Joa!
Ich war 5 Wochen da. Habe mich jeden Montag bei "Wer muss zum Arzt" gemeldet. nach der 4ten Woche fragte mich der BW-Azt "Möchtest du hier sein" und ein unkontrollierter abgebrochener Lacher schoß heraus. Also verwieß er mich in das BW-Krankenhaus Amberg und wurde mit T4 (ehemals T6 oder so) neu gemustert. Zu meinen T1 den ich davor bekommen habe echt geil =)
Dann, am 1. Mai (am 2ten war mein B-Day) kam auch der Antrag auf Wehrdienstverweigerung durch. Plus meinen T4. Lol, und der Vorgesetzte hat zu mir gesagt "Alta, damit du was machst fürs Vaterland, werde ich deinen Verweigerungsantrag nur unterschreiben. Ok, mir egal, hauptsache weg
Dann lief ich zum Zivilamt (oder so) und legte mein T4 vor. 2 Wochen später wurde ich von allem Befreit und ich konnte wieder meine Selbstständigkeit nachgehen. GSCHEIDE ARBEIT!
Ach ja: Da ich den Dienst an der Waffe verweigert habe, durfte ich eine solche nicht anfassen. Mir glaubte der Depp nicht und ich ließ sie einfach fallen =)
Mein Tagesablauf: Aufstehen, Frühstück, laufen mit Gepäck (bei mir max. 8kg weil ich immer "zusammengesackt" bin ^^), Schießübungen (ich Stand daneben und hab mit n handy gespielt und E-Mails beantwortet) Mittag Essen, irgend n dämliches Sportprogramm was ich auch nicht machen musste, da mein Spieß (der mich davor mal zamgeschissen hat und gesagt "Auch wenn du verweigen möchtest bist du immernoch ein Soldat" - ich zuckte mit meinen Schultern und sagte "Ich bin kein Mörder" ^^) meine Beteiligung und die dann folgenden Anti-BW Sprüche nicht den anderen zumuten wollte durfte ich auch nur rumstehen.
Ende.
PS: in der BW (meine Kompanie) waren:
- 7 Leute den die Ollen weggelaufen sind
- 3 - 5 Nazis (bei 2 war ich mir nicht sicher)
- 4 die "große Karriere machen wollten" aber kaum Sprechen konnten (dumm auf deutsch)
Nichts desto trotz: Meine Kammeraden waren ALLE nett und lustig. Da kann man nicht meckern. Und mit Notebook auf der Stube war alles sowieso OK!
Ausserhalb gesoffen hab ich nie. Hatten immer 5 Kästen versteckt ;P