welches Auto - ich muss pendeln geschlossen 

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Schoko33

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Hallo,

ich muss ab Januar pendeln. Die Strecke von 260km (einfache Fahrt) wird ein- bis zweimal pro Woche gefahren. Davon sind 95% Autobahn. Das heißt, wenn es hoch kommt, fahre ich 1000km pro Woche.

In der letzten Zeit war ich Fahrradfahrer, macht sich in der Großstadt einfach besser.

Nun muss ich wohl oder übel ein Auto kaufen.
Optimalerweise sollte es eine eierlegende Wollmilchsau sein, d.h geringer Spritverbrauch, komfortables Fahren, Versicherung und Steuern nicht im astronomischen Bereich, zuverlässig. Die Anschaffungskosten sollten sich im Bereich 5-8tausend Euro bewegen.

Auf Grund der vielen Kilometer würde ich ja zu einem Diesel tendieren, habe aber irgendwo gelesen, dass man Diesel nur neu oder sehr jung kaufen sollte. Das ist wohl in meinem Budget nicht drin.

Bisher habe ich mich (wegen des niedrigen Spritverbrauches) auf einen Ford Focus Turnier 1.6 TDI eingeschossen. Aber so richtig glücklich bin ich damit nicht. Er ist schon relativ groß und nicht so gut großstadttauglich. Außerdem brauche ich den großen Kofferraum eigentlich nicht. Mir ging es da tatsächlich nur um den geringen Verbrauch.

Für so richtige Kleinwagen, die ja teilweise ganz wenig verbrauchen, kann ich mich wegen der langen Strecke nicht so begeistern.

Hat jemand von Euch eine Idee oder eigene Erfahrungen, welches Auto da in Frage kommt? Ich habe überhaupt keine Präferenz was Marken angeht, die Eckdaten sind wichtiger.

Danke schonmal vorab für Eure Hilfe!

LG
Schoko33
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was hast du gegen Kleinwagen? Der Komfort leidet da nicht. Kommt dann eher darauf an, wie alt der Wagen ist und wie viel in ihm gefahren bzw. gesessen wurde ;)

Für dein Budget solltest du schon einen ordentlichen Kleinen und sparsamen bekommen.
Kollege von mir fährt nen 3-Liter-Lupo. Der ist zwar schon von 1998 verbraucht aber so gut wie nix. Mit nem Tank schafft er locker die 1000km. Weiß nicht genau, wie es auf Langstrecken mit dem Komfort ausschaut.

MfG Scarecrow
 
...

Auf Grund der vielen Kilometer würde ich ja zu einem Diesel tendieren, habe aber irgendwo gelesen, dass man Diesel nur neu oder sehr jung kaufen sollte. ...


Das kann ich nicht nachvollziehen - Dieselmotoren haben doch eine gute km-Leistung.

Schau, dass du bei der Ausstattung einen Tempomaten mitkaufst. Das rentiert sich vom Fahrkomfort her bei so viel Autobahnanteil sicher!


Schönen Gruß!
Altsteirer
 
In der Preisklasse würde ich spontan einen Golf TDI empfehlen! Ist auf jeden Fall
auch auf längeren Strecken komfortabel genug. Im Bereich um 8T € bekommt
man gute Golf IV oder z.T. auch schon Golf V. Bis 70-80T km bei einem gebrauchten TDI kannst Du auf jeden Fall nicht viel verkehrt machen.
 
Hi,

tja, zum Thema Kleinwagen: Ich habe gedacht, dass sie für Langstrecken wohl nicht so komfortabel weil sie eher für die Stadt konzipiert sind. Außerdem sind die ja auch nicht so hoch motorisiert.
Bei dieser langen Strecke und wahrscheinlich sowieso nervigen Fahrt würde ich mich gern auch etwas "beeilen", also nicht nur 120 fahren. Und dabei sollte sich die Geräuschkulisse noch im Rahmen halten.
Die schlimmste Vorstellung ist, auf der Autobahn am Berg mit 120 immer langsamer zu werden und mich dann auf die LKW-Spur einzureihen. Naja, vielleicht nicht ganz so schlimm. Aber ich würde schon gern vorankommen. Ich habe gedacht, dass da unter 90PS sowieso nix geht.

