutiefst geknickt, bei Dir entschuldigen:
Du musst dich nicht entschuldigen, einfach meine Frage beantworten und das hast du leider immer noch nicht wirklich getan. Du eierst zwar rum, und erklärst uns, das du gar kein Auto hast und wenn du mal eines ausleihst, dann kontrollierst du vorher ob das Licht geht (nutzt dir nur wenig, wenn die Lampe während der fahrt den Geist aufgibt) und zu guter Letzt, kennst du auch noch alle örtlichen Polizisten.

Endgültig kann von mir die Frage – wie mir jeder nur halbwegs intelligente Mensch zugestehen muss – nicht beantwortet werden. Keiner (nicht einmal ich!) kann voraussehen, wie sich eine Konfrontation „eines Rücklichts wegen“ entwickeln kann.
Das Wort Konfrontation, würde ich wegen eines defekten Rücklichts nicht gebrauchen. Wenn mich ein Polizist anhält und mich auf ein defektes Rücklicht aufmerksam macht, dann danke ich dem Polizisten und verspreche das defekte Rücklicht sofort in Stand zu setzen. Auch hier gilt, "Wie man in den Wald hineinruft ...........!" und das wird auch in Amerika nicht viel anders sein.

Zumindest ein Faktor, das Verhalten des Polzisten, kann (von mir) nicht in der Verhaltenskalkulation berücksichtigt werden.
Das gleiche Problem hat der Polizist aber auch ....

Nebenbei:
Gerangel? Wer – wo – was – wie: Zumindest hier gibt es keinen Hinweis darauf (zugegeben: Wer in diesem von einem Massentöter geführten Land vor der Polizei davon läuft, wird – zumal wenn er Schwarzer ist – ohne Federlesens abgeknallt).
USA: Polizeivideo zeigt Verkehrskontrolle von Walter Scott - SPIEGEL ONLINE
Wie jetzt, kennst du den Inhalt deiner eigenen Links nicht? Hier in diesem von dir verlinkten Artikel wird von Gerangel berichtet.
Ich zitiere aus dem Artikel
Was war geschehen? Kurz nach 9.30 Uhr morgens hält der 33-jährige Polizist Michael Slager einen altersschwachen Mercedes wegen einer defekten Rückleuchte an. Der 50-jährige Walter steigt aus dem Auto. Es kommt zu einem kurzen Gerangel.
Das jetzt freigegebene Video zeigt das es kein Gerangel gab. Dafür zeigt es aber eine Person, die versucht sich einer Polizeikontrolle durch Flucht zu entziehen. Der Polizist hat sich bis dahin doch scheinbar vollkommen korrekt verhalten. Ich glaube nicht das der Mann bis dahin um sein Leben fürchten musste. Also warum rennt er weg und lässt die Situation eskalieren?

(Nur m)ein Eindruck: Der größte Vorwurf, die „Rassismus-Keule“ auszupacken/zu schwingen/damit zuzuschlagen wird in aller Regel von Rassisten erhoben (man fühlt sich ertappt).
Ahja jetzt. Jetzt hast du mich bösen Rassisten also ertappt. Frei nach dem Motto "Wir werden dem Schwein schon töten - wenn ihm auch quiekt.".

Das es viele Polizisten gibt, die ihren Beruf verantwortungsvoll und professionell ausüben, bestreitet hier doch niemand. Nur um die geht es gerade nicht.
Ja aber auch nur so lange, bis sie mal auf jemanden schießen. Und Gnade ihnen Gott, wenn der dann auch noch ein nicht weißer Bürger ist und die Medien das spitz kriegen. Dann interessiert sich niemand mehr dafür, ob sie ihren Beruf bis dahin verantwortungsvoll und professionell ausgeübt haben.

Fakt ist jedenfalls, daß sich gewisse Vorkommnisse häufen, welche den Verdacht, daß deren Hintergründe in einem rassistischen Zusammenhang stehen könnten, nicht ganz von der Hand weisen können.
Häufen die sich wirklich? Oder werden solche Fälle einfach nur viel brutaler durch die Medien ausgeschlachtet?
 
Häufen die sich wirklich? Oder werden solche Fälle einfach nur viel brutaler durch die Medien ausgeschlachtet?
Wenn ich mir die Geschichte der USA anschaue, dann hat weisser Rassismus dort eine lange Tradition. Oder bist du auch der Meinung, daß es anders herum war und die Medien nur die Vorkommnisse des Clan (stellvertretend für viele andere) und die Fast-Ausrottung der Indianer nur brutal hochgespielt haben?

Sorry, aber ich finde bei diesem Hintergrund die These rassistischer Hintergedanken wahrscheinlicher als die Mär von der bösen Presse (war es nicht auch die böse Presse, die letztendlich die Ursache dafür war, daß der Vietnam-Krieg von den USA verloren wurde?).
 
Institutionelle Polizeigewalt?
Ach woher denn (so ein Vorwurf kann nur von einem „US-Amerka-Hasser“ kommen).

Diesmal traf es allerdings ein Bleichgesicht (das Opfer überlebte also).

„Tritte nach Kapitulationsgeste
Das Video zeigt, wie der in grellem Rot gekleidete Mann von dem Pferd fällt. Ein Polizist richtet dann seinen Elektroschocker auf ihn. Der 30-Jährige streckt Beine und Arme von sich und nimmt schließlich seine Hände in einer Kapitulationsgeste hinter seinem Rücken zusammen. Zwei Beamte treten ihm daraufhin dennoch gegen den Kopf und zwischen die Beine.“

Festnahme in Kalifornien: Neue Polizeigewalt in den USA - Zehn Polizisten beurlaubt - heute-Nachrichten

„Nur fünf Tage nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen wehrlosen Schwarzen sorgt ein neuer Fall offenkundiger Polizeigewalt - dieses Mal gegen einen Weißen - in den USA für Aufsehen. Ein Fernsehsender filmte aus einem Hubschrauber, wie bis zu elf Polizisten in Südkalifornien einen Flüchtigen vom Pferd holten, ihn mit einem Elektroschocker traktierten, Dutzende Mal auf ihn eintraten, ihn mit den Fäusten schlugen und mit Gummiknüppeln auf ihn einhieben. Anschließend ließen sie den Mann dem Bericht zufolge 45 Minuten am Boden liegen, bevor sie ihn in ein Krankenhaus bringen ließen.“
Polizeigewalt in den USA: Neues Video von Prügelattacke - SPIEGEL ONLINE (Video)
Die Hüter von (US-amerikanischem) Recht und Gesetz wurden beurlaubt. Offensichtlich soll ihnen Zeit gegeben werden, sich zu erholen.

