littleprof
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Hallo zusammen 
2/6 anti-Frostnasen-Kaffee - vielen Dank, Bogomir!
Heute vor elf Jahren stand Frankreich unter Schock, als am 7. Januar 2015 islamistische Terroristen ein Blutbad in der Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo verübten.
In den Tagen nach dem Attentat ging der Slogan "Je suis Charlie" (Ich bin Charlie) um die Welt. In ganz Frankreich gab es Gedenkmärsche. Allein in Paris gingen 1,5 Millionen Menschen auf die Straßen. Auch Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel und rund 50 führende ausländische Politiker nahmen teil.
Zehn Jahre nach dem Attentat war der "Esprit Charlie" (der Geist von Charlie) in Frankreich immer noch präsent. In der Sonderausgabe zum Jahrestag des Anschlags veröffentlichte Charlie Hebdo entsprechende Ergebnisse einer Ifop-Umfrage von Mitte 2024.
Demnach betrachteten gut drei Viertel (76 Prozent) der Befragten die Meinungsfreiheit als Grundrecht. Sie sind der Ansicht, dass Karikaturen dazuzählen. Laut der Umfrage befürworteten außerdem gut 60 Prozent der Befragten das Recht auf Blasphemie, also auf Spott über Religion. Darunter waren 53 Prozent der befragten Muslime und 59 Prozent der Christen.
Was gibt's sonst noch?
=> Schulstart in NRW bei Glätte und Schnee: Die Weihnachtsferien sind schon wieder vorbei: Heute geht es für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in NRW wieder in den Unterricht. Während der Wintereinbruch in den vergangenen Tagen zum Rodeln und Schneemannbauen einlud, können Schnee und Glätte auf dem Weg zur Schule nicht ungefährlich sein.
Zumal auch heute laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis zu fünf Zentimeter Neuschnee erwartet werden.
In Gelsenkirchen findet zum Schulstart auch der Auftakt zum Projekt "fit for life" mit NRW-Schulministerin Dorothee Feller statt. Das Projekt soll Schülerinnen und Schülern mehr praxisnahe Alltagskompetenzen vermitteln - beispielsweise bei Themen wie Versicherungen, Steuern, Gesundheit und Ernährung.
=> Deutschland zur militärischen Absicherung der Ukraine bereit: Bei den Ukraine-Gesprächen der sogenannten "Koalition der Willigen" haben sich konkrete Lösungen zur Friedenssicherung abgezeichnet. So wollen die USA im Falle eines Waffenstillstands mit Russland dessen Überwachung unter Beteiligung der Europäer leiten. Auch die Bundeswehr könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. "Dazu kann zum Beispiel gehören, dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem NATO-Gebiet einmelden", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstag. Das bedeutet, dass deutsche Soldaten auf benachbartem NATO-Gebiet stationiert werden sollen.
Über Art und Umfang eines deutschen Beitrags würden Bundesregierung und Bundestag entscheiden, sobald die nötigen Bedingungen erfüllt seien, sagte Merz. Dazu zähle insbesondere "eine starke rechtlich bindende Sicherheitsgarantie der USA und einen amerikanischen Backstop zur Absicherung eines europäischen Engagements." Mit einem sogenannten "Backstop" wird eine Notfalllösung bezeichnet. Die soll dann zum Einsatz kommen, wenn die bevorzugte Lösung nicht klappen sollte.
=> Stromausfall in Berlin: Bundesanwaltschaft ermittelt - Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Aus Sicht der obersten deutschen Strafverfolgungsbehörde besteht der Verdacht der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe. Eine linksextremistische Gruppierung hatte sich zu dem Anschlag bekannt. Im Südwesten Berlins waren zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Erst am Donnerstag sollen die letzten Haushalte wieder ans Netz gehen.
Quelle
Spruch des Tages:
Heute ist der Tag des alten Gesteins.
