Abschaffung der Sommerzeit Diskussion 

  • Ersteller Ersteller StaryWojownik
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Hi Leute, endlich mal ein Thema, wo ich auch mal etwas dazu beitragen kann:

Ich verlange ab August 2014 die neue Luisy-Zeit !!!
Wenn ich mich verschlafe, soll die Uhr zurückgestellt werden, und am Abend wieder vor.
Am Sommerabend im Biergarten soll lange hell bleiben, es sei denn, wir machen Grill-feuer am Isar, dann früher dunkel. Im Winter am Wochenende darf später früh werden, und im Sommer wenn man arbeiten soll früher spät.
Oder umgekehrt..............ich weiss auch nicht mehr.....................
Ach, vergiss es!

Es sollte nach dem Natur gerichtet werden. Klüger sind wir sowieso nicht ;)

Gruß Luisy
 
Was interessiert dich ob die Wirtschaft etwas davon hat? Die interessiert sich doch auch nicht für deine Belange.
Frag dich lieber, was hast du davon und da sehe ich für jeden, der den Sommer nur ein wenig mag, mehr Vor- als Nachteile. Wir sitzen früh genug, Abends wieder im dunklen und da kann ich Menschen nicht verstehen, die dumm genug sind die Abschaffung der Sommerzeit zu fordern, um dann spätestens um 21:30 Uhr im Finsteren zu hocken.
 
Das dümmste was ich je gehört habe. Im Armenien ist das bereits Realität. Ab ca 1900 ist es stockfinster und sämtliche Außenbeleuchtung brennt hell. Der Jahresstromverbrauch sollte dementsprechend in die Höhe schießen.

Außerdem ist der Einfluss auf die zirkadiane Rhythmik mit Vorsicht zu geniessen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
[OT-ON]Redest du von Bundeswehr? :D Das hat ja nun mit Militär überhaupt nichts zu tun[/OT-OFF]
Was ist denn nun in Armenien so besonderes?
 
Die einzige Armee war die NVA. Da mußte man auch am WE da sein und bewacht haben wir uns auch selber ;)
 
Ich denke er meint 19:00 Uhr, hat wohl die pünkchen bei der Aufregung vergessen ;)
Ich denke er guckt zu viele Ami Filme, wo die immer von Nullsiebenhundert (0700) für 7 Uhr Morgens bzw. Neunzehnhundert (1900) für 7 Uhr Abends schwafeln.
Und da die Frage nach dem Militär kam. Ja ich war beim Militär, sogar bei einer richtigen Armee. Allerdings gab es bei uns diesen NATO Uhrzeitblödsinn nicht. Ist in Europa wohl auch nicht so wichtig, da wir hier nach einer 24 Stunden Zeiteinteilung leben und unsere Tage nicht in PM und AM unterteilt sind.
 
@ Henry
Die Frage zur Armee, bzw. zum Militär war nicht auf dich gemünzt. Aber du hast den Zusammenhang mit 1900 sehr gut erklärt :)
 
.... und die Flüge, die in eine andere Zeitzone fliegen.

Mich stört der ganze quatsch mit der Sommer/Winterzeit nicht, die eine Stunde wird bestimmt nicht mein Leben beeinflussen.
Bringen tut sie eh nichts, ob vor oder nach, mein Stundenplan bleib eh das gleiche.
 
...die eine Stunde wird bestimmt nicht mein Leben beeinflussen.
Isoliert betrachtet natürlich nicht, aber global gesehen allemale. Es ist ein verbreiteter Denkfehler, sich auf Einzelereignisse zu fixieren und deren Wechselwirkungen zu vernachlässigen.

Warum wird die Elbphilharmonie z.B. so teuer? Weil jeder nur seinen eigenen Teilbereich vor der Nase hat und nicht sieht, wie Maßnahmen, die bei ihm geringe Summen einsparen, Folgen auf andere Bereiche haben, welche diese wiederum zum Teil enorm verteuern. Das Ergebnis kennt man ja. Und keineswegs nur dort.

Solange ich meine Augaben nicht berücksichtige werde ich niemals Probleme mit meinen Einnahmen haben.

Oder anders ausgedrückt, JEDES System funktioniert (und sei es auch noch so gewagt), wenn man dabei NICHT über den Rand der eigenen Suppenschüssel hinausblickt. In einer nicht isolierten Welt voller globaler Zusammenhänge funktioniert das allerdings so gut wie nie.

Insofern ist eine Aussage, daß es einen nicht beträfe, natürlich Quatsch.
 
Und was hat das nun mit der Sommerzeit zu tun? Global gesehen haben wir eh zig Zeitzonen und da spielt diese eine Stunde nun wirklich keine Rolle.
Und die Elbphilharmonie wird immer teurer, weil mal wieder unfähige Leute das sagen haben. Wie leider bei so vielen Projekten für die der Steuerzahler aufkommen muss. Meine Klobürste kostet z.B. keine 292,- Euro.
 
