Deutschland Israels Pflichtfreund? Diskussion 

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Und das 54% der Deutschen Israel für die größte Bedrohung[sic!] für den Weltfrieden halten und sich 65% durch Israel bedroht fühlen[sic!], ist dir wohl auch nicht entgangen.

54%+65% = 119%:confused:
Wie ist den diese Umfrage zustande gekommen.. Ich bin in Mathematik nicht so bewandert, und würde mich freuen wenn mir da geholfen würde.:rolleyes:


Wie oft willst du das jetzt noch wiederholen?

:D

Uludag
 
@ Sebastian
Titanic schrieb:
Kurz nachgefragt, »Süddeutsche«!
Der Satz »Die besondere Verantwortung Deutschlands für Israel erfordert Offenheit, nicht Zurückhaltung«, der dick auf Deiner Kommentarseite hing, verstehen wir den richtig? Weil Deutschland der Rechtsnachfolger des Staates ist, der sämtliche Juden ermorden wollte und dabei ziemlich weit vorankam, haben wir zu dem Staat, der deswegen nötig wurde, eine Art Eltern-Kind-Beziehung, bei der wir den jüdischen Bälgern einen Gefallen tun, wenn wir sie maßregeln? Und wär’s also, Süddeutsche, nach den berühmten tausend Jahren schwarzbrauner Pädagogik nicht besser, das Schulmeistern sein zu lassen?
Ist das nicht ein schönes Statement, unabhängig davon dass es sich auf einen Zeitungsartikel bezieht?!?
"Eltern-Kind-Beziehung" finde ich ein gelungenes Argument, im Gegensatz zu simplen Moralkeulen.
Hat Verantwortung eine Halbwertszeit? Oder wieviele Generationen müssen diese Verantwortung tragen?
Habe ich noch "Altschulden", weil mein Stammbaum bis ins Mittelalter reicht?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde nach 50 Jahren sollte das Thema endlich einmal in der Schublade verschwinden.
 
Eine Frage: Was sind Juden, sind sie Angehörige einer Ethnie oder Angehörige einer Religionsgemeinschaft, oder sind sie gar (von wen auch immer) Auserwählte?

Einer meiner Neffen (Florian „_“, seit 2008 Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin) verstand diese Frage erstens als Provokation und konnte sie mir zweitens nicht beantworten.

Nebenbei: Uns ging es als Kinder in der BRD sehr schlecht. Bauchschmerzen vor Hunger, offene Schuhe im tiefsten Winter waren ganz „normal“. Ich erinnere mich noch gut daran, als mein Vater sagte „wir sind nur die Überlebenden einer polnisch-kommunistischen Sippe. Wären wir jüdische Überlebende, ginge es uns jetzt gut!“
 
Mich interessiert die Religionszugehörigkeit überhaupt nicht. Die Einwanderer in Israel stammen aller möglichen Ethnien ab, nach zweitausend Jahren Vermischung in Europa und Asien ist das auch nicht verwunderlich. Geschichtlich blieben allerdings Juden oftmals unter sich und wollten sich, dank ihrer jüdischen Religion, nie integrieren. Ihnen war also ihr (Irr-)Glaube wichtiger, als sich in eine Gesellschaft einzufügen. Heute profitieren sie von dem, zunächst ungewollten, Ausschluss aus Handwerk und Handel und sind überdurchschnittlich häufig in Kapital- und Finanzberufen tätig.

Ich bin eigentlich nie derselben Meinung wie joungster, aber in dem Fall hat er wohl recht! Ich muss keinem Israeli irgendwas nachsehen, ich muss keinem einzigen irgendwas beweisen oder gar demütig auf dem Boden kriechen! Die Politik der Einwanderer in den 40-er Jahren des 20. Jahrhunderts war radikal und egoistisch. Zweitausend Jahre nach einer Vertreibung kann man keinen Besitzanspruch mehr her leiten! Das sich die arabischen Palästinenser das damals nicht gefallen lassen wollten und die Briten als Protektoratherren sowieso ungeliebt waren, ist unbestritten.

Die heutigen politischen Auswirkungen, wie die Entstehung der Fatah oder gar der Hamas, sind nur Folgen der israelischen Landnahme- und Gängelungspolitik, samt us-amerikanischer Unterstützung. Selbst wenn mancher Held hier Gegenteiliges behauptet!

