Volksverblödung - Ziel oder Zufall? Diskussion 

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Ach, Paderborner, du drehst und wendest dich bald wie ein Ventilator. :)

Vielleicht siehst du das so , aber dafür dreht sich bei mir der Rotor in einer Richtung . :)

Ihr greift hier Beispiele auf , die nichts mit dem eigentlichen Thema gemeinsames haben.

Abwahnanwälte , Drogen , Alkohol , Telefonterror und jetzt noch Banker Börsenversager :D , was bitte hat das mit der Verdummung seitens Medien gemeinsam ?

Die Frage, warum sie es ihren Kindern antun, habe ich doch schon beantwortet

Ja hast Du ,aber überlesen, was ich dazu gesagt habe "...... wenn sie selbst überfordert sind gibt es doch andere Möglichkeiten , die ihnen Angeboten wird. ".

muesli schrieb:
Denn wenn Du hier schon feststellst.
dass die Freiheit der Entscheidung anscheinend (schon) nicht mehr existent is,


Ja muesli , es ist leider so , warst du mal Arbeitslos ??
Ich schon und da musste ich jeden Job annehmen , die mir vorgeschlagen wurde , es sei denn ich hatte handfeste Begründung dafür um es abzulehnen ,deshalb sagte ich das von dir Zitierten zu Konradins Beispiel mit dem Telefonterror.
Dazu muss ich nicht Anarchist und krasser Gegner des S.-Staats sein. :p

Aber das ist wieder weit vom Thema entfernt.

muesli schrieb:
Der Schwächere ist halt eben nur selbst schuld, wenn... ;)

ich ergänze es mal "Der Schwächere ist halt eben nur selbst schuld, wenn er von seinen Schwächen sich besiegen lässt"

Dies meine ich in Bezug auf Medien und wer meint das alles was in den Medien Verdummt ,bleibt nur die eine Möglichkeit , sie ganz abzuschaffen und nicht die schuld an ihrer Schwächen bei anderen zu suchen. ;)

Gruß
Paderborner
 
Paderborner schrieb:
Ihr greift hier Beispiele auf , die nichts mit dem eigentlichen Thema gemeinsames haben.
Natürlich haben Beispiele nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, sondern sollen einzig und allein einen bestimmten Sachverhalt veranschaulichen. Dazu sind Beispele nämlich da.

Der von die genannten Zusammenhang von Telefonterror und Arbeitlosigkeit ist nicht uninteressant. Wenn man als Arbeitsloser jede Schweinerei mitmachen muß, dann biete es sich gerade für halbseidene Dienstleistungsanbieter ja förmlich an, ihre Mannschaft bei der Arbeitsagentur zu rekrutieren und - schwupp - sind ihre Machenschaften dann erst legitim und plötzlich auch noch legal. Dann fragt man sich, wozu gewisse Gesetze überhaupt gemacht werden. :D

Aber auch hier beißt sich deine Argumentation gegenüber den Medien wieder sebst in den Schwanz. Plötzlich ist nicht mehr der Schwächere selbst schuld, warum auch die Schuld bei dem Arbeitslosen suchen? Plötzlich ist jede Schweinerei ok, weil der Arbeitslose sich dem Druck der Arbeitsagentur beugen muß, sie zu tun. Plötzlich ist die Arbeitsagentur schuld, sich mehr oder minder über geltendes Recht hinwegszusetzen, sich selbst über das Recht zu stellen und die Gerichte schweigen dazu. Und bei den Medien ist es genau umgekehrt?

Sozialdarwinismus oder nicht, da wirst du dich entscheiden müssen, Paderborner.

Gruß Konradin
 
Schoen und gut.
Dumm nur, dass Kommentare/Meinungen hier gefragt sind.
Vgl. Forenregeln. (Auch bezueglich Einzeiler)

MfG
trxag
 
@JayJay242 , kannst du auch verraten , was du mit deinem Link bezwecken möchtest ??

Aber auch hier beißt sich deine Argumentation gegenüber den Medien wieder sebst in den Schwanz. Plötzlich ist nicht mehr der Schwächere selbst schuld, warum auch die Schuld bei dem Arbeitslosen suchen? Plötzlich ist jede Schweinerei ok, weil der Arbeitslose sich dem Druck der Arbeitsagentur beugen muß, sie zu tun. Plötzlich ist die Arbeitsagentur schuld, sich mehr oder minder über geltendes Recht hinwegszusetzen,

Lieber Konradin, ich würde gerne wissen, ob du das genauso vor einem Angestellten der Arbeitsagentur sagen könntest wenn du Arbeitslos wärst ??