Wer kleine Kinder hat, kennt das Phänomen ja meistens, dass irgendwelche Steine nach Hause gebracht werden. Dabei hat jeder Stein aber auch eine feste Bedeutung und wird gelegentlich auch intensiv gesucht. Der Tag des alten Gesteins ist aber eine gute Gelegenheit mal wieder selbst rechts und links und vor allem nach unten zu schauen und vielleicht auch den einen oder anderen Stein zu entdecken, der etwas besonderes ist. Schließlich kann man mit Steinen auch hervorragend dekorieren und basteln.
Alljährlich wird übrigens auch das Gestein des Jahres gewählt. Gestein des Jahres ist eine Auszeichnung, die seit 2007 von der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) verliehen wird. Die Verleihung erfolgt nach Vorschlag durch ein Gremium, in dem neben Vertretern von DGG und BDG auch solche aus Denkmalschutz, Architektur, Geotourismus, Rohstoff- und Natursteinwirtschaft sitzen. Ziel ist es, Gesteine sowohl in ihrer naturräumlichen Funktion als auch in ihrer Anwendung in der menschlichen Gesellschaft darzustellen.
Das Gestein des Jahres 2026 ist Rhyolith, ein kieselsäurereiches, vulkanisches Ergussgestein, das auch als Obsidian (vulkanisches Glas) oder in Form des Naturwerksteins "Löbejüner Porphyr" bekannt ist und in vielen Regionen vorkommt, mit Bezug zu Minecraft und bedeutenden Bauwerken wie der Wartburg. Die Wahl wurde vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) getroffen, um die Bedeutung der Geowissenschaften zu verdeutlichen.
Die russisch-orthodoxen Christen feiern heute Weihnachten
Die orthodoxen Kirchen feiern Weihnachten später als die übrigen Christen. Das liegt daran, dass sie das Fest nach einem älteren Kalender berechnen. Einige orthodoxe Gemeinden, darunter etwa die griechische, übernahmen den "neuen" gregorianischen Kalender, der in Europa seit 1582 benutzt wird. Sie feiern Weihnachten deshalb zeitgleich mit den katholischen und evangelischen Gläubigen. Die russisch-orthodoxe und die serbisch-orthodoxe Kirche hielten dagegen am alten julianischen Kalender fest. Sie feiern Christi Geburt entsprechend dreizehn Tage später, am 6. und 7. Januar.
Doch die Russen konnten das Weihnachtsfest jahrzehntelang nicht feiern. Nach der Oktoberrevolution von 1917 verboten die Bolschewisten den religiösen Weihnachtsbrauch und damit alle mit ihm verbundenen Traditionen, auch den Weihnachtsbaum. Um für die Bevölkerung einen annehmbaren, nicht-christlichen Ersatz zu schaffen, verlegte die kommunistische Regierung viele Weihnachtstraditionen und Bräuche einfach auf Silvester. So wurde zum Beispiel aus dem Weihnachtsbaum eine Art Silvesterbaum, um den sich die ganze Familie versammelte. Auch die Geschenke wurden zum Jahreswechsel verteilt: Von "Väterchen Frost", dem sowjetischen Ersatzweihnachtsmann. Der Legende zufolge kommt er gemeinsam mit Schneeflöckchen Snegurotschka auf einer russischen Pferdetroika zu den Familien.
Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion durften die Russen ihr Weihnachtsfest wieder offiziell am 6. und 7. Januar feiern. Und da sich die Kirche bis heute weigert, die Kalenderreform der "gottlosen" neuen Machthaber zu übernehmen, wird es wie eh und je nach dem julianischen Kalender datiert. Mittlerweile feiern viele gläubige Russen sowohl das Neujahrs-, als auch das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest.
In diesen Tagen finden auch verschiedene Weihnachtsbaumwurfwettkämpfe statt.
Was tun mit ausgedienten Weihnachtsbäumen? Dieser Frage widmen sich alljährlich diese Veranstaltungen. Die wohl bekannteste ist die mittlerweile 22. Weltmeisterschaft in Weidenthal.
