Die Ursache von Amokläufen Thema 

Was ich mit einer Waffe gegen den Staat unternehmen soll ist mir auch noch schleierhaft.

Da komme ich momentan auch nicht mit. Wenn vor einem die Armee steht mit einem Panzer, wird man mit einer Pistole nicht viel ausrichten können. Schlimmer noch, falls es tatsächlich zu chaotischen Zuständen und Anarchie kommen sollte, dann erachte ich zu viele Waffen in Privatbesitz als problematisch.


Linda
 
Ganz schöner Mist, den du hier verzapfst. An Waffen kann jeder kommen und es ist kein großer Aufwand, der betrieben werden muss. Hat sich jemand in den KOpf gesetzt zu töten, dann wird er das auch umsetzen können, wenn nötig auch ohne eine Faustfeuerwaffe z.b. mit Brandanschlägen, Messern, Autos etc.
Amokläufe wurden schon genug ohne Schusswaffen begangen und auch hier gab es beachtliche Opferzahlen.


In Österreich und der Schweiz haben wir viele eurer deutschen Gesetzesregelungen nicht und fahren ganz gut damit. Mehr legale Waffen bedeuten nicht mehr Gewalt.

Und zu "keine Waffen im Privathaushalten", solche tolle Slogans kannst du dir sparen. Du kannst das für dich entscheiden aber sicher nicht für mich oder sonstjemanden, der seine Familie beschützen will.

Aber du kannst mir gerne deine Adresse geben, ...


Viel Spaß du armes Deutschland!!

ganz klar, wenn jemand nicht deiner meinung ist verzapft er Blödsinn , :D hier mal ein Link dazu, dass Waffen aus Privathaushalten sehr wohl eine Gefahr darstellen, :

Auch von legalen Waffen geht Gefahr aus

weiß ja nicht ob du Kinder hast, in Ö gab es bislang kein school-shooting , aber ist vlt auch nur eine Frage der Zeit .. ob du dann den Besitz von Waffen in privaten Händen immer noch so verteidigst wenn es dein Kind trifft ?


ps : und meine Adresse nützt dir nicht viel du schaffst es ja nicht mal, mich dem richtigen Staat zuzuordnen
 
Weißt du wieviele Weiber ich kenne die in der Schule von Mitschülerinnen gemobbt werden. Naja sind auch ziemlich junge Dinger (bin nicht Pedophil) und die kommen immer direkt mit Selbstmord und dass Leben hat kein Sinn mehr. Kerle greifen eher nach der Knarre und machen einen auf Moorhuhn-/Counterterroristjagd.

Das soziale Umfeld spielt zu 10000000% eine Rolle und dass man sich dann mit Schießübungen auf dem Schützenplatz oder was auch immer ablenkt ist ein Weg denn man wählen kann und es geht dann auch mal weiter wie man es kennt.

Besonders krank ist es dass die Familie einen nicht unterstützt. Ein Freund von mir hat sich erhängt und die Mutter sagte bei der Beerdigung die Drogen und seine Freunde wären Schuld aber er hat mir damals noch gesagt dass ihm seine Mutter einfach nur in den Tod treibt denn sie hört ihm nie zu, redet nie mit ihm wegen seinem Vater der sie beide damals verlassen hat und noch so Sachen und Geschwister haben immer einen Satz wie "Komm später nochmal" oder "Ich habe keine Zeit". Dann kommen Gedanken wie "Wenn mich meine Familie schon nicht will"-blablabla und schon haben wir wieder ein paar Tote mehr.
 
esmees , schön dass hier mal jemand junges schreibt, ich bin aus der Schule auch schon lange heraußen, und weiß auch nimma wie es heute dort zugeht.

dass mit deinem fraund ist richtig traurig und es ist genauso wie du sagst auf die familie kommt es an.

Waffen aus privathänden zu nehmen wäre ein Lösungsansatz, den anderen in der familie kann nur jeder einzelne für sich entscheiden und verbessern

wenn diese Amokläufe nur etwas entfernt gutes haben , dann dass sie Eltern und Lehrerwieder zum Nachdenken bringen dass man Jugendlichen wieder genauer zuzuhört, nicht wegzuschaut wenn gemobbed wird, und die Anzeichen wenn ein Jugendlicher mit seiner Situation nicht mehr zurande kommt, ernst nimmt.

