Wie steht ihr zu eurer Mutter? Frage 

Natürlich hatte wir alle eine Mutter Theresa als Mutter, was denn sonst? Nicht, daß es solche Mütter nicht tatächlich gibt, aber erstens kommt es darauf an, wie pauschal man die eigene Mutter sieht und zweitens liegt es im Auge des Betrachters, wie er sie sieht. Die selbe Mutter wird von unterschiedlichen Kindern mitunter unterschiedlich gesehen (und noch viel unterschiedlicher bewertet). Wen wundert's?

Wenn man den eigenen Fokus sosehr einengt, daß nichts anderes übrigbleibt, dann ist sicher jede Mutter eine Mutter Theresa. Oder wenn man gegenteilige Erfahrungen gemacht hat, dann das genaue Gegenteil (oder wie der Italiener sagt: es gibt nur Heilige und Huren).
 
also meine mutter ist alles für mich, ohne sie wäre ich nicht dort wo ich heute stehe. Sie ist das beste auf der Welt für mich.
 
Natürlich hatte wir alle eine Mutter Theresa als Mutter, was denn sonst?
Es gibt hier im thread genügend Gegenbeispiele (zumindest aus subjektiver Sicht)

..., aber erstens kommt es darauf an, wie pauschal man die eigene Mutter sieht und zweitens liegt es im Auge des Betrachters, wie er sie sieht.

Wie will ich beurteilen, wie pauschal oder fokussiert jemand seine Mutter einschätzt, wenn ich weder ihn/sie noch die Mutter kenne.
Urteile sind in der Regel subjektiv und für Unbeteiligte um so schwerer nachvollziehbar, wenn Emotionalität beteiligt ist.
Immerhin sind meine beiden Schwestern und ich uns bezühlich der Einschätzung meiner Mutter einig.

Die in Carmens post anklingende Verallgemeinerung ihres Mutter-Tochter-Verhältnisses halte ich auch für unrealistisch - da sind wir ganz einig, sorei ;)
 
littleprof schrieb:
Wie will ich beurteilen, wie pauschal oder fokussiert jemand seine Mutter einschätzt, wenn ich weder ihn/sie noch die Mutter kenne.
Genau deswegen kann uns hier eigentlich jeder so gut wie alles erzählen. Und genau aus diesem Grunde ist es müssig, über Einzeldarstellungen diskutieren zu wollen.

Man kann sie erzählen oder es auch sein lassen. Aber man kann sie weder in Frage stellen noch verallgemeinern.
 
Man kann es nicht verallgemeinern, das Verhältnis zur eigenen Mutter bzw. zum eigenen Vater.

Doch ich kann verstehen und nachvollziehen, dass so mancher Mensch eine schreckliche Kindheit in Bezug auf die Eltern hatte. Meist ist es ein Gefühl des Verrats, des Alleingelassenseins, der überhohen Anforderungen, der Vernachlässigung oder auch der Gewalt. Man sollte diese Erlebnisse auch in einem Forum nicht einfach abtun. Sicher kenne ich meine Mitdiskutanten nicht, aber wenn ich erstmal oder auch generell annehme, dass diese die Unwahrheit sagen, dann kann ich mir die Teilnahme an so einer Diskussion sparen.

Persönliche Erlebnisse sind gerade hier wichtig, man muss verstehen können, was den Gegenüber bewegt, was er/sie für eine Vergangenheit hat. Selbst wenn diese Erzählungen unsere eigenen Betrachtungsweisen nur ein bisschen verschieben können.

Eine allgemein gültige, beschränkte bzw. begrenzte Sichtweise kann es bei so einem Thema gar nicht geben.
 
Ich finde, eher eine Übermutter. Mit der Realität hat dies nichts mehr zu tun.[...]

Sorry Konradin, da liegst du falsch zumal sie auch erwähnt hat, dass ihre Mutter "südländisch" ist.

Die Realität wovon du sprichst, zählt eher ohne zu unterstellen auf die europäischen Müttern die keine Familiärere Bindung einschätzen können und für sie das "ich" leben wertvoller ist, als die liebe zu ihren Kindern, dass klingt vielleicht hart, aber das ist die Realität.