Weit, weit weg schmeißen - so lautet die Devise in dem kleinen Ort im Kreis Bad Dürkheim. Insgesamt gibt es drei Disziplinen: Weihnachtsbaumweitwurf, - hochwurf und -schleuderwurf. Am Ende werden die Werte addiert. Wer auf den größten Gesamtwert kommt, ist Gewinner, so die Regeln des FC Wacker Weidenthal.
Wer nicht trainieren kann, der darf dopen. Denn: Doping mit Glühwein ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Wer seinen eigenen Weihnachtsbaum zur traditionellen Verbrennung mitbringt, der bekommt - wie jedes Jahr - auch wieder einen Glühwein "fer umme".
Im übrigen werden für die Wurf-Wettbewerbe keine Tannenbäume verwendet, die schon in Wohnzimmern standen. Es werden dafür Bäume geschlagen, die beim Weihnachtsbaumverkauf der Gemeinde nicht weggegangen sind und die sowieso abgeholzt werden sollten, um Platz für Neupflanzungen zu machen. Sie würden so oder so geschlagen und finden noch eine Verwendung statt einfach nur im Schredder zu landen.
Weitere Weitwurf-Meisterschaften gibt es auch:
Samstag, 10. Januar 2026: IKEA Wuppertal,
ebenfalls Samstag, 10. Januar 2026: Gerätehaus Marbach in Villingen Schwenningen,
4. Weihnachtsbaumwerfen am 31.01.2026: Weihnachtsdorf Waldbreitbach.
und sicher noch viele mehr. Googelt mal - es findet sich sicher auch was in eurer Gegend.
Auch sonst gab's einiges am 7. Januar:
2025 - Angefacht von starken Winden breiten sich in Wohngebieten rund um Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) heftige Brände aus. Ganze Nachbarschaften werden in den folgenden Tagen zerstört, darunter auch die Wohnhäuser von Prominenten. Suchteams stoßen in den verkohlten Trümmern auf mindestens 28 Tote. Mehr als 100.000 Bewohner müssen flüchten.
2023 - Nach tagelangem parteiinternem Machtkampf ist der Republikaner Kevin McCarthy der neue Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses. Erst im 15. Wahlgang wird er nach erheblichen Zugeständnissen an die eigenen Leute gewählt.
2020 - Die konservative ÖVP und die Grünen bilden in Österreich eine neue Bundesregierung. Bundespräsident Alexander Van der Bellen vereidigt in Wien das 17-köpfige Regierungsteam unter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).
2019 - Harley-Davidson baut erstmals ein Elektro-Motorrad. Das in Las Vegas präsentierte Modell "LiveWire" ist ab knapp 30 000 Dollar zu haben.
2018 - Der deutsche Regisseur Fatih Akin erhält für sein NSU-Drama "Aus dem Nichts" den Golden Globe für den besten nicht-englischsprachigen Film.
2016 - Der polnische Präsident Andrzej Duda unterzeichnet ein umstrittenes Mediengesetz. Die Opposition, Journalistenorganisationen und Menschenrechtsgruppen werfen der nationalkonservativen Regierung vor, zu viel Einfluss auf Medien nehmen zu wollen.
2015 - Bei einem Terroranschlag auf das islamkritische Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris werden zwölf Menschen ermordet.
2009 - Es fließt kein russisches Gas mehr über die Ukraine nach Westeuropa. Im Streit um Schulden hatte Russland am Neujahrstag die Lieferung an die Ukraine eingestellt, zunächst aber weiter Gas durch die Ukraine nach Westeuropa gepumpt.
2004 - Das Bundeskriminalamt (BKA) verlegt zur besseren Bekämpfung des internationalen Terrorismus seinen Hauptsitz von Wiesbaden nach Berlin. Bis 2006 wird die Leitung des BKA mit dem gesamten Stab in die Hauptstadt ziehen.