Sinnvoll wäre es, Israel würde seine Siedlungspolitik in den später besetzten Westjordangebieten einstellen und die arabisch-muslimischen Stammbewohner als gleichberechtigte Bürger anerkennen. Sicher wäre das, nach Jahrzehnten an Unversöhnlichkeit, kein leichter Weg und würde viel Geduld auf beiden Seiten erfordern. Die USA und die arabischen Nachbarn, vor allem Syrien und Iran, müssten allerdings ihren Teil dazu beitragen.

Noch ein Nachsatz:
Der Zentralrat der Juden (in DE) mischt sich als Religionsverein ständig in alle politischen Bereich ein und meint wohl auch noch, dass alle auf ihn hören müssten. Jegliche Aktionen Israels werden befürwortet und Kritik an Israel stets als Antisemitismus gebrandmarkt. Ehrlich gesagt, geht mir so ein Verhalten gegen den Strich!
 
joungster schrieb:
Wären wir jüdische Überlebende, ginge es uns jetzt gut!“
Und daran sind jetzt die Juden Schuld, oder wie?

Faehnrich schrieb:
Mich interessiert die Religionszugehörigkeit überhaupt nicht.
Tu' doch nicht so.
Wenn dem so wäre, würdest du wohl kaum so plump homogenisieren.
Abgesehen davon, dass du einfach totalen Bullcrap schreibst, wodurch du deine peinliche, historische Ahnungslosigkeit allerdings ganz gut verdeutlichst.
Kannst dich ja hier noch mit dazureihen:
http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/10/14/judenkritiker-reden-tacheles/
Deine Aussagen passen da ganz gut rein.
 
Und daran sind jetzt die Juden Schuld, oder wie? ...
Schlimm, wenn Du das so gelesen hast, ist wohl dem Bereich der „self-fulfilling prophecy“ zuzuordnen; oder wie?

Aber, um Deine – nebenbei gestellte – Frage zu beantworten:

Direkt wohl nicht (wer nimmt nicht gerne, was er bekommen kann).
„Schuld“ (kann man in diesem Zusammenhang den Juden Schuld zuweisen?) ist m.E. eine Politik, die auf Grund wirtschaftlicher Beziehungen und Verpflichtungen (mit damit verbundener Erpressbarkeit) Opfer ihrer verbrecherischen Politik (viele Politiker der Nachkriegszeit waren Nutznießer des NS-Regimes, deren Politik sie in vielen Bereichen weiter verfolgte) nur in einer Gruppe sah/sieht.

Es gab nicht nur Juden als Opfer (aber keine andere Gruppe verfügt über eine derart machtvolle und durchsetzungsfähige „Lobby“)!

Es ist mir selbstverständlich klar, dass meine Worte nun als Versuch, die Verbrechen Deutscher zu relativieren, verstanden wird, genau dies sollte es nicht sein (siehe Satz vor diesem Satz).
 
Es ist mir selbstverständlich klar, dass meine Worte nun als Versuch, die Verbrechen Deutscher zu relativieren, verstanden wird,
Nein, soll offensichtlich die Erklärung darstellen, die Juden würden den Holocaust ausnutzen.
 
@ selbst ernannter 'Held':
Lass mal stecken, ist ja nun allen mittlerweile bekannt, welch indifferente Sicht du in Bezug auf Israel und deren Bewohner hast. Merkwürdig nur, dass die Israelis in Saus und Braus leben und den Palästinensern im GAZA nicht mal genügend Wasser gönnen.

War ja nicht anders zu erwarten, dass man von einem Helden Israels gleich in die antisemtische Ecke gestellt wird.

Schaut man sich gerade mal die zahlreichen Einwanderer nach Israel aus Gebieten der ehemaligen UdSSR an, so zählen diese überwiegend zu den Verfechtern einer harten Politiklinie gegenüber den Palästinensern. Kein gutes Zeichen für die Zukunft und sicher kein Grund für Deutsche, sich weiterhin schuldig fühlen zu müssen, nur weil es eine bestimmte Klientel noch heute gern so hätte.

Übrigens: klar nutzen die überlebenden Juden und deren Nachkommen den Holocaust für ihre eigenen Zwecke aus und haben es seit Jahrzehnten verstanden, Unrecht in Israel immer zu relativieren und Sonderrechte für sich einzufordern. Nur auf wessen Kosten und mit wessen Unterstützung sie das tun, möchten sie gerne immer klein halten. Unter deutschen Journalisten und Politikern finden sie immer noch genügend Leute, die sofort und laut, pseudoempört aufschreien, wagt nur jemand mal Kritik an der israelischen Regierung und ihrem Militär von US-Gnaden!
 