Denen interessiert es nicht,ob du das willst oder nicht ,denn solange es denen die stelle in legalen Richtung bewegt , musst man als arbeitsloser das gegenteil beweisen.

Ich sage auch nicht, das die Arbeitsagentur schuld ist.

Was ich mit dem schwächen meine hat im geringsten nichts mit dem Arbeitsagentur gemeinsam, da kann ich nicht so leicht abschalten bzw nachgeben wie bei den Medien.

Aber egal, das kann nur einer wissen , der selbst in dieser Lage war oder ist.

Gruß
Paderborner
 
Paderborner schrieb:
Lieber Konradin, ich würde gerne wissen, ob du das genauso vor einem Angestellten der Arbeitsagentur sagen könntest wenn du Arbeitslos wärst ??
Und nur weil man persönlich betroffen ist, deswegen ist das Recht plötzlich ein anderes? Nein, lieber Paderborner, Recht muß Recht bleiben und Unrecht Unrecht.

Ebensowenig ist es ein brauchbares Kriterium, um etwas leicht zu vermeiden ist, es sei denn, man würde der eigenen Bequemlichkeit Rechnung tragen.

Unsinn ist es ebenso, daß man arbeitslos sein oder gewesen sein muß, um diese Argumentation nachvollziehen zu können. [IRONIE]Man muß schließlich auch nicht tot sein, um über Tote reden zu können.[/IRONIE]

Idiocracy ist übrigens durchaus sehenswert. Was es einem sagt hängt auch davon ab, inwieweit man es versteht.

Gruß Konradin
 
Entweder rede ich gegen die Wand ,oder bin so unverständlich das wir ein Thread-Übersetzer brauchen ....:rolleyes:

Und nur weil man persönlich betroffen ist, deswegen ist das Recht plötzlich ein anderes?

Ich red doch nicht nur aus eigener Persönlicher Erfahrung und war bestimmt nicht der einziger Arbeitsloser in der Statistik

Ebensowenig ist es ein brauchbares Kriterium, um etwas leicht zu vermeiden ist, es sei denn, man würde der eigenen Bequemlichkeit Rechnung tragen.

Da frag ich mich , warum dann der genervte Anrufer nichts gegen unternimmt ,indem er die bestimmte Anlaufstellen Informiert ,ist es evtl wegen der Bequemlichkeit ??

Was viele Ver*brau*che*rin*nen und Ver*brau*cher je*doch nicht wis*sen: Der*ar*ti*ge Te*le*fon*wer*bung ohne vor*he*ri*ges Ein*ver*ständ*nis ist nach dem Ge*setz gegen den un*lau*te*ren Wett*be*werb (UWG) ein*deu*tig wett*be*werbs*wid*rig und damit ver*bo*ten.
Quelle : unerwünschte Anrufe

Idiocracy ist übrigens durchaus sehenswert. Was es einem sagt hängt auch davon ab, inwieweit man es versteht.

Siehe Post #54

Aber allem vorweg , was hat das jetzt mit den Medien gemeinsam , wir reden doch Offtopic und bewegen uns nur im Kreis , nichts für ungut Konradin , ich sag nur alles hat seinen Sinn und Zweck , solange es sich auf der Legalen weg befindet .



In diesem Sinne

Gruß
Paderborner
 
Paderborner schrieb:
..ich sag nur alles hat seinen Sinn und Zweck...
Und wieder einer mehr in der Reihe der eher gedankenlosen "Jasager" :D
Oder doch nicht?

@topic ;)
Genau der obige Satz ist bezeichnend für gewisse "Verdummungseffekte"

NICHT alles, was "Gesetz" oder Recht" ist,
nicht alles, was die "Allgemeinheit" "glaubt oder "meint",
ist bei genauerer Betrachtung und Untersuchung auch wirklich für "Jeden" richtig :D

Gegen diesen Volksverblödungseffekt hilft nur
- ich wiederhole mich :D...UMFASSENDE BILDUNG -
die eben auch immer mit permanenter, anstrengender (Eigen)Arbeit
- auch gedanklicher ;) - verbunden ist.