Schau dich mal um und akzeptiere auch andere Meinungen und versuche die Einstellungen des anderen zu verstehen ohne die Beiträge von dessen auf die Waage zu stellen ;)

Pueblo
 
Die Realität wovon du sprichst, zählt eher ohne zu unterstellen auf die europäischen Müttern die keine Familiärere Bindung einschätzen können und für sie das "ich" leben wertvoller ist, als die liebe zu ihren Kindern, dass klingt vielleicht hart, aber das ist die Realität.

Sorry, pueblo, aber was'n das für'n Quark? :confused:

Andere Meinungen stehen lassen ist gut und schön - aber solche waghalsigen Behauptungen lassen mir die Haare zu Berge stehen. :löl:

Wenn ich dich überhaupt richtig verstehe sagst du, europäische Mütter sind egoistisch und lieben ihre Kinder nicht. Das solltest du schon ein bisschen genauer ausführen, wenn du ernst genommen werden willst.

Mir scheint auch, hier liegt eine geografische Fehleinschätzung vor;
Südländisch heißt spanisch, italienisch, griechisch o.ä. - Länder, die auf meinem Globus auch durchaus noch in Europa liegen.
Also, was dann?
Sind südeuropäische Mamas kinderlieber als nordeuropäische?
 
Sind südeuropäische Mamas kinderlieber als nordeuropäische?

Sicher sind die familiären Bindungen in Südeuropa ausgeprägter (noch), als in Mitteleuropa. Es gelten, vor allem im ländlichen Raum, noch die althergebrachten Rollenverteilungen.

Ob damit eine Mutter aber generell besser zu ihren Kindern ist, könnte ich daraus nicht festmachen.
 
Also, was dann?
Sind südeuropäische Mamas kinderlieber als nordeuropäische?

erinnert mich an einen Buchtitel:

Frauen träumen anders (Patricia Garfield) ergo:

Menschen lieben anders (und zwar fast jeder, mancher mehr, mancher weniger)
Klar, auch abhängig von dem, was Familie und Kultur mir beibringen, und auch nach Mentalität.

Jeder liebt anders, irgendwie.
Und die Liebe von manchem kann tödlich sein, selbst wenn der/die das vllt nicht will oder weiß...
;)

Was das mit dem "gut genug sein" im "Mutter sein" (wahlweise Vater) ja eben auch schwierig macht, ist, das etwas für den einen völlig ausreicht, für den anderen zuwenig oder auch zuviel ist.
Was bei dem einen einen Schaden hinterlassen kann, tut es beid em anderen u.Ust. NICHT.

Andererseits gibts auch Familien, wo man bedauerlicherweise bei jedem Sprößling erkennen kann, dass da was schief gelaufen ist....
 
pueblo schrieb:
Schau dich mal um und akzeptiere auch andere Meinungen und versuche die Einstellungen des anderen zu verstehen ohne die Beiträge von dessen auf die Waage zu stellen
Ist das nicht ein wenig zuviel verlangt? Schliesslich lebt eine Diskussion davon, daß man 'Beträge auf die Waage stellt', also Meinungen gegeneinander abwägt und nicht in Konsens und Eintracht schwelgt.

Den ersten Teil deiner Aussage solltest du dir selbst ins Stammbuch schreiben, mein Lieber. Bist du es doch, der verhement befürchtet, daß meine Meinung nicht der deinigen entspricht. Genau genommen war ich doch derjenige von uns beiden, der sich (auch hier im Thread) dagegen ausgesprochen hat, Meinungen zu generalisieren, zu idealisieren und andere Meinungen damit totschlagen zu wollen.

Zwar lasse ich dir deine Meinung, doch du irrst. Ich sprach nicht von 'europäischen Müttern die keine Familiärere Bindung einschätzen können' (?), sondern von allen Müttern, guten wie schlechten.

