Warum "verdienen" Fußballer soviel Geld? Diskussion 

@ twinky

Du scheinst dich mit Profifußball nicht auszukennen (Ohne dich persönlich angreifen zu wollen). Wieviele deutsche Talente wurden bislang entdeckt? Ich kenne nur 2-3 Spieler. Mehr kam nicht. Man muss einfach gestehen dass es in Deutschland wenige Talentsucher gibt.

Aber das ist hier nicht das Thema. Hier wird über die Gehälter diskutiert.
 
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@twinky: Nein, ich befürchte es gibt kein Konzept für die lockenden Managerlöhne im Ausland, aber es wäre denkbar, dass sich die EU und auch die USA solche Gehälter bald nicht mehr leisten können, oder die sozialen Spannungen werden ein Umdenken (Konradin hat es angesprochen) erzwingen. Nicht grundlos gab es in Frankreich und in Russland Revolutionen. Gab es nicht in beiden Ländern tiefgreifende soziale Spannungen? Der heutige Adel ist einfach der Geldadel. Versteh mich nicht falsch, ich möchte keine Revolution, wohl aber eine Reform unseres Systems - die ist überfällig. Zum Fussball: Auch hier geht es ums Geschäft. Die grossen Fussballvereine sind wie Firmen; sie kaufen und verkaufen Fussballer. Auch hier sind Begrenzungen nötig. Nicht selten übernehmen sich die Vereine mit ihren Spekulationen und stehen kurz vor dem Konkurs. Das hat doch mit dem Sport überhaupt nichts mehr zu tun. Im Gegenteil, es macht alles kaputt.

Gruss freefloating
 
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Meines Erachtens ist Umdenken angesagt. Auch und gerade bei (Spitzen-)Sportlern, welche gern auf dem Prädikat des Vorbildcharakters herumreiten.
Sportler als Vorbilder - die Diskussion hatten wir bereits einmal ;)
Das passt zusammen, solange kein Geld /Verdienst damit verknüpft wird, also vor allem im Hobbybereich.

Fußball ist Show - das Publikum will was sehen und zahlt dafür kräftig. Dreh- und Angelpunkt der Show sind die jeweils 11 Kerle, die für ein paar Jahre die Knochen hinhalten und selten unversehrt ihre Laufbahn beenden.

Warum sollen die weniger Geld verdienen, als Mick Jagger, Justin Bieber oder andere Showgrößen?
Wenn weniger gezahlt wird verliert das Riesengeschäft Bundesliga ganz schnell an Bedeutung und es gibt auch wieder Gejammere.
 
Warum sollen die weniger Geld verdienen, als Mick Jagger, Justin Bieber oder andere Showgrößen?

Reicht doch wenn ein Profi Fußballer eine gewisse gut bezahlte Gage/Lohn im Monat erhält, warum muß immer gleich mit Millionen rumgeschmissen werden? Der Rest der Einnahmen könnte für Sportvereine gespendet werden. Es gibt genug Fußballplätze in Deutschland die vor sich hin gammeln wo kein Geld da ist.

Dreh- und Angelpunkt der Show sind die jeweils 11 Kerle, die für ein paar Jahre die Knochen hinhalten und selten unversehrt ihre Laufbahn beenden.

Es gibt viele Berufe wo noch richtig hart gearbeitet wird, Berufskrankheiten, Verletzungen und deren Nachwirkungen findet man in fast jeder Berufsgruppe recht häufig, ausgenommen ist die Berufsbezeichnung "Sesselfurzer". Na gut diese Leute könnten beim schaukeln im Chefsessel nach hinten fallen und eventuell die Knochen brechen, aber das ist kein Argument. :)
 
Joo- ;)

Als erstes sollte man sich immer die Frage:
Warum ich nicht? :D
dazu beantworten!

Wenn man dabei ehrlich (auch mit sich selbst) ist,
ergeben sich die Antworten mehr oder weniger von selbst.
- Das Stichwort: "Verhältnismäßigkeit" von freefloating dazu ist ja schon gefallen ;) -
Siehe dazu auch Konradin #19

Im Übrigen sollte man sich wohl eher die Fragen stellen:
Wohin führt das?
UND:
Wem nützt es? ;)

Wenn man diese Fragen (sich selbst?) auch (ehrlich) beantworten kann,
hat man die Antworten für 99,9% aller Weltfragen auch relativ schnell parat?