Erst dann weiß man auch besser,
WAS MAN selbst WERT IST,
kann sich selbst oder eventuell auch sein "Produkt" mal zu einem angemessenen Preis "verkaufen",

Dazu muss man übrigens nicht zwingend "arbeitslos" gewesen sein :D
Ich war z.B. NIE "arbeitslos" ;)
Allerdings gab es öfter Phasen,
in denen ich nicht "abhängig" in "Lohnarbeit" beschäftigt war.
Ok, gleichzeitig wurden auch schon mal finanzielle Mittel knapp...
Also wurde ich dann halt "Unternehmer" *g*

Aber...
die Frage dabei ist doch auch, welches Anspruchsdenken
und welche Erwartungen ich dann dabei an mich oder meine Umgebung stelle ;)

Macht man sich dann "zwangsläufig" zum (Lohn)"Sklaven" Anderer,
oder versucht man sich auch mit "eigenen" Mitteln (wie Verstand, Einfaltsreichtum, Selbstwertgefühl etc.) über Wasser zu halten?
Eben Verhaltensweisen, zu denen man aber auch bewusst "stehen" kann....
Ohne sich dabei verblödenden, selbst betrügerischen oder oberfaulen Einbildungen hinzugeben,
die ja zumeist doch nur von Anderen eingeredet wurden.

Manipulation ist halt immer die Kunst,
jemanden glauben zu lassen,
es wäre (auch) zu seinem Vorteil,
wenn jemand offensichtlich Fragwürdiges dann doch von jemandem verlangt ...
Und man es dann auch noch - meist auch noch "ohne Überlegung" - macht ;)

mfg
muesli
 
muesli schrieb:
Dazu muss man übrigens nicht zwingend "arbeitslos" gewesen sein :D
Ich war z.B. NIE "arbeitslos" ;)

Sei doch stolz drauf und zwink dich nicht dann in das enge T.-schirt von einem Arbeitslosen , der eine Sorge mehr hat ,wie ein Unternehmer. ;)

muesli schrieb:
Macht man sich dann "zwangsläufig" zum (Lohn)"Sklaven" Anderer, oder versucht man sich auch mit "eigenen" Mitteln (wie Verstand, Einfaltsreichtum, Selbstwertgefühl etc.) über Wasser zu halten?

Nach dieser Aussage bist du auch sicher das du ein Unternehmer bist :) , wenn ja frage ich mich dann warum heute die Unternehmer lieber 1 Euro jobber als ihr (Lohn)Sklaven sehen , als wie einen mit festen Lohn einzustellen.

Deshalb mein lieber, erzähl mir nichts von Arbeitslosen die "sich auch mit "eigenen" Mitteln (wie Verstand, Einfaltsreichtum, Selbstwertgefühl etc.)" über Wasser halten sollten .

Jeder weiß das Wasser Naß ist aber ob dies Kalt oder Warm ist kann nur einer sagen der reinfällt und drin schwimmen muß ;)

Und im weiterem möchte ich dich an deine eigene Worte hinweisen.

Also
Einerseits verfehlst Du hier deutlich das Threadthema...

Halt dich dann bitte auch selbst dran und schmeiss bei gelegenheit ein blick auf mein Sig. :p


Gruß
Paderborner
 
Paderborner schrieb:
Halt dich dann bitte auch selbst dran und schmeiss bei gelegenheit ein blick auf mein Sig.
Unter diesem Licht betrachtet fängt es schon fast an, lächerlich zu wirken. Es ist einfach unglaublich, für was der gute alte Che alles herhalten muß. Du erwartest doch nicht im Ernst, daß ich darauf näher eingehe? :depp:

Es soll übrigens auch Leute geben, die einen klaren Standpunkt hatten und diesen trotz Arbeitslosigkeit behalten haben. Oder meinst du, Arbeitslosigkeit rechtfertigt Standpunktlosigkeit? Sicher, erst kommt das Fressen und dann die Moral, aber man kann es auch übertreiben.

Nein, mein lieber Paderborner, gerade zu Zeiten der Gefahr höherer Arbeitslosigkeit spielen die Medien mit ihrer vorsätzlichen Vernebelungs- und Verblödungspolitik eine mitentscheidende Rolle.

Gruß Konradin
 
@ Paderborner :depp:
OMG...
Es wäre ja fast schon lustig,
wenn es nicht eigentlich so grotten traurig wäre...
Wenn ich hier wieder sehe,
wie Du meine Worte in diverse "Schubladen" steckst....
Die übrigens eher in Deinem Kopf enthalten sind...:D
Aber nicht in meinem Text ;)...

Zur Klärung Arbeitslosigkeit
...Der Begriff der Arbeitslosigkeit ist nur sinnvoll auf Gesellschaften oder Teile davon anzuwenden, in denen der Lebensunterhalt durch [abhängige] Lohnarbeit erworben wird...
...In der offiziellen Arbeitslosenstatistik werden nur diejenigen erfasst, die sich beim Arbeitsamt als arbeitslos gemeldet sind...