Zuletzt bearbeitet:
@ selbst ernannter 'Held':
Lass mal stecken, ist ja nun allen mittlerweile bekannt, welch indifferente Sicht du in Bezug auf Israel und deren Bewohner hast.
Damit zählen die Fakten natürlich nicht mehr. :rolleyes:


Merkwürdig nur, dass die Israelis in Saus und Braus leben und den Palästinensern im GAZA nicht mal genügend Wasser gönnen.
Da fehlt jetzt irgentwie der Kausalzusammenhang.
Aber wenn die PA Gelder der internationalen Gemeinschaft bekommt um Trinkwasseranlagen zu bauen und diese Gelder offensichtlich unterschlägt, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie zu wenig Wasser haben. Abgesehen davon, bekommen sie immer noch doppelt so viel Wasser, wie ihnen eigentlich zusteht.

War ja nicht anders zu erwarten, dass man von einem Helden Israels gleich in die antisemtische Ecke gestellt wird.
Man muss auch keine große Ideologiekritik betreiben, um herauszufindenden, dass die Aussage, die Juden hätten am Antisemitismus selber Schuld, antisemitisch ist.

und sicher kein Grund für Deutsche, sich weiterhin schuldig fühlen zu müssen, nur weil es eine bestimmte Klientel noch heute gern so hätte.
Komisch, dass du das nicht an der Shoah selbst, sondern an den russischen Einwandern in Israel festmachst.

Übrigens: klar nutzen die überlebenden Juden und deren Nachkommen den Holocaust für ihre eigenen Zwecke aus
Aber nein, du bist kein Antisemit.

Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen…
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie willst du es nicht kapieren oder Hero?

Ich wundere mich jedesmal wenn ich hier im Forum vorbeischaue, wie verbissen du doch bist. Warum versuchst du jedesmal, mit irgendwelchen gegen Argumenten, deine Pro-Israel einstellung zu unterstreichen.
Egal wie du die Fakten drehst, oder versuchst die Umstände zu Umschreiben, das was Israel gemacht hat, ist halt barbarisch.
Israelis, die wie beim einem Picknik, mit Ihren Kindern, die Angriffe der Israelischen Armee, mit Ferngläsern beobachten. Wenn das nicht Barbarisch ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. Das hatte das Deutsche Volk zumindest nicht gemacht. Und Gasöfen braucht man heute nicht mehr, eure Waffen die Ihr benutzt habt, sind um vieles Grausamer.

Und ich möchte nicht wissen, was ich tuen würde, wenn mein Kind vor meinen Augen erschossen wird, nur weil es zur falschen zeit auf der Stasse gespielt hat. Ich weiss nicht ob ich mich selber in die Luft sprengen würde, weil mein Kind und andere Familienangehörige getötet wurden.

Ich will es nicht wissen, weil ich es mir nicht vorstellen kann und nicht vorstellen will.

Ich weiss nur, das ich froh bin, nicht im Gaza leben zu müssen.
Wenn ich meine kleine Tochter, nachts wenn sie schläft leise atmen höre, dann bin ich nur froh, das ich und meine Familie nicht diesem Leid ausgesetzt bin.

Ich bin mir sicher, das du auch hierfür Antworten parat haben wirst, warum es taktisch für die Israelis von vorteil ist, den Menschen im GAZA, Lebensmittel, Wasser und Medikamente vorzuenthalten. Aer so sind die Fakten nun mal. Und mache dir keine Sorgen, ich verfolge nicht nur Deutsche nachrichten, denn da werden solche Sachen leider nicht gezeigt und erwähnt, da Deutschland ja eh der "Pflichtfreund" Israels ist. Ich meine, was soll Deutschland noch tun. Mehr wie eure Schandtaten der Deutschen öffentlichkeit vorenthalten, ist mehr als ein Freund machen kann.
 
Egal wie du die Fakten drehst, oder versuchst die Umstände zu Umschreiben, das was Israel gemacht hat, ist halt barbarisch.
Wie können die auch nur auf die Idee kommen, sich selbst verteidigen zu dürfen.
Und das obwohl die Hamas sich doch extra die Mühe macht, Raketen zu bauen, um ihre Friedensangebote und Liebesbekenntnisse an Israel zu schicken.

