Lieber freefloating

*knuddel*
Keinesfalls wollte ich dich fälschlich kritisieren, auch wenn ich mir durchaus auf Grund unserer jahrelangen virtuellen Freundschaft, die hoffentlich noch weiter Bestand hat, erlaube, dir evtl. näher zu treten, als Anderen

Und selbstverständlich interpretiere ich fast immer, wenn es um Äußerungen Anderer geht. Ich stecke ja nicht in deren Köpfen.
Auch wenn meine oft zu direkte Art - mea culpa - durchaus missverständlich herüberkommen kann.
In diesem Fall, also bezogen auf die von dir geäußerte bzw. monierte " grundsätzliche Problematik negativen Denkens"
freefloating schrieb:
Das ist halt das Problem mit den Vergleichen - oft hinken sie. Hinzu kommt, dass der Mensch zum negativen Denken tendiert. All diese Dinge sind aus meiner Sicht wenig hilfreich und rauben Lebensfreude. Ich selber will mich davon nicht ausnehmen.
stimme ich dir i.P. ja durchaus zu, sofern eben eine negative Haltung oder Äußerung
keinerlei Perspektive in Richtung einer positiven Entwicklung aufzeigt.
Und Vergleiche hinken i.P. immer, selbst wenn ich Kartoffeln mit Kartoffeln vergleiche und können bestenfalls Wechsel von Perspektiven anregen.
Andererseits versuche ich zwischen destruktivem, negativem Denken und konstruktiver Kritik von Bestehendem zu unterscheiden.
Darauf bezog sich mein erster,
auch an Dich gerichteter Absatz.
Dabei war keine meiner darin geäußerten Inhalte kritisch speziell gegen dich gerichtet, noch wollte ich dir damit irgend etwas unterstellen

Denn auch wenn meine geäußerten Inhalte oftmals negative Aspekte beinhalten, ist damit immer auch die Absicht verbunden, Anstöße zu liefern, um Sichtweisen verändern zu helfen.
Und sei es nur, um sich sprachlich - was schon schwierig genug ist - über eigene und fremde Sichtweisen auszutauschen.
Und damit ist der Zusammenhang auch zu Corona sowie noch weiteren ausstehenden Krisen hergestellt.
Diese aktuelle virale Krise verdeutlicht eben (erneut) auf vielfältigste Weise nicht nur Handlungs- bzw. Einschätzungsprobleme, sondern eigentlich schon vorab länger bestehende kommunikative Probleme in unseren Gesellschaften.
Und zum Punkt Lebensfreude, woran ich immer noch arbeite

, fällt mir gerade nur ein eben noch gehörtes Zitat aus der Dokumentation. "Einfach Leben! - Bhutan, das Reich des Glücks" ein

"Wahres Glück kann nicht bestehen, wenn andere leiden.
Es kommt nur, wenn man anderen dient, in Harmonie mit der Natur lebt und den wahren Geist unser Selbst kennenlernt"
Jigme Palden Dorji, 1. Ministerpräsident von Bhutan 1952-64
LG
