Leute...von mir ein absolut klares
NEIN zur Privatisierung des staatlichen Bahnvermögens
Einmal, weil unser aller Eigentum wirklich tw. viel zu billig verschleudert wird...
und andererseits, weil der Steuerzahler trotzdem indirekt über Subventionen doch noch für Bahnhöfe, Gleiserneuerngen etc., welche schon für Jahre im Voraus beschlossen wurden, dennoch noch weiter zahlen darf,
obwohl es dann schon zu 50% im Privatbesitz ist
Man überlege einmal....
ca 180 Milliarden reale Bilanzsumme an Vermögensmasse
(Gleisnetz, inner- und ausserstätische Immobilien etc.)
werden zum Börsengang kleingeredet, billiger angeboten,
auch für Mehdorn, um hinterher bilanztechnisch gut dazustehen und scheinbare Luftgewinne verbuchen zu können.
Dazu...muss der Steuerzahler - der eh schon alles bisher von Anbeginn an finanziert hat -
auch noch 15 Jahre für die Infrastrukturkosten (Gleisnetz etc.) weiterbezahlen...
während sich Spekulanten derweil ins Fäustchen lachen
Private Investoren rechnen mit zehn und mehr Prozent Kapitalrendite - mehr als das Vierfache der aktuellen Gewinne der DB AG
und Mehlkopp 'tschuldigung

Mehldorn sich derweil als das Bahnfinanzgenie feiern lässt

DAS...ist doch eine vielfach noch gar nicht von Allen vollständig erkannte, grandiose Verarschung des Steuerzahlers
und Verscherbelung von Staats- bzw. Bürgervermögen.
Wo bitte sollen denn notwendige Investitionen herkommen...bei einer derartigen Rendite.
Hier sind doch Ausverkauf und Reduzierung des für Viele nötigen Services definitiv vorprogrammiert ....Grrrrr
Viele andere, aber eher nebensächliche Aspekte des Verkaufs sind ja auch schon genannt worden.
Das großbritanische Beispiel ist für mich ein perfektes Negativbeispiel,
an dem bis zum Rückkauf des Staates nur sogenannte Heuschrecken, Anwälte und Steuerfachleute verdient haben....
die Verluste und inzwischen vernachlässigten Infrastrukturmassnahmen dürften dort auch nur wieder letztlich die Steuerzahler berappen.
Sicherlich ist an den jetzigen Bahnstrukturen einiges verbesserungswürdig....
aber weswegen dann nicht wirksame, staatliche Strukturverbesserungen durchsetzen...
anstatt die Hälfte Spekulanten in den Rachen zu werfen
Auch die Schweizerische Staatsbahnen haben die Gesamtkontrolle...lediglich bestimmte Strecken werden privatwirtschaftlich betrieben...
wie übrigens jetzt auch schon bei uns....durch Ausschreibungen, also sind wir somit doch auch jetzt schon im privatwirtschaftlichen Wettbewerb.....
aber die Kontrolle, der Besitz und auch Gewinne....bleiben in staatlicher, also unserer Hand.
Das sich die Privatwirtschaft später dann eher um das Allgemeinwohl kümmert, also insofern letztlich auch wirklich billiger wirtschaftet....
ist eines der ganz großen, aber gerne geglaubten Lügen...
der rein kapital- und gewinnorientierten Marktwirtschaft.
Schaut Euch bitte z.B. mal den - in manchen Kunst-& Privatkinos laufenden Film
DER GROSSE AUSVERKAUF der deutschen Bahn an...und staunt :flag:
DER GROSSE AUSVERKAUF - AB 17. MAI IM KINO!
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