Israelis, die wie beim einem Picknik, mit Ihren Kindern, die Angriffe der Israelischen Armee, mit Ferngläsern beobachten. blub blub blub
Ich glaube dafür, können selbst diese Israelis zwischen einen Staat und den Einwohnern eines Staates differenzieren.
Aber natürlich ist es viel schlimmer ("barbarisch" xD) einen Krieg anzuschauen, als Raketen gezielt auf Zivilisten zu schießen. Die humanitäre Katastrophe ist inzwischen in Gaza so groß geworden, dass den armen Palästinensern nichts mehr übrig bleibt, außer Kinder als Schutzschilder zu gebrauchen und zu Suicide Bombern auszubilden.
Und hinter allem diese bösen Juden...
Ach ja, nach jedem geglückten Selbstmordanschlag gibt es in Gaza Straßenfeste, aber ey, mit einen Fernglas zugucken ist natürlich barbarisch.
Das hatte das Deutsche Volk zumindest nicht gemacht.
Omg :depp:

Und Gasöfen braucht man heute nicht mehr, eure Waffen die Ihr benutzt habt, sind um vieles Grausamer.
Und schon wieder so ein nicht-Antisemit, der nicht-Holocaust-verharmlosen spielt.
Aber trotzdem toll, dass du mich zum Repräsentanten Israels machst.

Ich bin mir sicher, das du auch hierfür Antworten parat haben wirst, warum es taktisch für die Israelis von vorteil ist, den Menschen im GAZA, Lebensmittel, Wasser und Medikamente vorzuenthalten.
Was man alles so erfährt, wenn man Al-Manar guckt.
Aber auch beim erfolgreichen Ignorieren der Realität (incl. der Existenz der Lieferungen von Wasser, Lebensmittel und Medikamente),
solle dir auffallen, dass Ägypten es genauso handhabt (vielleicht auch nicht, dann solltest du mal über eine Ägypten-Lobby nachdenken) und Unsummen an Geldern der internationalen Gemeinschaft für Gaza bereitstehen (/bereitstanden), die Palis davon aber nichts mitbekommen, was nicht an Israel, sondern an der Hamas liegt.

mit irgendwelchen gegen Argumenten, deine Pro-Israel einstellung zu unterstreichen.
Dafür müsstet ihr ja erstmal ein "für Argument" bringen.

EDIT:

jacki schrieb:
Das deutsche Volk hat auch sehr gelitten unter den Naziführern
Warum sind gerade die Israel-Threads immer voll mit erbärmlichen Geschichtsrevisionismus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mann, bin ich froh, daß hier nich nur brandstiftende "Helden" zu Wort kommen!

Wär sonst, bei allem Verständnis, mühsam, was "freundschaftsähnliches ausmachen zu können ...

("Deutschland - eine Zumutung") ???
 
Das deutsche Volk hat auch sehr gelitten unter den Naziführern ,es haben viele viele unschuldige daran glauben müssen (nicht nur Juden)
 
hallo erstma....

also meine meinung dazu:

weder ich meine eltern noch meine kinder oder sonstwer in der heutigen zeit ist dafür verantwortlich wat vor 60 jahren passiert ist.
man kann nicht vom deutschen volk (oder von jedem anderen volk)eine zwangsfreundschaft verlangen....wo kommen wir denn dahin....klar war dat mist wat im 3ten reich passiert ist...aber wir leben jetzt in einer demokratie...und wir sind keine nazis.....aber wenn man sich die comments hier so durchliest denke ich mir manche hoffen es,oder stellen uns so hin damit sie ihre ******** rechtfertigen können.
jeder staat hat schon ******** gebaut....nur muss man dann auch dazu stehen!!!!
und dat hat deutschland ja wohl gemacht....aber irgendwann muss auch ma schluss sein mit den argumenten des 2.weltkrieges!!!!!
der is nich mehr.....

habe fertig...

mfg bordor
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das deutsche Volk hat auch sehr gelitten unter den Naziführern ,...
„Die Deutschen“ haben gelitten? „Die Deutschen“ haben – wenn überhaupt – nur ein Bruchteil dessen kennen gelernt, was sie anderen Völkern und Ethnien zugedacht und angetan haben.

