Zitat von
reaper21
homosexualität ist eine krankheit
Das ist zumindestens eine sehr einseitige und subjektive Behauptung für die es auch ne Reihe von Gegenargumenten/-einschätzungen gibt:
Die geschlechtliche Orientierung (ob hetero, homo oder bi) ist vorgegeben, unfreiwillig, unveränderbar und lebenslang. Es ist die Aufgabe jedes Menschen die eigene sexuelle Orientierung zu entdecken und anzunehmen. Der Anteil der Homosexuellen an der Gesamtbevölkerung liegt bei etwa 4 %. (Bei vorsichtiger Schätzung gibt es in der BRD also mindestens 3 Millionen gleichgeschlechtlich orientierter Menschen) -
hier z. B. nach zu lesen.
Homosexuelle kommen in allen Kulturen, allen Ländern, allen Gesellschaftsschichten und allen Generationen vor. In anderen Kulturen und früheren geschichtlichen Epochen (z.B. klassisches Griechenland) galten homosexuelle Beziehungen als völlig normal und waren hoch angesehen. Heute sind Homosexuelle in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, in Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur vertreten.
Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) sowie zahlreiche psychiatrische Berufsorganisationen haben Homosexualität offiziell als Krankheit von ihren Listen gestrichen.
Diese Liste könnte ich fortführen, genauso fallen mir ne Menge Argumente für ne unnatürliche oder gar krankhafte Einordnung der Homosexualität ein, besonders wenn ich an die Kirche oder andere konservative Einrichtungen und Vereinigungen denke.
Als "advocatus diaboli" will ich nur darauf aufmerksam machen, dass die Einordnung "krankhaft" etwas eindimensional ist.