Ja, ich war übrigens einmal offiziell fast 5 Jahre "arbeitslos gemeldet" ;)
- unverschuldet nach einer Lebens gefährdenden Verletzung ;) -
Ohne dabei je konstruktive Hilfe vom Amt erfahren zu haben...
Deshalb musste ich halt etwas "unternehmen"
Übrigens bezog ich 1,5 Jahre ALO-geld und ein halbes Jahr (damalige) Sozialhilfe...
Wobei damit zumindest auch ein Teil meiner gezahlten "Sozialabgaben" an mich zurückfloss ;)
Den Rest meiner "Arbeitslosigkeit" "vegetierte" *g* ich "ohne Bezüge", aber durchaus konstruktiv und auch mit Perspektiven vor mich hin :D

ABER...
In keiner Phase des oben genanten Zeitraums war ich aber wirklich "ohne Arbeit".
- Nein, und ich meine keine Schwarzarbeit damit ;) -
Ich habe mich "weiter beschäftigt",
mich neben meinen eigenen "Fortbildungen" auch ehrenamtlich um (u.a. weiterbildende) Projekte gekümmert, sie teilweise sogar mit aufgebaut...etc.pp.
Kurzum:
Ich hatte mit mehr als 8-10 Stunden am Tag auch so genug zu tun (und dabei von eigenen Ersparnissen gelebt).
Kurz um:
Ich hatte genug ARBEIT, auch wenn sie eben nicht "entlohnt" bzw. (sofort) "bezahlt" wurde.

Deine eher dummen Plattitüden dazu finde ich übrigens
- bezüglich dem hiesigen topic -
typisch für die hiesige Verdummung "unserer" Gesellschaft.

Sowohl ein Arbeiter wie auch ein Unternehmer riskiert schon etwas, (hat also auch eigene Sorgen, z.B. Gesundheit, fam. Unterhalt, Zukunftssicherheit, Verantwortung etc.)
sofern beide oben Genannten eben auch wirklich konstruktiv arbeiten.
und nicht über diverse "Tricks" andere übervorteilen oder ausbeuten.
Im einen Fall könnte es z.B. Schwarzarbeit sein...
Im anderen z.B. Ausbeutung durch Lohndumping, Übervorteilung, versteckten Betrug etc.

Zu Deiner Sig .... DIE gilt wohl eher für Dich :rolleyes:
[perdoname, las cosas no sempre son lo que parecen...
(Verzeih, die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen...)
(el commandante) ;)]
Erzähl mir hier bitte nicht Deine selbst zusammengestoppelte Sicht einer "freien" oder "unfreien" Marktwirtschaft" :rolleyes:
VOR ALLEM nicht mit Bezug auf Ernesto :mad:
Ich habe nämlich so einige "Wirtschaftsformen" kennen gelernt (u.a USA, Karibik, mittlerer Osten, vorderes Asien), dort auch tw. gearbeitet und dabei auch immer festgestellt,
dass genau Diejenigen,
die möglichst "gebildet" und "selbst verantwortlich und auch selbst bewusst"
ihr Leben - bestenfalls noch mit solidarischer Hilfe Anderer - selbst gestaltet haben,
kaum einmal abhängigen, sich selbst versklavenden Arbeitsstrukturen
- auch gedanklich !!! -
derart dumm aufgesessen sind.

Von daher ;)
Mit einem unreflektierten, eher privilegiertem Anspruchsdenken habe ich genauso wenig Verständnis,
wie mit einem verblödeten, eher im eigenen Mitleid schwelgenden "Weltbild" der "Arbeit"

mfg
muesli
 
Zuletzt bearbeitet:
Manches mal habe ich das Gefühl, das sich einige nur aufregen, weil sie die Sicht der Anderen nicht Akzeptieren können oder wollen .

Deshalb meine lieber Konradin & muesli ziehe ich mich aus dieser Diskussion ,die mittlerweile aus den gleisen gesprungen ist raus und wünsch euch beiden einen schönen Tag in eurem sorgenlosen Leben. ;)


Gruß
Paderborner
 
Wenn es denn den Anschein hat, Paderborner, dann wird es schon so sein. Oder etwa nicht?

Du kannst es drehen und wenden, mein lieber, es ändert nichts an der Tatsache, daß du es warst, welcher uns hier mit sozialdarwinistischen Anschauungen einerseits beglückt hat, andererseits warst du es auch, der hier mehr oder minder zum besten gab, daß der (denkende) Mensch wohl erst beim Arbeitslosen anfängt oder habe ich dich so sehr mißverstanden?