Habe gerade mal in den einschlägigen Börsen nach einem Golf TDI geschaut. Bei meinen Preis- und Kilometervorstellungen sind die Autos mindestens 8 Jahre alt. Boah, damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Das ist ja doch schon ganz schön alt. Geht da nicht ständig irgendwas kaputt? Da ist man ja als Frau ein gebranntes Kind. Die in den Werkstätten können einem doch viel erzählen wenn man keine Ahnung hat.

Ist eigentlich das Alter oder die Kilometerlaufleistung wichtiger?
Weil wenn ich die 8T Euro für den 8-jährigen Golf gegen 10T Euro für den 3 Jahre alten Ford Focus setze, sollte ich dann nicht doch besser die zusätzlichen Zweitausend noch irgendwie auftreiben?

Gruß
Schoko33
 
Hallo Schoko,

bei deinen Vorgaben fallen mir direkt zwei Franzosen ein, die halbwegs kompakt und auch vernünftig motorisiert sind.
Der Citroen C3 sollte als 1,6l HDI mit 90 bzw. 110PS in deinem Budget liegen.
Für den Fall, dass du noch 2k-€ mehr auftreibst ist der Peugeot 207 eine überlegung wert, ist halt etwas neuer als der C3 und daher wohl leicht teurer.
Diese beiden gab es schon auch recht früh mit Partikelfilter (HDI FAP), für den Fall, dass du die grüne Feinstaubplakette brauchst.

Gruß LB
 
Hallo linkablinka,

hast Du Erfahrung mit den Franzosen? Von Renault hört man ja nicht unbedingt nur gute Sachen.
Ich werde mir deine französischen Alternativen mal etwas näher ansehen. Mal schauen was Autoscout dazu sagt.

Gruß
Schoko33
 
nem Audi A4 ab 2001. Den wo der Grill noch zweigeteilt ist und mit dem 131 PS Tdi Motor. Die rennen sehr gut (locker 200, 180 Reisegeschwindigkeit) und verbrauchen sehr wenig (5-7 l).

Ja das Auto ist dann schon älter aber der Motor hält auch bis zu hohen km Leistungen.
Da ne Limousine keiner will wirst Du die schon ab 7000 Euro bekommen. Den Rest behält man für Inspektionen (Zahnriemen 700 Euro) oder nen Partikelfilter zum nachrüsten (700 Euro und grüne Plakette).

Km über 100000 ist auch nicht schlimm weil bei Dir kommen ja sowieso jedes Jahr 40000 dazu.

Bei nem Kleinwagen und auch noch in der Golfklasse ist der Komfort eines solchen Wagens gerade auf der Bahn nicht zu erreichen.
Ein 206 oder C3 ist zwar sehr sparsam aber komfortabel auf der Autobahn ist was anderes.

Ach ja in der Anschaffung mag Vw und Co etwas teurer sein bei den Reparaturen aber preiswerter zumal recht viele freie Werkstätten die auch instandsetzen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Da das Auto ja auch großstadttauglich sein soll und ein Focus Turnier als zu groß eingestuft wurde waren meine Vorschläge halt ne Nummer kleiner.
Wenn man Komfort auf der Bahn will, kommt man am Citroen C5 nicht vorbei, habe selbst so einen, ich sag nur: schweben statt rasen. So gut lag noch keins meiner Autos auf der Straße und da waren auch Volvo S80, Multivan und SUV dabei. Diesel gibts von 110 PS aufwärts, und die Franzosendiesel von PSA sind seit Peugeot 205 Langläufer. Dazwischen wäre der C4 oder der 307....
Bin als Saarländer etwas frankophiler eingestellt, kann über die franz. Autos genau soviel Gutes und Negatives sagen wie über Autos anderer Nationalitäten....Gerade beim Gebrauchtwagenkauf muss man ein wenig Glück haben.

Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche.
 
habe aber irgendwo gelesen, dass man Diesel nur neu oder sehr jung kaufen sollte.

Das bezieht sich bestimmt auf die KFZ Steuer nicht auf die Technik,
Dieselmotoren sind sehr langlebig wenn man gut mit ihnen umgeht
und dazu noch Wartungsarm!

Schau mal nach einem Modell von Skoda, da sind auch die VW TDi Motoren verbaut, die andere Technik ist auch gleich VW und Audi und die sind in der Anschaffung deutlich günstiger!
Das gilt so ähnlich auch für Seat, würde aber einen Skoda vorziehen!

MfG
MC-Master
 
Die Steuer ist deshalb höher, weil ältere Autos öfter z.B. keinen FEinstaubfilter haben und daher anders eingestuft werden.

Das musst du aber für jedes einzelne Auto untersuchen, weil es nicht direkt vom Alter abhängt sondern, wie oben gesagt, nur indirekt.

Bei deiner Kilometerleistung sind der Verbrauch und die eventuellen WErkstattkosten das Wichtigste. Also immer zusätzlich zum Anschaffungspreis die Kosten für die nächsten 2 - 4 Jahre betrachten.

Wenn du vernünftig fährst, also nicht andauernd zu hohe Drehzahlen, dann halten die Autos heutzutage sehr lange.
 
Hallo;
Ich finde es gibt für deine Situation nur 2 Möglichkeiten:
1. Ein kleines Dieselfahrzeug, das aber eine ausreichend große Maschine verfügt(min. 1,6l Hubraum), damit es auch eine ausreichende Laufleistung erreicht.
2. Ein kleiner Benziner mit mittlerer Motorisierung und einer eingebauten Gasanlage, der somit für weite Strecken geeignet ist und billig in den Unterhaltskosten ist, anders als der Diesel.
Als Fahrzeuge würde ich keine Premiumhersteller nehmen, weil sie im Preis zu teuer sind, sondern verstärkt auf Tochtermodelle der Autokonzerne, da man für die gleiche Technik viel weniger zahlen muss (Skoda, Seat oder günstige Marken wie Peugeot, Citroen oder Renault). Diese Autos bieten Klassetechnik und gute Qualität zu günstigen Preisen.
Ich selber fahre einen kleinen Peugeot. Der verbraucht nur 5 Liter und läuft super und meine Freundin fährt als Familienwagen einen Skoda Octavia Kombi mit Gasanlage der supergünstig und super Qualität bietet, da dort nur VW und Auditeile verbaut sind (230000 km aktuelle Laufleistung).
Ich hoffe ich konnte helfen, also viel Spass beim Autokauf wünscht superburschi:bing:
 
Kleinwagen und Autobahnkomfort geht halt nicht..

Und gebraucht ist die Oberklasse nicht zu verachten, da die eben meist nicht als Baulaster mißbraucht werden.

Dein Beispiel Octavia, sicherlich ein günstiges und solides Auto, habe ich selber mal gehabt. Aber in der Haltung auch nicht günstiger als ein A4 dafür aber bei Tempo 180 wesentlich lauter.
Gebraucht sind die Preise leider auch nicht in dem Maße günstiger als der Käufer mal beim Erstkauf gespart hatte...

Und die Größe ist eigentlich auch in der Stadt kein Problem. Mit nem Smart kann man natürlich nicht beim parken konkurrieren, aber Focus etc. da ist nicht viel um

Ein Gasauto für den Vollastbereich (Autobahn) würde ich nicht empfehlen. Das Autogas verbrennt heißer und wenn man damit ständig im oberen Leistungsdrittel des Motors unterwegs ist wars das.
 
Hallo,

ich hab jetzt mal ein bisschen die Zahlen bemüht.