Nebenbei:

[…]Polizisten müssen sich auf Demonstrationen mit Pflastersteinen und Brandsätzen (also lebensgefährlichen Kampfmitteln!) bewerfen lassen, ohne sich adäquat wehren zu dürfen. Hier gehören in der Tat diejenigen zur Verantwortung gezogen, die per Befehl den Polizisten ihr Notwehrrecht nehmen und damit schwere Verletzungen oder sogar den Tod ihrer Untergebenen billigend in Kauf nehmen.
Was Gewalt ist liegt wohl in den Augen des Betrachters bzw. der politischen Vorgabe.

Als von der BRD und US-Amerika ausgerüstete und finanzierte Faschisten in der Ukraine Polizisten abfackelten, erschlugen und erschossen, sprachen die Vertreter des BRD- sowie US-amerikanischen Regimes von gewaltfreien Demonstrationen.
 
Danke für die schnelle Antwort!
Bitte, gern.

Ein bisschen mager und meiner Meinung nach auch nicht so ganz treffend, aber immerhin: „Du hast Dich bemüht“.
Laß stecken, Dein Zitat ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

(Möglicherweise liegt die Schuld doch bei mir und ich muss noch an meinen Deutschkenntnissen feilen.)
Das ist natürlich immer eine gute Idee. Viel Erfolg.

Es gibt meines Wissens keine Seuche, die bei ihrer Verbreitung mehr Menschen „dahingerafft“ hat, als die Verbreitung der „Religion der Nächstenliebe“
Ich helfe Dir gern auf die Sprünge: Sowjetunion, Rotchina, Kambodscha etc. Die Verbreitung des Kommunismus’ hat in nur 70 Jahren ein Vielfaches der Opfer gefordet, die bei der christlichen Missionierung in 2000 Jahren anfielen.

Ad hoc fällt mir außer Noam Chomsky (ich bezeichne ihn als Philosophen, obwohl er Linguist ist) kein bedeutender US-amerikanischer Philosoph ein.
Auch hier helfe ich Dir gern weiter: Ralph Waldo Emerson, William James, Henry David Thoreau, John Dewey, Charles Sanders Peirce und Nancy Cartwright. Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

Du irrst Dich: Ich hasse nicht.
Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Gleichwohl würde es mich natürlich freuen, wenn dem tatsächlich so wäre. Man wird sehen.

Allerdings ist mir ein Regime, […]
Na siehst Du, es geht doch. Man kann durchaus die Untaten eines Regimes verurteilen, ohne gleich einem ganzen Volk ethisch-philosophisches Grundverständnis und -verhalten abzusprechen. Weiter so!

Ist ja wirklich rührend, aber hast du dir auch klein bisschen Gedanken darüber gemacht, dass eventuell in dieser Nation nicht nur weiße leben?
Selbstverständlich – ich kenne sogar einige nichtweiße US-Amerikaner persönlich.

von daher finde ich dein Vorwurf unzutreffend.
Inwiefern genau?

Fakt ist jedenfalls, daß sich gewisse Vorkommnisse häufen, welche den Verdacht, daß deren Hintergründe in einem rassistischen Zusammenhang stehen könnten, nicht ganz von der Hand weisen können.
So formuliert ist das ja durchaus in Ordnung. Du wirst jedoch selbst feststellen, daß hier weitaus drastischer und unsachlicher formuliert wurde (nein, nicht von Dir).

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Nehmen wir an, der Erschossene sei arabischer Israeli und der Polizist jüdischer, könnte man formulieren, wie Du es eben tatest, was legitim wäre – oder eine solche Einlassung tätigen: »›Schuld‹ setzt schließlich (u. a.) ein ethisch-philosophisches Grundverständnis und -verhalten voraus, das in der zutiefst jüdisch verseuchten israelischen Gesellschaft und Geschichte […] wohl schwerlich zu finden ist.«

Ich hoffe, der Unterschied ist nun klar erkennbar.

Was Gewalt ist liegt wohl in den Augen des Betrachters bzw. der politischen Vorgabe.
So sollte es de jure nicht sein, ist es de facto jedoch (leider!).

Als von der BRD und US-Amerika ausgerüstete und finanzierte Faschisten in der Ukraine Polizisten abfackelten, erschlugen und erschossen, sprachen die Vertreter des BRD- sowie US-amerikanischen Regimes von gewaltfreien Demonstrationen.
In diesem Punkt wirst Du von mir keinen Widerspruch lesen. Mir ist durchaus bewußt, wie sehr in diesem Falle westliche Berichterstattung (vulgo: Propaganda) an der Wirklichkeit vorbeiging.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich helfe Dir gern auf die Sprünge: Sowjetunion, Rotchina, Kambodscha etc. Die Verbreitung des Kommunismus’ hat in nur 70 Jahren ein Vielfaches der Opfer gefordet, die bei der christlichen Missionierung in 2000 Jahren anfielen.
Ein Vielfaches? Wieviele Milliarden Opfer hat der Kommunismus die Menschheit denn in 70 Jahren gekostet? Wer forderte mehr Opfer, Stalin oder die Inquisition?

Ich halte das für eine sehr gewagte These (wenn nicht gar eine unbelastbare Behauptung). Setzt man die Zahl der Opfer dann auch noch in Relation zu der jeweiligen Weltbevölkerung, dann wird es völlig absurd.

Sorry, aber wer die Gefahren des Kommunismus so weit hochspielt, der verharmlost massiv die Rolle der Inquisition. Und nicht nur diese.

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Nehmen wir an, der Erschossene sei arabischer Israeli und der Polizist jüdischer, könnte man formulieren, wie Du es eben tatest, was legitim wäre – oder eine solche Einlassung tätigen: »›Schuld‹ setzt schließlich (u. a.) ein ethisch-philosophisches Grundverständnis und -verhalten voraus, das in der zutiefst jüdisch verseuchten israelischen Gesellschaft und Geschichte […] wohl schwerlich zu finden ist.«
Zu deinem Beispiel: ich bin mit einer israelischen Staatsangehörigen verheitatet und mit zahlreichen Palestinensern befreundet. Die Situation in Nahost ist mir durchaus geläufig und ich habe früher auch schon mit dem Gedanken gespielt, in diese Region umzusiedeln.