Das ist auch die Aufgabe der Psychologen die diese Fälle untersuchen, gründe zu finden aber auch Wege Amokläufe im Vorfeld zu verhindern.
 
ganz klar, wenn jemand nicht deiner meinung ist verzapft er Blödsinn , :D hier mal ein Link dazu, dass Waffen aus Privathaushalten sehr wohl eine Gefahr darstellen, :

:D und sowas postest du?
Denkst du ohne eine Schusswaffe wäre ein Mord weniger begangen worden? Sei bitte nicht so naiv. Der legale Waffenbesitz ändert gar nichts daran. Wäre keine Schusswaffe parat gewesen, greift man zum Messer, zu der Axt oder sonst zu einem so beliebten Werkzeug unter "Amokläufern".

weiß ja nicht ob du Kinder hast, in Ö gab es bislang kein school-shooting , aber ist vlt auch nur eine Frage der Zeit .. ob du dann den Besitz von Waffen in privaten Händen immer noch so verteidigst wenn es dein Kind trifft ?


Wenn es mein Kind trifft weiß ich, dass es genauso auch mit anderen Mitteln passieren hätte können. Die Waffe ist nie Schuld, sie ist nur Mittel zum Zweck und kann gegen zig Gegenstände ausgetauscht werden.


Ich weiß nicht, ob nun amerikanische Verhältnisse

Diese Phrase wird leider so oft gedroschen ohne einen wirklichen Inhalt zu haben. Schau dir die Länder an, die ein Totalwaffenverbot haben (welches nat. nur legale Waffe betreffen kann, denn Verbrecher halten sich nicht an Gesetze) und vergleiche die Anzahl der Strafdelikte mit Waffen mit der Zeit, wo der legale Waffenbesitz noch nicht verboten war, dann wird dir eventuell klar, dass ein strengeres Waffengesetz nicht zu weniger Waffengewalt führt.

vergleiche hiezu die Kirminalitätsstatistiken USA / UK.

wo jeder Depp mit einer Waffe rumlaufen kann.

Ein ähnlich liberales Waffengesetz hat auch die Schweiz, auch dort kann jeder "Depp" mit einer Waffe rumlaufen. Und was passiert? Nichts....

Und: Staaten mit einer höheren Anzahl von legalen Waffen zeigen niedrigere Mordraten auf, so beispielsweise Texas, wo die höchste Waffendichte zu finden ist.

Was ich mit einer Waffe gegen den Staat unternehmen soll ist mir auch noch schleierhaft.

Natürlich wird es dir schleierhaft sein, wenn du dich in deinem Leben noch nie näher mit Geschichte beschäftigt hast.

Was jede Regierung zuerst tut, die Angst hat, man könne sie irgendwann mal ihrer Macht entheben, ist, die Waffengesetze zu verschärfen. Irgendwann gibts dann ein Totalwaffenverbot. Natürlich kann sich das Volk nicht mehr im geringsten wehren. Hier eine kleine Grafik, die dir vielleicht auf die Sprünge hilft: http://i405.photobucket.com/albums/pp134/brandonamoore/Guns and Games/expertsagree.jpg?t=1245244838

Ach ja, noch was: Natürlich kann man mit Autos, Flugzeugen und Küchenmessern jemanden umbringen, der Unterschied ist, dass Autos zum Fahren und Küchenmesser zum Brot schneiden gemacht sind, eine Waffe ist zum Töten gemacht.

Du hast es nicht verstanden. Die Gefahr welche von einem Ding ausgeht, wird nicht dadurch bestimmt, als was es gebaut wurde, sondern alleine, wie es verwendet wird.

Da komme ich momentan auch nicht mit. Wenn vor einem die Armee steht mit einem Panzer, wird man mit einer Pistole nicht viel ausrichten können.

Ja macht nix, dass du nicht mitkommst, ich erkläre es dir gerne:

Deutschland ist eine Demokratie, die Macht sollte vom Volk ausgehen. Wenn ein Tyrann an die Macht kommt, liegt es am Volk, diesen zu stürzen oder man lässt sich tyrannisieren. Derzeit gibt es 3,5 Millionen LEGALE Waffenbesitzer in Deutschland, du stehst also nicht alleine mit der Pistole vor dem Panzer.

Natürlich sind das Szenarien, auf welche wir nicht hoffen dürfen, allerdings wäre es nicht realsitisch, wenn wir so tun würden, als ob sowas nicht wieder vorkommen könnte. In anderen Ländern passiert sowas täglich und auch hier kann schneller etwas passieren, als man denkt.


