Montag, 6. Januar
Hallo zusammen
2/6 Goodbean-Spezialkaffee - Danke für das edle Getränk,
patchmatch
Pünktlich zum heutigen Dreikönigsfest empfangen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender königlichen Besuch in Berlin: die Sternsinger kommen! Mit großen Sternen, glänzenden Kronen und einer wichtigen Botschaft werden heute Nachmittag 108 Sternsingerinnen und Sternsinger ins Bundeskanzleramt einziehen. Aus allen Himmelsrichtungen waren die engagierten Königinnen und Könige nach Berlin gekommen und hatten eine wichtige Botschaft dabei.
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Motto der aktuellen Aktion Dreikönigssingen. Überall in Deutschland machen die Sternsingerinnen und Sternsinger in diesen Tagen auf ihrem Weg zu den Menschen deutlich, wie wichtig es weltweit für Mädchen und Jungen ist, dass sie zur Schule gehen können statt arbeiten zu müssen.
Die Sternsinger bringen das Zeichen „20*C*M*B*24“ an. Die Buchstaben zwischen der Jahreszahl stehen nicht für Caspar, Melchior und Balthasar, sondern für „Christus mansionem benedicat“, Lateinisch für „Christus segnet dieses Haus“.
Außerdem ist heute allgemein letzter Tag für den Weihnachtsbaum, letzter Tag für Weihnachtsbeleuchtung (Lichterketten haben jede Menge Strom gefressen) und Traditionelles Dreikönigstreffen der Parteien. Sucht euch aus, woran ihr teilnehmen wollt
Das liegt sonst noch an:
=> Maduro plädiert vor US-Gericht auf nicht schuldig: Der von den USA entmachtete und inhaftierte Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, hat bei einem ersten Gerichtstermin in New York die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen. Er sei unschuldig und betrachte sich weiterhin als legitimer Staatschef seines Landes, sagte Maduro nach Angaben von US-Medien. Der 63-Jährige ist unter anderem wegen "Drogenterrorismus" angeklagt. Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kritisierten Länder wie China und Russland den Militäreinsatz der USA in Venezuela als völkerrechtswidrig. Der amerikanische UN-Botschafter wies das zurück.
=> Was droht Kuba? - Für Kuba bedeutet der Sturz des venezolanischen Präsidenten Maduro mehr als nur den Verlust eines Verbündeten. Jahrzehntelang floss stark subventioniertes venezolanisches Öl nach Havanna - diese Lebensader ist nun gekappt.
Kurz nach dem US-Angriff auf Venezuela spricht der kubanische Staatschef Miguel Díaz Canel vor seinen Anhängern: "Es sind Zeiten, die Entscheidungen verlangen, um Partei zu ergreifen - gegen den Faschismus und den barbarischen Imperialismus", ruft er in die Menge.
Der kubanische Staatschef verurteilte den US-Militäreinsatz scharf. Bei dem Angriff sind auch 32 kubanische Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Sie waren auf Bitten der venezolanischen Behörden in das südamerikanische Land entsandt worden.
=> Laut Aktivisten mindestens 35 Tote bei Protesten: Bei den Protesten im Iran sind Aktivisten zufolge bisher mindestens 35 Menschen getötet worden. Darunter seien 29 Demonstranten, vier Kinder und zwei Mitglieder der iranischen Sicherheitskräfte, berichtete das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA. Im Zuge der landesweiten Demonstrationen gegen die autoritäre Staatsführung seien zudem mehr als 1.200 Menschen festgenommen worden.
Die Gruppe stützt sich auf ein Netzwerk von Aktivisten innerhalb des Irans und hatte in der Vergangenheit bei Unruhen genaue Informationen geliefert. Ihr zufolge gab es in den vergangenen Tagen in mindestens 88 Städten Proteste.
Quelle
Spruch des Tages:
Heute ist
Heilige drei Könige
Jedes Jahr am 6. Januar wird der goldene Schrein im Kölner Dom geöffnet - hinter einem Gitter sind ab 10 Uhr die Schädel zu sehen, die von den Heiligen Drei Königen stammen sollen. Der Kölner Dom ist für diese Gebeine gebaut worden, die 1164 als Kriegsbeute nach Köln geschafft wurden.
In Frankreich und in grossen Teilen der Schweiz wird am Dreikönigstag ein Gebäck namens Dreikönigskuchen (frz.: Galette des Rois) aufgetischt. Darüber hinaus gab es früher im ganzen deutschsprachigen Raum die Tradition des Drei-König-Singens. Als sogenannter Heischebrauch wurde er oftmals von unterpriviligierten Menschen dazu genutzt, sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot und einen Zehrpfennig zu verdienen. Diverse Lieder und Vortragstexte blieben bis heute erhalten. Die Vortragenden gingen für gewöhnlich mit einem Stern umher und hatten sich nach Möglichkeit als Könige gekleidet.
Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Denn noch immer ist die Not von Millionen von Kindern groß: 250 Millionen von ihnen, vor allem Mädchen, gehen weltweit nicht zur Schule. 160 Millionen Kinder müssen arbeiten, rund die Hälfte unter ausbeuterischen Bedingungen.
Interessanterweise glauben selbst gläubige Katholiken häufig, das an die Häuser gemalte C-M-B stünde für die Initialen der 3 Könige - tut's aber nicht; heißt: „Christus Mansionem Benedicat“ = Christus segne dieses Haus.
Außerdem ist heute
Afrikatag
An diesem Tag werden weltweit Spenden für Afrika, speziell für die Ausbildung und Förderung von Priestern, Ordensleuten und Katecheten, gesammelt.
