beichtstuhl geheimniss verletzten ja oder nein

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.:[marcel]:.

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hallöö ,
damit jeder diese diskussion versteht schreib ich kurz das beichtstuhl gesetz rein :
Für die Ermittler gab es in Deutschland lange ein paar Tabubereiche. Was jemand zum Beispiel einem Pfarrer anvertraut, unterliegt dem Beichtgeheimnis, selbst wenn er dem Geistlichen einen Mord gesteht. Ähnliches gilt bis heute zum Beispiel für Gespräche zwischen einem Mandaten und seinem Verteidiger, einem Journalisten und seinen Informanten oder für Ärzte und andere sogenannte Berufsgeheimnisträger. Sie dürfen nicht abgehört werden, auch dann nicht, wenn es darum geht, schwere Verbrechen zu verhindern oder aufzuklären.

so .. stellt euch vor ihr seid ein pfarrer . ein terrorist kommt zu euch in den beichstuhl und beichtet euch dass in diesem moment eine bombe in der kirche ist in der ihr seid . würdet ihr den menschen es sagen oder nein . weil wenn nciht verletzt ihr ja dass geheimniss und gott könnte ( da ihr ja als pfarrer sehr gläubig seid ) euch sofort in die hölle holen :eek:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
.:[marcel schrieb:
:.]...ein terrorist kommt zu euch in den beichstuhl und beichtet...
Und du glaubst ernsthaft, daß so etwas passiert? Genauso könnte die Annahme lauten: kollidieren 5 Flugzeuge gleichzeitig in der Luft und was machst du, fotografierst du das oder nicht?

Aber nehmen wir einmal spaßeshalber an. Erstens wäre es ein grober Vertrauensbruch, etwas zu sagen, also mit der seelsorgerischen Funktion, die du dann hättest, völlig unvereinbar. Zweitens würde mittlerweile niemand mehr so etwas von sich geben, weiß er doch ganz genau, wie weit die gängige Schnüffelpraxis geht. Drittens glaubt doch kein Mensch, daß Terroristen grundsätzlich streng katholisch sind und regelmäßig zur Beichte gehen. Sorry, kein Mensch stimmt nicht ganz, du scheinst die rühmliche Ausnahme zu sein. :D

Wem willst du eigentlich heutzutage noch mit der Hölle drohen, etwa den bösen Terroristen?

Gruß Konradin
 
Was waäre wenn ich dem Pfarrer sage ich habe seine Frau geschwängert??

Also einen Katholischen Geistlichen, der zölibatär leben muss, seine Frau schwängern. :löl:

Ansonsten zur Frage. Beichtgeheimnis ist Beichtgeheimnis und wird nicht gebrochen. Das ist meine Meinung.

Auch wenn man da jetzt noch so verdrehte Fälle zusammenfummelt.

Z.
 
Ich denke, der Pfarrer wird die Anwesenden in der Kirche warnen und diese zum schnellen Verlassen der Kirchen auffordern. Damit bricht er nicht das Beichtgeheimnis, da er nicht verrät, von wem er weiß, das dort eine Bombe versteckt ist. Genauso darf der Pfarrer auch der Polizei mitteilen, das ein Mord gesehen ist, solange er den Mörder, sollte dieser bei ihm gebeichtet haben, nicht nennt.
 
Was heißt denn "Beichtgeheimnis" ist "Beichtgeheimnis".

Zeige mir mal einer, wo in der Bibel (sollte ja eigentlich die Grundlage sein) etwas von einem Beichtgeheimnis steht. ;)


Aber nehmen wir einmal das Beichtgeheimnis so wie es ist. Wieso kann er die Menschen nicht warnen? Das hat doch nichts mit dem Beichtgeheimnis zu tun. Es darf nur nicht sagen, dass XYZ die Bombe gelegt hat. ;)


Wäre ich der hypothetische Pfarrer würde ich natürlich die Menschen warnen. Mir wäre der Schutz unschludigen Lebens immer wichtiger, als irgendein von der Kirche eingeführtes Beichtgeheimnis. Die Konsequenzen müsste ich halt nachher tragen.
 
@McKilroy

Das Beichtgeheimnis steht nicht in der Bibel. Es handelt sich hierbei um ein Kirchenrecht.
 
