EU-Auflagen für MS

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naja ich weiß nicht, ob ich das unbedingt firmenphilosophie nennen würde. ich denke mal, dass das teil der entwicklung von windows war und ja durchaus von vorteil ist, auch für entwickler von 3rd party apps. bei ms hat auch bestimmt keiner damit gerechnet, dass irgendwann mal einer kommt und denen vorschreibt, den ie vom sys zu entfernen bzw nicht vorzuinstallieren. demnach gabs auch keinen grund den ie und die engine, die dahinter steckt (namen vergessen :D), nicht ins sys mit einzubinden...

p.s.: der vergleich hinkt doch ein bissl hinterher :D
 
wusste garnicht, dass ich jetzt schon presse bin :D
Na ja, ich habe eine Umschreibung für den englischen Begriff "yellow journalism" gesucht... Leo gab: Regenbogenpresse... :D

laut statistik verliert opera seit februar diesen jahres kontinuierlich marktanteile....^^
... und die Wettbewerbsbeschwerde ging 2007 ein ;)

btw. Du traust dem Otto Normalverbraucher zu viel zu. Er kauft sich ein PC, wo alles vorinstalliert ist und das, nichts anderes, benutzt er auch [Hat ja schließlich bezahlt]. Kenne zu viele, die von PC keine Ahnung haben und auf ihren unberührten PC bauen, als wäre es Fort Knox. :eek:

Gruß
Broken Sword
 
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Selten so unausgegorenen Mist gehört, wie von halskrause.

Da fragt man sich schon, wer hier rumheult und vor allem, wer keine Ahnung von den Zusammenhängen hat!
:depp:


Wenn man sich die Politik des Microsoft-Konzerns anschaut, so hat man stets und mit viel Erfolg versucht, Wettbewerber entweder zu verdrängen oder sie aufzukaufen. Dabei waren und sind weiterhin alle Mittel recht nicht selten zum Nachteil des Anwenders (Kunden). Indem man Anwendungen, wie den Internet-Explorer oder den Media-Player so mit dem eigentlichen Betriebssystem verwebt, dass man die Anwendungen nicht entfernen kann, steckt die klare Absicht dahinter, Wettbewerber von vorneherein auszugrenzen. Da könnte man sich doch ganz leise mal fragen, weshalb dann andere Browser und andere Medien-Wiedergabeprogramme sich einfach installieren und, bei Bedarf, auch wieder entfernen lassen; zudem besser funktionieren und schneller sind.


Man kann Microsoft/Windows nicht mit google vergleichen, denn niemand muss google kaufen oder installieren, um es nutzen zu können. Allerdings missfällt mir die Unart, dass manche Anwendungsprogramme bei der Installation eine google-Toolbar als Voreinstellungswert mitinstallieren.
 
wenn du solche anschuldigungen vorbringst, musst du diese auch belegen Faehnrich.

zudem widersprichst du dir selbst. wenn ms seine wettbewerber ausgrenzen will, indem man den ie (wmp kann man entfernen, mMn) mit dem os "verwebt", wieso kann man dann andere browser einfach installieren und entfernen? widerspricht doch irgendwie dem sinn des ausgrenzens...
 
Also ganz langsam zum Mitschreiben:
Indem Microsoft als Fast-Monopolist in Sachen Betriebssystem dieses zusammen mit Anwendungen ausliefert, die sich zudem nicht deinstallieren lassen, wird der Otto-Normal-Kunde dahingehend manipuliert, die eigenen Anwendungen zu verwenden und gar nicht erst darüber nachzudenken, was es von Wettbewerbern sonst so gibt.

Hintergrund: Netscape, als Vor-Vorgänger des Firefox, war ein recht erfolgreicher Browser, leistungsfähiger und besser als der damalige I.E.. Die Firmenphilosophie von Microsoft ging aber stets den Weg, dem Kunden bzw. Anwender immer alles selbst vorzusetzen. Ob Programmiersprachensoftware, Office-Programme, Browser oder Medienwiedergabeprogramme. Die Mittel dazu waren Microsoft immer egal, entweder Aufkauf oder Verdrängung. Das ganze geht ja nun nicht erst seit gestern, sondern seit über 25 Jahren so.