Diese Afrika-Kollekte wurde erstmals am 6. Januar 1891 auf Wunsch von Papst Leo XIII. durchgeführt, der damit Gelder zur Unterstützung des Kampfes gegen die Sklaverei in Afrika sammeln wollte. Es ist der älteste Tag einer gesamtkirchlichen Missionskollekte der katholischen Kirche.
Heute findet auch die traditionelle
Bremer Eiswette statt
Die Eiswette geht auf einige spiel- und weinfreudige Bremer Kaufleute zurück, die im Winter 1828 darüber stritten, ob die Weser am Dreikönigstag des folgenden Jahres eisfrei sein würde oder nicht. Damals – lange vor der Unterweser-Korrektion – hatte das einen durchaus ernsten Hintergrund, denn die Verdienstchancen waren um so größer, je eher die Schiffe nach winterlicher Pause wieder auf Fahrt gehen konnten. Eisbarrieren auf der Weser legten bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein immer wieder die einseitig auf die Schiffahrt ausgerichtete Wirtschaft der Hansestadt lahm. Nach den damals festgelegten Wettstatuten sollte ein „dürres Schneiderlein“, das mit einem glühenden Bügeleisen den Strom überqueren mußte, der Schiedsrichter sein. Gelang ihm das Wagnis, dann war die Weser „zu“ und jene Gruppe, die auf offen gewettet hatte, mußte den Festschmaus bezahlen. Seit 1829 die erste Eiswette in Bremen ausgetragen wurde, wiederholt sich alljährlich die Zeremonie am Weserstrand. Sie gehört sozusagen zum „eisernen Bestand“ hanseatischen Brauchtums.
Hunderte Zuschauer werden gegen Mittag am Osterdeich erwartet, wenn das Präsidium der Eiswette, die Novizen und die Heiligen Drei Könige den Schneider pünktlich um 12 Uhr am Osterdeich erwarten. Meistens kommt er zu spät und wird dann vor aller Augen gewogen. Wiegt der Schneider 99 Pfund – also nicht einmal 45 Kilo – ist er der richtige Mann.
Zum Eiswettfest jeweils am dritten Samstag im Januar sind rund 800 Gäste geladen, um bei einem schmackhaften Kohl- und Pinkel-Essen zu feiern und Spenden zugunsten der Seenotretter (DGzRS) zu sammeln. Das Eiswettfest der 197. Eiswette findet am 17. Januar 2026 im Congress Centrum Bremen statt.
Bis vor zwei Jahren bestand das Präsidium der Eiswette und die Teilnehmer des anschließenden Festes ausschließlich aus Männern. Das hat sich damals geändert, 2022 gab es die ersten drei Frauen bei der Eiswette.
Erwähnt werden sollten zumindest noch der
Kuscheltag - Cuddle Up Day (passend zur kalten Jahreszeit), der amerikanische
Tag des Apfelbaums (engl. National Apple Tree Day), der
Tag der Bohne (engl. National Bean Day) und der
Tag des schottischen Shortbread (engl. National Shortbread Day).
Ansonsten am
6. Januar:
2025 - Im Bundesinnenministerium werden Petitionen für ein
deutschlandweites Böllerverbot eingereicht - mehr als 1,9 Millionen Menschen unterstützen die Unterschriftensammlungen von Gewerkschaft der Polizei und Deutscher Umwelthilfe. In der Silvesternacht waren bundesweit fünf Menschen durch Böller ums Leben gekommen.
2023 - Der seit langem erkrankte
Daniel Barenboim macht seinen Rücktritt vom Posten des Generalmusikdirektors der Berliner Staatsoper Unter den Linden zum Monatsende öffentlich.
2021 - Mehrere hundert Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump
stürmen weitgehend ohne Gegenwehr das Kapitol in Washington. Sie wollen eine Bestätigung des Wahlsieges seines Nachfolgers Joe Biden verhindern. Bei den Krawallen kommen fünf Menschen ums Leben.
2019 -
Beste Filmkomödie bei der Verleihung der Golden Globes im kalifornischen Beverly Hills wird Peter Farrellys «Green Book», ein Stück über Rassismus in den USA. «Bohemian Rhapsody» über Queen-Frontmann Freddie Mercury erhält Golden Globes als
bestes Filmdrama und sein Hauptdarsteller Rami Malek als
bester Darsteller.
2019 -
Ryoyu Kobayashi aus Japan gewinnt alle vier Springen der Vierschanzentournee und folgt auf Kamil Stoch und Sven Hannawald.
2017 - Einem Bericht der US-Geheimdienste zufolge hat Russlands Präsident Wladimir Putin eine
Kampagne zur Beeinflussung der US-Präsidentenwahl angeordnet. Sie habe sich gegen die demokratische Bewerberin Hillary Clinton gerichtet.
2014 - Regierungssprecher Steffen Seibert teilt in Berlin mit, dass sich
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits vor Silvester bei einem Ski-Unfall in der Schweiz einen Bruch im Beckenbereich zugezogen hat.
2009 - Kurz vor Ende seiner Amtszeit unterzeichnet US-Präsident George W. Bush die
Einrichtung eines Naturschutzgebietes mit einer Gesamtfläche von rund 500 000 Quadratkilometern im Pazifik.
2009 - Der monatelange
Gasstreit zwischen Russland und der finanziell angeschlagenen Ukraine lässt die russischen Lieferungen nach Europa mitten im Winter versiegen. Bereits einen Tag später sind die meisten europäischen Abnehmer auf ihre Gasspeicher angewiesen.
2005 - Die
Mumie des ägyptischen Pharaos Tutanchamun wird mittels Computertomographie untersucht. Als seine Todesursache ermitteln die Wissenschaftler einen mutmaßlichen Jagdunfall. Tutanchamun hat den Tod im Alter von etwa 18 bis 20 Jahren erlitten.
Quellenangaben