Ich würde dem Tempolimit von 130 zustimmen, wenn alle anderen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf übersichtlichen AB-Abschnitten auch auf 130 angehoben werden.
In meiner Gegend gibt fast nur 80er und 100er Bereiche, obwohl es keine gefährlichen Strecken sind.
Mineralölsteuer: Die ist doch in den 70ern eingeführt worden, und sollte nur 2-3 Jahre bleiben, um das Staatssäckel zu sanieren.
Daran sieht man, das die Politiker in den Autofahren nur die Melkkuh der Nation sehen, und kein Interesse daran haben, die Autofahrer zu entlasten.
Beispiele dazu:
Pendlerpauschale wurde zum Nachteil der meisten Pendler geändert.
Die "Grüne Welle" wurde vor ein paar Jahren absichtlich abgeschafft: man steht länger im Berufsverkehr, verbraucht unnötig Sprit = mehreinnahmen durch die Steuern
Partikelfilter: Warum werden nur Neufahrzeuge steuerlich bevorzugt, und nicht die freiwilligen Umrüster?
Diesel: Mitte der 80er war Diesel der "sauberer" Kraftstoff, die Fahrzeuge wurden für 4 Jahre von der Steuer befreit -> danach ein mehrfaches vom Steuersatz für Beziner.
Demnach ist also kein Politiker daran interessiert, irgendetwas für die Autofahrer zu tun, um sie entlasten.
Nein, seit über 30 Jahren werden die Autofahrer von allen Parteien / Politiker ausgenommen.
Deswegen glaube ich auch nicht daran, das ein Tempolimit auf 130 kmh was bringen wird.
Wenn es was bringen würde:
Warum gibt es das nicht bereits seit mehreren Jahren?
Warum dürfen die Autohersteller noch solche Spritfresser produzieren?
Warum werden die Motoren immer Leistungsfähiger?
Warum gibt es in den letzten Jahren einen Boom auf die "Geländewagen", die mehr Familienkutschen als Nutzfahrzeuge sind?
Wenn der Staat wirklich was gegen die Umweltverschmutzung tun würde, wäre er schon längst aktiv geworden.
Selbst die "Umweltzonen" sind der letzte Mist, den die Politiker ins Leben gerufen haben.
Elektro-Autos mit Umwelt-Plakette (selbst gesehen), und 3rädige Transporter, die mehr Öl als Diesel verbrauchen, sind von der Plakettenpflicht befreit.... Lachhaft...