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Hm…, Dir ist aber schon bewusst, dass die Grundlage dieser „Friedensdemonstrationen“ die damals noch relativ offene (Bild-)Berichterstattung war. Diesen Fehler haben die Staaten der Freien Völkergemeinheit längst „ausgebügelt“.[…]Dir ist aber schon bewußt, daß gerade im Zuge des Vietnamkrieges die bis dato größten Friedensdemonstrationen in den Vereinigten Staaten stattfanden und daß der massive Widerstand großer Teile des amerikanischen Volkes einer der Gründe für die Beendigung des Krieges war, hm?[…]
Richtig! Allerdings liegt es wohl an den Mitdiskutierenden, (wenigstens ansetzweise) Multikausalität zu erreichen.[…]Monokausale Erklärungsansätze möchen – ob ihrer Simplizität – mitunter verlockend sein, führen jedoch unweigerlich dazu, alle anderen Faktoren schlichtweg auszublenden.[…]
Ja …, das in () gesetzte Fragezeichen hinter dem Begriff Menschen (ich glaube mich erinnern zu können, dass mir ein Denunziant des Fragezeichens wegen schon einmal zu einem Sonderpunkt verholfen hat) ; bestimmt erklärungsbedürftig. Vielleicht lasse ich bei Gelegenheit und Stimmung einmal eine Erklärung folgen.[…]Soso, jetzt wird schon das Menschsein bestimmter Personen angezweifelt. Dünnes Eis, mein Freund; ganz dünnes Eis.[…]
Ich halte es für einen Fehler, die (spanische) Inquisition („Untersuchung“) als das herausragendste Verbrechen der christlichen Ideologie zu bezeichnen. Die Christianisierung ist per se gekennzeichnet von Mord bis hin zum Völkermord. Was die Zahl der Opfer betrifft, kann selbst der monströse Jesuitenzögling Josef Vissarionovich Dzhugashvili nicht mit dem Christentum konkurrieren.[…]Weil nun einmal die Spanische Inquisition die meisten Opfer gekostet hat und gemeinhin als die grausamste dargestellt wird.[…]
Wohl eher spaßig gemeinte Buchvorschläge: „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing‘“ (oder so ähnlich).[…]Schwerhoff, Gerd: Die Inquisition. Ketzerverfolgung in Mittelalter und Neuzeit. 3. Aufl. München: C. H. Beck, 2009[…]
Angenendt, Arnold: Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert. Münster: Aschendorff, 2007[…]
Auch hier (nur ein Beispiel):[…]Folter ein anerkanntes Mittel der Wahrheitsfindung,[…]All das ist heute in den meisten Ländern dieser Welt glücklicherweise gesetzlich verboten und gesellschaftlich geächtet.[…]jedoch ist es nun wirklich nicht so, daß in Europa oder Nordamerika Tatverdächtige routinemäßig gefoltert und/oder verstümmelt[…]
Ebenso.[…]Leider besitze ich die Werke nur als gedruckte Ausgaben, sie sind jedoch im Buchhandel problemlos erhältlich.
Selbstverständlich ist es das. Auch das ist ein Grund, warum ich mich so vehement gegen eine »wohlmeinende« Zensur der Medien ausspreche.Hm…, Dir ist aber schon bewusst, dass die Grundlage dieser „Friedensdemonstrationen“ die damals noch relativ offene (Bild-)Berichterstattung war.
Daß dem Volke – um Widerstand zu verhindern – derlei Informationen vorenthalten werden, zeigt überdeutlich, daß man sich eben jenes Widerstandes gewiß ist und ihn zu vermeiden trachtet.Diesen Fehler haben die Staaten der Freien Völkergemeinheit längst „ausgebügelt“.
[…]
Journalisten, die sich nicht an die Vorgaben halten, geraten in Gefahr – selbstverständlich versehentlich – von den Helden der Freien Völkergemeinheit abgeknallt zu werden.
Sei unbesorgt, ich weiß meine Position auch ohne Anrufung der hiesigen Obrigkeit angemessen zu vertreten. Insofern sollte mein Hinweis keine »Petzdrohung« sein, sondern Dir lediglich verdeutlichen, daß die Infragestellung des Menschseins bestimmter Menschen ein großer Schritt auf dem Wege zu einem Menschenbild ist, wie es Joseph Goebbels und Ilja Ehrenburg vertraten.Ja …, das in () gesetzte Fragezeichen hinter dem Begriff Menschen (ich glaube mich erinnern zu können, dass mir ein Denunziant des Fragezeichens wegen schon einmal zu einem Sonderpunkt verholfen hat) ; bestimmt erklärungsbedürftig. Vielleicht lasse ich bei Gelegenheit und Stimmung einmal eine Erklärung folgen.
Aber: Was meintest Du mit dem dünnen Eis?
Ist ja eine tolle Seite: Kein Impressum, kein namentlich angegebener Verfasser, keine Quellenangaben. Dafür finden sich dort solch putzige Einlassungen: »That the Catholic Church through its deliberate placement of key figures including loyal Catholics Mussolini, Hitler, Franco and Fr Stalin S,J. and through its financing of a second European arms race including the deliberate extension of the war is directly and ultimately responsible for the deaths of in excess of 63,000,000 people between 1939 and 1945.«Was die Zahl der Opfer betrifft, kann selbst der monströse Jesuitenzögling Josef Vissarionovich Dzhugashvili nicht mit dem Christentum konkurrieren.
One Evil: Joseph Stalin
Selbstverständlich; bekanntlich sind Geschichtsprofessoren wie Schwerhoff und Angenendt Humoristen reinsten Wassers – und die Qualität ihrer Bücher wird ausschließlich nach den darin enthaltenen Kalauern bemessen.Wohl eher spaßig gemeinte Buchvorschläge: „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing‘“ (oder so ähnlich).
Empfehlenswert meines Erachtens als Einstieg zu diesem (Neben-)Thema der Christianisierung:
„Kriminalgeschichte des Christentums“, 10 Bände
Karlheinz Deschner
[…]
„Die Weißen kommen“
Gert von Paczensky
[…]
Noch einmal: Diese Fälle gibt es und jeder einzelne ist – man möge mir die rustikale Wortwahl nachsehen – eine bodenlose Schweinerei. Dennoch ist auch im amerikanischen Rechtssystem Folter strikt verboten – vor jedem amerikanischen Gericht würde ein erfoltertes Geständnis sofort den gesamten Prozeß platzen lassen.Auch hier (nur ein Beispiel):
„Der CIA Folter Report“
Der offizielle Bericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA
Wolfgang Nešković
Das ist überhaupt nicht schlimm. Wirklich nicht.Ebenso.
Nun ja: Das Denken in Freund-Feind-Kategorien.[…]Wie gut, daß sich mit Deschner und von Paczensky ein bekennender Christenfeind und ein Restaurantkritiker der Sache annehmen.[…]
Jetzt kann ichberuhigt (weiter) schlafen …[…]Das ist überhaupt nicht schlimm. Wirklich nicht.