Wie steht ihr zu eurer Mutter? Frage 

Och Carmen ... du bist doch der deutschen Sprache mächtig, dann lies doch auch du einfach mal richtig.

Und ... WO bitte macht sich hier im Thema irgendwer über irgendwen lustig?
Und wann wird verstanden, dass es bei vielen Themen kein WAHR od. FALSCH gibt, weil sie rein auf subjektivem Empfinden basieren? Auch dieses Thema hier ist keine Mathematik, wo es ein Richtig od. Falsch gibt. Jeder empfindet es anders, jeder stellt (für sich) andere Massstäbe auf, darum sind hier pauschalisierende Aussagen und Aussagen, die als "Wahrheit letzter Schluss" formuliert sind völlig fehl am Platz, führen zu Missverständnissen und verhärten die Fronten.

Du wirst doch wohl den Unterschied erkennen zwischen einem pauschalen "europäische Mütter lieben ihre Kinder nicht", "einheimische Mütter, bringen ihre Kinder nicht zur Schule, weil sie den Hintern nicht aus dem Bett kriegen = lieben ihre Kinder nicht" und einem differenzierenden Beispiel mit "können zugewiesen kriegen"?

Übrigens ... wenn du gebürtige Deutsche bist (eagl, ob deine Mutter südländisch ist) dann ist auch deine Mutter damit gemeint ... seltsam ... bei jedem anderen Teilnehmer hier, wärest du daraufhin im Quadrat gesprungen ... und hier willst du plötzlich die Pauschalisierung nicht sehen bzw. findest sie angemessen?

Deine ewige "Punktekeule" zieht übrigens nicht! Deine Punkte (ich wiederhole mich) hast du nie für eine Meinung erhalten sondern immer für die Wortwahl/die unangemessene Ausdrucksweise. Auch das sollte dir irgendwann mal einleuchten.
Also stell dich nicht permanent als armes gebeuteltes, der Willkür ausgeliefertes Userlein hin. Wenn es so wäre, dass hier Willkür herrscht und "wir" nur "Abnicker" haben wollten, gäbe es deinen Account gar nicht mehr. Allein deine Anwesenheit hier, beweist klar das Gegenteil.
 
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Carmen schrieb:
...
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.... :D...

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Carmen schrieb:
...Du hast schon das Recht Deine Meinung zu schreiben und lass Dich nicht einschüchtern....

...Meinungen sind willkommen, ich hab bisher hier immer diesen Eindruck gehabt. Ebenso wie mooncat willkommen ist - wie es direkt danach auch littleprof schrieb. Input ist immer wieder eine wichtige und gute Sache.

Ich war allerdings schon ein wenig verwundert über den Stil in dem mooncat schrieb.
Ich finde es einfach, sagen wir, unklug, mitten reinzuplatzen und dann einfach mit Dingen zu kommen, die zumindest ich als Plattitüden empfunden habe (und die jeder anders empfinden mag)
Und die wirkten, als habe sich mooncat eben nicht die Zeit genommen, die anderen Beiträge zu lesen.

Konradin schrieb:
Zumal, wenn man neu in eine Diskussionsrunde hineinplatzt, es offenbar nicht nötig hat, sich zu informieren, die Binnenstruktur der Diskutierenden nicht kennt, aber auf Anhieb alles gleich besser weiss.

ein ähnlicher Eindruck ist dadurch bei mir eben auch enstanden, wenn er falsch war, hat mooncat jederzeit die Möglichkeit den Eindruck gerade zu rücken.

@mooncat

Ich hab den Eindruck wir wandeln uns von der vaterlosen Generation zur elternlosen Generation.
Ich denke ich kann nachvollziehen, was Du meinst. Und das ist ein Phänomen, was durchaus beobachtbar ist: die "Scheu" der Eltern, Eltern zu sein, bis hin zu Angst, diese "Rolle" zu füllen, aus unterschiedlichsten Gründen.

Ich bin meiner Mom und meinem Dad dankbar für jede Minute die sie sich Zeit genommen haben mir einen Teil ihres Lebens zu widmen....Sie haben sich dafür entschieden ihre Kinder nicht mit Prügel aufwachsen zu lassen sondern mit Nähe, Liebe und Verständnis....

Das freut mich :) und es ist eine schöne "andere" Erfahrung im Vergleich zu der von einigen anderen, die sich auch geäußert haben.


