was haltet ihr von Kopfhörer im Straßenverkehr? geschlossen 

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pueblo

Hallo und guten morgen Deutschland...

letztens sah ich eine Sendung wo über Menschen berichtet wurde, die mit Kopfhörer durch die Gegend gelaufen sind und bei manchen kam es auch vor, dass die Polizei sich vor den Menschen hinstellen musste, weil dieser den Akustischen Hinweis zum stehen bleiben nicht gehört hat.

Handy im Verkehr ist verboten, warum auch immer, denn das rauchen im verkehr ist meiner Meinung gefährlicher, was ich noch gefährlicher finde ist das viele Fahrradfahrer/Fußgänger mit Kopfhörer im Verkehr sind..

Wie seht ihr das? sollte man das verbieten?


Pueblo
 
Zuletzt bearbeitet:
nö. im auto vlt. ja, aber sonst nicht. gerade bei fußgängern nicht. bei radfahrern ist es vlt. bedingt sinnvoll. aber alle signale, die man mitbekommen sollte, kann man auch mit kopfhörern gut mitbekommen.

und letzten endes hört man selbst mit guten in-ears immernoch genauso viel wie nen autofahrer, der beim fahren musik hört. also müsste man auch autofahrern das musik hören verbieten.
und dann auch gleich noch allen tauben die teilnahme am straßenverkehr! und weil das schon für die tauben so gefährlich ist, auch gleich noch allen blinden, die können gefahren ja noch viel weniger vorrausSEHEN.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Denk ich auch. Kopfhörer oder in ears sind ok. Wer die Dinger so laut aufdreht, dass er nix mehr hört, der ist dann selbst schuld, wenn er irgendwelche Signale überhört. Aber selbst das ist immernoch besser, als wenn man den blechernen Handy-Lautsprecher zum Musik hören benutzt.

MfG Scarecrow @ HTC
 
Habe es zwar noch nicht probiert, aber ich stelle mir Kopfhörer beim Verkehr äußerst störend vor.
 
Beim Autofahren finde ich Kopfhörer sinnlos, dafür hat man ne Anlage.

Beim Radfahren setze ich Kopfhörer auf, aber nur wenn ich auf Radwegen fahre. Niemals im dichten Straßenverkehr, das ist lebensgefährlich!

Als Fußgänger mit Kopfhörern schaue ich mich öfters mal um, wenn ich den Weg eines Fahrzeugs kreuzen könnte. Reiner Überlebensinstinkt :D

Gruß

FeliX_22
 
Habe es zwar noch nicht probiert, aber ich stelle mir Kopfhörer beim Verkehr äußerst störend vor.
Dann probiere es mal aus, da kommt Rhythmus in die Geschichte...

Beim Autofahren finde ich Kopfhörer sinnlos, dafür hat man ne Anlage.
Fahr mal einen 1980 Peugot (Renaul, Opel...) mit original Lautsprechern und defektem Radio. Das macht keinen Spaß. Und nicht jeder der solches fährt hat das Geld eine ANLAGE nachzurüsten ;) .

Insofern hab ich das durchaus auch schon mal gemacht, auch wenn es schon eine längere Weile her ist.

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@Topic:
Ich finde es sehr schwierig hier eine differenzierte Sicht zu erzeugen.
Klar, jeder kennt die "Lärmer" (geschätzte 5%) von der Straße/Straßenbahn/U-/S-Bahn. Da kann man 5 Meter weiter noch mitsingen. Die stellen für jeden Verkehrsteilnehmer ein Risiko dar.
(wenn ein Auto dem Tauben ausweicht, erwischt es auch mal andere...)
Aber dann gibt es noch einen Großteil (geschätzte 90%) der Hörerträger, die sich vernünftig abgeschirmte Hörer sowie eine vernünftige Lautstärke nutzen.
Diese stellen weder eine Gefahr da, noch sind sie in der Regel mehr gefährdet als Freiohrläufer (geiles Wort).

Für mich speziell ist es sogar kompletter Humbug, da ich unterwegs nur Hörbücher höre und diese in der Regel im Pegel dermaßen leise sind, dass man an einer Straße den Sprecher fast überhaupt nicht verstehen kann.