Quellenangaben
2/6 anti-Frostnasen-Kaffee - vielen Dank, Bogomir!
Heute vor elf Jahren stand Frankreich unter Schock, als am 7. Januar 2015 islamistische Terroristen ein Blutbad in der Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo verübten.
In den Tagen nach dem Attentat ging der Slogan "Je suis Charlie" (Ich bin Charlie) um die Welt. In ganz Frankreich gab es Gedenkmärsche. Allein in Paris gingen 1,5 Millionen Menschen auf die Straßen. Auch Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel und rund 50 führende ausländische Politiker nahmen teil.
Zehn Jahre nach dem Attentat war der "Esprit Charlie" (der Geist von Charlie) in Frankreich immer noch präsent. In der Sonderausgabe zum Jahrestag des Anschlags veröffentlichte Charlie Hebdo entsprechende Ergebnisse einer Ifop-Umfrage von Mitte 2024.
Demnach betrachteten gut drei Viertel (76 Prozent) der Befragten die Meinungsfreiheit als Grundrecht. Sie sind der Ansicht, dass Karikaturen dazuzählen. Laut der Umfrage befürworteten außerdem gut 60 Prozent der Befragten das Recht auf Blasphemie, also auf Spott über Religion. Darunter waren 53 Prozent der befragten Muslime und 59 Prozent der Christen.
Was gibt's sonst noch?
=> Schulstart in NRW bei Glätte und Schnee: Die Weihnachtsferien sind schon wieder vorbei: Heute geht es für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in NRW wieder in den Unterricht. Während der Wintereinbruch in den vergangenen Tagen zum Rodeln und Schneemannbauen einlud, können Schnee und Glätte auf dem Weg zur Schule nicht ungefährlich sein.
Zumal auch heute laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis zu fünf Zentimeter Neuschnee erwartet werden.
In Gelsenkirchen findet zum Schulstart auch der Auftakt zum Projekt "fit for life" mit NRW-Schulministerin Dorothee Feller statt. Das Projekt soll Schülerinnen und Schülern mehr praxisnahe Alltagskompetenzen vermitteln - beispielsweise bei Themen wie Versicherungen, Steuern, Gesundheit und Ernährung.
=> Deutschland zur militärischen Absicherung der Ukraine bereit: Bei den Ukraine-Gesprächen der sogenannten "Koalition der Willigen" haben sich konkrete Lösungen zur Friedenssicherung abgezeichnet. So wollen die USA im Falle eines Waffenstillstands mit Russland dessen Überwachung unter Beteiligung der Europäer leiten. Auch die Bundeswehr könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. "Dazu kann zum Beispiel gehören, dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem NATO-Gebiet einmelden", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstag. Das bedeutet, dass deutsche Soldaten auf benachbartem NATO-Gebiet stationiert werden sollen.
Über Art und Umfang eines deutschen Beitrags würden Bundesregierung und Bundestag entscheiden, sobald die nötigen Bedingungen erfüllt seien, sagte Merz. Dazu zähle insbesondere "eine starke rechtlich bindende Sicherheitsgarantie der USA und einen amerikanischen Backstop zur Absicherung eines europäischen Engagements." Mit einem sogenannten "Backstop" wird eine Notfalllösung bezeichnet. Die soll dann zum Einsatz kommen, wenn die bevorzugte Lösung nicht klappen sollte.
=> Stromausfall in Berlin: Bundesanwaltschaft ermittelt - Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Aus Sicht der obersten deutschen Strafverfolgungsbehörde besteht der Verdacht der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe. Eine linksextremistische Gruppierung hatte sich zu dem Anschlag bekannt. Im Südwesten Berlins waren zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Erst am Donnerstag sollen die letzten Haushalte wieder ans Netz gehen.
Quelle
Spruch des Tages:
Heute ist der Tag des alten Gesteins.