Schlimmer noch, falls es tatsächlich zu chaotischen Zuständen und Anarchie kommen sollte, dann erachte ich zu viele Waffen in Privatbesitz als problematisch.

Gerade da empfiehlt es sich Waffen zu haben. bei Hurrikane Katharina durfte die Armee in den USA aus Gesetzesgründen nicht einschreiten. Die legalen Waffenbesitzer hielten jedoch die Plünderer in Schach. Da man in solchen Situationen in den USA jedoch angewiesen war, die legalen Waffenbesitzer in Krisen zu entwaffnen, wurde es gemacht, da man der gleichen Ansicht wie du war. Man merkte jedoch schnell, dass der legale Waffenbesitz einzig und alleine die Städte vor dem Chaos bewahrte und aus genau diesem Grund wurde das Ganze jetzt auch gesetzlich verankert, dass bei Katastrophen die legalen Waffenbesitzer nicht zu entwaffnen sind.



Übrigens, in der Stadt Kennesaw in den USA wurde ein Gesetz erlassen, dass die Einwohner verpflichtet eine Waffe zu besitzen. Das war vor etlichen Jahren. Das geschah:
Kennesaw Historical Society president Robert Jones said following the law's passage, the crime rate dropped 89 percent in the city, compared to the modest 10 percent drop statewide.
.


Wovor sollen sich Kriminelle noch fürchten, wenn er weiß, dass mt keiner Gegenwehr zu rechnen ist? Vor der Polizei? Die in 3 Minuten da ist? Im kleinen Dorf?!

Sicher mag es heute nicht für alle "politisch korrekt" sein, den legalen Waffenbesitz zu fördern, doch ist es meiner Meinung nach ein Grundrecht eines mündigen Bürgers sich verteidigen zu dürfen.

liebe Grüße,



und bitte verzeiht mir jegliche Polemik aber schon während meines Studiums musste ich mich mit derlei "Arguementen" gegen den Waffenbesitz zu Hauf auseinandersetzen.
 
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:D und sowas postest du?
Denkst du ohne eine Schusswaffe wäre ein Mord weniger begangen worden? Sei bitte nicht so naiv. Der legale Waffenbesitz ändert gar nichts daran. Wäre keine Schusswaffe parat gewesen, greift man zum Messer, zu der Axt oder sonst zu einem so beliebten Werkzeug unter "Amokläufern".

"Schusswaffen seien in 15 Prozent dieser untersuchten Fälle im Spiel gewesen - diese aber wiederum zu 55 Prozent auf legalem Wege in den Besitz des Täters gelangt. Für sich betrachtet, erschienen diese Zahlen nicht besonders spektakulär, meint der Kriminologe. Doch in anderem Zusammenhang offenbare sich hier das große Gefahrenpotenzial, das auch von Waffen ausgeht, die auf legalem Wege in Privatbesitz gelangt seien. "Man kann auf der Basis dieser Ergebnisse annehmen, dass in Deutschland jedes Jahr etwa 20 bis 25 Menschen bei einem Tötungsdelikt innerhalb der Familie oder Partnerschaft durch eine Schusswaffe im legalen Besitz des Täters sterben."


Quelle : Auch von legalen Waffen geht Gefahr aus


lies dir den Link , den ich oben gepostet habe noch mal genau durch , und versuche einfach mal darüber nachzudenken. :)

Gibt viele die das bereits machten und ihre Waffen zurückgegeben haben.

Quelle : HZ-Online: Nach Amoklauf in Winnenden knapp 200 Waffen abgegeben
 
Zuletzt bearbeitet:
hmmm mein mittlerweilen 16 jähriger sohn wurde in der schule übelst gemobbt, weil er nicht mit den krawallbrüdern an seiner schule und in der klasse mitgezogen hat, es ging bis hin zur schweren körperverletzung. als er zu seinen lehrern ging und mit ihnen darüber sprechen wollte, wurde er abgewiesen, es wurde als kappeleien zwischen teenagern abgetan, bis er eben verprügelt wurde, nur weil er einen dieser tollen super erzogenen jungen nicht in einem test abschreiben lies. wir sind mit hilfe unseres hausarztes dann direkt zum schulamt und zur polizei gegangen, tja zwei dieser knaben sitzen in jugendhaft und der rest wurde entweder von der schule verwiesen oder landeten in heimen für schwererziehbare (da sind sie mit 18 raus und machen dasselbe wieder), den eltern wurde übrigens auch ganz böse auf die füsse getreten. ich finde das thema mobbing an schulen ist ein thema das man ernstnehmen und nicht ins lächerliche ziehen sollte. die schäden an den opfern sind gravierend. er wurde zwar gottseidank kein amokläufer oder dergleichen, aber es hat ihn sehr geprägt. mein sohn ist seitdem sehr verschlossen und will mit gleichaltrigen nichts mehr zu tun haben. er war auch nicht in lage weiterhin auf diese schule zu gehen und befindet sich heute noch nach fast 3 jahren in psychologischer betreuung.
ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mobbingopfer zu amokläufern werden, wenn die eltern, schule schlichtweg wir erwachsenen diesen kindern nicht helfen und die augen einfach zumachen und einfach das motto in den raum stellen: bei uns gibt es sowas nicht.
 
