Ich sag's nochmal: Das ebook ist dem Buch sein Tod. Und deshalb haben die Verleger Angst. Denn sie wissen ganz genau, dass ich recht habe.
ANGST wird aber diese Entwicklung nicht aufhalten.
Der tatsächliche Grund für die teils völlig überzogenen eBook-Preise lässt sich an anderer Stelle finden und mit einem Wort zusammenfassen: Angst.
Das wirkliche Problem sind nicht die Herstellungskosten, der neuartige Vertrieb oder der höhere Mehrwertsteuersatz. Das sind höchsten kleinere Unannehmlichkeiten, die sich problemlos hinnehmen ließen, wenn man nur wollte. Das Hindernis für adäquate eBook-Preise ist aber tatsächlich die Angst der Verlage vor einem Preissturz bei Büchern.
Wenn die eBook-Preise im Maße der tatsächlichen Kostenersparnis fallen würden, dann wird sich das niedrigere Preisniveau über kurz oder lang in den Köpfen der Kunden festsetzen, womit auch der traditionelle Buchmarkt leiden würde. So scheinen zumindest viele Verlage zu denken.
Und ich, der ich nur fast nur noch mit dem ebookreader am Tablet lese, ich weiß nicht ob ich traurig sein soll, wenn endlich diese kleingedruckten Taschenbücher vom Markt verschwinden, mit denen man uns in den 60ern und 70ern und bis heute gequält hat. Kann mir nicht vorstellen, dass diejenigen, die sowas produziert haben, überhaupt selbst Bücher lesen. Wer gerne und viel liest, sollte sich nicht die Augen verderben mit Gedrucktem, sonderen zum ebook, am besten im epub-Format greifen.
Wer immer noch am Gedruckten hängt, der liest entweder nicht wirklich viel, oder er hat die Vorteile der Entwicklung in Richtung epub einfach noch nicht verstanden.