Wer, wie Microsoft, ein Quasimonopol erreicht, schaltet Wettbewerb damit aus oder versucht es zumindest - zum Nachteil des Anwenders. Technisch gesehen ist es Unsinn, Browser und Mediaplayer so in das Betriebssystem zu integrieren, dass es vom Anwender nicht herausgelöst werden kann. Dennoch macht es Microsoft so. Und eben WEIL die Wettbewerber (siehe Firefox und Opera) vormachen, dass es auch anders und besser geht, zeigt es uns, dass Microsoft bislang nicht gewillt ist, seine Programme hier anwenderfreundlicher zu gestalten. Aufgrund des hohen finanziellen Drucks seitens der EU bockt Microsoft jetzt, lässt u.a. den I.E. weg und behauptet dann frech, daher wäre ein Update von Windows Vista auf Windows 7 im EU-Gebiet nicht möglich.

Schon bislang kann man als legaler Windows-Anwender direkte (automatische) Updates von der Microsoft-Homepage nur via I.E. durchführen, über das Berechtigungstool. Toll, sag ich da nur. Alles andere ist dann halt wesentlich umständlicher.

Was denkst du, würde passieren, wenn ein Firefox- oder Opera-Anwender sein Betriebssystem nicht updaten könnte, weil er mit dem neuen Betriebssystem dann lieber einen anderen Browser nutzen will?


btw. 'Anschuldigungen' @ halskrause:
Lies dir mal deinen ersten Beitrag hier durch:
http://www.freesoft-board.to/f20/sonstiges-eu-auflagen-fuer-ms-436537.html#post4224041
Und dann reden wir nochmals über die Wortwahl!
 
Was denkst du, würde passieren, wenn ein Firefox- oder Opera-Anwender sein Betriebssystem nicht updaten könnte, weil er mit dem neuen Betriebssystem dann lieber einen anderen Browser nutzen will?
Deswegen gibts ja jetzt auch nicht die E-Version in Europa, sondern der Anwender kann sich selber aussuchen, welchen Browser er als Standardbrowser benutzt.
Es geht ja auch nicht nur ums Windows-Update. Die ganzen Programme wie ICQ usw. würden ohne den IE ja auch nicht laufen. Und daran ist sicher nicht Microsoft schuld!

Phunny
 
Phunsoldier schrieb:
Und daran ist sicher nicht Microsoft schuld!
Ganz so schuldlos ist Microsoft aber nicht daran, daß der IE bisher kaum ohne nennenswerte Tricks (und mitunter fatale Nebenwirkungen) zu deinstallieren war. Er war dermaßen tief ins System implementiert, daß ein kaum möglich war, ihn störungsfrei ganz loszuwerden. Schön, wenn man gewisse Funktionen des IE, auf die auch andere Programme aufbauen, als DLL implementiert. Aber zunächst einmal muß man es wissen und zweitens muß man die entsprechenden DLLs auch finden.

Fazit: Bisher ist es wohl einfacher, den IE nicht zu deinstallieren, sondern schlicht und einfach nicht (als IE) zu nutzen.

Schön, wenn diese Geheimniskrämerei von Microsoft irgendwann einmal Geschichte wäre. Allein, mir fehlt der Glaube.

Gruß Konradin
 
Also ganz langsam zum Mitschreiben:
Indem Microsoft als Fast-Monopolist in Sachen Betriebssystem dieses zusammen mit Anwendungen ausliefert, die sich zudem nicht deinstallieren lassen, wird der Otto-Normal-Kunde dahingehend manipuliert, die eigenen Anwendungen zu verwenden und gar nicht erst darüber nachzudenken, was es von Wettbewerbern sonst so gibt.
Lass mich raten:
Du gehst auch zu ALDI und ärgerst dich darüber das es keine Info gibt das die Chips im LIDL billiger & besser sind? Nein sowas aber auch!

Er war dermaßen tief ins System implementiert, daß ein kaum möglich war, ihn störungsfrei ganz loszuwerden. Schön, wenn man gewisse Funktionen des IE, auf die auch andere Programme aufbauen, als DLL implementiert. Aber zunächst einmal muß man es wissen und zweitens muß man die entsprechenden DLLs auch finden.
Das ist tatsächlich ein Manko. Allerdings sollte man jetzt unterscheiden:
Sind das DLLs von anderen Programmen die zum System gehören und nutzt der IE sie oder umgedreht? :tata:

Ich finde die EU-Sanktion vollkommen überflüssig und schwachsinnig.
 