Ich kann mir vorstellen, dass viele der betroffenen Eltern das mit dem "abschieben" sehr anders sehen. Oft genug sind es Sachzwänge.
Und da wo es keine (oft finanziellen) Sachzwänge sind, kann es auch eine andere Definition von Eltern-sein beinhalten: Kinder dann in anderer Menschen Obhut zu geben, macht noch keine Raben-Eltern (was Du auch so nicht gesagt hast)
Ich denke schon, dass Liebe und Verständnis auch von Eltern mit weniger Zeit vermittelt werden kann. :)

und dann klopft Sprüche wie manns macht.

würde mich mal interessieren, welches für Dich denn "Sprüche" sind.
 
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Zitat von littleprof #74:[...]Ist das eigentlich so ne Art running gag von dir, in jeder Diskussion zu behaupten, man akzeptiere keine andere Meinung, mache andere mundtot oder beharre auf Zustimmung?[...]

Was möchtest du dazu beantwortet bekommen littleprof? Sollte ich mich jetzt für meine Meinung schämen oder annehmen, dass dies nicht eurem Diskussion still passt ? Sorry dafür wenn es nicht so ist und einigen hier nicht passt, was ich schreibe, ich versuche hier Neutral zu bleiben und meine Meinung zu vertreten, ohne das Bedürfnis zu haben "I Like" klicks zu erhaschen.

@NeHe
anstatt mir zu unterstellen, dass ich nicht lesen kann, solltest du dir bitte die mühe geben, dass zu verstehen, was ich damit meine was ich schreibe, auch wenn ich nicht im deutschen nicht gewandert bin wie du.;)

Pueblo
 
Wir sollten vielleicht mal nen thread aufmachen
über Gesprächskultur, Akzeptanz von Meinungen, Diskussionsregeln usw.,
denn die letzten posts entfernen sich zusehends
vom eigentlichen topic und begeben sich auf die Metaebene.

Ist irgendwie ein Selbstläufer - weil manche Äußerungen
nicht unkommentiert stehen bleiben sollten. :(

Sicher sollst du dich deiner Meinung nicht schämen,
du musst auch keine andere annehmen,
wenn sie dich nicht überzeugt. ;)

Allerdings ist der von dir häufiger geäußerte Vorwurf,
es ginge manchen postern nur um die "likes"
auch nicht gerade zweckdienlich.

Vielleicht liegt es daran, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist,
dass deine Gedanken nicht so rüberkommen, wie du sie meinst.

Die Bezeichnung "Quark" sei meiner spontanen Empörung geschuldet,
dient auch nicht der Weiterentwicklung einer guten Diskussion :(
aber in deinem post (auf den sich das Attribut bezieht)
kommt deine Aussage nicht als Meinung rüber, sondern als Behauptung:
So isses; das ist die Wirklichkeit!

Bei solchen Behauptungen kann der Gegenwind schon mal heftiger ausfallen,
hat nix mit Meinungsblokade zu tun ;)
 
Ich bin keine "Supermutter" aber immer noch besser wie meine eigene.

Meine Kinder haben ordentliche Kleidung, immer Essen und Trinken, sowie sorge ich dafür, dass sie ordentlich zur Schule/KiGa gehen.

Von meiner Mutter kann ich das nicht behaupten. Meine Eltern haben 4 Kinder in die Welt gesetzt, was sie hätten nie tun sollen, meiner Meinung nach, denn sie waren nicht fähig, Kinder groß zu ziehen.
 
Gott sei Dank haben sie sich nie an Dein Urteil gehalten....

Ich denke das sich Deine Kinder auch darüber freuen...
 
Ich habe mich jetzt einmal durch den Threat gelesen und würde gerne auf das ursprüngliche Thema zurück kommen.

Meine Mutter trägt diese Bezeichnung auch nur dem Namen nach, sie war nie eine gute Mutter und wäre es auch besser nie geworden.

Okay, dann gäbe es mich nicht, ich hätte aber auch niemals das durchleben müssen, was ich erlebt habe.

Vielleicht reicht es, wenn ich erwähne, dass von sechs noch lebenden Kindern nicht ein einziges Kontakt zur Mutter haben will, und alle (mich eingeschlossen) schon seit Jahren keinen mehr haben.

Noch hinzu fügen möchte ich, dass es unter diesen (ursprünglich 7) Geschwistern einen Selbstmordversuch gab und einen Selbstmord, der gelungen ist.

Carmen, ich beneide dich darum, in einer gesunden Familie und mit einer guten Mutter aufgewachsen zu sein.
Leider ist das nicht allen Menschen gegeben.
Und ich muss einfach sagen, dass ich von dem Moment an, an dem der Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen ist, einfach wie befreit war.