Recht ist nicht das, was eine Seite für sich gepachtet hat und Idioten laufen eigentlich auf vielen Seiten herum. Das macht die reale Situation keineswegs leichter. Aber ein friedliches Miteinander muss man leben und nicht nur predigen, denn man bekommt es nicht geschenkt.

Schuld? Die Frage der Schuld ist mir in vielen Fällen ehrlich gesagt egal. Mich interessieren vielmehr Ursache und Wirkung. Wird die Welt dadurch besser, indem man die Schuldfrage (vermeintlich) löst? Mitnichten, sie wird es nicht.

An Ursachen kann man aber etwas ändern, indem man daraus lernt und ihnen in Zukunft die Wirksamkeit nimmt. Vieles in dieser Welt läuft schief aufgrund mangelnder Bildung und jede Investition in Bildung für die Massen ist sinnvoller als ein halbes Dutzend Schuldzuweisungen.

Dumme Menschen verurteilen. Weniger dumme Menschen hingegen sind skeptisch. Siehst du den Unterschied?
 
Wenn ich mir die Geschichte der USA anschaue, dann hat weisser Rassismus dort eine lange Tradition. Oder bist du auch der Meinung, daß es anders herum war und die Medien nur die Vorkommnisse des Clan (stellvertretend für viele andere) und die Fast-Ausrottung der Indianer nur brutal hochgespielt haben?
Ich bin nun wirklich kein Liebhaber der US-Amerikaner, eher das Gegenteil ist der Fall. Aber die fast Ausrottung der Indianer, "Den Amerikanern" in die Schuhe zu schieben, ist ein wenig zu einfach. Als die Ausrottung begann, gab es die Nation bzw. die USA noch gar nicht. Und wenn wir heute das Wort Indianer hören, dann denken wir, an den stolzen roten Mann auf seinem Pferd, also den Prärieindianer. Die Ausrottung begann aber in Südamerika, begonnen von Spanier und Portugiesen. Dann kamen die Franzosen, die Engländer und Holländer und nahmen sich Nordamerika. Dann kamen Deutsche, Iren, Schotten, Polen, Russen, Ungarn, Italiener ........... Es waren also nicht die rassistischen Amerikaner, sondern Europäer wie du und ich, die dann irgendwann einmal zu "Den Amerikanern" wurden. Der weiße Rassismus, hat also sein Tradition nicht in Amerika, sondern wurde sozusagen "importiert".
Und was wir vielleicht auch nicht vergessen sollten, die Indianer untereinander waren sich auch nicht grün. Das Kriegsbeil, der Kriegspfad, das Skalpieren der Gegner, all das sind keine Geschichten aus Indianerbüchern. Das sie sich nicht gegenseitig ausgerottet haben bevor die Europäer dort auftauchten, lag wohl einfach nur daran, dass das Land groß war, sie nur "steinzeitliche" Waffentechnik besaßen und weder Pferd noch Wagen kannten.



Diesmal traf es allerdings ein Bleichgesicht (das Opfer überlebte also).
Das heißt also, wenn der Mann schwarz gewesen wäre, dann wäre er jetzt tot? Was dann ja wohl auch bedeutet, das jeder Schwarze der in Amerika eine Polizeikontrolle überlebt, unsagbares Glück hatte. Zustände sind das ....

Bleiben wir doch einfach mal bei den Fakten. Es gibt in den USA Polizeigewalt. Das ist unbestritten und das möchte hier ja auch niemand bestreiten. Polizeigewalt, gibt es allerdings auch in anderen Ländern. Was es in vielen anderen Ländern nicht gibt, ist die enorme Anzahl von Schusswaffen in den Händen von Privatpersonen (hier sind nur die registrierten gemeint) und die Bereitschaft diese auch einzusetzen. Das hat natürlich auch Auswirkungen, auf den Dienst von Polizisten. Da wird halt schneller zur Waffen gegriffen, als in anderen Ländern. So was nennt sich Eigensicherung, denn auch Polizisten wollen ihr Dienst nicht unbedingt im Leichensack beenden. Naja, wer sich dann in solchen Situationen zur Flucht entscheidet, mit den Polizisten rangeln will, oder sonst irgendetwas tut was der Beamte als Bedrohung auffassen könnte, der begibt sich nun einmal in Gefahr. Denn auch für Polizisten gilt die einfache Überlebensregel, wer schneller zieht und besser trifft, lebt länger. Wer nun ständig mit der Bedrohung lebt, bzw. seinen Dienst versieht, verliert unter Umständen auch schnell einmal die Kontrolle. Und dann kommt es zu solchen Vorkommnissen, die dann als Polizeigewalt die Runde machen. Und wehe es kommt dann auch noch eine Kamera dazu ........

Ich will es nicht schön reden, aber ich kann es verstehen und bin deswegen mit Vorwürfen wie Rassismus und das ist nur passiert weil das "Opfer" schwarz ist, sehr zurückhaltend.
 
Ich bin nun wirklich kein Liebhaber der US-Amerikaner, eher das Gegenteil ist der Fall. Aber die fast Ausrottung der Indianer, "Den Amerikanern" in die Schuhe zu schieben, ist ein wenig zu einfach. Als die Ausrottung begann, gab es die Nation bzw. die USA noch gar nicht. Und wenn wir heute das Wort Indianer hören, dann denken wir, an den stolzen roten Mann auf seinem Pferd, also den Prärieindianer. Die Ausrottung begann aber in Südamerika, begonnen von Spanier und Portugiesen. Dann kamen die Franzosen, die Engländer und Holländer und nahmen sich Nordamerika. Dann kamen Deutsche, Iren, Schotten, Polen, Russen, Ungarn, Italiener ........... Es waren also nicht die rassistischen Amerikaner, sondern Europäer wie du und ich, die dann irgendwann einmal zu "Den Amerikanern" wurden. Der weiße Rassismus, hat also sein Tradition nicht in Amerika, sondern wurde sozusagen "importiert".
Ach so. Dann war der Holocaust auch nicht das Werk der Deutschen, denn die Engländer bauten in Südafrika die ersten KZs und judenfeindlich waren die Russen, Franzosen und wer auch immer auch. Es waren nicht die antisemitischen Deutschen, denn angefangen hat es, bevor Sachsen, Franken und wer auch immer zu 'den Deutschen' wurden. Der Tod war also kein 'Meister aus Deutschland', sondern wurde sozusagen 'importiert'. So wird es ganz sicher gewesen sein. :depp:

Und was wir vielleicht auch nicht vergessen sollten, die Indianer untereinander waren sich auch nicht grün. Das Kriegsbeil, der Kriegspfad, das Skalpieren der Gegner, all das sind keine Geschichten aus Indianerbüchern. Das sie sich nicht gegenseitig ausgerottet haben bevor die Europäer dort auftauchten, lag wohl einfach nur daran, dass das Land groß war, sie nur "steinzeitliche" Waffentechnik besaßen und weder Pferd noch Wagen kannten.
Ja klar, wir sollten aber auch nicht vergessen, auch Polen war groß und hatte dem Deutschen Reich gegenüber eine eher steinzeitliche Waffentechnik. Sie hatten Pferde, die Deutschen Panzer.