Und was das peinliche Intermezzo mit deiner Signatur angeht, so tust du dir keinen Gefallen damit, ausgerechnet jemanden zu zitieren, der in solch krassem Gegensatz zu einigen deiner Thesen steht. Es genügt eben nicht, ihn nur zu lesen.

Wenn ich boshaft wäre, dann würde ich mit Blick auf das Threadthema fragen, ob du zuviel ferngesehen hast. So aber erspare ich mir diese Frage.

Gruß Konradin
 
Konradin schrieb:
oder habe ich dich so sehr mißverstanden ?

Sollten Dir meine Argumente zu klar gewesen sein, dann musst du mich wohl missverstanden haben ;)

Mein lieber Konradin & muesli , ich sollte wohl mein sing. mit dem folgenden Zitat ändern

„Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“

Aber nichts für ungut , ich kann mit Argumenten gut umgehen , wo einige Probleme damit haben , sie zu verstehen. :)


In diesem sinne

Gruß
Paderborner
 
Ein sehr ernstes und grundlegendes Thema, woraus so eine unproduktive Diskussion enstanden ist und ich habe wieder mal den ganzen Spass verpasst :(

Ich fasse mich kurz:

Die Medien haben vor allem in unserer Zeit einen unvorstellbar großen Einlfuss darauf, wie wir denken und handeln. Es sind in den meisten Fällen profitgierige Geier in den Führungspositionen, weshalb seitens der Medienlandschaft wenig Leistung für eine positive Veränderung zu erwarten ist. Mit positiv meine ich, dass der Mensch gefördert wird, um ein mündiger und weltoffener Bürger zu werden. Das ist nicht im Sinne der Medien, denn das würde nur deren Arbeit erschweren ;)

Bleiben zwei Faktoren übrig: Die Familie und das Bildungssystem.

Bei der Institution Familie bin ich auch sehr skeptisch, dass sie eine große Rolle dabei spielen kann, weil die Tendenz dahin geht, dass die familiäre Verbundenheit einen immer geringeren Stellenwert nimmt und Eltern ihren Platz an andere "Idole" verloren haben, auch weil sie durch den hohen Stellenwert der beruflichen Karriere immer weniger Zeit für ihre Kinder haben, wenn sie denn überhaupt welche haben.

Bleibt das Bildungssystem. Ich persönlich komme aus einer armen Familie und in meiner ganzen Verwandschaft gibt es keinen einzigen Studenten außer mir. Ich habe dem deutschen Bildungssystem viel zu danken und v.a. meiner Grundschullehrerin. Sie hat uns ermutigt nachzufragen und hat gezeigt wie schön es ist zu lernen.
Auch am Gymnasium wurden wir über die Politik, Medien etc. aufgeklärt und v.a. Kant hat es mir angetan mit seiner Aufforderung alles zu hinterfragen. Genau dieses Kritisch-Sein muss man noch mehr in die Köpfe der Schüler bringen. In unserer Zeit ist das wichtiger den je, aufgrund der Informationsüberflutung, vor dem viele fliehen indem sie sich in das gemütliche Boot der Medien setzen und konsumieren. Dabei merken sie gar nicht in welche Richtung sich das Boot bewegt. Wir müssen ihnen das Schwimmen beibringen. :)

Ich könnte ein Buch darüber schreiben, aber ich habe ja versprochen mich kurz zu fassen und höre jetzt hier auf mit einem Zitat:
"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. 'Sapere aude [wage es, zu denken]! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!' ist also der Wahlspruch der Aufklärung."
Wer weiß, vll. brauchen wir erneut eine Epoche der Aufklärung?
 
@ mistercoolios
Wie recht Du hast, Danke auch für die Kehrtwende zum topic :)
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!' ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
Zu Deinem Zitat hätte ich aber noch einen wichtigen Punkt als Ergänzung anzuführen ;):
Und hinterfrage auch alles kritisch, vor allem solches, welches Dir bequem vorgekaut und schon vorverdaut präsentiert wird :D

Übrigens...
Zu Deiner Einschätzung einer hier teilweise unproduktiven Diskussion möchte ich Dir schon widersprechen.
Hier wurden lediglich Argumente ausgetauscht und eben auch versucht, bestimmte "Meinungen" zu widerlegen.
Denn die hier tw. geäußerten, systemimmanenten, eher unkritischen Positionen sind es ja auch, welche eher autoritätsgläubige, fremdbestimmte Entwicklungen befördern und zur "Verdummung" und unkritischem Stillhalten bzw. noch schlimmer, zur kritiklosen Bejahung bestehender Zustände führen.