DonCorleone, ich sehe es etwas anders,was die Austauschbarkeit von Waffen angeht.

Du meinst, wenn keine Schusswaffe verfügbar ist, greift man eben zum Messer, Axt, etc.

Ich behaupte: Jemanden mit einer Schusswaffe zu töten, ist einfacher, als ihn mit einem Messer abzustechen. Diesbezüglich habe ich vor langer Zeit mal einen Bericht gelesen. Leider habe ich ihn jetzt nicht mehr gefunden.
Inhalt war folgender:
Der Mensch hat, wie jedes denkende Lebewesen, eine natürliche Hemmung, einfach andere Vertreter der Spezies umzubringen. Ähnlich der Beißhemmung beim Hund.
In grauer Vorzeit wurde dies durch den Gebrauch von Keulen kaum ausgehebelt, man musste ja immer noch direkten Kontakt zum Opfer haben.
Mit der Erfindung von ballistischen Waffen geriet dieses Gleichgewicht in Schieflage. Nun war man in der Lage, "sauber" auf Distanz zu töten, man brauchte keine Körperkraft, Panzerung oder großes Kampfgeschick. Das Krümmen des Abzugsfingers reichte aus. Man war nicht gezwungen, dem Feind gegenüberzutreten, musste nicht körperlich kämpfen und war einem viel geringeren Risiko ausgesetzt, selber beim Versuch verletzt oder gar getötet zu werden.
Das Töten wurde eine für den Schützen risikoarme und unblutige Angelegenheit, bei ausreicheder Distanz sah man den Gegner fallen, mehr nicht. Keine Schreie, kein Blut.

Auch heute hat sich der Mensch kaum mehr an diese "einfache" Art des Tötens angepasst, zumindest, was die psychische "Beißhemmung" angeht.

Deswegen sage ich: Das Töten eines Menschen fällt leichter, wenn man eine Schusswaffe zur Verfügung hat, zumindest im Vergleich zu Nahkampfwaffen.


Gruß, Halycon
 
DonCorleone schrieb:
vergleiche die Anzahl der Strafdelikte mit Waffen mit der Zeit, wo der legale Waffenbesitz noch nicht verboten war
Auch wenn ich die in einem Land vergleiche, wo die Gesetze nie geändert wurden, wird die Anzahl ansteigen. Aber natürlich, die Kriminalitätsrate der USA ist fast null... :rolleyes:


Staaten mit einer geringen Anzahl von legalen Waffen zeigen höhere Mordraten auf, so beispielsweise Texas, wo die höchste Waffendichte zu finden ist.
Das muss man jetzt nicht nachvollziehen können, oder?



Natürlich wird es dir schleierhaft sein, wenn du dich in deinem Leben noch nie näher mit Geschichte beschäftigt hast.
Hier eine kleine Grafik, die dir vielleicht auf die Sprünge hilft: http://i405.photobucket.com/albums/pp134/brandonamoore/Guns and Games/expertsagree.jpg?t=1245244838
Achso, natürlich. Hätte irgendwer, beispielsweise in Deutschland eine Waffe besessen, dann wäre das mit Hitler nicht so gekommen?



Du hast es nicht verstanden. Die Gefahr welche von einem Ding ausgeht, wird nicht dadurch bestimmt, als was es gebaut wurde, sondern alleine, wie es verwendet wird.
Das heißt also im Umkehrschluß, wenn ich ein Auto, eine Alditüte oder eine tiefgefrorene Schweinshaxe besitze ist das genauso gefährlich als hätte ich eine Pumpgun zu Hause? Also ich seh da schon Unterschiede. Die Gefahr wird schon durch die Funktion bestimmt. Wenn einer mit gezogener Knarre durch die Stadt rennt würde ich wohl eher einen Bogen um ihn machen als wenn einer mit dem Auto da entlangfährt. Von den beiden anderen - zugegebenermaßen an den Haaren herbeigezogenen - Sachen ganz zu schweigen.