Waren sie jetzt am deutschen Einmarsch schuld ('seit fünf Uhr fünfundvierzig wird zurückgeschossen...')?
 
[…]Kambodscha etc. Die Verbreitung des Kommunismus’ hat in nur 70 Jahren ein Vielfaches der Opfer gefordet[…]
Das segensreiche Wirken US-amerikanischen Terrors ist am Beispiel Kambodscha (hast Du bei Deiner Aufzählung Vietnam vergessen?) gut dokumentiert. Bisher hatte das US-Regime kein Problem mit schlimmsten Massenmördern (und deren Ideologie) zu paktieren, wenn es ihren Interessen dient(e):

„In 1979, after increasing tensions with Vietnam, Vietnamese troops invaded, aiding a rival Communist faction to depose the Khmer Rouge government. The Khmer Rouge, however, continued to field an army of c.30,000 near the Thai border and retained UN recognition as the official Cambodian government.“
Khmer Rouge: Definition from Answers.com

Auch in dem folgenden Werk wird – neben vielen anderen Beispielen US-amerikanischen Demokratieexports – auf Kambodscha eingegangen:

„Four years later, January 1979, Vietnam-responding to years of attacks by the Khmer Rouge against ethnic Vietnamese in Cambodia and cross-border raids into Vietnam itself-invaded what was now called Kampuchea, overthrew Pol Pot's government, and installed a government friendly to Vietnam. The Khmer Rouge forces retreated to the western end of Cambodia, by the border with Thailand, and later some set up camp in Thailand itself.
Washington's reaction was not any kind of elation that the Cambodian nightmare had come to an end, but rather undisguised displeasure that the hated Vietnamese were in control and credited with ousting the terrible Khmer Rouge. For years afterwards, the United States condemned Vietnam's actions as "illegal". A lingering bitterness by American cold warriors against the small nation which monumental US power could not defeat appears to be the only explanation for this attitude. Humiliation runs deep, particularly when you're the world's only superpower.
Thus it was that an American policy took root-to provide the Khmer Rouge with food, financial aid and military aid beginning soon after their ouster. The aim, in conjunction with China and long-time American client state, Thailand, was to restore Pol Pot's troops to military capability as the only force which could make the Vietnamese withdraw their army, leading to the overthrow of the Cambodian government.
President Carter's National Security Adviser, Zbigniew Brzezinski, has stated that in the spring of 1979: "I encouraged the Chinese to support Pol Pot. I encouraged the Thai to help the [Khmer Rouge]. The question was how to help the Cambodian people.[sic] Pol Pot was an abomination. We could never support him. But China could."“


"Rogue State - A Guide to the World’s Only Superpower"
William Blum, 2005
Courage Press (USA, ISBN: 9781567513745), Zed Books (UK 9781842778272)

Ferner zur Vertiefung des Wissens über das Vorgehen des „Schurkenstaates“ (Rogue State) in dieser Region zu empfehlen:

"Vietnam heute"
Hanoi, Verlag für fremdsprachliche Literatur, 1966

"Die Pentagon-Papiere"
Die geheime Geschichte des Vietnamkrieges
Neil Sheehan, 1971
Droemer Knaur

[…]Man kann durchaus die Untaten eines Regimes verurteilen, ohne gleich einem ganzen Volk ethisch-philosophisches Grundverständnis und -verhalten abzusprechen[…]
Es ist nicht das US-amerikanische Regime, das andere Länder befällt, es ist der „gewöhnliche“ US-Amerikaner (der oftmals nicht weiß, in welchem Land er gerade im Mordauftrag seines Regimes „tätig“ ist). Es war nicht Hitler, der meine Heimat zerstörte, unsere Sippe ermordete etc. pp.. Es waren ganz gewöhnliche deutsche Untertanen, die die Länder (nicht nur) Europas wie eine Pest befielen (dass mancher General sich an philosophischer Literatur ergötzte, ist für mich kein Widerspruch).

Bei diesen Menschen (?) ethisch-philosophisches Grundverständnis zu suchen, dürfte wohl vergeblich sein.

[…]Das heißt also, wenn der Mann schwarz gewesen wäre, dann wäre er jetzt tot?[…]
Davon gehe ich aus. Das Opfer wurde vor Zeugen (!) mit einer Selbstverständlichkeit malträtiert, die (mich) darauf schließen lässt, dass sich die US-amerikanischen Polizisten „voll“ im Recht wähnten.

[…]Zustände sind das .... […]
D’accord!

[…] Naja, wer sich dann in solchen Situationen zur Flucht entscheidet, mit den Polizisten rangeln will, oder sonst irgendetwas tut was der Beamte als Bedrohung auffassen könnte, der begibt sich nun einmal in Gefahr.[…]
Wie paranoid muss man/frau sein, um das Davonlaufen, bzw. das bäuchlings auf dem Boden Liegen, dabei die Hände auf dem Rücken, als tödliche Bedrohung aufzufassen?
 
Ein Vielfaches? Wieviele Milliarden Opfer hat der Kommunismus die Menschheit denn in 70 Jahren gekostet? Wer forderte mehr Opfer, Stalin oder die Inquisition?
Zur letzten Frage: Ganz klar Stalin. Während die absolute Obergrenze der von seriösen Historikern geschätzten Todesopfer der Spanischen Inquisition bei ca. 12.000 liegt, fängt es (allein bei Stalin) bei 3-4 Millionen an. Das Vielfache zu berechnen, dürfte keine Schwierigkeiten bereiten.

Ich halte das für eine sehr gewagte These (wenn nicht gar eine unbelastbare Behauptung). Setzt man die Zahl der Opfer dann auch noch in Relation zu der jeweiligen Weltbevölkerung, dann wird es völlig absurd.
Deine Meinung sei Dir unbenommen, die Fakten indes sprechen eine andere Sprache.

