Cyberloner schrieb:
Wie man sieht, ist es genau so gekommen, S21 kommt, ob sich die Wahl daher gelohnt hat.
Tja, eher ohne Worte
bzw.

->
http://www.freesoft-board.to/f274/d...e-das-volk-doch-recht-522260.html#post5208771
kabjo schrieb:
Mann sollte schon wählen gehen.Nur fühle ich mich von keiner der "Großen" Parteien
vertreten.Deshalb werde ich einer Kleinen partei meine stimme geben.(vieleicht Tierschutz Partei?)
Dann....
könnte man sich genauso enthalten oder ungültig (aus bewusstem Protest) wählen
Henry277 schrieb:
Also ist deine Stimme irgendwie verloren,...
Nicht nur nicht verloren,
sondern durch diese "Wahlbeteiligung stärkt man genau die "Gewinner"-Parteien, die später die ("scheinbare") Mehrheit im Bundestag "repräsentieren".
Merke

:
Die größte "Volkspartei" ist seit Jahren schon die der "Nichtwähler" *sigh*
Ansonsten d'accord zu Konradin #128
Tr1umph schrieb:
Ich sehe in einer steigenden Nichtwählerquote eher ein Bildungsproblem. Allem Anschein nach sind sich zu viele Bürger nicht über ihre Verantwortung in einer Demokratie bewusst.
Hm

Bei der ersten Scheinalternative Schröder/Merkel 2002 habe z.B. ich bewusst ungültig gewählt.
Denn i-wie schien mir die Alternative zwischen rot/grüner Hausschlachtung oder christlichem Schlachthof nicht wirklich optimal

Mancher möge mir ja widersprechen, aber die Realität der politischen und ökonomischen Geschichte hat mich in meiner damaligen persönlichen Entscheidung eher bestätigt
Anders sieht es wohl dieses Jahr aus.
Ich werde wohl notgedrungener Maßen die (rot/grüne) Opposition mit meiner Stimme unterstützen (müssen).
Nicht, weil ich mit den meisten Zielen von SPD und Grünen all zu sehr sympathisiere
Nein,
die Alternative ist dermaßen "alternativlos",
dass sich damit für mich auch die Wahl einer Protestpartei (Piraten etc pp.)
schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb - i-wie damit auch leider - ausschließt.
Bei der Linken bin ich mir allerdings noch unsicher
Denn:
Jede Stimme abseits einer realistischen Opposition wird die Regierungskoalition, zu der ich übrigens auch die "Form" einer "großen" Koalition zähle,
nur bestärken.
Was für mich, so oder so, absehbar nicht nur zu einem totalen finanziellen wie unter anderem auch zu einem die gesamte "Bildung" (von der Krippe, Schule, Ausbildung, Beruf etc.pp) und unserer übriges Sozialsystem betreffenden Desaster,
und damit nachfolgend auch zu mehr als erheblichen sozialen wie wirtschaftlichen Spannungen (wenn nicht nur hier in D, dann aber anderswo verstärkter in EU oder der Welt(flüchtlinge)) führen wird.
Die immer noch mehr oder weniger von fast Allen - allerdings erfolglos - verdrängte Finanzblase (> 600 Billionen Buchgeld gegenüber ca. 100 Billionen realen (Sach-)Werten)
wird,
wie schon in anderen, früheren Wirtschaftszyklen ( des 15./17./18./19. wie vor allem des 20.Jahrhunderts) zu einer gegenüber früher auf Grund der globalisierten wie technisierten Verknüpfungen zu einer "neuen Qualität" einer Wirtschaftskrise führen, die ja schon jetzt kaum noch zu handeln bzw. abzuwenden sein wird.
Folgen des (inzwischen faktisch unabwendbaren) Klimawandels,
werden, bei nach wie vor bestehender Untätigkeit der jetzigen Regierung,
zu weiteren sozialen Defiziten und damit Spannungen führen,
über deren konkrete Folgen ich mich hier gar nicht dezidiert äußern möchte.
Publikationen in Fachjournalen, wie aber auch Hochrechnungen von Rückversicherungen (auch bzgl. sozialer (Folge-)Unruhen) lassen allerdings so einiges erwarten.
Ein weiter wie bisher,
wie u.a. von der jetzigen Koalition (auch auf europäische Politik bezogen) gehandhabt,
wünsche ich mir ganz bestimmt nicht.
Denn vor der "Wahl" stehend,
z.B. ein wenig höhere soziale Abgaben zugunsten bisheriger gesellschaftlicher Defizite zu zahlen
oder
viel mehr - sowohl an Geld, wie auch an Rechten und/oder der Umwelt - in bereits absehbarem Zeitraum zu verlieren,
fällt mir meine Entscheidung i-wie dann doch nicht all zu schwer.
Insofern also schon gar nicht,
dies bezüglich auf mein diesjähriges Wahlrecht
- notfalls eben per Briefwahl

- zu verzichten.
muesli