Außerdem bin ich immer noch der Meinung, dass die meisten auch mit einer Waffe im entscheidenden Moment gar nichts anzufangen wüssten. Kaum einer kann einfach so auf einen Menschen schießen, auch nicht wenn es ein Einbrecher ist. Aber vielleicht kann der es, und tut es dann auch wenn er sich mit einer Waffe bedroht fühlt.
 
babe33 schrieb:
lies dir den Link , den ich oben gepostet habe noch mal genau durch , und versuche einfach mal darüber nachzudenken. :)

hab ich gemacht. Ich bin immer noch der Meinung, wenn die 7% nicht mit legalen Schusswaffen passiert wären, dann eben mit einer anderen verfügbaren "Waffe". Oder denkst du ernsthaft, wenn man seine Familie auslöscht ist man dazu nicht ernsthaft entschlossen und macht das mal eben so, weil die Waffe wieder mal geschossen werden muss?

Shadow, danke, dass du mich auf den Schreibfehler aufmerksam gemacht hast, habs nat. ausgebessert.
Und weil du sagst, Hitler hätte verhindert werden können, das habe ich in keinem Satz behauptet. Nur soviel: Die ersten, denen man den legalen Waffenbesitz verbot, waren die Juden. Von ihnen konnte sicher keiner wehren, als die abgeholt wurden, weil sie sich brav an die gesetze hielten. Keine Ahnung, ob du soetwas gut heißt, ich finde es nicht ok.


Zu der Theorie, dass sich in Schuss schneller abgeben lässt, als ein Messestich, Axthieb etc:

Wenn jemand mordet, ist er dazu entschlossen. Er ist sich den Konsequenzen meist bewusst und tut es aus voller Überzeugung. Seid nicht so naiv und glaubt eine Waffe macht aus einem Menschen einen Mörder.

Und von "vielen" Waffen die nach dem Amoklauf abgegeben wurden.... Forscht mal genauer nach, was das für Waffen waren (auch einen SSW ist lt. Def. eine Waffe). Und vergleiche die zahl der abgegeben Waffen mit der Anzahl der Legalwaffenbesitzern. Das wäre als würde ich sagen:

"Die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln wirken! Schon 2 Leute haben deshalb mit dem Rauchen aufgehört" :rolleyes:
 
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Und: Staaten mit einer höheren Anzahl von legalen Waffen zeigen höhere Mordraten auf, so beispielsweise Texas, wo die höchste Waffendichte zu finden ist.

Ich dachte Du argumentierst pro Waffen :confused:


Gerade da empfiehlt es sich Waffen zu haben. bei Hurrikane Katharina durfte die Armee in den USA aus Gesetzesgründen nicht einschreiten. Die legalen Waffenbesitzer hielten jedoch die Plünderer in Schach.

Sorry, das ist für mich kein hinreichender Grund. Wenn es ein Gesetz verbietet, daß die Armee einschreiten darf in solchen Fällen, dann zeigt mir das nur eines, nämlich daß die Regierung unfähig ist in Krisensituationen schnell und angemessen zu reagieren. Es kann nicht die Aufgabe des Bürgers sein Polizei zu spielen. Im übrigen kann ich mir schwer vorstellen, daß es in den USA keine Notstandsgesetze gibt für solche Naturkatastrophen.


Linda
 
Ich dachte Du argumentierst pro Waffen :confused:

mein Fehler, habs ausgebessert ;)



Im übrigen kann ich mir schwer vorstellen, daß es in den USA keine Notstandsgesetze gibt für solche Naturkatastrophen.


Die gibt es und diese sahen die Entwaffnung vor, um vor Unruhen zu schützen. Genau das war aber der gegenteilige Fall, also dort wo die Bürger Waffen hatten, konnten die die "meute" in Zaum halten. Darum wurde dieses gesetz beispielsweise nach heftigen Kritiken nach der Umweltkatastrophe geändert, dass nun die Waffen nicht mehr eingezogen werden.


Und dass die Politik leider oft versagt ist keine Ausnahme sondern die Regel, aber das wirst du schon oft erlebt haben.