Übrigens werden hier mal wieder zwei Themen verquickt:
1. der Bezug der Menschen zu ihrer Mutter bzw. die Mutterbindung (Blickrichtung Kind->Mutter)
2. Kinderliebe der Mütter (Blickrichtung Mutter->Kind)
wobei ich nebenbei bemerken möchte, daß auch Väter durchaus kinderlieb sein können (sofern sie dürfen).

Bei beidem gibt es ein recht unterschiedliches Nord-Südgefälle, welches ich in diesem Betrag nicht vertiefen möchte.

Gruss Konradin
 
Übrigens werden hier mal wieder zwei Themen verquickt:
1. der Bezug der Menschen zu ihrer Mutter bzw. die Mutterbindung (Blickrichtung Kind->Mutter)
2. Kinderliebe der Mütter (Blickrichtung Mutter->Kind)
wobei ich nebenbei bemerken möchte, daß auch Väter durchaus kinderlieb sein können (sofern sie dürfen).

...diese vermischung läßt sich aber doch unter dem thread-titel durchaus unterbringen, finde ich... :)

denn wenn ich gefragt werde, wie ich meine mutter sehe, kann die antwort durchaus auch beinhalten, wie ich glaube, dass sie mich sieht?
 
Übrigens werden hier mal wieder zwei Themen verquickt:


Wäre wohl neu, wenn du mal nicht die anderen Diskussionsteilnehmer darauf hinweisen würdest, wie wenig intelligent sie doch sind.


Beide Beziehungen sind doch abhängig von- und zueinander. Ein generelles Nord-Süd-Gefälle (in europäischer Hinsicht) kann ich so auch nicht sehen, denn eine übermäßige Bestimmung der Kinder durch die Eltern kann auch nicht das Ziel sein, vor allem, wenn der Nachwuchs schon selbst erwachsen ist.
 
Bei beidem gibt es ein recht unterschiedliches Nord-Südgefälle, welches ich in diesem Betrag nicht vertiefen möcht.

Schade, mich würde interessieren, wie dieses Urteil zustande kommt.
Eine allzu deutliche Themenabweichung wär's auch nicht,
denn eine kulturelle Disposition würde bestimmte Ausprägungen von Mutter-Kind-Verhältnissen ja dann erklären.
 
fredy.hexy schrieb:
Wäre wohl neu, wenn du mal nicht die anderen Diskussionsteilnehmer darauf hinweisen würdest, wie wenig intelligent sie doch sind.


Interessant, fredy.hexy. Man muss sich schon ausgesprochen angesprochen von solchen Konstruktionen fühlen, um darauf zu kommen. Heisst es nicht, getroffene Hunde bellen?

Für deutlich über 90% der Italiener, die ich bisher in meinem Leben (näher) kennengelernt habe hat die Mutter einen total erhöhten Stellenwert (vergleichbar in etwas mit einer Madonna). Erst kommt die eigene Mutter - dann lange nichts - dann ein anderer Italiener - dann vielleicht noch ein Spanier - und irgendwann kommt fdann der Rest. Italiener beherrschen z.B. auch einen möglichen Spagat zwischen Katholizismus und Kommunismus, was bei der hiesigen Mentalität nicht so ganz klappt.

Auch der Bezug zu Kindern ist bei 'Südländern' oftmals ein anderer als bei uns. Während diese sich oftmals von ihren Bambini auf der Nase herumtanzen lassen (das eine Extrem) herrscht hierzulande eher das Gebot 'spielen verboten' (das andere Extrem). Wenn Letzteres hierzulande rückläufig ist, dann nicht aufgrund einer tatsächlichen Veränderung 'unserer' Mentalität, sondern eher als kleiner Obolus an die Erkenntnis, daß man der Abnahme des Bevölkerungswachstums entgegentreten will/soll/kann und darf.
 
Heisst es nicht, getroffene Hunde bellen?

Merkt man an deiner Reaktion. :D


Ob die eigene Mutter einen bestimmten, dominanten Part ausübt, wie vielleicht bei manchen Südeuropäern,sagt über ein warmes und herzliches Verhältnis Elter(n) --> Kind bzw. Kind --> Elter(n) noch gar nichts aus.
 
