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Seit ich mich (aus aktuellem Anlass) etwas genauer mit dem Thema Wehrdienst befasst habe, ist meine Meinung über mein Land deutlich gesunken. Mit Freiheit und Gerechtigkeit hat das nicht mehr viel zu tun. Wenn ich sehe, zu was und aus welchem Grund man dazu gezwungen wird in der heutigen politischen Weltlage (Verteiligung des Vaterlandes, das ich nicht lache: Erstens könnte das auch eine Berufsarmee und zweitens gibt es ausreichend Militärbündnisse, in denen Deutschland jetzt schon nur Berufssoldaten einsetzt) ein Jahr seines Lebens mit einer sinnlosen Tätigkeit zu verschwenden, läuft etwas falsch. Auch wenn man sich das Musterungsverfahren und die Einberufungspraxis anschaut, hat das nicht mehr viel mit Gerechtigkeit zu tun.
Carlos-X schrieb:Ich hab mir den Artikel komplett durchgelesen - überzeugt bin ich trotzdem nicht Ansatzweise.
Da es das einig wirklich beschriebene Modell ist, will ich auf das Modell von Herrn Althaus kurz eingehen:
Wir haben also ein "Bürgergeld" von maximal 800€. Von den 800€ gehen noch 200€ für Kranken- und Pflegeversicherung ab. Bleiben also noch 600€ im Monat für das Leben und die Miete - welch kolossale Verbesserung zum aktuellen Hartz IV!
Damit sich arbeiten auch gar nicht mehr lohnt zahlt man für die ersten 1.600€ die man verdient saubere 50% Steuern. Will man im Alter mehr als 600€ haben, dann muss man auch noch privat Vorsorgen.
Dafür lohnt sich arbeiten oberhalb der 1.600€ erst so richtig. 25% Steuern und keine zusätzlichen Sozialabgaben, da kommt Freude auf. Für die Arbeitgeber ist die Regel eh top. Probleme bekommt man nur, wenn man gefeuert wird. Von heute auf morgen von 10.000€ auf 600€ abzufallen, so was tut schon weh.
Es geht Bergauf mit deutschland.
Mir gefällt es hier ich könnte nicht wo anders leben!
Denke ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht.jo werkli