Staatliche Befugnisse hören da auf, wo sie in die Privatsphäre eingreifen und das tut der Staat beim Waffengesetz ganz ernorm, wenn er dem Bürger sein Notwehrrecht abspricht. In Österreich ist das verankert und darum kann hier auch hier "jeder" 21-jährige eine Waffe für zu Hause kaufen. Bei euch in Deutschland tut sich da einiges. :(
 
:rolleyes:
Da stellen manche Gehirnakrobaten eine statistische Behauptung auf,
aber ohne sowohl auf absolute Zahlen sowie Relationen
und schon gar nicht auf "Nachbarschaften" Bezug zu nehmen :mad:

Klasse :päng:
Dass diese "Untersuchung" schon 1998 und zudem von einem Waffenlobbyisten mit "Spenden"mitteln finanziert bestritten wurde...
Wen schert's schon *grummel*

Obwohl, hier ist mir statistisches Grundwissen eigentlich aber zu schade,
auch wenn man einige Erklärungen und auch Umdeutungen genau so leicht finden könnte,
die dann genau das Gegenteil des allgemein davon Interpretierten belegen könnten ;)

Hier mal die "Quellen", um die es ging:
lott19981.th.jpg

lott19982.th.jpg


Also, vergleicht einfach weiter Äpfel mit Birnen :D

mfg
muesli

edit
Ein ausgezeichneter Artikellink, joungster,
den man zu diesem und ähnlichen Themen eigentlich anpinnen sollte! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
hab ich gemacht. Ich bin immer noch der Meinung, wenn die 7% nicht mit legalen Schusswaffen passiert wären, dann eben mit einer anderen verfügbaren "Waffe". Oder denkst du ernsthaft, wenn man seine Familie auslöscht ist man dazu nicht ernsthaft entschlossen und macht das mal eben so, weil die Waffe wieder mal geschossen werden muss?


Wenn du zu diesem Schluss kommst, dann beharrst du einfcah stur auf deiner meinung und negierst die Fakten respektive Ergebnisse der Studien und bist ein meister des selektiven lesens.

ich zitiere dir nochmals ein Ergebnis der Studie, die andere internationale Studien übrigens bestätigt :

"Mit seinen Ergebnissen sieht Oberwittler Resultate der internationalen kriminologischen Forschung bestätigt. Diese zeige, dass eine große Verbreitung von Schusswaffen in Privathaushalten wie in den USA und der Schweiz die Wahrscheinlichkeit von Suiziden und Tötungsdelikten (insbesondere mit mehreren Opfern) erhöhe. "Neben einer Affinität zu Waffen bei so genannten 'Waffennarren' begünstigt auch die reine Verfügbarkeit von Schusswaffen Familientragödien und Amokläufe wie den aktuellen in Winnenden", stellt er fest. Die Täter entstammten in sehr vielen Fällen unauffälligen sozialen Milieus und verfügten oft über ein hohes Bildungsniveau. Sein Fazit: "Diese Erkenntnisse weisen eindrücklich auf die Gefährdungen durch privaten Waffenbesitz hin, sowohl im Hinblick auf Amokläufe als auch in Hinblick auf die weniger spektakulären, aber häufigeren familiären Tötungsdelikte."

das ist einfach ein Fakt den man durch deine Argumentation nicht wegdiskutieren kann. Dein Beharren darauf, dass man dann halt ein messer nimmt sind völlig aus der Luft gegriffen und zeugen von Realitätsverweigerung. meinst du die Forscher solcher Studien lügen sich etwas in die Tasche ?
 
...
Shadow, danke, dass du mich auf den Schreibfehler aufmerksam gemacht hast, habs nat. ausgebessert.
Und weil du sagst, Hitler hätte verhindert werden können, das habe ich in keinem Satz behauptet. Nur soviel: Die ersten, denen man den legalen Waffenbesitz verbot, waren die Juden. Von ihnen konnte sicher keiner wehren, als die abgeholt wurden, weil sie sich brav an die gesetze hielten. Keine Ahnung, ob du soetwas gut heißt, ich finde es nicht ok....