Sicher vermisse ich es, eine Mutter zu haben ... aber keine Mutter zu haben ist eindeutig besser, als meine Mutter zu haben.
 
@Angels Kiss

Es gibt diesen schönen Spruch:

Das Ganze ist mehr als nur die bloße Summe der Teile.
Genauso bist Du mehr als "nur" die Tochter Deiner Mutter.

Es kann wichtig sein, sich von einer Beziehung zu lösen, die einen nicht "leben" läßt, auch wenn es die Beziehung zur Mutter ist.
Ich wünsche Dir weiter viel Kraft :)
Und vielleicht findest Du auch jemanden, bei dem Du empfinden kannst, eine Art "mütterliche Freundin" gefunden zu haben, irgendwann.

(Und nein, ich meine nicht, dass dies dasselbe wäre)

@Tahany

Genügend "anders" zu sein oder zu werden ist manchmal schwer genug. :)
 
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@ Angels Kiss

Du bist ein/e Gewinner/in geworden. Weil viele in Deiner Situation aufgegeben hätten und dadurch noch nachträglich dem Täter / der Täterin Macht über das eigene Leben überlassen hätten. Die Erinnerungen werden Einfluss haben und man muss damit leben. Vielleicht hilft es Dir deutlich zu sehen das die Erinnerungen nur Bilder sind die abgespeichert sind und deswegen keinen zwingenden Einfluss haben müssen. Vor Fotos im Album erwartet man auch keinen Einfluss...
Du bist aufgrund des erlebten zu einem Fachmann/ Fachfrau für diesen Typus Mensch geworden... Du wirst diese Menschen von weitem erkennen und genau wissen wie Du damit umzugehen hast. Andere (vielleicht auch ich) hätten diese Warnvorrichtung nicht. Du hast also schon einen Schutz und Vorteil.
Wichtig ist es das Du jetzt, wo Du es könntest, auch das Leben führst das Du Dir gewünscht hast als Du in der damaligen Situation warst.

Das schöne an Zeit ist das sie vorbei geht... Enttäuschungen und Schmerzen sind vergangen... wenn man den Strich setzt und sagt. Toll, es ist vorbei.

Es ist einfach ein Leben im Überfluss zu führen.
Wenn man jedoch unter dem Zwang eines anderen steht, kann das schlimm für die Seele sein.
Ich weiß nicht ob es Dich betrifft, aber es kann ja noch Menschen geben die es betrifft und dann will ich etwas sagen:

Wenn Dich das Schicksal auf allen Linien schlägt,
bleibt immer noch die Haltung mit der man es erträgt.

Das sind sehr wichtige Worte!

Man kann Menschen zwingen etwas zu ertragen, zu erleben das man eigentlich nicht ertragen und erleben kann!
Der Starke ist dabei nicht der Peiniger sondern der der es erträgt.

Der der keine Angst hat ist nicht mutig! Der der die Angst überwindet ist mutig!
Angst hat man immer in der Situation in der man Angst zu haben hat!
Überwinden kann man sie währenddessen oder danach.... egal wie lang es dauert... es ist von einer Sekunde auf die andere vorbei. Das geschieht im Gehirn und das kann man bewusst so machen...

Du bist, für mich ein Hoffnungsträger! Weil Du zeigst und beweist, dass es immer wieder Menschen geben wird, die sich nicht brechen lassen und einmal mehr aufstehen als sie niedergestreckt wurden oder als sie gefallen sind!

Am Ende steht dann wer aufrecht?

Es kann dauern... aber stehe aufrecht in Deinem selbstbestimmten Leben! Sobald es wirklich geht...

Du scheinst schon soweit zu sein das Du vergangenes verarbeitet hast und das es Dir jetzt gut geht.
Ich hoffe das Du eigene Kinder hast oder haben wirst damit Du das geben kannst was Du immer vermisst hast. Das werden dann die Kinder sein die zu beneiden sind.
Dazu braucht es kein Geld! Dazu benötigt man die tiefe Liebe und Fürsorge einer Mutter und/oder Vaters.

Es ist gut das Du das Licht der Welt erblickt hast! Das hat Dich einiges gekostet.... aber Dein Leben steht vor Dir und Du weißt genau was man besser nicht so machen sollte wie es Deine Mutter getan hat... ich weiß das nicht. Ich kann es mir nur denken...