Wenn ich pro Woche von nur einer Hin- und Rückfahrt ausgehe, habe ich bei reinen Spritkosten einen Unterschied von ca. 800€ im Jahr (Diesel: Preis 1,25; Verbrauch 7l; Benzin: Preis 1,40; Verbrauch 8,5L).

1. Meint ihr, dass die Verbrauchszahlen einigermaßen hinkommen bei einem Fahrzeug untere Mittelklasse und zügigem Fahrstil auf der Autobahn? Hab da selbst kaum Erfahrungswerte.

2. Hat ein Dieselauto generell höhere Reparaturkosten als ein Benziner?

3. Sind am Ende die Kosten insgesamt gesehen vergleichbar hoch, da ja die Steuern und Versicherung für ein Dieselauto höher sind?

Oh Mann, Fragen über Fragen!
Ich danke Euch für eure Unterstützung.

LG
Schoko33
 
1. Wenn du einen guten Diesel hast verbrauchst du vor allem auf großen Strecken deutlich weniger

2. Würde ich nicht sagen, die Diesel werden einfach oft mehr gefahren als Benziner

3. Wenn du Feinstaubfilter und all den ganzen Krams drin hast sollte das von den Kosten her passen.

Ich persönlich würde auf jeden fall nen etwas spritzigeren Diesel nehmen (so ca 2.0l Maschine), das macht dann nicht so viel Krach bei höheren geschwindigkeiten und du hast wenns eng wird noch mal ein wenig Platz nach oben hin. Das Alter spielt letztendlich bei Dieselmotoren eher wenig eine Rolle, da die meisten sich einen Diesel für größere Strecken anschaffen und der Motor somit oft richtig schön warm wird und lange läuft (die Diesel mögen das besonders :P). Worauf aber bei den Alten auf jeden fall geachtet werden sollte, wären da aber auf jeden fall die Filteranlagen und so. Ist sowieso günstiger.
Falls es ein gebrauchter wird, solltest du aber unter allen umständen drauf achten, dass der Wagen nicht zu viele Vorbesitzer hatte, bzw. nicht in zu kurzen Abständen den Besitzer gewechselt hat. Das spricht in solchen Fällen nämlich meist nicht besonders für das Auto.

gruss

bademeister
 
mein 206cc braucht als Diesel mit 109 PS Überland bei Fahrweise um die 120 km/h so 5 ltr. wenn es etwas flotter zugeht um die 6-6,5 ltr.

läuft seit 4 Jahren ohne Probleme, ich pendle damit auch täglich 90 km (einfache Fahrstrecke)

Der 1.6 ltr HDI FAP ist Standard bei Peugeout und egal welches Auto du kaufst wird die Maschine nahezu in der ganzen Flotte verbaut ...
 
Also Schoko deine Rechnung passt nicht ganz.

Der von mir genannte Motor verbraucht um die 7 l wenn du sehr zügig unterwegs bist. Damit meine ich ständig um die 180 km/h. Ob das verkehrsbedingt möglich ist auf deiner Strecke wird sich noch zeigen. Fährst du um die 120 wird sich der Verbrauch mit knapp über 5 Liter einpendeln.

Bei zügiger Fahrweise fährt man keinen Benziner unter 10 Liter. Hier setze ich auch die 180 +- an. Es ist nun mal so dass die im Lastbereich ordentlich was verbrauchen. Alles andere ist ein Märchen.

Da Diesel heute eigentlich ausnahmslos Turbomotoren sind ist das natürlich ein Reparaturfaktor der kommen kann aber nicht muss. Ansonsten sind die Kosten für die Reparatur in etwa gleich.
Dein Streckenprofil schreit förmlich nach Diesel, weil hier Langstrecke und damit der Motor immer warm gefahren wird.