Die Frage (für mich) ist nur:
Warum stellen sich nicht alle Menschen (die mir wichtigeren) oben genannten Fragen? :muesli:

Kurzum:
Mit Neid hat solch eine Frage erst dann zu tun,
wenn man sich selbst oder Andere (in Relation) über- oder unterbewertet.
Denn im Grunde sind solch immense "Entlohnungen" relativ gesehen immer gegen jede Vernunft. ;)
(99,9% aller (Profi-) Sportvereine sind hochverschuldet und von ihrer Liquidität zumeist Luftnummern, wie auf den Finanzmärkten ja auch sonst oft üblich *bg*)

Insofern:
Wer behauptet denn ernsthaft,
dass Menschen vernünftig sind bzw. sein müssten? :muesli:

lg
muesli
(der immer noch eine gestrige Verwaltungsratssitzung verdaut *g*)


Siehe dazu auch:
(Hoppla, jetzt wird's ein bisser'l philosophisch) :D
Antagonismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Widerspruch_(Dialektik)
Denn der Begriff
"menschliche" Vernunft
enthält für mich schon in sich einen dialektischen Widerspruch (siehe: Hegel/Kant)
;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Reicht doch wenn ein Profi Fußballer eine gewisse gut bezahlte Gage/Lohn im Monat erhält
Wenn der Marktwert aber doch höher liegt?
Wieviel Prozent deines Gehaltes/Lohnes spendest du denn für öffentliche Zwecke von allgemeinem Interesse?

Es gibt viele Berufe wo noch richtig hart gearbeitet wird, Berufskrankheiten, Verletzungen und deren Nachwirkungen findet man in fast jeder Berufsgruppe
ok - da hassu recht; war auch nict unbedingt als Rechtfertigung für den hohen Verdienst gedacht.
Aber hier stimmt die Relativität sowieso nicht => vergleiche einen Bergmann oder Straßenbauer mit einem HNO-Arzt oder Studienrat ...
 
Ich sage es immer: * Die halbe Welt musst SPAREN, aber beim SPORT wird NIE gespart *
Und wenn man die * Wöchentlichen - Monatlichen - Jahresgehälter * ansieht, dann fragt man sich, wo wird das ganze Enden?
Darf man sich dann wundern, wenn die besten Klubs Europa ( Manchester Unidet - 128 Mille Minus, Manchester Chity - 228 Mille Minus, Championsliga Sieger Chelsa ca. 100 Mille Minus usw...) nur Minus schreiben oder bald Konkurs melden dürfen, wie der Schottische Fussballklub Clasgow Rangers ????

Hier könnt ihr mal lesen, was C. Ronaldo und Messi verdienen. und das PRO TAG:

Real Madrid: Ronaldo bekommt jeden Tag über 100.000 Euro Gehalt - WELT ONLINE


und hier die höchste Tranferssummen:


Rekordtransfers: Die teursten Transfers im Fußball | Statistik


Aber nicht nur beim Fussball, sondern auch bei anderen Sportarten, werden Umsummen an Gehältern ausbezahlt.

Stand: 2011 - 2012

Fernando Alonso: ca. 35 Mille
Sebastian Vettel: ca. 23 Mille
Michael Schumacher: ca. 20 Mille
Roger Federer: ca. 32 Mille
Tiger Woods: ca. 52 Mille
Dirk Novitzki: ca. 16 Mille
David Beckham: ca. 32 Mille


Alle Gehälter beinhalten Sponsoren, Prämien usw...!!


Klar gehen Fans oder Zuschauer, nur wegen die Leute zusehen, aber rechtfertigt es, das sie soviel verdienen müssen. ???

Grosse Sponsoren wie Adidas, Nike, Puma, usw...zahlen Dumpinglöhne an ihre Arbeiter und überreichen den Sportlern die grossen Schecks.

Hier sollte die FIFA, UEFA, FIA oder ähnliche veranstalter mal ein grosses Machtwort sprechen, denn so kann es net weiter gehen.
 
Eine gute Auflistung, FerrariF40 - bei dieser Statistik braucht es keinen weiteren Kommentar, denn sie spricht für sich. ;)
 
Hier sollte die FIFA, UEFA, FIA oder ähnliche veranstalter mal ein grosses Machtwort sprechen, denn so kann es net weiter gehen.

Diese Klärung müsste ja weltweit vorgenommen werden und Gültigkeit besitzen, sonst führt das nur zu Migrationsbewegungen;
ist ja heute schon so, die Spieler gehen in das Land, das am meisten zahlt.

