@ Paderborner 
OMG...
Es wäre ja fast schon lustig,
wenn es nicht eigentlich so grotten traurig wäre...
Wenn ich hier wieder sehe,
wie Du meine Worte in diverse "Schubladen" steckst....
Die übrigens eher in Deinem Kopf enthalten sind...

Aber nicht in meinem Text

...
Zur Klärung
Arbeitslosigkeit
...Der Begriff der Arbeitslosigkeit ist nur sinnvoll auf Gesellschaften oder Teile davon anzuwenden, in denen der Lebensunterhalt durch [abhängige] Lohnarbeit erworben wird...
...In der offiziellen Arbeitslosenstatistik werden nur diejenigen erfasst, die sich beim Arbeitsamt als arbeitslos gemeldet sind...
Ja, ich war übrigens einmal offiziell fast 5 Jahre
"arbeitslos gemeldet"
- unverschuldet nach einer Lebens gefährdenden Verletzung

-
Ohne dabei je konstruktive Hilfe vom Amt erfahren zu haben...
Deshalb musste ich halt etwas "unternehmen"
Übrigens bezog ich 1,5 Jahre ALO-geld und ein halbes Jahr (damalige) Sozialhilfe...
Wobei damit zumindest auch ein Teil meiner gezahlten "Sozialabgaben" an mich zurückfloss
Den Rest meiner "Arbeitslosigkeit" "vegetierte" *g* ich "ohne Bezüge", aber durchaus konstruktiv und auch mit Perspektiven vor mich hin
ABER...
In keiner Phase des oben genanten Zeitraums war ich aber wirklich "ohne Arbeit".
- Nein, und ich meine keine Schwarzarbeit damit

-
Ich habe
mich "weiter beschäftigt",
mich neben meinen eigenen "Fortbildungen" auch ehrenamtlich um (u.a. weiterbildende) Projekte gekümmert, sie teilweise sogar mit aufgebaut...etc.pp.
Kurzum:
Ich hatte mit mehr als 8-10 Stunden am Tag auch so genug zu tun (und dabei von eigenen Ersparnissen gelebt).
Kurz um:
Ich hatte genug ARBEIT, auch wenn sie eben nicht "entlohnt" bzw. (sofort) "bezahlt" wurde.
Deine eher dummen Plattitüden dazu finde ich übrigens
- bezüglich dem hiesigen
topic -
typisch für die hiesige Verdummung "unserer" Gesellschaft.
Sowohl ein Arbeiter wie auch ein Unternehmer
riskiert schon etwas, (hat also auch eigene Sorgen, z.B. Gesundheit, fam. Unterhalt, Zukunftssicherheit, Verantwortung etc.)
sofern beide oben Genannten eben auch wirklich
konstruktiv arbeiten.
und nicht über diverse "Tricks" andere übervorteilen oder ausbeuten.
Im einen Fall könnte es z.B. Schwarzarbeit sein...
Im anderen z.B. Ausbeutung durch Lohndumping, Übervorteilung, versteckten Betrug etc.
Zu Deiner Sig .... DIE gilt wohl eher für Dich

[perdoname, las cosas no sempre son lo que parecen...
(Verzeih, die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen...)
(el commandante)

]
Erzähl mir hier bitte nicht Deine selbst zusammengestoppelte Sicht einer "freien" oder "unfreien" Marktwirtschaft"
VOR ALLEM nicht mit Bezug auf Ernesto

Ich habe nämlich so einige "Wirtschaftsformen" kennen gelernt (u.a USA, Karibik, mittlerer Osten, vorderes Asien), dort auch tw. gearbeitet und dabei auch immer festgestellt,
dass genau Diejenigen,
die möglichst "gebildet" und "selbst verantwortlich und auch selbst
bewusst"
ihr Leben - bestenfalls noch mit solidarischer Hilfe Anderer - selbst gestaltet haben,
kaum einmal abhängigen, sich selbst versklavenden Arbeitsstrukturen
- auch gedanklich !!! -
derart dumm aufgesessen sind.
Von daher
Mit einem unreflektierten, eher privilegiertem Anspruchsdenken habe ich genauso wenig Verständnis,
wie mit einem verblödeten, eher im eigenen Mitleid schwelgenden "Weltbild" der "Arbeit"
mfg
muesli