Bitte. Und ich hab schon den nächsten. Shadowww schreibt man - zumindest in diesem Fall - mit 3 W. :p
Du versuchst aber jetzt nicht gerade, mich in die rechte Ecke zu schieben? Nein ich finde es nicht gut was mit den Juden passiert ist, genau so wenig wie mit anderen. Aber was wolltest du dann mit dem Bild aussagen? Diese Diktatoren haben den Waffenbesitz verboten, also sind alle anderen die das tun auch Diktatoren? Das selbe Prinzip kenne ich schon: Die Amokläufer haben alle Killerspiele gespielt, also sind alle anderen "Killerspiel-Spieler" auch potenzielle Amokläufer.
Womit wir übrigens sogar mal wieder beim eigentlichen Thema des Threads wären. ;)
 
Muesli du selbst vergleichst doch Äpfel mit Birnen. Du darfst die "Morde mit Feuerwaffen" nicht mit "Morden mit legalen Feuerwaffen" verwechseln"!

babe: Hier eine Studie, die deine Studie widerlegt: ~~~Downloadlink entfernt. Bitte die Forenregeln beachten, mfg Linda~~~

wenn du willst, mache ich dir auch mal eine Studie.

Und das entlockte mir glatt ein leichtes Schmunzeln:

Dein Beharren darauf, dass man dann halt ein messer nimmt sind völlig aus der Luft gegriffen und zeugen von Realitätsverweigerung.

Das sieht aus, als würdest du meinen, dass alleine die Verfügbarkeit von Schusswaffen die Psyche des Menschen beeinflussen würde. Irgendwie wirst du mir hier zu abstrakt. Ich weiß ja leider nicht, wie alt die Diskussionsteilnehmer hier sind und welchen Bildungsabschluss sie haben, doch manchmal muss ich mir schon meinen Teil denken.

shadow: Nein, ich versuche hier keinen ins rechte Eck zu drängen. Mir ist die politische Ausrichtung der Mitglieder des Forums egal.

Ich gebe werder Killerspielen, noch Waffen die Schuld an solchen Tragödien. Schuld sind alleine die Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
...Ich gebe werder Killerspielen, noch Waffen die Schuld an solchen Tragödien. Schuld sind alleine die Menschen.

Immerhin ein Punkt, in dem ich voll und ganz mit dir übereinstimme, DonCorleo.
Auch wenn wir bei der Waffenthematik wohl auf keinen gemeinsamen Standpunkt kommen werden.
 
DonCorleone schrieb:
Irgendwie wirst du mir hier zu abstrakt. Ich weiß ja leider nicht, wie alt die Diskussionsteilnehmer hier sind und welchen Bildungsabschluss sie haben, doch manchmal muss ich mir schon meinen Teil denken.

.

wenn einem die Argumente ausgehen ist es ein einfaches persönlich zu werden, respektive Alter und bildungsniveau infrage zu stellen, wenn auch nicht explizit dann doch unterschwellig. so weit reicht mein IQ um das zu kapieren :)

du anerkennst die Ergebnisse der Studie nicht an aufgrund (d)einer festgefahrenen meinung und es ist nicht meines jemanden vom gegenteil überzeugen zu wollen. over and out zumindest von meiner seite aus.
 
Moonster, ich wesentlichen stimme ich dir zu - aber oh Wunder, es sind nicht die typischen Mobbing-Opfer (Schüchtern, Sprachfehler oder den anderen zu häßlich oder langweilig), die Hand an sich oder andere legen. Da spielt noch ein anderer Faktor eine Rolle.

Ich habe den Winnenden-Fall nicht so verfolgt, weil er so hochgehyped wurde. Aber die beiden Rambo-Schützen von Columbine z.B. waren keine welkenden Narzissen, sondern wurden von ihren Klassenkameraden als "normal" beschrieben. Nur wer sie genauer kannte wußte, dass die zwei eine gewalttätige Ader hatten. "Feinde" haben die meisten irgendwann, aber um solche überwältigenden Rachewünsche auszuleben müssen einige Dinge zusammenkommen:

- Gewaltbereitschaft (bis hin zu sadistischen Wunschvorstellungen)
- Er/sie fühlt sich verletzt, im Egotrip frustriert oder ohne Zukunftsperspektiven

Im europäischen Durchschnitt kommen auf jeden Mord 10-20 mal soviele Selbstmorde (mit Feuerwaffen), und von den Morden gehen sicher eine ganze Reihe auf das Konto organisierten Verbrechens. Amokläufe sind besonders selten. Man kann sich also vorstellen, dass beileibe nicht jeder das "Zeug" dazu hat, zum Rambo zu werden - obwohl die schärferen Waffengesetze hier sicher mit ein Grund sind. Aber wer wirklich will, kommt auch hier an Schusswaffen.

Ich habe dazu mal eine Statistik (Excel-Datei) aus allgemein zugänglichen Quellen erstellt - wen's interessiert, PM an mich.

