Titel:
Weil, Walter - Die Klinge des Löwen 01 - Gefährliche Reise - Historischer Roman
Weil, Walter - Die Klinge des Löwen 02 - Das Tribunal - Historischer Roman
Weil, Walter - Die Klinge des Löwen 03 - Der Slawensturm - Historischer Roman
Weil, Walter - Rebellenblut - Historischer Roman
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Buchbeschreibung: Die Klinge des Löwen 01 - Gefährliche Reise
1202 herrscht im Reich seit vier Jahren Hader und Streit. Zwei Könige bekriegen sich, weil beide den Alleinanspruch auf den deutschen Herrscherthron erheben. Die Auswirkungen dieser unruhigen Zeiten bekommt auch der junge Ritter Dietrich vom Hain zu spüren. Unter dem Adel gibt es Männer, die das politische Durcheinander für ihre eigenen Absichten nutzen. Einer von ihnen ist Graf Urban von Geroldseck. Er trachtet nach der benachbarten Grafschaft, die im Besitz von Dietrichs Lehnsherrn, Max von Ortenburg, ist, und erklärt ihm unter einem fadenscheinigen Vorwand die Fehde. Dietrich, als Vasall des Grafen Max, wird unmittelbar in den Streit hineingezogen: Der Graf beauftragt ihn, seine um 28 Jahre jüngere Gemahlin Ida und ihren knapp dreijährigen Sohn Bernhard zur Kastelburg im Elztal in Sicherheit zu bringen, bevor die Fehde sich entfaltet.
Die Reise gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht. Obwohl geheimgehalten, scheint der Weg, den Dietrichs unter geringer Bedeckung reitende kleine Schar nimmt, durch Verrat dem Geroldsecker bekannt geworden. Die Folgen davon bekommen die Reisenden schon bald zu spüren: Graf Urban hat zahlreiche Reisige auf sie angesetzt, um Ida und ihr Kind in seine Hand zu bekommen. Mit ihnen als Faustpfand könnte er den befehdeten Max von Ortenburg kampflos bezwingen. - Dessen ungeachtet, bahnt sich zwischen Ida und Dietrich eine Beziehung an, die sich zuweilen bedenklich den Grenzen der höfischen Regeln nähert. Damit aber würde sich der junge Recke eine Quelle fataler Probleme schaffen, die ihn in Acht und Bann, wenn nicht zu Schlimmerem, führen könnten. Über solche Konsequenzen ist er sich mehr oder weniger im klaren, aber ob das genügt, um der Versuchung zu widerstehen, bleibt fraglich.
Das Gebiet, in dem die dramatischen Geschehnisse sich abspielen, umfaßt die Mortenau (Mortinowa) und Teile des Schwarzwalds. In Form einer Trilogie in drei abgeschlossenen Bänden läßt der Roman jene Zeit in diesem speziellen Landesteil in ihren Facetten lebendig werden: Liebe und Haß, Eifersucht und Intrige, weibliche List und Courage, sowie Mannesmut und Tapferkeit sind die Ingredienzien, mit denen vor dem Leser eine abenteuerliche Epoche des Hochmittelalters aufgerollt wird. Zahlreiche Burgen und Burgruinen in der Region existieren bis heute als stumme Zeugen jener Epoche, darunter auch solche, die im Roman eine Rolle spielen.
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Buchbeschreibung: Die Klinge des Löwen 02 - Das Tribunal
Nach dem hastigen Aufbruch von der Husenburg muß Dietrich sich entscheiden, welchen Weg er mit seinen Schutzbefohlenen einschlagen will, um die Kastelburg im Elztal zu erreichen. Auf dem öffentlichen Weg kämen sie schnell voran. Er befürchtet jedoch, auf dieser Strecke in einen Hinterhalt Urbans von Geroldseck zu geraten. So faßt er den folgenschweren Entschluß, den verrufenen Geroldswald zu durchqueren, obwohl man ihn während der zurückliegenden Festlichkeit auf der Husenburg vor dieser Gegend gewarnt hatte. Das hat er nicht vergessen. Er beschließt, sehr vorsichtig zu sein, um nicht mit seiner Schar den Verfemten in die Hände zu fallen, die angeblich in dieser Waldwildnis hausen sollen. Wie er es auch dreht und wendet, in Sicherheit werden sie seiner Meinung nach erst sein, wenn sie endlich innerhalb der Mauern der Kastelburg angekommen sind.
Ein anderes Problem, das den jungen Ritter mehr und mehr beschäftigt, ist das Verhältnis zu seiner Herrin Ida von Ortenburg! Immerhin leben sie während der Reise durch die Waldwildnis zwangsläufig eng zusammen. Sie sind beide jung und heißblütig, wie das bei dieser Schwarzwälder Rasse nicht gerade selten der Fall ist. Man sollte aber meinen, da Dietrich es mit einem gefährlichen Ränkeschmied wie Urban von Geroldseck zu tun hat und der junge Recke das weiß, daß er sich gegenüber Ida zurückhalten würde. Läßt er nämlich hierbei die höfischen Sitten außer acht, dann könnte das fatale Folgen für beide zeitigen! Denn der Geroldsecker wird jede Möglichkeit nutzen, um sie auf die eine oder andere Weise zu Fall zu bringen. Gelingt ihm das, so dürfte Dietrichs Mission, in der er unterwegs ist, nicht nur scheitern, sondern ein unheilvolles Ende nehmen!