Nur, weil ich mir nichts unterstellen lasse, fredy.hexy?

Übrigens habe ich nicht davon geredet, daß die Mutter einen dominanten Part ausübt (= von der Mutter ausgehende Dominanz), sondern daß sie eine dominante Rolle im Bewusstsein der Kinder spielt (= auf die Mutter übertragene Dominanz, Erhöhung und Verklärung der Mutterrolle bis hin zur Rolle der Madonna). Das ist etwas grundsätzlich Anderes.

Ich finde es übrigens ehrlich gesagt unverschämt, jemandem zu unterstellen, er würde anderen Diskussionsteilnehmern mangelnde Intelligenz vorwerfen (auch wenn die Versuchung in deinem konkreten Fall nicht ganz von der Hand zu weisen ist, fredy.hexy - ich habe ihr bisher allerdings bisher zu keinem Zeitpunkt nachgegeben) und anschliessend den Beweis für diese Unterstellung schuldig zu bleiben. So etwas bin ich bisher eigentlich nur von Intriganten gewohnt.


Aber macht nichts, kein Mensch ist perfekt. :D
 
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Zitat von littleprof: [...] Wenn ich dich überhaupt richtig verstehe sagst du, europäische Mütter sind egoistisch und lieben ihre Kinder nicht.[...]

Wie bereits ich schon schrieb, klingt hart aber ist es nicht so littleprof:rolleyes: ?

Kleines Beispiel ohne das ganze hier jetzt zu vertiefen, schau mal auf ein Grundschulgelände, da wirst du zu 70% Migranten Mütter sehen, die ihre Kinder zur schule bringen/abholen, wobei die einheimische Mutter nicht mal nötig hat aus dem Bett zu steigen.

Wobei ich das ganze auch mit der Natur vergleiche in dem ein Vogel ein Nest baut, eier legt,dies brütet, dann füttert und sobald sie aus dem Nest fliegen ein auf selavie macht ?

Vielleicht zu hoch gegriffen, aber die Realität hier zeigt mir kein anderes Bild, hier gehts darum, stehst du auf eigenen Beinen, dann sieh zu wie du damit klar kommst und wenn das Kind länger im Hause ist, heißt es Hotel Mama, wobei bei den Südländern Hotel Mama => Familie bedeutet.

Zitat von fredy.hexy :[...]Es gelten, vor allem im ländlichen Raum, noch die althergebrachten Rollenverteilungen.[...]

Täusche dich da mal nicht, auch außer ländlichen Räumen ist es nicht anders und es geht hierbei auch nicht um Rollenverteilung, sondern von Mutter/Kind. Bindung, Rollenverteilung gibst im Theater und ist hier nicht das Thema.

Zitat von sorei: [...] Menschen lieben anders (und zwar fast jeder, mancher mehr, mancher weniger)
Klar, auch abhängig von dem, was Familie und Kultur mir beibringen, und auch nach Mentalität. [...]

So sehe ich das auch, nach dem Motto "wir ernten das was wir säen .." :)

Zitat von Konradin:[...] Schliesslich lebt eine Diskussion davon, daß man 'Beträge auf die Waage stellt', also Meinungen gegeneinander abwägt und nicht in Konsens und Eintracht schwelgt.[...]

Durchaus richtig Konradin, aber dein Beitrag in #22 ist meiner Meinung nach zu personalisiert auf einem bezogen, was nicht zu dem gutem Diskussion Stil angleicht, die ich sonst von dir kenne..

Pueblo
 
Kleines Beispiel ohne das ganze hier jetzt zu vertiefen, schau mal auf ein Grundschulgelände, da wirst du zu 70% Migranten Mütter sehen, die ihre Kinder zur schule bringen/abholen, wobei die einheimische Mutter nicht mal nötig hat aus dem Bett zu steigen.
"Vertiefen" nicht, aber garantiert auch nicht unkommentiert stehen lassen.

Die pauschale Unterstellung, dass die deutsche Mutter es nicht nötig hat, aus dem Bett zu steigen halte ich für äusserst diskriminierend (um es mal vorsichtig zu formulieren, mir fallen da noch andere Worte ein).