Da bin ich nicht sehr optimistisch, wo doch im politischen Raum immer wieder deutlich wird, wie schwer Einigung ist, zumal wenn (viel) Geld im Spiel ist.

Der einfachste Weg wäre, die Fans gingen nicht mehr zu den Sportveranstaltungen.
Keine Besucher, keine Werbung, kein hohes Gehalt,
wie schon oft genug gesagt - der Markt regelt das schon ;)
 
@yuhu: Ich ging eigentlich davon aus, dass er umgangsprachlich Millionen meinte und nicht Tausender-Einheiten. Wir wollen ja nicht päpstlicher sein als der Papst, oder? ;)

Nichtsdestotrotz, auch ich gehe aber davon aus, dass die Einnahmen insgesamt mehr sein könnten. Irgendwo erreichen diese Beträge aber eine Grenze, die wir (Normalverdiener) verstandesmässig gar nicht mehr richtig erfassen können.

Gruss freefloating
 
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finde es ungerecht, das manche Menschen sehr viel verdienen und solche die vielleicht hart arbeiten und/ oder gefährliche Berufe haben viel zu wenig verdienen. Vielleicht sogar zu wenig um zu überleben
 
Ich finde Fußballer verdienen zuviel Geld. Ob sie es wert sind oder nicht. Im Vergleich zu anderen ist es zuviel. Wenn Vereine Kredite aufnehmen um eine Mannschaft zu kaufen und gleichzeitig Kleinunternehmen genau dieser verwehrt wird, läuft etwas falsch
 
Warum die ganzen Sportler, Rockstars etc. soviel Geld verdienen wurde ja nun schon ausreichend diskutiert und die Antwort ist immer die gleiche.Es liegt am Kapitalismus und in einem solchen System wird nun mal nicht nach Leistung bezahlt.

Ich frage mich allerdings auch ob es wirklich so hohe Summen sein müssen, weil die natürlich teilweise soviel in einem Jahr verdienen dass es für 5 leben reichen würde.

Allerdings wie sollte man diesen Markt denn umstrukturieren?Wenn die Nachfrage und das Angebot steigen wird auch mehr Geld verdient und alle daran Beteiligten fragen sich was damit passiert und wollen ein Stück vom Kuchen ab haben.Ich würde es auch besser finden wenn man mit diesen ganzen Millionen sinnvollere Sachen machen würde, als sie Menschen zu geben die es schon lange nicht mehr nötig haben aber so funktioniert dass leider nicht.

Mir fällt allerdings auch kein anderes System ein, was besser funktioniert und damit will ich keinesfalls sagen dass ich Kapitalismus gut finde, eher im Gegenteil.
 
fingolfin schrieb:
Wenn die Nachfrage und das Angebot steigen...

Hm,
eine viel und oft gebrauchte Behauptung,
deren Wahrheitswert zu oft gegen Null tendiert :D

Denn, speziell hierauf bezogen,
"Unterhaltung" der hier diskutierter Art "braucht" (lebensnotwendig) eigentlich kein Mensch,
es sei denn, er ist entsprechend intensiv konditioniert worden ;)
-> Stichwort: pawlowscher Reflex
-> z.B. Sportschau od. Stadionsound und Bierdurst :D

Denn,
der Unterhaltungswert so mancher Amateurspiele steht oft genug dem o.g. nicht wesentlich nach :D

Die daraus entstehenden Folgen sind aber durchaus vorhersehbar.
Inflation (nicht nur bei der großen Masse an Geld oder "Verbrauchsgütern")

Inwieweit dann eben auch Geldmenge (bzw. Marktwert) in realem Bezug zum "Gegenstand" der Begierde steht, bzw. entsprechend eine genau so hohe Effizienz, wie anderes teuer Bezahltes erreicht,
lässt sich auch ohne mathematische Kenntnisse getrost bezweifeln.

Nur wer kann oder will schon so weit denken
und malt sich dabei die daraus folgenden Konsequenzen auf sein eigenes (kleines) Leben selbstkritisch und detailliert dauerhaft aus?

so far
 
Ich finde schon, dass die Nachfrage nach Fußballstars schon recht groß ist.
Sicher wird der ganze Hype über die Fanindustrie, Medienecho u.a.m. gekonnt gepuscht und am Leben erhalten, Tatsache ist, die Menschen füllen die Stadien.
Auch wenn ich keine Kenner der Materie bin weiß ich aus eigener Erfahrung, dass man tatsächlich bei Amateurspielen ne ganz anders gelagerte Unterhaltung geboten bekommt, als bei Bundesligaspielen.
Die Leute wollen die Spieler sehen, genau so wie sie nächste Woche mal wieder Robbie Williams und ihm dafür ne Gage von 1,5 Millionen zu zahlen bereit sind.