Wer kleine Kinder hat, kennt das Phänomen ja meistens, dass irgendwelche Steine nach Hause gebracht werden. Dabei hat jeder Stein aber auch eine feste Bedeutung und wird gelegentlich auch intensiv gesucht. Der Tag des alten Gesteins ist aber eine gute Gelegenheit mal wieder selbst rechts und links und vor allem nach unten zu schauen und vielleicht auch den einen oder anderen Stein zu entdecken, der etwas besonderes ist. Schließlich kann man mit Steinen auch hervorragend dekorieren und basteln.
Alljährlich wird übrigens auch das Gestein des Jahres gewählt. Gestein des Jahres ist eine Auszeichnung, die seit 2007 von der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) verliehen wird. Die Verleihung erfolgt nach Vorschlag durch ein Gremium, in dem neben Vertretern von DGG und BDG auch solche aus Denkmalschutz, Architektur, Geotourismus, Rohstoff- und Natursteinwirtschaft sitzen. Ziel ist es, Gesteine sowohl in ihrer naturräumlichen Funktion als auch in ihrer Anwendung in der menschlichen Gesellschaft darzustellen.
Das Gestein des Jahres 2026 ist Rhyolith, ein kieselsäurereiches, vulkanisches Ergussgestein, das auch als Obsidian (vulkanisches Glas) oder in Form des Naturwerksteins "Löbejüner Porphyr" bekannt ist und in vielen Regionen vorkommt, mit Bezug zu Minecraft und bedeutenden Bauwerken wie der Wartburg. Die Wahl wurde vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) getroffen, um die Bedeutung der Geowissenschaften zu verdeutlichen.
Die russisch-orthodoxen Christen feiern heute Weihnachten
Die orthodoxen Kirchen feiern Weihnachten später als die übrigen Christen. Das liegt daran, dass sie das Fest nach einem älteren Kalender berechnen. Einige orthodoxe Gemeinden, darunter etwa die griechische, übernahmen den "neuen" gregorianischen Kalender, der in Europa seit 1582 benutzt wird. Sie feiern Weihnachten deshalb zeitgleich mit den katholischen und evangelischen Gläubigen. Die russisch-orthodoxe und die serbisch-orthodoxe Kirche hielten dagegen am alten julianischen Kalender fest. Sie feiern Christi Geburt entsprechend dreizehn Tage später, am 6. und 7. Januar.
Doch die Russen konnten das Weihnachtsfest jahrzehntelang nicht feiern. Nach der Oktoberrevolution von 1917 verboten die Bolschewisten den religiösen Weihnachtsbrauch und damit alle mit ihm verbundenen Traditionen, auch den Weihnachtsbaum. Um für die Bevölkerung einen annehmbaren, nicht-christlichen Ersatz zu schaffen, verlegte die kommunistische Regierung viele Weihnachtstraditionen und Bräuche einfach auf Silvester. So wurde zum Beispiel aus dem Weihnachtsbaum eine Art Silvesterbaum, um den sich die ganze Familie versammelte. Auch die Geschenke wurden zum Jahreswechsel verteilt: Von "Väterchen Frost", dem sowjetischen Ersatzweihnachtsmann. Der Legende zufolge kommt er gemeinsam mit Schneeflöckchen Snegurotschka auf einer russischen Pferdetroika zu den Familien.
Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion durften die Russen ihr Weihnachtsfest wieder offiziell am 6. und 7. Januar feiern. Und da sich die Kirche bis heute weigert, die Kalenderreform der "gottlosen" neuen Machthaber zu übernehmen, wird es wie eh und je nach dem julianischen Kalender datiert. Mittlerweile feiern viele gläubige Russen sowohl das Neujahrs-, als auch das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest.
In diesen Tagen finden auch verschiedene Weihnachtsbaumwurfwettkämpfe statt.
Was tun mit ausgedienten Weihnachtsbäumen? Dieser Frage widmen sich alljährlich diese Veranstaltungen. Die wohl bekannteste ist die mittlerweile 22. Weltmeisterschaft in Weidenthal.