Hast du mal in Erwägung gezogen, dass in Deutschland
1. Single-Mütter leben, die arbeiten gehen (müssen)
2. Selbst in Komplett-Familien beide Elternteile arbeiten (müssen)

Und nun sag mir mal, wieviele Migranten-Mütter mit Kindern arbeiten gehen? Das soll kein Vorwurf sein! Es liegt einfach in ausländischen Kulturen, dass Vater Geld verdient und Mutter zu Hause bleibt. Und die können sich das mit ihren Grossfamilien auch leisten. Wenn es 6-10 Personenhaushalte sind und davon für 4-5 bzw. 8-9 Leute Lohn und/oder soziale Leistungen in die Haushaltskasse fliessen, dazu nur 1x Miete zahlen und nur 1x andere haushaltgebundene Abgaben ... da kann Mutter eben zu Hause bleiben.

Deutsche Mütter/Familien (besonders Kleinfamilien) können sich das oft entweder nicht leisten oder aber die Frau ist so emanzipiert und sieht nicht den einzigen Lebenssinn in Haus & Herd sondern will sich "verwirklichen" (was immer das bedeutet).

Ob und welchen Einfluss das auf eine Mutter-Kind-Beziehung hat, sei dahin gestellt. Auch das wird sich unterscheiden, gemessen am Bedürfnis des Kindes (siehe sorei)
Und ständige Anwesenheit einer Mutter sagt ebenso nicht allzuviel über eine Mutter-Kind-Beziehung aus.

Hier bei mir leben viele türkische, junge Frauen/Familien (nicht mit 3 Generationen in einem Haushalt). Da ist schon Ende mit "ich bleib bei meinem Kind". Die müssen/wollen arbeiten gehen und deren Kinder wachsen mit deutschen Kindern zusammen auf, gehen alleine (oh Gott!) in die Schule. Was sagt das nun aus? Richtig! Nichts!


Zu deiner Feststellung/Unterstellung, europäische Mütter sind egoistisch und würden ihre Kinder nicht lieben ... fällt mir nix ein ausser: Woher willst du das wissen? Gibt es dazu Belege (ausser Einzelfälle, die ich ebenso aus aller Herren Länder bringen kann)? Wieviel % der europäischen Mütter kennst du persönlich, dass du diese Aussage repräsantiv treffen kannst?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Selbst WENN man gesellschaftliche oder ethnische Unterschiede macht in Sachen Rolle der Mutter (oder des Vaters), so würde ich auf gar keinen Fall behaupten wollen, dass deutsche bzw. mitteleuropäische Mütter per se die schlechteren Eltern darstellen. Ich erlebe es viel mehr so, dass gerade auch deutsche Mütter ganz viele Mutter-Kind-Angebote wahrnehmen, z.B. PEKiP, Mutter-Kind-Turnen, und vieles mehr. Man braucht auch gar keinen Keil zwischen deutsche Mütter und solche mit Einwanderungshintergrund treiben.

Sicher wäre es schön, wenn so manche Karrierefrau sich auch ein bisschen mehr für Familie und das soziale Umfeld kümmern würde, da sind diese Frauen nicht besser, als ähnlich gelagere Männer. Doch auch eine berufstätige Frau kann ihren Kindern Liebe und Geborgenheit bieten, so dass diese ebenfalls ein gutes Kind --> Mutter Verhältnis haben.

Mehr Probleme sehe ich eher bei allein erziehenden Müttern, die vor lauter Stress einfach am Rande der Belastbarkeit stehen. Wenig Verständnis habe ich für Frauen, die keinen Beruf ausüben und sich dennoch nicht um den Nachwuchs kümmern - egal, ob reiche Tussi oder Hartz-4-Frau!

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Rollenverteilung gibst im Theater und ist hier nicht das Thema.

Weshalb du dich wieder neu im FSB angemeldet hat, muss man nicht verstehen, oder? Die Aussagen deiner Beiträge tendieren weiterhin gegen null (0). Deine Pauschalierungen sind so was von daneben ....