Rosenrot schrieb:
Sind das DLLs von anderen Programmen die zum System gehören und nutzt der IE sie oder umgedreht?
Die Resourcen, welche der (bisherige) IE nutzt sind (freundlich ausgedrückt) ausgesprochen schlecht dokumentiert. Natürlich meine ich die Resourcen, welche der IE nutzt, und zwar seine eigenen beziehungsweise diejenigen des Betriebssystems (was man leider nicht immer so gut auseinanderhalten kann).

Aber mal eine Gegenfrage: warum sollte der IE auf DLLs anderer Programme zugreifen?

Gruß Konradin
 
Aber mal eine Gegenfrage: warum sollte der IE auf DLLs anderer Programme zugreifen?
Warum sollten andere Programme auf die DLLs des IE zugreifen :D

Das ist ne frage bei der man sich im Kreis dreht - denn ohne die DLLs des IE gehts dann doch nicht.
 
Rosenrot schrieb:
Warum sollten andere Programme auf die DLLs des IE zugreifen
Ganz einfach. Nämlich weil diese wichtige System-Rosourcen beinhalten und keineswegs nur die Funktionalität des IE.

Nein, Rosenrot, da dreht sich nichts im Kreise.

Gruß Konradin
 
Lass mich raten:
Du gehst auch zu ALDI und ärgerst dich darüber das es keine Info gibt das die Chips im LIDL billiger & besser sind? Nein sowas aber auch!
....

Deine Polemik ist nur billig und sonst zu nichts nütze!

Wenn man keine Ahnung hat, dann lieber erst mal informieren, statt Dünnpfiff abzusondern, @ Rosarot!


Microsoft verweigert seit vielen Jahren die Dokumentation von (Programm-)Schnittstellen etc. Die EU-Aktionen sind absolut nicht überflüssig.
 
@ rosenrot
Komm, komm ;)
Mein Vergleich hinkte ja schon ein wenig, aber Deiner :D

Andererseits
Man muss in einer solchen Debatte bestimmt nicht persönlich werden.
Das gilt übrigens auch für gewisse ältere Militärgrade ;)

Jedem halt seine Meinung.
Aber auf klare Ungereimtheiten (vor allem denjenigen aus der Vergangenheit) sollte man schon deutlich hinweisen dürfen...
Vor allem, wenn daraus auch noch eine teils sehr unkritische Haltung von ->Usern gegenüber manchen Monopolisten erwächst.

Dies bzgl. bin ich ganz Befürworter dieser EU-Aktion,
wie abstrus sie manchen in Bezug auf das Erscheinen von W 7 auch gerade erscheinen mag ;)

greetz
muesli
 
Ich finde das alles den größten Schwachsinn.
Welche idioten haben denn etwas dagegen, dass MS seinen Browser mit in sein Betriebssystem integriert.
Ich finde, dass ein BS wenn man es installiert, auch alle benötigten Programmen von Haus aus da zu sein haben.
Soll MS doch ihren Browser mit drauf installieren.
Alle die Ahnung haben, installieren von sich aus noch einen weiteren, besseren Browser. Für all die normaluser ala Opa will mal schnell ins Internet kann auch der IE reichen. Und genau für solche Leute !!muss!! schon von Haus aus ein Browser installiert sein. Und wenns der IE ist, ist noch besser, weil der bekannt ist.
Und sicherlich weis jeder von euch wie die meisten pseudo PC-nutzer von Neuerungen denken, wenn bei ihnen bis jetzt immer alles funktioniert hat.

MFG Leo89
 
muesli schrieb:
...
Das gilt übrigens auch für gewisse ältere Militärgrade ...

Manchmal muss das Echo entsprechend sein. Von wegen 'älterer Militärgrad' - da müsste ich mich dann schon eher 'General' nennen! :)


Es ist dennoch bezeichnend, dass jüngere Member hier, die keinen Durchblick bzw. Überblick hinsichtlich Microsofts Geschäftsgebaren haben, sehr krass antworten und fast schon unbelehrbar sind - zumindest scheinen sie die Beiträge des Threads vor ihrem eigenen Post nicht gelesen zu haben. Das gilt im Übrigen nicht nur für irgendwelche botanischen Farbspielereien. ;)
 
Also ich finde diese Auflagen auch eine Sauerei.
Nur weil es ein paar Leute gibt, und prozentual sind es wirklich nur "ein paar", die Probleme damit haben dass Windows einen recht guten MediaPlayer und einen Internet Browser beinhaltet, sollte man gar nicht groß darauf eingehen.
Oder man macht es wie bei XP, und bringt es als zusätzliche Version auf den Markt.