Denn auch zwischen geäußerten Absichtserklärungen der Politik
- hauptsächlich ja auch über die Medien -
und deren späterer Umsetzung klaffen doch immer öfter Welten.
Sicherlich werden dieise Widersprüche auch einmal in div. Medien (auch im Net) behandelt, wenn auch m.M.n. viel zu stiefmütterlich.
U.a. eben auch und gerade in der von Dir als so wichtig erachteten Bildungspolitik.

Konsequenz:
Immer mehr sozial Schwächeren wird dabei doch der Zugang zu höheren Bildungsinstitutionen verweigert oder zumindest immer mehr erschwert
In der Folge werden dann sogar handwerkliche Ausbildungen eher als Notnagel nur für die übrig gebliebene "Creme" der von höherer Bildung Ausgeschlossenen offeriert...
Und der Rest der übrig Gebliebenen wird dann eher noch stigmatisiert und kriminalisiert,
wenn diese dann ohne entsprechende, sie eventuell noch auffangende Freizeiteinrichtungen schnell in Extreme abdriften
und "Arbeitslosigkeit" als ihre "Perspektive" mit unterschwelligen Aggressionen annehmen (müssen).
Ohne die eh vermehrt auseinander brechenden Stabilisatoren wie Familie,
Beruf oder Bildungseinrichtungen,
wendet sich der Großteil der Bevolkerung auch noch dem "billigen" Konsum der für sie meist sogar noch "kostenlosen" Medienlandschaft zu.

Aber anstatt das dort dann, wie z.B. "noch" im BR (Bayrischen Rundfunk oder früher auch woanders) eher vermehrt Bildungsangebote, Hinweise zur Selbsthilfe etc.pp. verbreitet werden,
werden eher Programme für Sesselpupser ausgestrahlt,
oder, eigentlich noch schlimmer,
durch diverse Selbstdarstellungsshows der Eindruck erweckt,
jeder könne immer "Superstar" werden,
sofern er nur "richtig" wolle.

Auch hier also nur Vereinzelung anstatt Solidarisierung zur Veränderung bestehender Verhältnisse.

Nein, das alles ist bestimmt kein Zufall ;)

mfg
muesli
 
Immer mehr sozial Schwächeren wird dabei doch der Zugang zu höheren Bildungsinstitutionen verweigert oder zumindest immer mehr erschwert
Wenn Du damit die Studiengebühren meinst, dann kann ich dir nicht zustimmen. Man bekommt als sozial Schwächerer Bafoeg und kann die NRW-Bank die Studiengebühren bezahlen lassen, die später zurück zu zahlenden Schulden dürfen eh nicht 10.000 Euro übersteigen und mit 400 Euro Bafoeg im Monat ist dies sowieso der Fall.
Die einzige Barriere für sozial Schwächere ist in diesem Fall der Mangel an Wissen wie wichtig die Bildung für das spätere Leben ist und das ist in erster Linie die Aufgabe der Familie. Wo dies nicht gelingt müssen die Lehrer, wie in meinem Fall, eingreifen. Das ist mit ein paar Tricks und viel Sensibilität schnell geschafft. Allein die Bereitschaft der Lehrer muss da sein und dazu werden u.a. politische Reformen benötigt.

Aber anstatt das dort dann, wie z.B. "noch" im BR (Bayrischen Rundfunk oder früher auch woanders) eher vermehrt Bildungsangebote, Hinweise zur Selbsthilfe etc.pp. verbreitet werden,
werden eher Programme für Sesselpupser ausgestrahlt,
oder, eigentlich noch schlimmer,
durch diverse Selbstdarstellungsshows der Eindruck erweckt,
jeder könne immer "Superstar" werden,
sofern er nur "richtig" wolle.
Wie ich in meinem ersten Post hier schon beschrieben habe denken die Medienbosse an ihre Einschaltquoten und wenn die Mehrheit so was sehen will, also die Nachfrage da ist, kann ich ihnen auch nicht vorwerfen, dass sie es ausnutzen. Wenn man aber in der Schule die Augen geöffnet bekommt und nicht nur die paar sieht, die es geschafft haben, sondern auch die tausenden Jugendlichen, die gescheitert sind und deren Träume geplatzt sind, dann wird man diese dummmachenden Shows nicht sehen wollen.
Entweder gelangt man in ein Teufelskreis und ist in seiner Dummheit gefangen oder man schlägt den richtigen Weg, den Weg der Weisheit. Das Problem ist, dass die Entscheidung, welchen Weg man geht "unabhängig" von der eigenen Person in der Kindheit stattfindet. Man muss ein Kind erziehen, um etwas positives von ihm erwarten zu können. Das gilt sowohl für die Familie als auch für die Gesellschaft.