Viel schlimmer finde ich da Autofahrer, die ihre ANLAGE soweit ausreizen, dass man an der Ampel noch 3 Autos dahinter die Bässe wahrnimmt. Ich verstehe nicht, dass die Polizei bei diesen Lärmern nicht jedesmal ein Strafgeld einfordert. Denn diese können ganz sicher nicht angemessen auf Geräusche (Signalhörner, Hupen...) im Straßenverkehr reagieren. Selbst wenn das im Sommer noch offene Cabrios sind, wird nicht eingegriffen.
Für mich ist das wesentlich fragwürdiger.

So long
yuhu
 
ich bin auch so ein Kopfhörer-Mensch im Verkehr (dann, wenn ich öffentliche Verkehrsmittel nutze)

allerdings nie so laut, dass ich nicht ansprechbar bin.
Wobei mir auffällt, dass die Mehrheit der Leute, die mich ansprechen um zB etwas zu fragen, sehr laut mit mir reden, als gingen sie davon aus dass ich mich "volldröhne".
Wenn ich dann angesprochen werde, nehme ich wenigstens einen stöpsel raus, einfach aus Höflichkeit.

Und mir ist auch OHNE Kopfhörer schon passiert, dass ich in Gedanken war und nichts von dem mitbekommen hab was um mich herum war ;)
 
Solange ein gehörloser Mensch ohne Einschränkungen am Straßenverkehr teilnehmen darf, finde ich solche Überlegungen müßig. Meine Anlage ist meist in einem Bereich mittlerer Lautstärke und selbst wenn ich laut höre, dringt ein Martinshorn problemlos durch ;).

Guß
AnakinSky
 
AnakinSky schrieb:
Solange ein gehörloser Mensch ohne Einschränkungen am Straßenverkehr teilnehmen darf, finde ich solche Überlegungen müßig.
Ich nicht. Ein Gehörloser ist im Gegensatz zu anderen darauf eingestellt, auf Schallinformationen zu verzichten und hat seinen sinnlichen Wahrnehmungsbereich schwerpunktmässig verschoben. Ein Blinder z.B. hört auch ganz anders als ein Sehender.

Außerdem sind diese Situationen nicht vergleichbar. Ein Hörender kann z.B. durch Musik von Strassenverkehr abgelenkt werden, ein Gehörloser jedoch nicht.

lg Konradin
 
ich bin heut echt nicht auf der Höhe, stimmt auch, @Konradin :)

Und ok, Einschränkungen führen oft dazu, dass man eine erhöhte Aufmerksamkeit mit bringt.

Es sind oft eher die Leute, die eigentlich keine haben, die sich gern oder schnell ablenken lassen - nicht nur von Kopfhörern - und eine potentielle Gefahr darstellen.
Das Verbannen von Kopfhörern würde evtl. statistisch gesehen keine Folgen haben (nicht weniger "Unfälle" verursachen)

Zmal "Ablenkung" zuweilen zweiseitig serin kann: einserseits zB lenkt Unterhaltung/Gespräch während des Fahrens potentiell ab, es kann aber auch "wach" halten oder "da" sein, konzentriertes dabei sein ermöglichen (bei "eingeschränkter" Fahrtauglichkeit, und nein, ich rede jetzt nicht darüber dass man dann prinzipiell nicht fahren sollte, es geschieht ja einfach....)

genauso mit Musik, auch die kann einerseits ablenken und andererseits hilfreich sein...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zitat Konradin: "Außerdem sind diese Situationen nicht vergleichbar. Ein Hörender kann z.B. durch Musik von Strassenverkehr abgelenkt werden, ein Gehörloser jedoch nicht."

Nun ja - auch ein Gehörloser ist, vor der Gefahr abgelenkt zu werden, nicht gefeit. Ein Mensch der hören und sehen kann, hat bei abgelenktem Hören immer noch das Sehen. Außerdem wenn es ich so verhielte, daß das Hören an sich schon eine gefährliche Ablenkung darstellt, müßten Autoradios und deren Einbau untersagt werden, bzw, die Versicherungsprämie erhöht werden. Das dies nicht so ist und auch nicht diskutiert wird, gibt doch einen deutlichen Hinweis, auf die Einschätzung der Gefährdung. Im übrigen ist die Qualität der Wahrnehung, bzw. die quatitative Wahrnehmungsleistung wohl kaum nur an der Zahl der Sinne festzumachen. Sicherlich gibt es "Ausreißer" bei allen Gruppen - das man etwas sehen und/oder hören kann, bedeutet nicht, das es auch ins Bewustsein dringt.