@ Konradin in grün:

Wie war das mit den getroffenen Hunden doch gleich?
Keep cool, Man(n)! :D

Ist doch immer das selbe: im Austeilen ganz groß, im Einstecken ganz klein und wild. Beweisen muss ich dir nichts. Lies einfach deine Kommentare selber mal wieder. ;)
 
Hallo,

ich hab vor 10 Minuten dieses Video gefunden:

Klick mich

und war echt berührt von der Story.

Das Video hat mich zu Tränen gerührt. Meine Mutter starb vor 25 Jahren mit gerade mal 52 Jahren an Krebs, und daraufhin habe ich die folgenden 24 1/2 Jahre meinen schwerstbehinderten Vater gepflegt - meine berufliche Karriere bei der ESA in Paris gecappt und bin in unserem kleinen Städtchen geblieben.

Vor einem halben Jahr starb mein Vater dann - sagen wir es mal so, nach 3 weiteren Schlaganfällen, Amputation seines linken Beines und Dauerkatheter plus Ernährungssonde hatte er keinerlei Lebensqualität mehr und wurde wirklich erlöst.

Aber plötzlich wurde mir bewusst, dass ich nun keine Eltern mehr habe - und seit dem Tod meiner Mutter ist noch kein einziger Tag vergangen, an dem ich sie nicht vermisst hätte - ebenso geht es mir jetzt mit meinem Vater.

Solange Ihr noch Eltern habt, dankt Gott dafür, eines Tages nämlich, wenn sie nicht mehr da sind, merkt man erst, was man wirklich verloren hat. Nämlich die einzigen Menschen, die einen gänzlich ohne Egoismus zu lieben vermögen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nämlich die einzigen Menschen, die einen gänzlich ohne Egoismus zu lieben vermögen.

Deine persönliche Leistung in allen Ehren, vorweg bemerkt.

Dein Fazit (s.o.) sollte die Regel sein, ist es aber nicht und darum geht es hauptsächlich hier. Hättest du deinen Vater auch ein Vierteljahrundert selbstlos gepflegt, wenn er dir (z.B.) dein Leben zur Hölle gemacht hätte?

Dass du deine Mutter vermisst, da sie so früh starb, halte ich für normal. Aber dass du sie jeden Tag, wie du schreibst, vermisst und das nach 25 Jahren, hört sich für mich, bei allem gebotenen Respekt, seltsam an.

Was hättest du gemacht, wenn du selbst eine Familie hättest? Wäre dann die Pflege deines Vaters so auch möglich gewesen?

Bitte nicht falsch verstehen, aber deine persönliche Situation ist vielleicht nicht der alltägliche Maßstab.
 
@fredy.hexy
dass ein solch emotionales Video auch entsprechende Reaktionen hervorrufen kann, halte ich für ganz natürlich.

Ich finde, man kann subjektive Aussagen
ohne Verallgemeinerungsanspruch
auch dann mal kritiklos stehen lassen.

Eine Grundaussage stimmt ja durchaus:
Man merkt erst, was man an seinen Eltern hatte,
wenn sie mal nicht mehr da sind.
Das kann durchaus dazu anregen,
noch zu ihren Lebzeiten
mal über ihre Bedeutung nachzudenken.
 
Man merkt erst, was man an seinen Eltern hatte,
wenn sie mal nicht mehr da sind.

Das kann ich so nicht unterstreichen, denn zu meinen Eltern hatte und habe ich ein sehr gutes Verhältnis - ganz auf Gegenseitigkeit. Sicher mag es auch genügend Fälle geben, in denen man erst nach dem Verlust merkt, was man an den Eltern (Partner, etc. ) hatte. Doch dann ist es eben zu spät und nicht mehr änderbar. Da hätte man es sich früher mal überlegen müssen, in wie weit die Beziehung Mutter/Vater Kind zu verbessern gewesen wäre.
 