Sorry, aber wer die Gefahren des Kommunismus so weit hochspielt, der verharmlost massiv die Rolle der Inquisition. Und nicht nur diese.
Hochspielen? Mit Verlaub, die Lektüre seriöser Geschichtsliteratur sei Dir dringend angeraten. Allein in Kambodscha wurden in der Zeit der Roten-Khmer-Diktatur von 1975-1979 mindestens 1,7 Millionen Menschen ermordet – bei einer damaligen Gesamtbevölkerung von ca. 7 Millionen Menschen war das ein Viertel der Einwohner. In nicht einmal vier Jahren.

Weiter geht’s nach Norden: Unter der Herrschaft Mao Zedongs verloren in Rotchina mindestens 39 Millionen Menschen (allerunterste, seriöse Zahl!) ihr Leben.

Das, Konradin, ist keine Übertreibung, sondern Stand der Geschichtswissenschaft. Die Opferzahlen für die restlichen Warschauer-Pakt-Staaten, Afghanistan, Afrika, Vietnam, Nordkorea und Lateinamerika magst Du bitte selbst nachschlagen.

Recht ist nicht das, was eine Seite für sich gepachtet hat und Idioten laufen eigentlich auf vielen Seiten herum. Das macht die reale Situation keineswegs leichter. Aber ein friedliches Miteinander muss man leben und nicht nur predigen, denn man bekommt es nicht geschenkt.
Vollkommen richtig – nichts anderes habe ich ausgeführt.

An Ursachen kann man aber etwas ändern, indem man daraus lernt und ihnen in Zukunft die Wirksamkeit nimmt. Vieles in dieser Welt läuft schief aufgrund mangelnder Bildung und jede Investition in Bildung für die Massen ist sinnvoller als ein halbes Dutzend Schuldzuweisungen.
Auch hier Zustimmung.

Dumme Menschen verurteilen. Weniger dumme Menschen hingegen sind skeptisch. Siehst du den Unterschied?
Natürlich – auch das war Tenor meiner Beiträge.

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Nichtsdestotrotz wünsche ich Dir – und allen anderen Foristen – frohe und friedliche (orthodoxe) Ostern.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zur letzten Frage: Ganz klar Stalin. Während die absolute Obergrenze der von seriösen Historikern geschätzten Todesopfer der Spanischen Inquisition bei ca. 12.000 liegt, fängt es (allein bei Stalin) bei 3-4 Millionen an. Das Vielfache zu berechnen, dürfte keine Schwierigkeiten bereiten..
Aha, du reduzierst die jahrhundertelange Inquisition ausschliesslich auf die Spanische Inquisition. Warum nicht gleich auf die klerusinternen Verluste?

Welche Quote haben dabei die Inquisitionsopfer in Mittel- und Südamerika? 100 zu 1, oder wie? Zeige mir mal, wie man ganze Völker ausrottet und dies bei unter 12000 Toten (und was ist mit den europäischen Opfern?).

Sorry, aber ich finde deine Aussage (sowohl, was die Zahlen betrifft als auch die vermeintlichen Fachleute) brutal gelogen.


Ich habe nie behauptet, daß die Zahl der Stalin-Opfer nicht in die Millionen geht. Aber wenn ich mir mal die komplette Zeit der Inquisition zu Gemüte führe, dann verlässt man dort den einstelligen Millionenbereich recht schnell nach oben...
 
Ach so. Dann war der Holocaust auch nicht das Werk der Deutschen, denn die Engländer bauten in Südafrika die ersten KZs und judenfeindlich waren die Russen, Franzosen und wer auch immer auch.
Sorry, aber das wird mir nun zu doof. Die Aussage das europäische Einwanderer (aus aller Herrenländer), die Ausrottung der Indianer zu verantworten haben, mit dem Holocaust und KZs zu kontern, ist ja nun wirklich unter aller Sau. Erstens hat das eine mit dem anderen nichts zu tun und zweitens haben Deutsche, Engländer, Russen und Franzosen nicht zusammen diese KZs gebaut und betrieben. Bei der Ausrottung der Indianer haben sie aber alle zusammen "gearbeitet" und ihren "inneren Rassismus" von zu Hause mitgebracht und sind damit nicht erst, nach ihrer Ankunft in Amerika "infiziert" worben.


Ja klar, wir sollten aber auch nicht vergessen, auch Polen war groß und hatte dem Deutschen Reich gegenüber eine eher steinzeitliche Waffentechnik. Sie hatten Pferde, die Deutschen Panzer.
Auch das ist totaler Blödsinn. Oder haben sich polnische "Volksstämme", vor dem Einmarsch der Deutschen bekriegt und versuchst sich gegenseitig zu töten? Und von steinzeitlicher Waffentechnik zu sprechen ....... naja.
Gesamtstärke der polnischen Streitkräfte

2.500.000 Mann mit 40 Divisionen, 1.140 Panzerfahrzeuge, über 1.800 Kanonen, 433 Flugzeuge, 4 Zerstörer, 5 Unterseeboote
Quelle: Polnische Streitkräfte im September 1939, Zweiter Weltkrieg.

Hört sich für mich nun nicht unbedingt nach steinzeitlicher Technik an. Das sie der deutschen Armee im Endeffekt trotzdem unterlegen waren, lag bestimmt nicht daran das sie auch noch Pferde einsetzten (was die Deutsch übrigens auch taten).

Die Indianer Amerikas (besonders die in Nordamerika), lebten nun aber mal zum großen Teil noch in steinzeitlichen Verhältnissen. Viele Stämme waren sogar noch Jäger und Sammler, die nicht mal Ackerbau, oder Viehzucht betrieben. Sie kannten zwar teilweise die Bearbeitung von Metallen (Südamerika ist dafür ja berühmt), aber Eisen für Waffen verwendeten sie nicht. Die nordamerikanischen Stämme benutzen eigentlich alle Steinwerkzeuge. Steinäxte, Steinklingen, Steinpfeil- und Speerspitzen. Da waren Metalläxte, Metallmesser, Säbel, Steinschlossgewehre und Kanonen, schon ein Quantensprung. Und ohne Pferd und Wagen, wäre Nordamerika nie so schnell "erobert" worden.
 
Sorry, aber das wird mir nun zu doof. Die Aussage das europäische Einwanderer (aus aller Herrenländer), die Ausrottung der Indianer zu verantworten haben, mit dem Holocaust und KZs zu kontern, ist ja nun wirklich unter aller Sau. Erstens hat das eine mit dem anderen nichts zu tun und zweitens haben Deutsche, Engländer, Russen und Franzosen nicht zusammen diese KZs gebaut und betrieben. Bei der Ausrottung der Indianer haben sie aber alle zusammen "gearbeitet" und ihren "inneren Rassismus" von zu Hause mitgebracht und sind damit nicht erst, nach ihrer Ankunft in Amerika "infiziert" worben.
Ich kontere übrigens keineswegs mit dem Holocaust, sondern ich habe deine obskuren Bemerkungen über die amerikanische Geschichte einfach mal auf dase deutsche/europäische Szenario verlegt, damit du siehst, was für ein Blödsinn dabei herauskommt.