Außerdem, unterstell ich jetzt einfach mal, kaufen sich sowieso nur wenige von denen ein Windows, sondern besorgen es sich auf anderen Wegen.

Mir persönlich haben der Internet Explorer und der Media Player immer ausgereicht.

Und wenn ich es nun mal aus einer anderen Sicht sehe, nämlich die der Nicht-Experten, glaube ich schon dass die einige Probleme bekommen werden mal ein Windows allein aufzusetzen.

Naja, wie auch immer. Ich bleib bei meinem Vista.
Mir gefällt es sowie von der Optik als auch von der sonstigen Aufmachung weit besser.
Und bis zum nächsten richtig neuen Windows kann sich ja alles schon wieder geändert haben.

Drei Sachen möchte ich aber noch sagen die ich immer wieder lustig finde...

- Wie hier auch schon mal angesprochen wurde, frage ich mich warum wirklich niemand was dagegen hat dass Linux, MacOS, und auch jedes andere Betriebssystem einen Internet Browser und einen Media Player integriert haben. Ist es also wirklich bei allen in Ordnung, nur bei Microsoft nicht?

- Irgendwo habe ich mal einen "schlauen" Kommentar gelesen dass doch MS einfach den Firefox fest intergrieren sollten, und schon wäre wieder alles in Ordnung...
Wäre das sich das selbe Problem, nur mit einem anderen Browser? Warum wäre es denn in diesem Fall in Ordnung?

- Mich wundert es im Moment immer wieder dass die Leute zwar immer wieder über Microsoft lästern und herziehen, sich aber bei der Vorbestellungsaktion von Win7 die Köpfe einrennen.
Wer Microsoft oder Windows nicht mag muss auch mal konsequent sein.
 
apri schrieb:
Mir persönlich haben der Internet Explorer und der Media Player immer ausgereicht.
Es ist nicht nur eine Frage des 'ausreichens', sondern auch der 'Zusatzgeschenke'. Kein Browser ist so anfällig gegenüber Viren, Trojanern und Würmern wie ausgerechnet der Internet Explorer. Im Grunde genommen ist er das offene Scheuenentor, die Einflugschneise schlechthin für Schadsoftware aller Art.

Was ist eigentlich so gut an dem Media Player von Microsoft? Etwa das restriktive DRM-Management und der Gebrauch des fast schon fahrlässig unsicheren Active-X? Du scheinst ja der wahre Fachmann auf dem Gebiet zu sein, apri. Nicht einmal ansatzweise eine Ahnung von der Materie haben, aber die Klappe gleich aufreißen für zehn.

Du monierst, daß bei so gut wie jeder Linux-Distribution ein Browser dabei ist? Macht nichts, dort ist er einfach nur beigepackt und man muß ihn keineswegs installieren. Bei Windows ist der Sachverhalt allerdings ein völlig anderer. Dort ist der IE ein integraler Bestandteil des Betriebssystems. Im übrigen sind alle Linux-Programme Open Source, was selbstverständlich auch für den/die Browser gilt.

Aber offenbar geht die Rechnung von Microsoft auf. Solange es 'Deinesgleichen' gibt, die sich auf den Schlips getreten fühlen, wenn man Fakten die auf den Tisch legt und diese gegen Microsoft sprechen. Was Microsoft mit anderen macht, das steht dann auf einem anderen Blatt. Darüber hält man dann besser den Mund. :D

Wenn es in deinen Augen bereits 'Lästern und Herziehen' ist, wenn man sich auch nur ansatzweise kritisch mit Microsoft auseinandersetzt, dann ist dir offenbar nicht zu helfen. Es sind ja alles doch nur Nörgler und Querulanten, allen voran die EU. :löl:

Herr, lass es Hirn regnen!