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Buchbeschreibung: Die Klinge des Löwen 03 - Der Slawensturm
Für den jungen Ritter Dietrich, der mit Mühe einem Urteilsspruch in dem Prozeß entgangen ist, in dem ihm Buhlschaft mit der Gemahlin seines Lehnsherrn vorgeworfen wurde, kommt es in der Folge zu einer gewaltigen Änderung seiner Lebensumstände. Das gewohnte behagliche Leben ist für ihn vorbei, denn es herrscht Krieg in der Mortenau. Ein fremdländisches Heer hat die Heimat besetzt, Graf Max ist tot, gefällt durch ein Slawenschwert. Herzog Berthold ernennt Dietrich zum Lehensträger der Ortenburg, da Ida, die Witwe, als Frau nach geltendem Recht nicht lehensfähig ist. Schon zuvor hatte der Fürst den jungen Ritter zum Edelherrn erhoben und ihm die Thiersburg als Lehen übereignet. Allerdings hatte dieses Ereignis seinen Preis: Dietrich mußte als „Gegenleistung“ Adelheid von Husen ehelichen. Ferner war er als Lehensträger und Kastellan gezwungen, seinen Wohnsitz auf der Ortenburg zu nehmen. Während seine blutjunge Gemahlin auf der einsamen Thiersburg zu versauern scheint, bieten sich ihrem Eheherrn zwangsläufig Gelegenheiten, die zarten Bande mit Ida fester zu knüpfen, da sie ja nun ganz offiziell unter demselben Dach leben! Der Treuebruch gegenüber Adelheid scheint unausweichlich...
Zu gleicher Zeit stöhnt das Land unter der Knute eines erbarmungslosen Besatzungsregimes. Der Adel soll mit blutigem Terror gezwungen werden, sich auf die Seite des Königs Otto von Braunschweig zu schlagen und dem Gegenkönig Philipp von Schwaben die Gefolgschaft aufzukündigen. Zahllose Flüchtlinge, die vor dem Terror der Besatzer fliehen, bevölkern fortan die Wege der Mortenau. Es bleibt daher nicht aus, daß so mancher Flüchtlingszug das stille Tal der Thiersburg entdeckt und die verzweifelten Menschen die Burgherrin Adelheid anflehen, sie aufzunehmen. Die immer wiederkehrende Situation führt dazu, daß mit der einsamen Gemahlin Dietrichs eine Wandlung vor sich geht. Sie reift in dieser schlimmen Zeit zur Frau, die weiß, was sie zu tun hat. Mit Energie und Umsicht wirkt sie auf der Burg und wächst seelisch mit den Herausforderungen, die das Schicksal an sie heranträgt. So wird sie zu einer Persönlichkeit, zu der die Menschen aufschauen.
Währenddessen kämpft die Ortenburg unter ihrem jungen Kastellan ums Überleben. Die slawische Übermacht, der Dietrich und seine Mannen gegenüberstehen, ist gewaltig. Die Feinde sind gezwungen, diese Burg zu brechen, denn sie ist das Symbol des Widerstandes in der Mortenau. Inmitten dieser Kriegswirren bringen es die Umstände mit sich, daß Adelheid und Dietrich sich näherkommen. Trotzdem vermag er sich nicht von Ida zu trennen, die ihn immer wieder mit ihrer Leidenschaft in ihren Bann zieht. Wird es ihm je gelingen, sich ganz von ihr zu lösen und seiner Gemahlin treu zu bleiben? Es bedarf wohl eines außerordentlichen Ereignisses, das eine Entscheidung herbeiführt.
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Buchbeschreibung: Rebellenblut
Zwei blutjunge Menschen - die Grafentochter Isabel und der Bauernsohn Ortwin - stellen sich gegen die vorherrschenden Regeln und Sitten im Reich der Deutschen des Hochmittelalters. Isabel verweigert ihrem Vater das Recht, sie mit einem ruchlosen, aber reichen Edelmann und Silberminenbesitzer zu verheiraten. Ihr Freund aus Kindheitstagen, ein verwegener Schwarzwälder Bursche, willigt ein, mit ihr zusammen zu flüchten. Ein an sich aussichtsloses Unterfangen, denn der Mann, dem die Maid versprochen ist, versucht sein Recht auf sie mit Gewalt durchzusetzen. Die Umstände bringen es mit sich, daß Ortwin am ersten Italienzug König Friedrichs I., den man später Barbarossa nennt, teilnehmen darf. Der Abschied voneinander fällt den beiden Liebenden schwer, doch glaubt der junge Mann seine Gefährtin in sicherer Obhut. Er selbst lernt auf dem Feldzug nach Rom die Welt kennen, wie sie wirklich ist - eine Welt voller Ränke und finsterer Absichten, wo die sogenannten Großen bereit sind, über Leichen zu gehen, wenn sie sich dadurch einen Vorteil versprechen. Das wird ihm bei dem Eklat um die Kaiserkrönung drastisch vor Augen geführt. Ortwin kehrt heim als ein anderer. Er ist drunten im Süden nicht nur zum Manne gereift, sondern hat sich auch Ehre und Ruhm erworben. Aber ob ihm das etwas nützt? Er weiß nicht, was seiner Freundin geschah, während er in der Ferne weilte. Denn sein Nebenbuhler war nicht untätig...