Nein, die Europäer haben die KZs nicht gemeinschaftlich betrieben (habe ich das etwa behauptet?), aber sie haben mehr oder weniger allesamt zwar nicht gemeinschaftlich, sondern jeder für sich, ihren Antisemitismus ausgelebt.

Die Europäer haben in Amerika ebensowenig gemeinsam die Indianer verfolgt, sondern jeder für sich. Es wäre mir neu, daß Spanier, Franzosen und Engländer gemeinsam gekämpft hätten. Das taten sie lieber gegeneinander. Und nach Gründung der USA waren es in Nordamerika (von Kanada abgesehen) nicht mehr die Europäer, welche die Indianer bekämpften, sondern die Amerikaner.

Auch das ist totaler Blödsinn. Oder haben sich polnische "Volksstämme", vor dem Einmarsch der Deutschen bekriegt und versuchst sich gegenseitig zu töten? Und von steinzeitlicher Waffentechnik zu sprechen ....... naja.
Quelle: Polnische Streitkräfte im September 1939, Zweiter Weltkrieg.

Hört sich für mich nun nicht unbedingt nach steinzeitlicher Technik an. Das sie der deutschen Armee im Endeffekt trotzdem unterlegen waren, lag bestimmt nicht daran das sie auch noch Pferde einsetzten (was die Deutsch übrigens auch taten)..
Zugpferde, ja sicher. Aber Kavallerie gegen Panzer? Ich dachte bisher, du kennst dich in militärischen Dingen aus. Aber das war wohl vor deiner Zeit. :D
 
Interessante Wendung des Grundthemas …

[…]Ja klar, wir sollten aber auch nicht vergessen, auch Polen war groß und hatte dem Deutschen Reich gegenüber eine eher steinzeitliche Waffentechnik.[…]
Bezogen auf die Waffentechnik ein treffender Vergleich (zumal Du ja – was ein des Lesens ungeübter leicht übersieht – das abschwächende „eher“ hinzugefügt hast).

Dies bestätigt auch die – ebenfalls von @Henry277 übersehene – Passage aus seinem Link:

„Erst 1937 wurde ein Modernisierungsprogramm gestartet, und als zwei Jahre später der Krieg ausbrach, war die polnische Armee im Grunde immer noch veraltet ausgerüstet. Aber trotz der fehlenden, modernen Ausrüstung und der schlechten strategischen Planungen kämpfte die polnische Armee tapfer.
Im Jahr 1939, als in Europa die Möglichkeit eines Krieges aufzog, befahl die polnische Regierung eine Teilmobilisierung im März und August und schließlich am 30. August 1939 die allgemeine Mobilmachung. An der westlichen Grenze wurden sieben Armeen und operative Reservegruppen postiert, die aus mehr als der Hälfte der Infanterie-Divisionen und fast drei Viertel der Kavallerie-Brigaden bestand.“
(Hervorhebung von mir).

Nett übrigens die Formulierung, dass „der Krieg ausbrach“, vergleichbar einer unabwendbaren Fügung, und nicht etwa von deutschen Kulturträgern lange geplant und schließlich in die Tat umgesetzt wurde (ärgerlich: erst bringt man diesen Sch…ausländern die deutsche Sprache bei, und dann werden sie auch noch kleinlich in der Auslegung derselben).

Falls Interesse an sachdienlicher Information über das Auftreten der Deutschen Kulturträger in Polen besteht, kann ich – quasi zur Einleitung – folgende Werke Empfehlen (es gibt noch gedruckte Bücher):

„Auschwitz in den Augen der SS“
Władysław Bartoszewski, Teresa Świebocka
Auschwitz, Verlag des Staatlichen Auschwitz – Museums, Oświęcim 2008
ISBN: 9788388526541

„Story of a Secret State”
Jan Karski
Penguin Classics, 2011
ISBN: 9780141196664

„Dokumentenedition Europa unterm Hakenkreuz:
Die faschistische Okkupationspolitik in Polen. ( 1939 - 1945)“
Bundesarchiv, 1989
ISBN: 9783760912608

[…]Ich dachte bisher, du kennst dich in militärischen Dingen aus.[…]
Erwartest Du nicht manchmal etwas viel?

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Zum Thema:

Oklahoma deputy who killed unarmed man thought he was firing Taser, authorities say - The Washington Post

Man beachte auf dem Video, wie das Opfer – dem Sterbenden wird das Knie ins Gesicht gedrückt – in den Tod begleitet wurde.
Interessanter – menschenverachtender? – Dialog:

“I shot him!” he can be heard saying in video footage of the incident released Friday, nine days after the shooting. “I’m sorry.”
Moments later, the video reveals, Harris realizes he’s been shot.
“He shot me! He shot me, man. Oh, my god. I’m losing my breath,” a panicked Harris yells as an officer places his knee on the bleeding man’s head.
“F— your breath,” a callous officer can be heard saying. “Shut the f— up!”
Instead of tending to the gunshot wound, a second deputy yells at Harris.
“You shouldn’t have f—–g ran!” the man screams.


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Zuletzt bearbeitet:
Na dann macht mal weiter. Wenn wir jetzt schon wieder bei Auschwitz, der SS und dem Hass auf alles was Deutsch ist angekommen sind, dann lohnt eine Diskussion in meinen Augen nicht mehr.
 
Um zum Thema zurückzukommen, hier passt ein Bild das ich vor ein paar Wochen (ich glaube bei Netztfunde) gesehen haben:

Demonstrant schlägt Polizist: Niemand interessiert das!
Polizist schlägt Demonstrant: Alle Kameras blitzen!

So sehe ich das hier. Wenn es für solche Fälle eine Statistik gibt, dann sind die Zahlen bestimmt rückläufig. Aber in den Medien wird das aufgepusht. So viele Leute müssen täglich grundlos sterben, und bei einen Flüchtenden soviel Aufruhr, nur weil er schwarz war.
Ich habe meine ganze Jugend in der 500m-Zone an der Westgrenze verbracht. Wenn man vor einer Kontrolle flüchtet, dann kann geschossen werden! Auch wenn es Unrecht war, es wusste jeder was ihn erwartet. Und das Opfer hier hat das sicher auch gewusst . . .
 