Gibt es in anderen Religionen auch diesen Schwachsinn von Beichtgeheimnis oder nur bei der Römisch Katholiwchen Kirche?
 
.:[marcel]:.;2969773 schrieb:
...und gott könnte ( da ihr ja als pfarrer sehr gläubig seid ) euch sofort in die hölle holen :eek:
Wohnt Gott dauerhaft in der Hölle, oder ist er dort nur zufällig zu Besuch, wenn er mich dorthin holt?
 
Ein schwaches Rätsel ;)
Neben den anderen Argumenten von Freidenker, Mc Kilroy etc. sage ich,
er verletzt doch das Beichtgeheimnis gar nicht, wenn er die Kirche schließt
und alle Leute sowie sich selbst schnellstens hinaus komplimentiert ;)

Zudem....
Noch steht das 6. Gebot ja wohl noch vor dem Kirchenrecht, woll ;)

mfg
 
nach christlicher Moralehtik steht wohl außer Frage, dass die eigene durch Kirchenregelung eingetrichterte Angst vor der Hölle die größere Sünde dabei wäre. Was für ein Ego-Pfaffe wäre das denn dann wohl.

Somit............Klares JA, er müsste das Beichtgeheimnis verletzen, mal abgesehen davon, dass Details dazu ja gar nicht notwendig sind. Würde er sich sonst der Sünde der Selbstsucht nicht schuldig machen? Ich sehe es dann eher als seine Pflicht gegen die Klerusregeln zu verstoßen....obwohl ich mir sicher bin, dass in diesem Falle Rom auch zustimmen würde....hoffe ich doch!!!! :D
 
@ hatecore555
Missverstehe ich Dich jetzt ?
Oder meinst Du wirklich, daß die christliche Moralehtik hier dem Pfaffen untersagt tätig zu werden...
Auch ohne Details der Beichte preis zu geben? :confused:
 
@muesli
nene....so war das ganz bestimmt nicht gemeint....ich meinte damit, dass es danach eher erforderlich ist, die Anderen zu retten.
Sry, wenn dies anders rüber kam
 
.:[marcel]:.;2969773 schrieb:
so .. stellt euch vor ihr seid ein pfarrer . ein terrorist kommt zu euch in den beichstuhl und beichtet euch dass in diesem moment eine bombe in der kirche ist in der ihr seid . würdet ihr den menschen es sagen oder nein . weil wenn nciht verletzt ihr ja dass geheimniss und gott könnte ( da ihr ja als pfarrer sehr gläubig seid ) euch sofort in die hölle holen :eek:

wie in allen Bereichen wo es die Schweigepflicht gibt, ist es auch hier so dass der Pfarrer selber entscheiden kann, und auch mit seinem Gewissen vereinbaren, ob er diese Informationen weitergibt oder nicht ... dass hat nichts mit gläubig oder so zu tun, dies ist eine Entscheidung die ein Pfarrer ganz alleine vor sich rechtfertigen muss!

und mit Gott hat dies nichts zu tun, was auch, da man dem Pfarrer mehr traut als Gott (oder warum vertraut man sich einem Pfarrer an und nicht Gott ;))!
 
.:[marcel]:.;2969773 schrieb:
....so .. stellt euch vor ihr seid ein pfarrer . ein terrorist kommt zu euch in den beichstuhl und beichtet euch dass in diesem moment eine bombe in der kirche ist in der ihr seid....

Ich kenne die Geschichte anders.. ich Zitiere mal.

Stelle Dir vor, folgendes passiert Dir:

Eines Morgens während eines Gottesdienstes waren 2000 Christen
überrascht 2 Männer zu erblicken, die beide von Kopf bis Fuß in schwarz
eingehüllt waren und Maschinengewehre trugen.
Einer der Männer rief aus: "Jeder, der bereit ist eine Kugel für Christus zu erhalten, bleibe dastehen, wo er gerade steht!"
Sofort flohen der Chor, die Diakone und die meisten der Versammelten. Von den 2000 blieben ungefähr nur 20 stehen.

Der Mann, der gesprochen hatte, nahm seine Maskerade ab, sah den
Prediger an und sagte: "Okay Pastor, ich habe alle Heuchler entfernt. Jetzt
kannst Du mit Deinem Gottesdienst anfangen. Ich wünsche einen schönen Tag!"

Und die beiden Männer drehten sich um und gingen hinaus.