MfG
 
Ohne jetzt konkret auf meine Vorposter bezug zu nehmen (hab auch nich alles gelesen) wäre meine Kritik an dieser These: Von wem sollte diese Volksverblödung denn ausgehen? Ich denke eher dass diese (aus meiner Sicht auf jeden Fall vorhandene) Volksverdummung zufällig ist, also nicht konkret von "jemandem" gewollt. Z.B. beim Fernsehprogramm: Dort ist es so, dass die Verantwortlichen das senden, was sie meisten einschaltquoten, also auch das meiste Geld einbringt. Das "dumme" Volk will aber nur Dschungelcamp und DSDS sehen, wenn sich die Fehrnsehbosse gegen diesen Volkswillen entscheiden würden, wäre der Sender ganz schnell pleite und die anderen Sender, die dem Willen des Volkes nachgehen würden triumphieren. Ich denke dies ist zu größten Teil auch bei den anderen "volksverdummenden" Medien so.
Meiner Meinung nach muss schon in der Schule angesetzt werden, um das Problem zu lösen.
Die Kinder müssten dazu animiert werden, auch mal ein Buch zu lesen, anstatt nur den ganzen Tag (ist jetzt übertrieben) Serien zu glotzen, obwohl ich der Meinung bin, dass in gewissem Maße solche Serien gar nicht so verkehrt sind.
BTT: Volksverdummung vorhanden aber nicht geplant.

MfG Schlaechter
 
Schlaechter schrieb:
Von wem sollte diese Volksverblödung denn ausgehen?
Unter anderem von den Massenmedien. Diese haben nämlich ein handfestes Interesse daran, daß ihre 'mündigen' Zuschauer ihren Senf kritiklos anschauen und das am besten den ganzen Tag lang.

Oder glaubt jemand, Sender wie mtv senden den ganzen Tag Musicclips für lau, nur um die Leute zu unterhalten? Spätestens wenn man sieht, wie Jamba & Co den Youngstern das Geld aus der Tasche zieht und sich informiert, wem Jamba eigentlich gehört, dann ist auch klar, wer ein Interesse daran hat.

Was in der Politik der Populismus, das ist in der Medienwelt die Quote. Also: Volksverdummung nicht nur geplant, sondern auch mehr oder weniger umgesetzt.

Gruß Konradin
 
Wenn man die Leute dumm und ägstlich hält, haben einige Leute ihre Vorteile davon. Angefangen bei der Industrie über Arbeitgeber bis hin zur Politik.

Leute die nicht gebildet sind und angst haben, machen sich keine Gedanken darüber was man Ihnen vorsetzt z. B. Berichterstattung im Fernsehn und wehren sich nicht gegen Sachen die sie stören z. B. schlechtere Arbeitsbedingung oder die Verschlechterung des Gesundheitssystem.

Daher bin ich der Meinung das, das "verblöden" der Leute Ziel vieler ist.

Mit freundlichem Gruß

Jeremie105
 
ich stimme euch ja zu, dass es Vorteile Bringt wenn man die Menschen verblödet, allerdings kann ich mit nicht vorstellen, dass da ne Komission zusammengekommen ist und beschlossen hat: "So wir verblöden jetzt die Menschen damit wir mehr Gewinn einheimsen können"
Ich denke das ist ja hier auch das Hauptthema und nicht ob eine Volksverdummung existiert oder nicht.
 
Warum muß eigentlich immer erst eine Kommission zusammentreten, wenn man etwas beschließen will? Der Vorstand der RTL Group z.B. beschließt etwas und die einzelnen Sender setzten es dann ganz einfach um.

Natürlich wird niemand vom Sender die Maßnahmen nach außen hin als 'Verblödung' bezeichnen, dafür gibt es elegantere Umschreibungen, 'den Bedarf decken' z.B. Schließlich ist gerade RTL sehr 'volksnah', siehe auch der Solgan 'mein RTL'. Es ist ja fast schon so, als wäre man Anteilseigner, und man steigt mit ins Boot, wenn man deren Unterhaltungsschrott konsumiert.