[…]Wenn wir jetzt schon wieder bei Auschwitz, der SS und dem Hass auf alles was Deutsch ist angekommen sind,
Ja, so läuft es eben in einer offenen Diskussion, in der jeder seine Gedanken (kommt wohl von Denken) einbringen kann: Man kommt buchstäblich vom Hundertsten ins Tausendste.

Ist doch schön!

So spannt sich der Bogen bei diesem Thema bisher von US-Amerika (inklusive Indianer), Ukraine, Sowjetunion, Rotchina, Kambodscha, Vietnam, Israel, Palästina, Südamerika, Spanien, Portugal, Franzreich, England, Holland, Deutschland, Irland, Schottland, Polen, Russland, Ungarn, Italien, Südafrika, Sachsen, Franken (bzw. der Einwohner der aufgezählten Länder).
Allerdings: Gerade wenn es um Rassismus im Besonderen wie auch Allgemeinen geht, bietet sich ein Blick auf das Vorgehen der arschischen Rasse/Ethnie – hier vor allem in Mittel- und Osteuropa – geradezu zwingend an.

Es bleibt Dir selbstverständlich unbenommen, „alles was Deutsch ist“ auf Auschwitz und SS zu reduzieren. Wenn Du mir allerdings Hass unterstellst, irrst Du auch hier (wieso können Leute wie Du nur in Hass-Kategorien denken, gibt es – frei nach Sarrazin - ein deutsches Hass-Gen?):

Wenn ich das UNESCO - Weltkulturerbe in Oświęcim besuche, erfüllt mich angesichts der endlosen Anlagen nur unsägliche Traurigkeit; dies vor allem, wenn ich an die entsetzliche Hilflosigkeit meiner Verwandten und all der Millionen anderer Menschen denke, die hier unter der Aufsicht deutscher Kulturträger „entsorgt“ wurden.

Hass? Nein, absolutes Unverständnis!

Aber das ist für einen echten Deutschen von Schrot(t) und Korn(schnaps), bestimmt nicht nachvollziehbar.

[…]dann lohnt eine Diskussion in meinen Augen nicht mehr.
Du findest nicht genügend Bestätigung für Deine Vorstellung von „alles was Deutsch ist“ (SS, Auschwitz)?

Um zum Thema zurückzukommen,
Geschah bereits hier: http://www.freesoft-board.to/f29/diskussion-usa-killed-by-police-535768-2.html#post5339705 , wurde allerdings geflissentlich übersehen. Gerne noch einmal:

Oklahoma deputy who killed unarmed man thought he was firing Taser, authorities say - The Washington Post

Man beachte auf dem Video, wie das Opfer – dem Sterbenden wird das Knie ins Gesicht gedrückt – in den Tod begleitet wurde.
Interessanter – menschenverachtender? – Dialog:

“I shot him!” he can be heard saying in video footage of the incident released Friday, nine days after the shooting. “I’m sorry.”
Moments later, the video reveals, Harris realizes he’s been shot.
“He shot me! He shot me, man. Oh, my god. I’m losing my breath,” a panicked Harris yells as an officer places his knee on the bleeding man’s head.
“F— your breath,” a callous officer can be heard saying. “Shut the f— up!”
Instead of tending to the gunshot wound, a second deputy yells at Harris.
“You shouldn’t have f—–g ran!” the man screams.


hier passt ein Bild das ich vor ein paar Wochen (ich glaube bei Netztfunde) gesehen haben:
Demonstrant schlägt Polizist: Niemand interessiert das!
Polizist schlägt Demonstrant: Alle Kameras blitzen![…]
Deine Netzfunde-Erfahrung in allen Ehren (kenne ich zwar nicht, nehme allerdings an, dass diese Filmchen einen Zweck zu erfüllen haben); allerdings ist die Praxis bei Demonstrationen eher die, dass sich manchmal die Anzahl der Fotografen und Filmer auf Seiten der Polizei mit der Anzahl der Demonstranten deckt (selbstverständlich besitze ich eigenhändig aufgenommenes Bildmaterial).
Allerdings wird sich nur in den seltensten Fällen der zu Unrecht verprügelte Demonstrant melden, muss er doch – gerade im Osten der BRD gibt es zahlreiche dokumentierte Fälle – mit einer Anklage, gegebenenfalls auf konstruiertem Beweismaterial fußend, rechnen.

[…]So viele Leute müssen täglich grundlos sterben, und bei einen Flüchtenden soviel Aufruhr, nur weil er schwarz war.[…]
"nur weil er schwarz war" ...
Deutlicher kann (mindestens latenter) Rassismus wohl nicht zum Ausdruck gebracht werden.

[…]Auch wenn es Unrecht war, es wusste jeder was ihn erwartet. Und das Opfer hier hat das sicher auch gewusst . . .
Ja: Unrecht muss in einem Unrechtssystem wohl in kauf genommen werden.
 
StaryWojownik schrieb:
Das segensreiche Wirken US-amerikanischen Terrors ist am Beispiel Kambodscha (hast Du bei Deiner Aufzählung Vietnam vergessen?) gut dokumentiert. Bisher hatte das US-Regime kein Problem mit schlimmsten Massenmördern (und deren Ideologie) zu paktieren, wenn es ihren Interessen dient(e):
All das ist mir wohlbekannt und ich bin gewiß kein Freund dieser Machenschaften – ganz im Gegenteil.

StaryWojownik schrieb:
Es ist nicht das US-amerikanische Regime, das andere Länder befällt, es ist der „gewöhnliche“ US-Amerikaner (der oftmals nicht weiß, in welchem Land er gerade im Mordauftrag seines Regimes „tätig“ ist).
Dir ist aber schon bewußt, daß gerade im Zuge des Vietnamkrieges die bis dato größten Friedensdemonstrationen in den Vereinigten Staaten stattfanden und daß der massive Widerstand großer Teile des amerikanischen Volkes einer der Gründe für die Beendigung des Krieges war, hm?

Monokausale Erklärungsansätze möchen – ob ihrer Simplizität – mitunter verlockend sein, führen jedoch unweigerlich dazu, alle anderen Faktoren schlichtweg auszublenden. Letztendlich wird man mit ihrer Hilfe auf dem »Niveau« eines Weltverschwörungstheoretikers »argumentieren«, der für jedwedes Unbill »den Jud’«, »den Freimaurer« oder eben »den Ami« verantwortlich macht.