Einmal mehr aufstehen als man hingefallen ist...und schon hat man es geschafft...
 
@ Angels Kiss
Vielleicht war dein familiäres Umfeld nicht nur übel;
unterm Strich ist einiges Positives heraus gekommen:
Du hast selbst Familie, hast also Familie
als etwas grundsätzlich positives und erstrebenswertes wahrgenommen;
du hast Missstände erkannt und dich entschlossen,
sie nicht hin zu nehmen, sondern abzustellen;
du hast dir vorgenommen, deine Kinder / Familie
anders zu behandeln und verfolgst dieses Ziel beharrlich;

Deine Gedanken und Handlungen offenbaren Zielstrebigkeit,
Entschlusskraft und ein Gefühl für familiäre Werte
(in welcher Ausprägung auch immer), insofern gebe ich Carmen recht,
im Vergleich zu anderen, die unter einer miesen Kindheit kaputt gehen
oder gar selbst erlittene Misshandlungen kopieren und weiter geben,
bist du eine "Gewinnerin".
 
Hallo danke für eure Reaktion, nebenbei Alter hat nichts damit zu tun ERWACHSEN zu sein. Ich fands eigentlich Schade das nicht auf die Fragenstellung eingengangen wird. Wie jeder persönlich sein Leben gestaltet, ob Ausländer oder nicht, hat ja mit dem Thread nix zu tun, es wird nur pauschaliert und über Fremde ge- und verurteilt.

ALso: wie stehst DU zu deiner Mutter? Tut mir leid wenn sich dann Leute auf den Schlips getreten fühlen, die sich erwachsen fühlen aber deren Kommentare nicht unbedingt darauf schließen lassen. Also sorry!
@ Konradin: Und zur Ton-Art: selbst an die Nase fassen, die Welt ist dein Spiegel. Bei deinen Up´s hätt ich mehr "Herz-Denken" vermutet. Aber Mea culpa, laß die arme Carmen leben, sie hat mich so verstanden wie ichs gemeint habe und war mir neu das man nur mit Samtpfötchen mitmischen darf als Frischling
 
Für mich ist meine Mama einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Und auch wenn wir ab und zu mal ein paar Differenzen haben ändert das nichts an unserer Beziehung zueinander!
 
Für mich ist meine Mama einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Und auch wenn wir ab und zu mal ein paar Differenzen haben ändert das nichts an unserer Beziehung zueinander!

das liest sich gut :)
und ich wünsch euch dass es so bleibt :knu:

und willkommen hier, übrigens :)
 
@Carmen

Ja, ich habe eine Familie.

Aus meiner ersten Ehe, die daran scheiterte, dass mein Ex Alkoholiker war, habe ich zwei Kinder.

Zu meinem Sohn habe ich ein eher distanziertes Verhältnis, er schlägt in vielem seinem leiblichen Vater nach, auch in seinem Verhalten Frauen gegenüber, was ich nicht gut heißen kann.

Zu meiner Tochter habe ich ein sehr herzliches Verhältnis.
Sie hat letztes Jahr ihren Traummann geheiratet und ich komme auch mit meinem Schwiegersohn sehr gut klar.

Mit meinem 2. Mann bin ich seit fast 18 Jahren sehr glücklich verheiratet.
Mit ihm habe ich all das aufgebaut, was ich mir gewünscht habe.
Er ist für meine Kinder mehr Vater, als es der leibliche je gewesen ist.
Und er war mächtig stolz, als meine Tochter ihn gefragt hat, ob er sie bei der Trauung ihrem Mann zuführen wollte.

@littleprof und sorei

Ja, ich habe es geschafft.
Und wenn ich an meine Mutter denke, dann immer mit dem Gedanken, dass ich eben nicht so geworden bin wie sie.
Und das ich nicht das erlebte weiter gegeben habe, sondern einen Schlussstrich unter diese Art von Leben gezogen habe.

Ich bin frei.
 
Angels Kiss schrieb:
Glücklich,
der so etwas bezüglich intensiver früherer persönlicher Erfahrungen von sich behaupten kann.

Auch wenn eine Befreiung,
manchmal bzw. hoffentlich des Öfteren halt im Guten,
aber leider genauso auch aus schlechten Erfahrungen entstehen kann.

Dafür wichtig sind manche Personen, wie Mütter und Väter,
so oder so ;)

Und um so mehr gönne ich jedem den Erfolg und Genuss der Freiheit unter möglichst guten Vorzeichen für die Zukunft.

:)
muesli
 
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