Weit, weit weg schmeißen - so lautet die Devise in dem kleinen Ort im Kreis Bad Dürkheim. Insgesamt gibt es drei Disziplinen: Weihnachtsbaumweitwurf, - hochwurf und -schleuderwurf. Am Ende werden die Werte addiert. Wer auf den größten Gesamtwert kommt, ist Gewinner, so die Regeln des FC Wacker Weidenthal.
Wer nicht trainieren kann, der darf dopen. Denn: Doping mit Glühwein ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Wer seinen eigenen Weihnachtsbaum zur traditionellen Verbrennung mitbringt, der bekommt - wie jedes Jahr - auch wieder einen Glühwein "fer umme".
Im übrigen werden für die Wurf-Wettbewerbe keine Tannenbäume verwendet, die schon in Wohnzimmern standen. Es werden dafür Bäume geschlagen, die beim Weihnachtsbaumverkauf der Gemeinde nicht weggegangen sind und die sowieso abgeholzt werden sollten, um Platz für Neupflanzungen zu machen. Sie würden so oder so geschlagen und finden noch eine Verwendung statt einfach nur im Schredder zu landen.
Weitere Weitwurf-Meisterschaften gibt es auch:
Samstag, 10. Januar 2026: IKEA Wuppertal,
ebenfalls Samstag, 10. Januar 2026: Gerätehaus Marbach in Villingen Schwenningen,
4. Weihnachtsbaumwerfen am 31.01.2026: Weihnachtsdorf Waldbreitbach.
und sicher noch viele mehr. Googelt mal - es findet sich sicher auch was in eurer Gegend.
Auch sonst gab's einiges am 7. Januar:
2025 - Angefacht von starken Winden breiten sich in Wohngebieten rund um Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) heftige Brände aus. Ganze Nachbarschaften werden in den folgenden Tagen zerstört, darunter auch die Wohnhäuser von Prominenten. Suchteams stoßen in den verkohlten Trümmern auf mindestens 28 Tote. Mehr als 100.000 Bewohner müssen flüchten.
2023 - Nach tagelangem parteiinternem Machtkampf ist der Republikaner Kevin McCarthy der neue Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses. Erst im 15. Wahlgang wird er nach erheblichen Zugeständnissen an die eigenen Leute gewählt.
2020 - Die konservative ÖVP und die Grünen bilden in Österreich eine neue Bundesregierung. Bundespräsident Alexander Van der Bellen vereidigt in Wien das 17-köpfige Regierungsteam unter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).
2019 - Harley-Davidson baut erstmals ein Elektro-Motorrad. Das in Las Vegas präsentierte Modell "LiveWire" ist ab knapp 30 000 Dollar zu haben.
2018 - Der deutsche Regisseur Fatih Akin erhält für sein NSU-Drama "Aus dem Nichts" den Golden Globe für den besten nicht-englischsprachigen Film.
2016 - Der polnische Präsident Andrzej Duda unterzeichnet ein umstrittenes Mediengesetz. Die Opposition, Journalistenorganisationen und Menschenrechtsgruppen werfen der nationalkonservativen Regierung vor, zu viel Einfluss auf Medien nehmen zu wollen.
2015 - Bei einem Terroranschlag auf das islamkritische Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris werden zwölf Menschen ermordet.
2009 - Es fließt kein russisches Gas mehr über die Ukraine nach Westeuropa. Im Streit um Schulden hatte Russland am Neujahrstag die Lieferung an die Ukraine eingestellt, zunächst aber weiter Gas durch die Ukraine nach Westeuropa gepumpt.
2004 - Das Bundeskriminalamt (BKA) verlegt zur besseren Bekämpfung des internationalen Terrorismus seinen Hauptsitz von Wiesbaden nach Berlin. Bis 2006 wird die Leitung des BKA mit dem gesamten Stab in die Hauptstadt ziehen.
Quellenangaben


Freutag