StaryWojownik schrieb:
Bei diesen Menschen (?) ethisch-philosophisches Grundverständnis zu suchen, dürfte wohl vergeblich sein.
Soso, jetzt wird schon das Menschsein bestimmter Personen angezweifelt. Dünnes Eis, mein Freund; ganz dünnes Eis.

Konradin schrieb:
Aha, du reduzierst die jahrhundertelange Inquisition ausschliesslich auf die Spanische Inquisition. Warum nicht gleich auf die klerusinternen Verluste?
Weil nun einmal die Spanische Inquisition die meisten Opfer gekostet hat und gemeinhin als die grausamste dargestellt wird.

Konradin schrieb:
Welche Quote haben dabei die Inquisitionsopfer in Mittel- und Südamerika? 100 zu 1, oder wie? Zeige mir mal, wie man ganze Völker ausrottet und dies bei unter 12000 Toten (und was ist mit den europäischen Opfern?).
Erst einmal belegst Du mir anhand seriöser Quellen, welche Völker durch die Inquisition angeblich ausgerottet wurden.

Konradin schrieb:
Sorry, aber ich finde deine Aussage (sowohl, was die Zahlen betrifft als auch die vermeintlichen Fachleute) brutal gelogen.
Na, wenn das so ist, sollte es ja kein Problem für Dich sein, dieses Werk (aus dem ich meine Zahlen habe) in der Luft zu zerreißen:

Schwerhoff, Gerd: Die Inquisition. Ketzerverfolgung in Mittelalter und Neuzeit. 3. Aufl. München: C. H. Beck, 2009

Und auch jenes Buch, geschrieben von einem der anerkanntesten Mediävisten, kannst Du sicher locker – gewissermaßen im Vorbeigehen – in Grund und Boden stampfen:

Angenendt, Arnold: Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert. Münster: Aschendorff, 2007

Wohlan – frisch gewagt ist halb gewonnen. Diese »Lügner« erledigst Du doch mit links.

Konradin schrieb:
Ich habe nie behauptet, daß die Zahl der Stalin-Opfer nicht in die Millionen geht. Aber wenn ich mir mal die komplette Zeit der Inquisition zu Gemüte führe, dann verlässt man dort den einstelligen Millionenbereich recht schnell nach oben...
In der wirren Phantasie irgendwelcher Kirchenhasser vielleicht – in der Realität lag die Zahl höchstenfalls im unteren, fünfstelligen Bereich. Ich frage mich wirklich, woher Du diese absurd hohen Zahlen hast, aber meine beiden Literaturempfehlungen geben Dir die Möglichkeit, Dich seriös zu informieren. Leider besitze ich die Werke nur als gedruckte Ausgaben, sie sind jedoch im Buchhandel problemlos erhältlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
StaryWojownik schrieb:
"nur weil er schwarz war" ...
Deutlicher kann (mindestens latenter) Rassismus wohl nicht zum Ausdruck gebracht werden.

Nur weil ich sage, dass der Aufschrei in den Medien in diesem Fall viel größer ist, als wenn jemand einen gleichfarbigen umbringt, dann zeigt das meinen Rassismus??? Nein, es zeigt den Rassismus der Medien und der Leute, die solche Taten für die Verbreitung ihrer Meinung ausnutzen. Die machen Unterschiede wegen der Hautfarbe, nicht ich!

Und noch ein Wort zur Inquisition. Ich finde lustig (oder eher traurig) wenn man heutige Greultaten mit denen der bei der Eroberung Amerikas, den Kreuzzügen, im Römischen Reich oder bei der Erbauung der Pyramiden gleichsetzt. Heutzutage bringt man Leute nicht mehr um oder hackt Gliedmaßen ab, damals war das anders. Deshalb hinken solche Verleiche.
 
Hä? Ich habe scheinbar Lese-Rechtschreibschwäche. Damals soll das anders gewesen sein? Da würde ich doch gern mal einen Betroffenen zu Wort kommen lassen. Und heutzutage ist das angeblich nicht mehr der Fall? Du schaust scheinbar nicht so oft Nachrichten, Auslandsjournal, liest ggf Printmedien, oder nutzt einfach nur mal die Suchmaschinen.
Guck dir nur mal den folgenden Link von Amnesty International an:
https://www.amnesty.de/2014/5/13/neuer-amnesty-bericht-belegt-folter-ist-vielen-laendern-alltaeglich
Ob in Iran, Irak, auf Guantanamo, Abu-Ghuraib, China, Nordkorea, ... vielleicht sogar im zivilen Deutschland.
 
Und noch ein Wort zur Inquisition. Ich finde lustig (oder eher traurig) wenn man heutige Greultaten mit denen der bei der Eroberung Amerikas, den Kreuzzügen, im Römischen Reich oder bei der Erbauung der Pyramiden gleichsetzt. Heutzutage bringt man Leute nicht mehr um oder hackt Gliedmaßen ab, damals war das anders. Deshalb hinken solche Verleiche.
Wer vergleicht denn hier tatächlich diese Greueltaten oder gar eine Rangliste deren Schrecken? Diesen Eindruck konnte man eigentlich nur gewinnen, wenn man zwar die Stichworte der Beiträge überflogen hat, aber nicht die konkreten Aussagen gelesen hat.

Es ging mal wieder ausschliesslich um Zahlen und ich wehre mich nach wie vor dagegen, die Opfer der Inquisition insgesamt auf eine Handvoll Spanier zu reduzieren.
 
Guck dir nur mal den folgenden Link von Amnesty International an:
https://www.amnesty.de/2014/5/13/neuer-amnesty-bericht-belegt-folter-ist-vielen-laendern-alltaeglich
Ob in Iran, Irak, auf Guantanamo, Abu-Ghuraib, China, Nordkorea, ... vielleicht sogar im zivilen Deutschland.
In den von hoku angesprochenen Zeiten war Folter ein anerkanntes Mittel der Wahrheitsfindung, eine Körperstrafe normal und die Tötung von Kriegsgefangenen durchaus üblich. All das ist heute in den meisten Ländern dieser Welt glücklicherweise gesetzlich verboten und gesellschaftlich geächtet.

Sicherlich gibt es diese Fälle noch (und jeder ist einer zuviel!), jedoch ist es nun wirklich nicht so, daß in Europa oder Nordamerika Tatverdächtige routinemäßig gefoltert und/oder verstümmelt werden oder jemand seinem Nachbarn die Fehde erklärt und ihn samt Familie erschlägt.
 
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