„Die Deutschen“ haben sich ihre verbrecherische Führung selbst gewählt, obwohl diese die Grundzüge ihrer verbrecherischen Politik kaum kaschiert hat. Das große Werk des großen deutschen Katholiken Adolf Hitler z.B. bekam jedes Brautpaar ausgehändigt (der Kunst des Lesen waren zu jener Zeit schon einige Deutsche mächtig).

Solange die deutschen Mörder in anderen Ländern ihre Mordorgien betrieben, andere Länder ausraubten, hatten „die Deutschen“ nichts zu klagen, im Gegenteil: Im Vergleich zu den anderen Ländern Europas ging es ihnen sehr gut!

Allerdings: Dass die (kritische) Intelligenz – auch – in Deutschland weggemordet wurde, wird wohl noch einige Generationen nachwirken.
 
@joungster, bei allem Respekt vor dem Alter, aber wieso lebst du in Deutschland, wenn du doch so negativ über Deutschland schreibst oder denkst ?
Es ist doch richtig was jacki schreibt, denn welcher Deutsche konnte damals Ahnen, dass der Österreicher mit seinen vorgegaukelten Politik Deutschland erobert und die Deutschen mit sein selbst aufgestellten Nazi Trupps missbraucht . ?

Ich muss dir jetzt nicht über den Attentat seitens der Wehrmacht an Hitler erzählen, die wirst du selbst kennen, ich glaube auch kaum, dass ein Deutscher mit Gedanken gespielt hatte, bevor Hitler an die Macht kam, sein Nachbarn "Juden" zu vergasen.
Du wirst doch erkennen können, das das Volk und die Wehrmacht darunter gelitten haben,oder nicht??

Und das man jahrelang immer wieder die Gejammer hört, und die Deutschen als Böse Menschen an die wand stellt, ohne das Positive zu sehen, was Deutschland leistet, hat meiner Meinung kein Platz hier in Deutschland verdient.


Uludag
 
Kurze Korrektur off topic: So leicht sollten wir es uns nicht machen - Hitler schwang seine radikalen Reden bereits in der Anfangszeit, hatte seine Ziele bereits vor 1924 (in Haft) im Manuskript von "Mein Kampf" formuliert.
Der in Österreich gescheiterte und stellungsflüchtige (!) ehemalige WK 1-Teilnehmer hat bei uns "weitgehend" legal (Reichstagswahlen NSDAP 1932 37,3 bzw. 33,1 % ...) wenngleich rücksichtslos die Macht an sich gerissen. Die Begeisterung die ihm entgegengebracht wurde ist heute nicht mehr nachvollziehbar und erinnert fatal an einen Popstar.
Allerdings erfolgte sein Aufstieg aufgrund der Nachwirkungen des ungerechten und harten "Friedensvertrags" von St.Germain und der Weltwirtschaftskrise 1929, nicht jedoch wegen seiner Judenpolitik.

Und natürlich waren große Teile der Bevölkerung keine Judenhasser, - aber da war es bereits zu spät und Kritik lebensgefährlich - Repressalien machten auch vor unschuldigen Angehörigen nicht halt.

Deshalb sollten wir wachsam sein, damit sich dergleichen nicht wiederholt!


youngster möchte ich insofern widersprechen, als m.E. auch viele Deutsche unter dem verbrecherischen Regime litten und mit dem Tod bezahlen mussten (aber wer denkt heute an die Jahrhunderte dort ansässigen Deutschen in den Sudeten, in Batschka und Banat ...) Der Großteil der Vertriebenen und Getöten hatten sich kaum um Politik gekümmert (die wenigen, die etwas auf dem Kerbholz hatten, waren bereits vor Kriegsende ausgewandert!

Leider wird, gerade in unseren Tagen DIESES Unrecht legalisiert, - während wir versuchen, wie wir es für unsere Pflicht erachten, den Teil unserer Schuld zu begleichen.
 