Quellen:
Deaths involving firearms, per 100,000 persons, by country (1997)
GunCite-Gun Control-International Homicide Comparisons
 
***
Lebwohl, Internet-Gemeinde :dreck:
***
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein zweiter Punkt ist der Unterschied zwischen Rachefeldzug und Amoklauf. Während es man bei Ersteren hauptsächlich auf seine Peiniger abgesehen hat (und evtl andere mitnimmt, die nerven), wird bei einem Amoklauf wahllos alles niedergeschossen, wie zB in Columbine; oder wie beim Fall in einer Stadt, wo zwei Typen mit MGs herumgeschossen haben und sich dann mit der Polizei einen langen Kampf lieferten.
Wenn man über solche Fälle recherchiert, ist man wirklich verleitet, an von Grund auf böse Menschen zu glauben.
Das trifft auf die zwei von Columbine und die MG-Schützen sicher zu. Allerdings kann aus einem gezielten Rachefeldzug auch leicht ein Amoklauf werden - schließlich hat man als einfacher Mörder schon mindestens ein paar Jahrzehnte Knast oder in den USA die Todesstrafe zu erwarten, da zieht der eine oder andere einen "glorreichen" Shootout als Ende vor. Ganz so einfach ist es also nicht mit der Unterscheidung, aber was die zwei von Columbine angeht, die hatten einiges mit Serienmördern gemeinsam. Jemanden umbringen wollten wir alle mal, aber es tatsächlich zu tun (und vorher endlos darüber zu phantasieren, Videos zu drehen usw.) heißt eine Grenze überschritten haben.
 
"Man kann auf der Basis dieser Ergebnisse annehmen, dass in Deutschland jedes Jahr etwa 20 bis 25 Menschen bei einem Tötungsdelikt innerhalb der Familie oder Partnerschaft durch eine Schusswaffe im legalen Besitz des Täters sterben."


Gibt viele die das bereits machten und ihre Waffen zurückgegeben haben.

Quelle : HZ-Online: Nach Amoklauf in Winnenden knapp 200 Waffen abgegeben

2004 starben rund 213.000 Tote an Tabak und Alkohol; 4.467 Menschen starben in Autounfällen 2008 allein in Deutschland.

Deutschland hat insgesamt rund 82.000.000 Einwohner.

Und hier sollen 20-25 tote Menschen in Deutschland ein aktives Problem darstellen (ich übernehme diese Zahl jetzt mal einfach, ohne die Glaubwürdigkeit überprüft zu haben)?

Hier werden Dinge zu Problemen gemacht, die keine sind.
Das Ganze wird nur übertrieben, ja schon regelrecht gehyped und von den Medien kommerziell ausgeschlachtet.

Die Politik will hier von der eigentlichen Problematik ablenken, indem sie Symptome bekämpft, (die auf Ebene der Waffen fast nicht vorhanden sind, auf sozialer Ebene jedoch massiv!) da sich die eigentlichen Ursachen nur sehr schwer bekämpfen lassen.

Und zu der angeblich tollen Erfolgsrate von Waffenabgaben:

Meistens sind das ausgelutschte Waffen, die man auf dem Markt nichtmehr los wird. Oftmals alte KK Büchsen die früher zum Ratten jagen etc benutzt wurden.
Zudem zählen auch Schreckschusswaffen zu den Waffen hinzu (wie ja schon von DonCorleone genannt).
Ich kenne auch Leute, die diese Regelung derzeit nutzen, um Schrottwaffen (nein, keine Schrotwaffen. *g) loszuwerden. Der Vorteil dabei ist, dass man das austragen aus der WBK nicht zahlen muss. :)

Und da der verkommene Teil der Jugendlichen ( ich bin selbst erst 21, also bitte nicht als das typische "die Jugend von heute taugt eh nichts" Gequatsche verstehen, ich beziehe mich wohlgemerkt auf den verkommenen, kriminellen Teil) auch nicht unbedinkt blöd ist, nutzen sie inzwischen immer mehr "Werkzeug" wie Teppichmesser, Schraubenzieher etc, denn wenn sie damit kontrolliert werden, passiert ihnen nichts, da diese Gegenstände als Werkzeug behandelt werden (im Gegensatz zu z.B. Klappmessern etc) und man sie auch in jedem Baumarkt ohne Altersbeschränkungen bekommt.

Gruß SOD
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Jap viele denken es kommt von "counter strike" spielen oder andere eg-shooter
Aber das alles hat mit mobbing in der schule oder gesellschaft hat ..
 
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