Wahrscheinlich übersteigen die Summen, die gezahlt werden, den Investitionswillen einer Fangemeinde, sonst wären die Vereine nicht so hoffnungslos überschuldet.
Aber die Manager der Vereine führen ein wirtschaftliches Unternehmen, in dessen Mitarbeiter sie Geld investieren, von dem sie hoffen, dass es sich auszahlt.
Das ist wie am Aktienmarkt - der Marktwert steht in keinem Verhältnis zum Preis, aber die Hoffnung auf satten Gewinn treibt die Summen in die Höhe.
 
Solange es genug Fanatiker gibt, denen kein Geld zu schade ist um im Stadion zu sein, so lange wird sich an deren Gehalt nichts ändern.

Genau so wie die Tabakfirmen Gewinne einfahren, so lange es Raucher gibt.

Die Liste kann nach Belieben erweitert werden


mMn unverständlich wie man so viel Geld zahlen kann, um zuzugucken wie andere einfach auf nen Ball bolzen, aber jedem das Seine :rolleyes:

Wären wir alle nicht unterschiedlich, wärs ja auch langweilig ;)
 
Fußball ist der populärste Sport auf Erden.
Für die einfachen Leute ist das Unterhaltung, Spektakel und Hobby.
So wie die Menschen im alten Rom gerne Gladiatorenkämpfe sahen, so sehen wir uns heute den Fußball an.

Ein Leben als Fußballer ist der Traum eines jeden. Die Vereine sind es, die die hohen Gehälter zahlen. Sie bekommen ihre Gelder von den Sendeanstalten (ZDF und Co, die wiederum mit Hilfe der GEZ von den einfachen Leuten Geld bekommen), von Werbung, vom Marketing und Ticketverkäufe.

Die Fußballer bieten vieles dem normalen Volk an und das kann man nicht verneinen. Fußball ist wie gesagt Unterhaltung und Leidenschaft pur für viele Menschen.

Was aber das eigentliche Problem ist, sind die finanziellen Probleme vieler Vereine im europäischen Raum. Klubs wie Real Madrid kaufen für viel Geld Spieler, obwohl sie kein Geld haben. Im Gegenteil, sie haben sogar Schulden im dreistelligen Millionenbereich.

Die Banken aber geben ihnen weiter Kredit. Die Banken geraten in die Krise und Länder wie Deutschland bügeln das wieder aus. Natürlich wird am Ende alles auf das einfache Volk abgewälzt, weil Vereine, Regierungen und Banken über ihre Verhältnisse leben.

So kann es passieren, dass beispielsweise Real Madrid ihre Spieler mit deutschem Geld finanziert. Uli Hoeneß sagt jedenfalls: „in Zukunft große Schwierigkeiten, mit den Deutschen mitzuhalten. In Italien kann ich mir nicht vorstellen, dass die Banken weiterhin Inter und den AC Mailand mit hunderten Millionen Euro subventionieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unser Geld über spanische Banken an Real Madrid und den FC Barcelona weitergegeben wird.”
Er kann es sich nicht vorstellen, aber man weiß nie...
 
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Maradona12 bzgl. Hoeness schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass unser Geld über spanische Banken an Real Madrid und den FC Barcelona weitergegeben wird.”
Er kann es sich nicht vorstellen, aber man weiß nie...
Aber ich :D
Real hat Dauerkredite laufen, nicht nur bei der Bankia (22 Milliarden Stützung) ->
Spaniens Bankenkrise - Wie die Nervosität in Madrid steigt - Wirtschaft - sueddeutsche.de
sondern u.a. auch von der Santander, Bankinter, Unicaza, Banco Sabadell sowie den Caja de Ahorros de Madrid bedient werden.
Etwas verworrender sieht es bei Barca aus.
Aber es gibt ja noch andere dem Konkurs wesentlich näher stehende Clubs in Espana ;)
Und die ESM-Bürgschaften sowie die Infaltion über die Geldflutung der EZB bezahlen eh alle anderen Europäer mit...
Und zum Großteil eben auch deutsche Steuerzahler ;)

Von den diversen Fast-Konkursen manch deutscher Fu-Clubs gar nicht zu reden,
die von Kommunen bzw. Ländern entweder durch Bürgschaften oder zinsgünstige Darlehen aufgefangen, verhindert oder teils auch nicht mehr abgewendet werden konnten.
Und dann geht's halt wieder von vorne los...
Wie man zuletzt am Beispiel Eintracht Frankfurt sieht :D
Nischt gegen die Frankfurter :),
aber es ist schon praktisch, wenn man in der Bankenhauptstadt Europas rumkickt :D
und Wolfsburg ist ja auch nicht zu verachten, wo so etwas von VW & Co auch schnell mal abgeschrieben werden kann.