… Der Großteil der Vertriebenen und Getöten hatten sich kaum um Politik gekümmert …
Wie wenig sich diese um Politik kümmerten, wird hier am Beispiel der sechsjährigen Terrorherrschaft über das „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“ dargestellt. Es geht hierbei vorwiegend um die Ausrottung des großen jüdischen Bevölkerungsteils:

KARRIERE (konkret texte 50)
Villa Waigner
Hans Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-45
Erich Später
ISBN 978-3-930786-57-2

Und hier kannst Du dich über das geringe Politikinteresse des deutschen Bevölkerungsanteils (mich interessierte insbesondere Polen) informieren, als es darum ging, die slawischen Untermenschen zu verknechten bzw. auszurotten und sich ihren Besitz unter den Nagel zu reißen:

Europa unterm Hakenkreuz
Okkupation und Kollaboration
Die Okkupationspolitik des deutschen Faschismus
Achtbändige Dokumentenedition
Herausgegeben vom Bundesarchiv
ISBN (Gesamtwerk) 3-326-00411-7

… die wenigen, die etwas auf dem Kerbholz hatten, waren bereits vor Kriegsende ausgewandert! …
Um in der BRD – falls sie nicht mit Hilfe kirchlicher Kreise außer Landes gebracht wurden – ihre Karriere forzusetzen:

BRAUNBUCH
Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik
Staat, Wirtschaft, Verwaltung, Armee, Justiz, Wissenschaft
Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik
ES 6 B3 – VLN 610/62

Leider wird, gerade in unseren Tagen DIESES Unrecht legalisiert, - während wir versuchen, wie wir es für unsere Pflicht erachten, den Teil unserer Schuld zu begleichen.
Tja, dies bedeutet also, ich sollte mich schuldig fühlen, wenn ich dem, der meine Angehörigen ermordet und mir Gleiches androht, gehörig eine auf sein dreckiges Maul klopfe?

Schon einmal den Sprüchen der Berufsvertriebenen gelauscht?
 
Das geht jetzt war OT, aber zu der gequirlten Schei*e, die Uludag da von sich gibt, muss ich doch noch mal was loswerden:

Es ist doch richtig was jacki schreibt, denn welcher Deutsche konnte damals Ahnen, dass der Österreicher mit seinen vorgegaukelten Politik Deutschland erobert
1. Die Politik Hitlers war alles andere als "vorgegaukelt", seine Ziele waren offensichtlich, sogar schon vor der Veröffentlichung von "Mein Kampf".
2. Er hat Deutschland nicht "erobert", sondern wurde von der Mehrheit der Deutschen gewählt. 92,2% der Deutschen haben 1933 für Hitler gestimmt.
und die Deutschen mit sein selbst aufgestellten Nazi Trupps missbraucht .
3. "Missbraucht"?, Die deutschen haben sich freiwillig in eine (mordende) Volksgemeinschaft begeben und Hitler verehrt.
Ich muss dir jetzt nicht über den Attentat seitens der Wehrmacht an Hitler erzählen,
4. Die Wehrmacht vertrat weitestgehend die nationalsozialistische Ideologie, der Grund dafür, dass sie Hitler loswerden wollten, war, dass Hitler dabei war den Krieg zu verlieren.
ich glaube auch kaum, dass ein Deutscher mit Gedanken gespielt hatte, bevor Hitler an die Macht kam, sein Nachbarn "Juden" zu vergasen.
Es gab in Deutschland schon lange vor der Machtübernahme Hitlers einen virulenten Antisemitismus:
"Bereits lange vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten in Deutschland [hatte sich] eine bösartige und gewalttätige »eliminatorische«, also auf Ausgrenzung, Ausschaltung und Beseitigung gerichtete Variante des Antisemitismus durchgesetzt hatte, die den Ausschluß des jüdischen Einflusses, ja der Juden selbst aus der deutschen Gesellschaft forderte. Als die Nationalsozialisten schließlich die Macht übernommen hatten, fanden sie sich an der Spitze einer Gesellschaft wieder, in der Auffassungen über die Juden vorherrschten, die sich leicht für die extremste Form der »Beseitigung« mobilisieren ließen." - Goldhagen

mitshaken1 schrieb:
aber da war es bereits zu spät und Kritik lebensgefährlich
Nein, war sie nicht.
Die Deutschen hätten sich gegen die Judenvernichtung wehren könne, wie sie sich gegen die "Euthanasie" und die Verfolgung der Kirche gewehrt hatten. Haben sie aber nicht.

Die Deutschen wurden auch nicht zum töten von Juden (und anderen) gezwungen, sie haben es freiwillig gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, youngster, aber ich muß Dir weiter widersprechen: Wer einen anderen, der niemandem etwas getan hat - und darum geht es - "eine aufs dreckige Maul klopft" wie Du es ausdrückst (indem er seine Kinder erschlägt, ihn in Lagern verhungern läßt, aus Jux und Tollerei quält und foltert, steht moralisch auf einer Stufe mit den Nazimördern!
Wenn Du das gutheißt oder entschuldigst, dann tust Du mir leid ...