Oben genannten Motor kann man bis 30000 km zur nächsten Inspektion fahren.
Sollte man bei den alten Dieseln einen Partikelfilter nachrüsten ist der völlig wartungsfrei und problemlos. (der bringt nämlich nicht viel außer die grüne Plakette). Bei neueren Modellen mit Partikelfilter ab Werk ist das System komplizierter und auch anfälliger.(bringt natürlich auch viel mehr für die Umwelt)

Ich sag nicht das die Peugeot usw. schlecht sind, aber für die Autobahn sind die deutschen Premiumhersteller (Mercedes, Bmw, Audi) schon die Meßlatte.
Natürlich kosten die neu überproportinal mehr. Gebraucht aber dann nicht mehr so..

Entscheiden musst du selbst was dir wichtig ist. Ein 206 cc macht sicherlich auch mal Spaß, aber das ist kein entspannter km Fresser.
 
Also ich bin auch Fernpendler. Ca 900km die Woche.
Ich rate zu einem Mittelklassewagen.Hatte selbst Vectra und jetzt Laguna.
Das ist eine Frage der persönlichen Sicherheit bei einem möglichen Unfall.
Hatte selbst mal ein Aquaplaning mit dem Vectra mit Totalschaden, das hätte ich in einem kleineren Auto nicht überlebt.

Gas oder Diesel ist Ansichtssache. Der Verctra hatte Gas und der erste Laguna auch. Wenn DDu keine Gute Werkstatt in der Nähe hast, die die verbaute Gasanlage auch ordentlich warten kann ( gibt ja viele verschiedene Typen und nicht jeder wartet jede), vergiß es. Gibt nur Probleme. Außerdem ist zu bedenken das Gas einen geringeren Heizwert als Benzin hat und der Verbrauch gegenüber dem Benzinverbrauch um 20-25% höher ist. Bei 8 Liter Benzin muß Du also mit 10 bis 11 Liter Gas, je nach Fahrweise rechnen. Der Motor von ersten Laguna war nach 250 000 km tot.
Fahre jetzt einen Laguna Grantour, 7 Jahre alt 95000km weggehabt als ich Ihn gekauft habe, Habe ihn für 5500€ bekommen. Verbrauch auf der Autobahn bei Reisegeschwindigkeit von 130 bis 140 Km/h ca. 6 Liter.
Motor die 1,9 Liter 120 PS-Maschine von Renault. Die ist nicht tot zu kriegen. Nen Kumkel ist mit so einer Maschine als Taxifahrer über 500 000 Km damit gefahren.

Wenn Du nachrechnest Der Liter Gas ca 0,65 € Verbrtauch ca 11 Liter und Diesel 1,20 € bei 6 Liter ist er Unterschied nicht so groß und die Kosten fast gleich. Wenn ich die Wartungskosten für die Gasanlage mit berücksichtige komme ich mit dem Diesel günstiger und der Motor lebt länger.

Ich pendle seit ca. 10 Jahren über diese Entfernungen, weiß also wovon ich rede.

cu

habra
 
Hallo

Ich fahre einen Audi A3 1,6 mit 102 ps und einer gasanlage mein verbrauch sind 8L Gas auf 100 km

Ich fahre auch fast 1000 km die Woche und zwar nur Autobahn und Landstraße,es ist klar das ich nie im Vollastbereich fahre und das ist nicht nur für autos mit gas ungesund sondern für jeden motor ich kenne leute die sind schon weit über 300 000 km mit so einer anlage im Auto gefahren.

Ich habe es mir ausgerechnet ich fahre so wesentlich günstiger als mit einem Diesel (also noch bis 2018) versicherung kost 280 euro im jahr und steuern 100 euro,wobei ein diesel in dem Bereich ja sehr teuer ist.

Also ganz klar meine empfehlung Gasauto
 
Soviel teurer ist eine Diesel nicht. Pro angefangene 100 m³ 9,50 Euro.
Mit Russpartikelfilter kommen keine weiteren Kosten dazu. Ältere Modelle sind dann teurer weil sie noch extra nach Feinstaub oder Co2 Ausstoss berechnet werden keine Ahnung.