Ich lass es vor erst mal gut sein...

Aber vor lauter Begeisterung für's Kicken (bin ja auch infiziert) sollte man den klaren Blick auf Realitäten nicht verlieren.
Man denke dabei doch u.a. auch mal an den einen oder anderen Soli oder Steuergroschen,
der anstatt in nachhaltige Infrastruktur stattdessen in "grandiose" Stadienausbauten (nicht nur im Osten) gesteckt wurde...

Aber auf manchem Auge wollen manche halt blind sein...
scheint mir zumindest manchmal so :D

Und ,
ach ja, bella Itala :D
Das der Bunga Bunga Experte mehrere hundert Millionen Euro in den AC gepumpt hat,
diese aber nach Änderungen der italienischen Steuergesetzgebung weitgehend ab zu schreiben waren, ist auch den meisten Tifosi nicht wichtig gewesen.
Bohrt man allerdings noch tiefer, könnte man auch auf den Verdacht der Geldwäsche aus gewissen (ehemals sizilianischen) Kreisen kommen.
Wohlgemerkt, man könnte... ;)

Und, damit ich nicht am Thema vorbei rede :D,
vergessen wir auch nicht die Wett-XXXX.

Na ja, wen wundert's,
dass bei all dem auch noch was für die Galdiatoren abfällt.
So gefährlich, wie früher anno dunnemal, ist das Rumtreten ja heute auch nicht mehr :D

so far
 
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Andrey Arshavin, Stürmer in Diensten des englischen Clubs Arsenal London, geht offenbar sparsam mit seinem Geld um.

So wurden er und seine Familie nun dabei beobachtet, wie sie im noblen Londoner Vorort Hampstead ein McDonalds Restaurant aufsuchten. Obwohl er umgerechnet 100.000 Euro pro Woche verdient, zahlten sie ihre Menüs mit angesammelten Gutscheinen.

Quelle: England: 100.000 Euro Verdienst pro Woche - Fußballer zahlte mit Gutscheinen
 
Da es mittlerweile nur noch 2 Zustände gibt, (arm-reich) nimmt es im Fußball ganz schlimme Züge an. Reiche Scheichs die genug Geld haben zahlen Unsummen! Es ist immer noch ein Hobby mit dem sie ihr Geld verdienen! Man kann es nicht als Arbeit bezeichnen. Aber selbst im Amateurbereich werden ja schon Gelder bezahlt die für mich absolut Unsinnig sind.
 
Die verdienen die Kohle nicht , die kriegen sie ... wenn die kriegen würden, was sie verdienen, würden die ganz schön blöd schaun ...
 
das Spieler zu viel verdienen ist unbestritten,
Aber wegen der Kohle auf ein normales Privat-Leben zu verzichten?
Ok, Geld (kann) das Leben massiv erleichtern... oder auch massiv erschweren.
 
Ihr seid doch Neider ;-)
Gerade Berufe oder Positionen, in denen derart hohe Summen gezahlt werden, sind heiß umkämpft, mit Risiken verbunden oder sind nur für wenige geeignet.
Niemand wird davon abgehalten, ebenfalls den Versuch einer Fußballprofikarriere in Angriff zu nehmen.

Bevor man sich über deren Gehälter mokiert, sollte man noch andere Faktoren, wie z.B. die Erfolgswahrscheinlichkeit, mit berücksichtigen.
Warum hat es in den 50er und 60er Fußballprofis gegeben die für 1000 - 1500 DM gespielt haben. Und einige waren sogar noch besser und vor allem Fitter als unsere heutigen Profis.
Wenn ich sehe wie unsere sogenannten Profis nach 90 Min. hecheln, wird mir schlecht. Wir haben als Kinder jeden Tag 3-4 Stunden volle Pulle gespielt und konnten Lachend, Fit und mit guter Laune noch nach Hause Laufen, ohne gesponserten Q7 oder A8.

Aber Klar sind Stundenlöhne für Profis im 4 Stelligen Bereich gerecht und Berechtigt. :depp:


Meik :mad:
 
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