Über Polen weiß ich, zugegeben, nur aus Büchern und Dokumentationen, im Gegensatz zu den Vorkommnissen bei den Donauschwaben.
Und alleine für Deine unmögliche Aussage disqualifizierst Du Dich für eine weitere Diskussion!

hero: M.E. war Judenbegünstigung sehr wohl lebensgefährlich, soweit ich weiß wurde ungeachtet von Protesten die Kirche massiv unterdrückt und mundtot gemacht und "lebensunwertes Leben ausgelöscht".

Die Frage oder der Vorwurf warum man nicht aufgestanden ist, kann, meiner Meinung, nur heute gestellt werden. Man sieht´s an den wenigen Beispielen, wo sich Einzelne gegen das Verbrecherregime wandten und den höchsten Preis bezahlten. Kann man den Deutschen vorhalten, wenn nur wenige "Gerechte" dazu bereit waren?
Ich glaube trotzdem, daß sich nur wenige Deutsche mit dieser Ideologie identifizierten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es wurde aber von niemanden verlangt bei der Judenverfolgung mitzumachen, Kritiker wurden im Normalfall einfach ignoriert.
Es ist auch völlig lächerlich so zu tun, als hätten hinter jeden Deutschen drei SS-Männer gestanden, die ihn bei jeder Nonkonformität umgebracht hätten, so etwas funktioniert in der Praxis einfach nicht.
Die Repressalien gegen die Kirche wurden eingeschränkt, aber selbst wenn es nicht so gewesen wäre, würde es keinen Grund geben, sich nicht gegen die Judenverfolgung zu erheben.

Kann man den Deutschen vorhalten, wenn nur wenige "Gerechte" dazu bereit waren?
Diese Logik ist ja mal absolut daneben, aber auch Hannah Arendt erkannte ja schon "Wo alle Schuld sind, ist es keiner".
Du scheinst es allerdings ernst zu meinen.
Ich glaube trotzdem, dass sich nur wenige Deutsche mit dieser Ideologie identifizierten.
Schön, du wirst nur keinen seriösen Historiker finden, der dir da zustimmt, was angesichts der Faktenlage auch nicht sonderlich verwundert.

Aber erkläre mir doch zum Beispiel mal die Handlungen des Polizeibatallion 101, warum haben jene (repräsentativen) Menschen freiwillig Juden ermorden, obwohl sie doch eigentlich gegen die Nazis waren, ja sogar unter ihnen gelitten haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei allem Respekt, hero, - Du tust, als ob jedermann auf Judenjagd gewesen wäre. Ich würde gerne sagen: Ich hätte die jüdischen Mitbürger damals gerettet (wie?), aber wenn ich ehrlich bin, hätte mir wohl auch der Mut gefehlt, mehr als das zu tun, was manche getan haben, indem sie sie heimlich mit Nahrung, Gewand, Papieren versorgt haben oder sie gar versteckten.
Soweit mir berichtet wurde, wurde damals wenig zw. Juden und Ariern die sie unterstützten unterschieden.
Aber ich glaube, dass der Anteil der Bevölkerung, der sich nicht daran beteiligte, der überwiegende war.

Wie Du vielleicht weisst, wurde man z.B. bereits in der Frühzeit nach der Machtübernahme sehr unsanft daran gehindert, ein jüdisches Geschäft zu betreten.
Ich finde, dass es generell von Übel ist, zu generalisieren: Die Deutschen, die Russen, die Juden ...
 
Ich hätte die jüdischen Mitbürger damals gerettet (wie?),
Fakt ist aber, dass die meisten Deutschen dies eben nicht gemacht haben, dass sie die Juden auch dann ermordeten, wenn es ihnen freigestellt worden war, dass der Widerstand lächerlich gering war, dass es schon vor der Machtübernahme einen virulenten Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft gab und, dass es unmöglich ist eine Diktatur (mitsamt Genozid) zu errichten, welche sich gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit richtet.
Man sieht doch im Iran, wie schnell so eine Diktatur auch bei starken Repressionen bröckeln kann und das obwohl der Iran von so etwas wie Nazideutschland noch lange entfernt ist.
 
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