Gruß
AnakinSky
 
Ich gehe davon aus, daß Gehörlose meist besser informiert sind, was hinter ihnen fährt, als Hörende.

Aber zurück zum eigentlichen topic. Motorradfahrer dürfen Kopfhörer ohnehin nur mit einem Ohr benutzen Ohr hören.

Das mit dem Ablenken im Strassenverkehr ist so eine Sache. Die Handybenutzung ist im Strassenvewrkehr strikt untersagt, allerdings nur ohne Freisprecheinrichtung. Als wenn es der Verkehrssicherheit dienlich wäre, wenn der Verkehrsteilnehmer den Fokus seiner Aufmerksamkeit mehr seinem Gespräch widmet als dem Strassenverkehr. Ein Handy hat nichts im Stassenverkehr zu suchen, meines Erachtens selbst mit Freisprecheinrichtung. Der Gesetzgeber sieht dies allerdings (noch?) anders.

Den Wachhalteeffekt durch Musikberieselung halte ich übrigens für lebensgefährlich. Nicht nur, daß man den Bezug zur eigenen Verkehrssicherheit verdrängt und die Konzentration unweigerlich nachlässt, auch die Reaktionszeit geht in den Keller. Konzentration wird durch Routine ersetzt. Da kann ich ja gleich einen vorher trinken...

Anders ist natürlich die Unterhaltung mit einem Beifahrer. Ein verantwortungsbewusster Beifahrer lenkt den Fahrer nicht vom Strassenverkehr ab und ist im Gegensatz zu Musik in der Lage, situationsbezogen zu reagieren. Streitende Beifahrer braucht allerdings kein Mensch.

lg Konradin

@AnakinSky: Sicher ist auch ein Gehörloser nicht gegen Ablenkung gefeit. Aber erstens ist die Wahrscheinlichkeit geringer, da jemand mit einem Handicap sich meist deutlich bewusster verhält, um sein Handicap zu kompensieren. Es ist z.B. ausgesprochen unwahrscheinlich, daß ein Blinderer im Strassenverkehr einfach unkonzentriert drauflosläuft. Und zweitens geht es hier konkret um Kopfhörer, und die dürften einen Gehörlosen ja wohl kaum ablenken.

Die Sache mit dem Autoradio ist eine andere. Verkehrsfunk und GPS-Sprachausgabe können ja durchaus nützlich sein. Ausserdem ist gegen dezente Hintergrundmusik zumindest im Prinzip keinesfalls etwas einzuwenden, allerdings auch hier in Massen. Entscheidend ist natürlich auch die Art der Musik. Metal hört sich leise eher bescheiden an und fördert zudem eher eine aggressivere Fahrweise.

Einen Vorteil haben Kopfhörer allerdings. Wenn man an der Ampel dahinter steht, dann bleibt man wenigstens vor Bass-Attacken verschont.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ausserdem ist gegen dezente Hintergrundmusik zumindest im Prinzip keinesfalls etwas einzuwenden, allerdings auch hier in Massen.

Ich wäre doch eher dafür, die Massen hier ausm Spiel zu lassen. :panik::D

In Sachen Freisprecheinrichtung verhält es sich eigentlich auch genauso wie mit einem Beifahrer: Man führt während der Fahrt ein Gespräch mit einer Person. Sinn und Zweck ist ja eigentlich nur, dass die Hände "frei" bleiben und man entsprechend trotzdem das Fahrzeug steuern kann. Aber ob man jetzt mit der Person die neben einem - oder noch besser, hinter einem! - sitzt oder einer Person, die im Ohr sitzt (Shizophrenie? :panik:) redet, macht an der Stelle keinen großen Unterschied mehr. Klar, ein _verantwortungsvoller_ Beifahrer wird dabei auch auf den Verkehr achten und hilfreiche Tipps geben, aber mal ehrlich, viele Beifahrer labern lieber über irgendwas und/oder nörgeln am Fahrer rum. Und an der Stelle bietet die Freisprecheinrichtung sogar einen entscheidenden Vorteil: Man kann einfach auflegen! :panik:


Aber zurück zum Thema: Um es noch mal auszuführen, ich nutze im Straßenverkehr auch Kopfhörer, sowohl zu Fuß als auch auf dem Fahrrad, auch in dichterem Verkehr. Ich nehme trotzdem die wichtigen Signale wahr und bin mir meiner Umgebung durchaus bewußt.
Wenn ich angesprochen werde, nehme ich natürlich einen der Ohrhörer (bzw. wenn es ein Bekannter ist auch beide) raus, damit ich das Gegenüber besser verstehen kann. Allerdings zeigt sich hier auch ein netter Nebeneffekt von Kopfhörern: Man wird weniger häufig von irgendwelchen Leuten auf der Straße angesprochen, die einem was verkaufen wollen. Zumindest, wenn man die Kopfhörer nicht noch unter einer Mütze - im Winter! - verborgen trägt.
Hin und wieder komme ich auch in Situationen, in welchen ich angesprochen werde, das Gegenüber aber nicht verstehen kann - zum einen wegen der Musik, zum anderen aber auch weil das Ansprechen unerwartet kam, auch ohne Kopfhörer hätte ich das Gegenüber wahrscheinlich nicht verstanden! In so einer Situation lässt sich aber meistens aus dem Kontext (z.B. alte Dame steht in der Bus-Türe mit einem Trolley) ableiten, was das Gegenüber von einem will (da ist doch klar, die will Hilfe beim aussteigen!). Und wenn man dann noch freundlich lächelt, was situationsbezogenes murmelt, was vom Gegenüber vlt. auch nur schlecht zu verstehen ist, dann lässt sich sowas auch ganz einfach meistern.

Im übrigen möchte ich anmerken, dass ich auch immer wieder in Öffentlichen Verkehrsmitteln Leute mit Kopfhörern wahrnehme, die so schlecht u. laut aufgedreht sind, dass ich selbst durch meine guten In-Ears die Musik noch hören kann. Sowas ist dann nicht nur nervig, sondern mir auch ein wenig peinlich, weil dadurch ja durchaus auch der eindruck entstehen kann, dass ich derjenige bin, der da so laut so schlechte Musik hört. :panik:
Als kleiner Tipp bietet sich da im übrigen für alle "Unfreiohrpersonennahverkehrsnutzer" folgendes an: Einfach mal die Kopfhörer rausnehmen, die dem Ohr zugewandte Fläche mit den Daumen der jeweiligen Hand abdecken und mal gucken, ob man noch was hört! Wenn ja, dann hört auch das Umfeld mit und man sollte die Musik vlt. doch etwas leiser machen! ;)
 
Abgesehen davon,
dass die StVo sinnvollerweise außer beim Telefonieren direkt am Ohr (ohne Freisprech) keine direkten Verbote ausspricht,
heißt es da aber trotzdem sinngemäß:
dass man noch die Signale der anderen Fahrzeuge hören können muss, insbesondere die Einsatzfahrzeuge der Polizei und Feuerwehr! ;)

Womit wir bei der Vernunft der Leute sind :muesli:
Da sach ich heut aber mal nischt zu ;)

Aber die Versicherungen sind eh glücklich,
wenn sie (damit) Gelegenheiten bekommen,
ihre Schadenshöhen evtl. noch nach unten korrigieren zu können :D

Allerdings...
Die meisten kriegen es ja noch i-wie gebacken,
aber wenn ich an die Beispiele von yuhu denke ... :rolleyes:


Ja, ja
Cabrios machen einem da das Leben noch schwerer,
andererseits Gegenmaßnahmen auch leichter :D
Hat doch letztens wer aus der Nachbarschaft einem gefühlten Tausendwatt'ler mal 'nen versteckten Wackler installiert.
Seid dem ist erstaunlicherweise Ruhe ;)
Was morgens um halb sieben wirklich angenehm ist :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Die rechtliche Seite schein mir bereits hinreichend geklärt.
Also geht es jetzt um die subjektive Einschätzung, und da muss man wie so oft feststellen, dass diese Einschätzung sehr stark vom individuellen Umgang mir den Dingen abhängt.

Ich hab im Auto immer Radio an, allerdings keine Mucke, sondern WDR 5, da wird hauptsächlich gesprochen, da geht's nicht um besonderen Klang, also reicht Autolautsprechergenuss.
Auf längerer Fahrt in den Urlaub, z.B. über Nacht, wenn der Rest der Besatzung gerne mal ne Mütze Schlaf nehmen will, steck ich mir auf der einen Seite nen Knopf ins Ohr, mal mit Mucke, mal mit Hörbuch. Ich bilde mir ein, es lenkt mich nicht mehr ab, als über Lautsprecher.
Aber wenn ich Konradins Überlegungen zur Fehleinschätzung des Wachhalteeffekts überdenke, dann ist da was dran. Einerseits hält mich das Zuhören wach und konzentriert, andrerseits versetzt mich die Unmittelbarkeit des Hörgenusses (die Mucke ist ja förmlich zwischen den Ohren) in Verbindung mit der Dunkelheit schon mal nahe an so nen nicht ungefährlichen Schwebezustand ...
 
