@ Engel 
Ich kann hier einigen kritischen Stimmen,
die es bestimmt (auch) ehrlich mit Dir meinen, nur zustimmen.
Z.B.
rumbero, der es wie
quo_vadis1 recht gut auf den Punkt bringt.
Denn die auch von mir hochgeschätzte Bikersolidarität mit solchen Gruppierungen (oder Sekten) gleichzusetzen, ist doch zu simpel.
quo_vadis1 schrieb:
Ich würde es zwar eher ein selbst organisiertes und selbst organisierendes
"Netzwerk der Macht" nennen,
aber es läuft schlussendlich ja auf Ähnliches hinaus.
Das es zu diesen Verhaltensmustern solcher Gangs Parallelen auch in anderen "Organisationen" und "Gesellschaftsformen" gibt...
Wen wundert's
Gründet sich doch sowohl "Staat" als auch fast alles Andere auf
Machterhalt, Geld und dadurch direkt oder indirekt ausgeübte strukturelle wie physische Gewalt.
Und...
Es war schon immer (für viele Menschen zu allen Zeiten) verlockend,
auf Kameradschaft, Freundschaft, absolute Loyalität und Treue wie "Geborgenheit"
zählen zu können.
Womit diese Begriffe aber dann (meist zwangsweise) AUCH verbunden waren,
wurde und wird nur allzu selten wirklich offenen Auges hinterfragt
Denn auch bei den Faschisten oder ähnlichen Gruppierungen gab und gibt es immer "nette" Menschen,
aber sobald "Masken" (oder Balaclava's) fallen gelassen werden...
Daran ändert auch die medienwirksame Scheinsolidarität von solchen Gruppierungen,
seien es Yakuza's, Hamas oder auch der "ehrenwerten Gesellschaft" wenig.
Auch wenn diese Form der "anderen" (Renten-)Vorsorgung auf Lebenszeit für manche Verzweifelte schon ihre starken Anreize bietet.
Manche treibt's deswegen ja auch in die "Armeen" und "Legionen"
Ach ja ...
Und diejenigen, die an Problemlösungen a la
"Die machen sich schon gegenseitig fertig"
wie hier z.B. Angels contra Bandidos
immer noch glauben,
könnten sich ja auch gleich daran machen,
jegliche gesellschaftlichen Kontrollmechanismen abzuschaffen
I-wie lösen sich Probleme (dann) ja auch immer...
Oft allerdings dann nach dem "Recht" des Stärkeren
greetz
muesli