Gruß Konradin
 
hi,

ich stimme dem thread hier aber echt haargenau zu. derzeit bin ich dabei zwillinge etwas umzuerziehen, sie sind gerade 13 geworden. es ist eine harte arbeit, glaubt mir.
sie hängen vorm fernseher, vor der ds, bei sonnenschein in der bude hängen oder draussen abhängen...was ist das. ich verstehe die kids heute nicht mehr. merken die nicht selbst, dass sie keine freunde (also menschliche freunde) haben, keinen auf den sie sich 1000%ig verlassen können. sowas gibt es doch heute nicht mehr.

lg dice29
 
Hallo
ich glaube, das es sich um keine bewußte Verdummung bzw Volksverblödung handelt, sondern der Weg des geringsten Widerstandes (Weg des Wassers) als Erfolgsrezept gegangen wird. Allgemein gilt das Geld mittlerweile nicht mehr stinkt und von daher ist es egal woher oder wie das Geld herkommt, Hauptsache ist es das es in Strömen kommt. Das Ziel ist es nicht Plattheiten zu verbreiten sondern durch Klischees leichter ans Geld zu kommen.

Es wurde in den vergangenen Jahrzehnten einiges darüber gelernt wie das menschliche Hirn funktioniert, wie dessen Wahrnehmung funktioniert und wie die Psyche funktioniert. Verkaufsstrategen konnten dies in Verkaufsregeln ummünzen um die Kassen besser zum klingeln zu bringen.
Ein Ergebnis mag sein das der Mensch sehr selten auf Grund von Fakten agiert sondern eher aufgrund von Gefühlen. Jemand der extreme Schulden hat, hinderte sein Wissen nicht diese zu machen, weil er sich mit der anderen Alternative "wohler" gefühlt hat.
Das meiste bewertet der Mensch wohl über den Eindruck den er hat. Der Vorteil ist das Eindrücke nicht von Fakten abhängig sind sondern davon wie man eine emotionale Basis in empfundene Wahrheit umlenkt. Die Werbung beschreibt deswegen nicht mehr das der Volvo XC90 ein aktives Sicherheitssystem hat, welches die Knautschzone des Gegners aktiviert, bevor die eigene Verformung beginnt, sondern erweckt mit dem Ruf den Volvo hat und den Bildern über den Volvo ein Gefühl von Sicherheit. Warum? Gegen das aktive Sicherheitssystem könnte es Gegenargumente geben, gegen das eigene Gefühl der Sicherheit jedoch nicht. Der Mensch wird sich selbst niemals bewußt widersprechen, nur wenn ihm das nicht auffällt das er gerade etwas von sich gibt oder das er handelt obwohl es im Widerspruch zu früherem steht.

Autos und alle anderen Produkte werden nur noch selten mit ihren Möglichkeiten beworben, meist wird nicht einmal ein Preis genannt.

Wenn man also Strassenweißheiten bedient und die richtigen Eindrücke erzeugt gewinnt man.
Die CDU und SPD hatten den Sozialschmarotzer in Spanien bemüht um "notwendige" Reformen zu bewerben und dies mit der Aussage verbunden das sich Arbeit wieder lohnen müße. Der triviale Bürger verstand folgende Botschaft.
Faulenzern wird Feuer unterm Hintern gemacht und ich bekomme mehr Geld, weil unter anderem die Sozialausgaben sinken werden weil ich faulenzenden Sozialschmarotzern nicht mehr die Dauerparty finanziere. Jawoll! Wer was haben will muß auch für sein Geld arbeiten, genau wie ich, mir schenkt ja auch niemand etwas! Außerdem sollen Reformen "unnötigen" Ballast abwerfen und "schlanker" machen deswegen werde ich wiederum mehr Geld durch höheren Lohn und weniger Abgaben haben!

Man merkt also das ein paar geschickte Schlagwörter viele Argumente liefern die man nie gesagt bekommen hat, der Zuhörer münzt es um auf sich und beantwortet die Frage. Was ist jetzt damit gemeint, mit "notwendige" Reformen und Arbeit soll sich wieder lohnen und mit Sozialschmarotzern?
Diese Fragen beantworten sich die Zuhörer selbst, jeder auf seine eigene Art. Bei 1000 Zuhörern wohl tausend verschiedene Antworten die den persönlichen Eindruck wiedergeben, alle werden gegen Sozialschmarotzer sein und für Reformen und auch dafür das sich Arbeit wieder lohnen soll.
Das es aber anders kommt als man sich gedacht hat, hat man auch schon vermutet, weshalb es sinnlos ist die nächste Wahl entsprechend zu "belohnen". Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung so zu sagen.

Ebenso ist es mit dem Sendeprogramm der Sender, möglichst wenig Fakten liefern sondern möglichst viele Emotionen ansprechen in dieser kalten einsamen Welt.
Dabei wird es auch niveaulos, aber Geld stinkt ja nicht mehr...zum Glück.

Bitte hackt jetzt nicht rum, das ist rein meine Interpretation und deswegen wohl auch nicht durch mich zu belegen, es ist mein Eindruck.

Liebe Grüße
Carmen
 
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