Ein in-ear, der, wenn er richtig sitzt, fast keine keine Geräusche von außen ins Ohr lässt, hat bei einem Verkehrsteilnehmer (nicht Beifahrer o.ä.) nichts zu suchen. Man könnte zwar die fehlende Geräuschwahrnehmung durch öfter umschauen etwas ausgleichen, aber das wird wohl eher weniger praktiziert.
 
Jep. littleprof & HotPi :)
genau da hat m.M.n. Konradin auch völlig recht.

Und da ihr schon direkt darauf Bezug nehmt.
Ich habe z.B. im Ausland, kaum Verkehr, durchgehend ruhig,
bis auf ein paar heftige Ausnahmen,
z.B. in Australien, als ein Roadtrain mich überholte...
den Wagen fast mal in die Büsche oder auch sonstwo hingesetzt,

Seitdem fahre ich seit einiger Zeit schon pur, und sonst gar nischt ;)
Obwohl manche Beifahrer teils noch schlimmer sein können,
als Tel. oder zu laute Mucke :D

Es ist mir inzwischen schlicht bewusst geworden (ohne Unfall),
wie ablenkend Geräusche, gerade auch gute Mucke oder auch ein spannendes Gespräch/Hörspiel sein kann ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
locutus schrieb:
In Sachen Freisprecheinrichtung verhält es sich eigentlich auch genauso wie mit einem Beifahrer: Man führt während der Fahrt ein Gespräch mit einer Person...
Meist ist es gerade andersherum. Eine andere Person ruft (in einer Situation, die ihr genehm ist) den Fahrer an und zieht diesen (völlig unabhängig von der aktuellen Verkehrssituation) in ein Gespräch. Der Fahrer weiß weder vorher, daß ihn gleich jemand sprechen will, noch wer, noch worum es dabei geht. Alles Punkt, die ihm viel seiner Aufmerksamkeit rauben.

Ich wette 10:1, daß die Chancen des Fahrers in diesem Fall ziemlich gering sind, z.B. auf ein zwischen parkenden Autos unvermittelt auftauchendes Kind noch rechtzeitig angemessen zu reagieren.

Wer sich übrigens seinem Beifahrer gegenüber nicht durchsetzen kann, wenn dieser sich unangemessen verhält, oder wer nicht einmal in der Lage ist, rechts ranzufahren und die Fahrt zu unterbrechen, der geht das erhöhte Risiko wohl mehr oder minder vorsätzlich ein. Auch Beifahrer kann man ruhigstellen, gegebenenfalls sogar hinauswerfen.

Laut aufgedrehte Kopfhörer in öffentliche Verkehrmitteln sind oft eine Belästigung. Nicht nur, daß den unfreiwilligen Mithörern die Höhen unterschlagen werden, was der Musikqualität nicht gerade dienlich ist, auch der Mix verschiedener Soundquellen führt nicht gerade dazu, die Fahrt angenehm hinter sich bringen zu können. Zwar nicht verboten, aber einfach nur rücksichtslos.
 
Ich bin strikt gegen Kopfhörer im Straßenverkehr, warum? Das steht u.a. hier:

Weil immer mehr Verkehrsteilnehmer – sei es im Auto, auf dem Rad oder auch als Fußgänger – ständig mit Stöpseln in den Ohren unterwegs seien, steige die Unfallgefahr: „Mit lauter Musik oder dem Handy in den Ohren schlafwandeln sie über Straßen und Bahnsteige“, kritisierte er in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung. „Das ist ein sehr gefährlicher Trend.“

Nicht nur, dass Außengeräusche die Ohren der Betroffenen schlechter erreichten, auch konzentriere man sich weniger auf seine Umgebung. Damit erhöhe sich das Risiko, andere herannahende Verkehrsteilnehmer, Hupen, Klingeln, Martinshörner oder Warnrufe zu überhören. Im Straßenverkehr müsse aber immer gelten „Augen und Ohren auf“. Der Verkehrsminister verwies auf Untersuchungen, die zeigten, dass die Unaufmerksamkeit durch Konzentration auf elektronische Geräte zunehme.