Das mit dem Gas werde ich wohl nie verstehen.......mit meinem Diesel verbrauche ich 4 Liter auf 100 km.... (Fiat Punto EVO)
Eine Gasanlage kostet mich ca. 3.000 Euro. Für Gas zahle ich dann einen Literpreis von derzeit zwischen 0,65 - 0,68 Euro. Auf Hundert Km verbrauche ich dann ca. 8 Liter.
Diesel kostet derzeit zwischen 1,18 und 1,25 Euro. Ich rechne hier mal mit dem teuersten Preis, wobei ich bei Gas den niedrigsten berechnet habe um das klar zu sehen.

Wo spare ich denn da?

8 x 0,65 = 5,20 Euro Gas auf 100 km
4 x 1,25 = 5,00 Euro Diesel auf 100 km

Jetzt rechne ich auch noch die 3.000 Euro Anschaffung für die Anlage dagegen. Die muss sich doch auch irgendwie amortisieren? Von den Wartungskosten ganz zu schweigen.

Für mich sieht das durch den geringen Literpreis beim Gas erstmal preisgünstig aus, beim rechnen ergibt sich durch den geringeren Brennwert des Autogases und die Investition der Anschaffung so einer Anlage ein völlig anderes Bild. Für mich würde sich Autogas sicherlich nicht lohnen.

Zum Thema

Ich habe einen Fiat Punto EVO mit einen 1,3 ltr. TD Motor. Ich fahre täglich 130 km Pendlerverkehr hin und zurück, auch fast nur Autobahn. Steuerlich liege ich bei 123,00 Euro im Jahr und Versicherung schlägt mit 65,00 Euro Haftpfl. (45%) vierteljährlich zu buche.

Komfort ist ausreichend vorhanden, das reicht von Klima über elektr. Fensterheber, Sprachsteuerung, USB Anschluss für MediaPlayer (Stick oder HDD) bis zum Bluetooth das verbaut ist.

Greetz
lolman63
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für euren zahlreichen Antworten/Meinungen (ohne den Schwall beenden zu wollen ;-) ).

Mit Gas kenne ich mich überhaupt nicht aus. Das würde ich eher nicht nehmen, glaube ich.

Und da ja der Unterschied zwischen Benziner und Diesel doch erheblich ist, laut sandfuss1 ja noch mehr als ich dachte, wird es wohl ein Diesel werden.
Ab untere Mittelklasse sollte es losgehn. Wenn ich jetzt schon investiere und den Stress des Fahrens auf mich nehmen muss, dann will ich auch etwas Komfort haben.

Die Idee mit dem Ford Focus ist ja noch nicht ganz aus der Welt. Aber es gibt eben noch so viele Alternativen :confused:

Wenn ich mich einigermaßen an mein finanzielles Limit halten will, käme auch ein Leasingrückläufer oder Ex-Mietwagen in Frage. Da hätte man viel Auto für wenig Geld. Die Frage ist, ob die schlechter sind als andere Gebrauchte?
Was haltet ihr von der Idee? Da ist ja die Fahrzeugpalette in der Mittelklasse ziemlich breit.

Gruß Schoko33
 
Nimm blos keine Ex-Mietwagen...
Teilweise extrem hohe KM-Zahl und die Leute, die Fahrzeuge mieten, gehen auch nicht gerade zimperlich mit den Wagen/Motoren um. Ich sprech da aus erfahrung... Den VW Passat, den ich als Mietwagen mal ein paar Tage hatte, hab ich so geschunden... Kaltstart und gleich Autobahn etc. also volle Leistung....

Eher einen Leasingrückläufer, die sind besser :)
 
Hallo Fernet,

wenn Du da aus Erfahrung sprichst, dann sollte ich wohl von Ex-Mietwagen echt die Finger lassen. Gehen denn die Leute mit den Leasing-Autos besser um?

Gruß
Schoko33
 
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