Und was hat das nun mit der Sommerzeit zu tun? Global gesehen haben wir eh zig Zeitzonen und da spielt diese eine Stunde nun wirklich keine Rolle.
Daß es auf der Welt viele Zeitzonen gibt ist ein völlig anderes Ding als ein Wechsel von Sommer- auf Winterzeit. Die unterschiedliche Zeitzonen wirken sich auf den eigenen (ortsfesten) Standort nicht aus, da dieser immer nur in einer einzigen, nämlich der gleichen. Zeitzone liegt.

Ein Wechsel von Sommer- auf Winterzeit bewirkt Fahrplanänderungen und allerlei mehr, das einen unmittelbar betrifft, wenn man z.B. auf einen Fahrplan angewiesen ist. Dabei ist völlig unerheblich, ob es einem gefällt oder nicht, die Auswirkungen sind da.

Und die Elbphilharmonie wird immer teurer, weil mal wieder unfähige Leute das sagen haben. Wie leider bei so vielen Projekten für die der Steuerzahler aufkommen muss. Meine Klobürste kostet z.B. keine 292,- Euro.
Es ist ein sehr vereinfachtes Weltbild, grundsätzlich die Ursache auf einzelne unfähigen Leute zu schieben und geht an der Realität meilenweit vorbei. Sicher, unfähige Leute verschärfen das Problem und solche Leute gibt es überall.

Das ändert aber nichts daran, daß dies keineswegs die Ursache ist, sondern lediglich ein Seiteneffekt.

Je komplexer ein Vorgang und je weniger linear, desto kritischer die Nahtstellen. Eine typische Eigenschaft vieler Menschen ist es, den eigenen Bereich (in dem sie sich auskennen) überzubewerten. Dies führt meist dazu, andere Bereiche unterzubewerten.

Gerade bei Großprojekten klappt die Umsetzung der Planung so gut wie nie, denn wenn es nur bei einem einzigen Bereich hängt und weitere Bereiche zeitlich davon abhängen, dann ist die Verzögerung (mit meist unüberschaubaren Folgen) da.

Oft ist es so, daß dann gepfuscht wird, um den Zeitplan einzuhalten und am Ende müssen dann Teilbereiche wieder eingerissen werden. Denn was nützt mir ein Konzertsaal, in dem man die Aufführung im Nebensaal hören kann (wie anfangs in der Alten Oper in Frankfurt/Main)? Da muss mit viel Aufwand nachgebesser werden und der Schwarze Peter wird an andere weitergeschoben.

Die Kernursache dieser Kostenexplosionen liegt in der Komplexität dieser Projekte und der Tatsache, daß die menschliche Organisationsfähigkeit dem nur auf dem Papier gewachsen ist, in der Realität aber eher weniger. Unfähige Leute sind dann nur noch das Sahnehäubchen obendrauf.
 
Ein Wechsel von Sommer- auf Winterzeit bewirkt Fahrplanänderungen und allerlei mehr, das einen unmittelbar betrifft, wenn man z.B. auf einen Fahrplan angewiesen ist. Dabei ist völlig unerheblich, ob es einem gefällt oder nicht, die Auswirkungen sind da.
Wieso? Fährt der Bus, der bei euch im Sommer um 06:00 Uhr abfährt, im Winter erst um 07:00 Uhr ab? Kommen deswegen Menschen zu spät zur Arbeit? :panik:
 
Hier ist das mit dem Bus noch weitaus komplizierter, weil die Busverbindungen hier nicht für den Weg zur Arbeit taugen. Die Busverbindungen sind ausschliesslich auf die Schulzeit ausgelegt und in der Ferienzeit lassen sich die meisten Arbeitsplätze auf diese Weise kaum erreichen, da viele Busse einfach wegfallen.

Aber auch die Bahnanbindung ist hierzulande lausig. Würde ich im unweiten Bremerhaven arbeiten, dann hätte ich Samstags um 20 Uhr schon keine Verbindung mehr zurück ohne noch rund 10 km laufen zu müssen.

Doch zu deinen konkreten Zahlen. Natürlich nicht. Vorausgesetzt, die Verwaltung macht keine Fehler. An Nahtstellen wird's ohnehin kritisch. Und im Fernverkehr kann es mitunter eng werden, wenn plötzlich eine Stunde fehlt. Da können Fahrpläne über die Zeitumstellung hinaus nicht unbedingt eingehalten werden. Denn kein Zug fährt plötzlich eine Stiunde lang doppelt so schnell und im umgekehrten Fall möchten Fahrgäste auch nicht unbedingt eine Stunde lang im Fahrzeug sinnlos warten.
 
Das trifft aber eben nur 2 mal im Jahr zu. Und daher ist es global gesehen sicherlich kaum ein Problem.
 
Man muss aber auch nicht aus allem ein Problem machen, bzw. nicht in allem ein Problem sehen. ;)
 
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