Nämlich die einzigen Menschen, die einen gänzlich ohne Egoismus zu lieben vermögen.

das halte ich tendentiell für nicht möglich.
ohen Egoismus hieße irgendwie auch ohne Ego, also ohne "Ich", und ich finde - gesunden - Egoismus eine wichtige Voraussetzung um lieben zu können.

und in der Regel auch unnötig.
Auch MIT Egoismus kann eine Liebe sich so anfühlen, als enthielte sie keinen (eingrenzenden) , sozusagen. :)

In jedem Fall: glücklich der Mensch, der, von wem auch immer, eine Liebe erfahren kann, in der er/sie sich so angenommen fühlen kann, wie Du es da beschreibst.


Eine Grundaussage stimmt ja durchaus:
Man merkt erst, was man an ...,hatte
wenn sie mal nicht mehr da sind.

das stimmtleider allzu oft, weil wir dazu neigen, irgendwann etwas als selbstverständlich hinzunehmen.


Aber plötzlich wurde mir bewusst, dass ich nun keine Eltern mehr habe - und seit dem Tod meiner Mutter ist noch kein einziger Tag vergangen, an dem ich sie nicht vermisst hätte - ebenso geht es mir jetzt mit meinem Vater.

Solange Ihr noch Eltern habt, dankt Gott dafür, eines Tages nämlich, wenn sie nicht mehr da sind, merkt man erst, was man wirklich verloren hat. Nämlich die einzigen Menschen, die einen gänzlich ohne Egoismus zu lieben vermögen.


was man auch genau dann vermißt, unter Umständen, ist das, was man vielleicht nie hatte. In dem bewußtsein, dass man zu Lebzeiten noch das Gefühl hatte, eine Chance auf das zu haben, wonach man Sehnsucht hatte, und dann, wenn die Personen gestorben sind, unter Umständen unter dem "doppelten" Verlust dessen auch leidet:
einmal den Tod der leibhaftigen Person und auch dem Verlust des Traums, der Sehnsucht, die sich in der erwünschten Form vielleicht nicht erfüllt hat.


(Heißt alles nicht, dass dies auf DICH zutrifft, kaeraste)

ich wünsche Dir, dass Du Zeit, Kraft und Gelegenheit findest, Deine eigenen Träume wieder aufzunehmen und neuen Inhalt zu finden...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Pech für dich, fredx.hexy, daß deine bescheidene Strategie bei mir nicht klappt. Ich bin nicht zimperlich und ich kann auch eine ganze Menge einstecken. Aber ich sehe keinen Grund, böswillige Unterstellungen und Tatsachenverdrehungen unwidersprochen hinzunehmen.

Meine Meinung muß nicht jedem gefallen und dazu gehört auch Gegenwind. Aber gegen jemanden emotionalisiern zu wollen, indem man jemandem unterstellt, er würde andere als dumm (oder was auch immer) abkanzeln, das geht garnicht. Ich selbst habe auch kein Problem damit, jemanden als dumm (alternativ: ungebildet oder gar debil) zu bezeichnen, dann aber konkret mit angabe der jeweiligen Gründe. Merke: ich kämpfe grundsätzlich mit offenem Visier, Heckenschützen hingegen verachte ich abgrundtief.

littleprof schrieb:
dass ein solch emotionales Video auch entsprechende Reaktionen hervorrufen kann, halte ich für ganz natürlich.
Genau dafür wurde es schliesslich doch gemacht. Zu welchem Zweck denn sonst?

@sorei: Es kommt eben darauf an, wie man Egoismus definiert. Ich gehe einen Schritt weiter. Alles, was der Mensch tut, ist von Egosismus geprägt (solange es nicht um die Erhaltung der Art geht, denn die hat gegenüber dem Individuum den Vorrang).

Wenn der Mensch etwas für andere Menschen tut, dann aus der Erkenntnis heraus, daß es auch für ihn gut ist. Andere übervorteilen zu wollen ist eher vordergründiger (und überzogener, also fehlgeleiteter) Egosimus, der seinen Zweck selten erreicht (schon die alten Römer wussten: die Bosheit trinkt den grössten Teil ihres Giftes selbst).

Gruss Konradin
 
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