Merkwürdig, wie leicht es ist für Menschen Gott zu leugnen...
und dann sich wundern warum die Welt zur Hölle geht.

Merkwürdig, dass wir glauben können was in der Zeitung steht,
aber anzweifeln was in der Bibel steht.

Merkwürdig, dass jeder in den Himmel will, doch annimmt sie brauchten nicht zu glauben, zu denken, zu sagen oder zu tun was in der Bibel steht.
Oder ist das zu beängstigend?

Ja das ist zum nachdenken gedacht.

Gruß
Resnu
 
naja das von Resnu (also das Original) hat aber weniger was mit Beichtgeheimnis zu tun ... von daher!

Und ich glaube es ist nur menschlich wenn man zwar einerseits an Gott glaubt und mit seinen Regeln lebt aber sich andererseits nicht "sinnlos" opfern will (oder so ähnlich) ... naja bin kein Kirchgänger und kein Freund von Religionen von daher kann ich da nicht wirklich mitdiskutieren. :)
 
also ich selber würde es den anderen sofort sagen nachdem der terrorist dir kirche verlassen hat ... der pfaffe könnte denken : ich opfere mich um andere leben zu retten ( also so´n supher held wie action man oder so ) gott würde deshalb nicht erzürnt sein ;)
 
ich muss sagen ich habe nicht alle Antworten durchgelesen. Abgesehen davon, dass das Rätsel total realitätsfremd ist würde ich sage, der Pfarrer muss es den in der Kirchen befindlichen Menschen sagen.

Der Grund ist folgender: da der Pfarrer weiß, dass sich in der Kirche eine Bombe befindet die jeden Augenblick hochgehen kann. deshalb würde ich sagen, dass es sich hierbei um Mord handeln würde, wenn er die Menschen nicht warnt. Somit stellt sich dann die Frage was ist schlimmer? ein Verstoß gegen das 6. (?) Gebot (Du sollst nicht töten) oder der Bruch des Beichtstuhlgesetztes

edit:
@ Freidenker
das hast du aber toll von Wikipedia abgeschrieben ;)
 
@Der_Kaiser

Blödsinn!! Mord ist, wenn man aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet. Der Pfarrer würde nicht einmal Beihilfe zum Mord begehen.
 
@ Freidenker
Jetzt komm uns aber nicht mit Auslegungen des Strafgesetzbuches :D

Gut, hier wäre es dann eher die billigende Inkaufnahme des Tötens...
also Beihilfe ;)

Aber bezogen auf religiöse Maximen,
stände hier z.B. im Christentum das "6." Gebot >
im Vodergrund.
Denn, ob ich selbst aktiv werde oder auch nur passiv billige, es läuft letztlich moralisch und de facto auf das Gleiche hinaus ;)

mfg

PS @ resnu
Eine schöne Parabel :)
 
Müssen wir uns so völlig polemische und schrecklich aus der Luft gegriffene Kinderphantasien wirklich im Forum zermatern? Gott Leute, verzichtet doch einfach mal drauf auf son Müll hier zu antworten... :rolleyes:
 
@muesli

war ja nur die Verneinung zum Mordvorwurf gegen den Priester
e058.gif
 
Hallo

Als das Fernmeldeamt noch staatlich war wurden die Lehrlinge vereidigt. Das Fernmeldegeheimnis war fest im Grundgesetz verankert. Beim Warten der Fernmeldeeinrichtungen konnten gespräche mitgehört werden, ohne Absicht. Wenn dabei ein Attentat auf den Bundespräsidenten mitgehört worden wäre, wäre man verpflichtet gewesen zu schweigen. Wenn man trotzdem gepetzt hätte, hätte man den Präsidenten gerettet und wäre für mindestens 6 Jahre in den Knast gewandert, ohne wenn und aber ohne dagegen kämpfen zu können.
Dieses Zenario war Unterrichtsstoff.
Wenn dies nicht so Erbarmungslos gehandhabt worden wäre, hätte das Fernmeldegeheimis keine Bedeutung gehabt, eben so wie es heute ist.

Das Beichtgeheimnis erfordert die Ausnahmslosigkeit, damit es durchführbar ist.
Es kann keine Ausnahme geben und man weiss im Voraus auf was man sich als Geheimnisträger einlässt.

Liebe Grüße
carmen
 
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