Auch das Statistische Bundesamt verweist darauf, dass zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten die Anzahl der Verkehrstoten wieder deutlich zunehme, insbesondere prognostizieren die Statistiker eine starke Zunahme tödlich verunglückender Fußgänger.

Quelle

Der Titel des Themas hat sich geändert (original 'was haltet ihr von Kopfhörer im Verkehr?')
 
Nicht nur, dass Außengeräusche die Ohren der Betroffenen schlechter erreichten,

ich bin echt heut nicht so gut dabei.

was lese ich, statt das zu lesen was da steht?

...."Nicht nur, dass Außerirdische die Ohren der Betroffenen schlechter erreichten"

und denke erst noch, interessantm welche Wendungen so ein thema nehmen kann

:löl:
 
Man sollte sich mal so langsam wieder einkriegen mit der Verbieterei...

Regel hier, Verbot dort, Zwang da und Helmpflicht hoch 10...
Sicher ist Sicher sicher...

Aber es ist meine Entscheidung und meine Verantwortung und meine Gesundheit und mein Tod über den ich selbst bestimmen darf!
Entweder ich habe einen Erziehungsberechtigten oder einen anderen der mich entmündigt oder ich bin Erwachsen und selbstbestimmend.

Der Staat kümmert sich um Sachen die keiner verlangt und um die Dinge die wirklich der Staat regeln muss... um die kümmert er sich nicht!
Kümmert er sich um das Problem der hungernden Kinder in Deutschland? Nein, dafür gibt es ja die Tafel.
Aber wenn ich mit Kopfhörer auf dem Schädel( ich find die schrecklich) durch die Gegend latsche und womöglich auch noch einen Sitzen hab.... Wow! weiß Gott wie es mir der Staat besorgen will, dafür....!!! Gehts noch?

Lächerliche Einmischung in die Menschenrechte.

Das mein Verhalten Kosten verursachen kann, habe ich aber dann auch zu verantworten... deswegen braucht es aber wirklich kein Verbot! Dann ist man halt selbst Schuld...
Leben wir schon im Kommunismus, Sozialismus? Dem Zwang des Einheitsgraus? Alle sind gleich? Niemand darf was andere nicht können oder wollen?
 
Carmen schrieb:
Aber es ist meine Entscheidung und meine Verantwortung und meine Gesundheit und mein Tod über den ich selbst bestimmen darf!
Wenn andere dabei zu Schaden kommen, dann ist es keineswegs meine freie Entscheidung, die nur mich etwas angeht. Soll ich den Opfern anschliessend sagen 'dumm gelaufen' und weitermachen wie bisher?

So wie du schreibst könnte man dann auch Alkohol im Strassenverkehr zur freien Disposition des Einzelnen stellen. Die Folgen kann man sich allerdings denken. :)
 
Es ist halt wie immer:

Unvernunft und Ignoranz führen zu Gefahr und Risiko - auch für Andere.

Wenn man seinen Kopfhörer bzw. die Musik, die daraus tönt, so einstellt, dass man seine Umgebung noch sicher wahr nimmt, ist es nur ein kleines Problem. Dröhnt man sich jedoch voll zu, möglichst mit viel Bass und in-ear-phones, dann kann es im Straßenverkehr schnell gefährlich werden.
 
Zitat von Carmen: [...] Aber es ist meine Entscheidung und meine Verantwortung und meine Gesundheit und mein Tod über den ich selbst bestimmen darf! [...]

Richtig Carmen :)
aber in der Öffentlichkeit sehe ich das anders als wie du, denn da trage ich die Verantwortung nicht allein für mich selbst sondern auch für die Allgemeinheit , auch als Fußgänger bzw. Fahrradfahrer etc.pp. habe ich die Pflicht, mich voll und ganz auf den Straßenverkehr zu konzentrieren.

Ich musste viel erleben, dass jugendliche mit Stöpsel in den Ohren und anscheint Farbenblind bei rot träge die Straße überquerten und nicht einmal auf das Hupen reagierten, aber wehe dem, wenn ich solche überfahre, dann bin ich doch der gearschte, oder nicht ?

Kopfhörer im allgemeinen ist ja ok, aber bitte nicht im Straßenverkehr, denn damit schadet man nicht allein sich selbst, sondern auch andere, egal wie verantwortlich einer selbst sein mag. :)



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