Gruß Konradin
 
Da ich mir sowieso kein Windows 7 hole interessiert mich das sowas von überhaupt nicht.
Ich habe Vista. (+XP)
Ich habe Firefox.
Ich habe den VLC media player.
Was brauche ich mehr? :D

Obwohl ich die Aktion von der EU merkwürdig finde, so ziemlich jeder der sich auskennt benützt den IE nicht oder nur selten oder nur zum downloaden von anderen Browsern. (Nicht das ich jetzt den Internet Explorer schlecht reden will, aber es gibt besseres)
 
Es ist nicht nur eine Frage des 'ausreichens', sondern auch der 'Zusatzgeschenke'. Kein Browser ist so anfällig gegenüber Viren, Trojanern und Würmern wie ausgerechnet der Internet Explorer. Im Grunde genommen ist er das offene Scheuenentor, die Einflugschneise schlechthin für Schadsoftware aller Art.


Herr, lass es Hirn regnen!

Gruß Konradin

Würde mal behaupten wollen, wenn z.Bsp.: Opera auf 90 Prozent aller

Rechner installiert wäre, würde der genauso anfällig wie der Internet Expl.

sein, weil sich "alle" drauf stürzen würden.

Man ist auch nicht gezwungen ihn zu benutzen, ich mache das schon seit

Jahren nicht mehr und Microsoft hat noch nicht versucht meinen

Standardbrowser irgendwie zu sabotieren.


Gruß
 
Sch1nk3nstyl3 schrieb:
...so ziemlich jeder der sich auskennt benützt den IE nicht...
Das ist nicht das Problem. Tatsache ist, daß IE-Resourcen innerhalb des Betriebssystems oft genug und ohne Wissen des Benutzers genutzt werden.

Noch schlimmer wird es, wenn vorhandene bekannte Sicherheitslücken nicht per Update geschlossen werden, da man davon ausgeht, daß dies ja nicht notwendig sei, da man den IE ja nicht benutze. Weit gefehlt, es gibt genug Schadsoftware, die nur auf diese Gelegenheit gewartet hat.

Wenig ist schlimmer als bekanntermaßen anfällige Resourcen, welche sich nicht ohne weiteres entfernen lassen und welche zudem nicht ausreichend oder garnicht dokumentiert sind.

Gruß Konradin

andreberlin schrieb:
Würde mal behaupten wollen, wenn z.Bsp.: Opera auf 90 Prozent aller Rechner installiert wäre, würde der genauso anfällig wie der Internet Expl. sein, weil sich "alle" drauf stürzen würden.
Erstens nur, wenn seitdem ein längerer Zeitraum vergangen ist und zweitens, auch nur dann, wenn Opera genauso tief in das Betriebssystem verankert würde wie der IE. Wird Opera nun aber einmal nicht. Ach, und drittens müsste die Informationspolitik von Opera Richtung Null tendieren. Fazit: also praktisch nicht.

Die Verbreitung als solches ist eigentlich egal. Auf wievielen Rechnern ist z.B. VLC installiert ohne daß das System deswegen unsicherer oder gar kompromittiert wird? Ach ja, ich vergaß, VLC ist natürlich Open Source.

Übrigens ist es absolut egal, welcher Browser Standardbrowser ist. Manche Resourcen des IE werden wie zuvor schon oft erwähnt ja auch genutzt, wenn man den IE selbst nicht benutzt. Nur merkt man das leider eher selten und wenn, dann kaum im positiven Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mit dem BS ist genauso wie mit dem Browser, wenn auf den besagten

90 Prozent aller Rechner MacOS oder von mir aus auch Linux laufen würde,

hätten die, die selben Probleme. Da muss man halt mit leben und soweit wie

es geht Vorsicht walten lassen.

Oder man muss halt auf ein Nischen OS umsteigen, aber das wollen ja die

meisten wahrscheinlich auch nicht, weil das hat ja nun auch wieder Nachteile.

Also immer drauf hauen auf Microsoft.:D

Gruß
 
andreberlin schrieb:
Also immer drauf hauen auf Microsoft.
Wenn der Staat sich solch ein Vorgehen und eine solche Informationspolitik wie Microsoft leisten würde, dann ginge ein Aufschrei durchs ganze Land. So aber ist es Microsoft und die stehen scheinbar über jeglicher Kritik. Ist Bill Gates seine ehemalige Company so gottesgleich, daß Kritik schon per se verboten ist?

Nein, andreberlin, es ist einfach sachlich falsch, daß alles genauso wäre, wenn auf 90 Prozent der Rechner MacOS oder Linux laufen würde. Wie gesagt, sowohl das modulare System von Linux als auch die Tatsache, daß es Open Source ist verhindern manches schon von vornherein.

Zu MacOs kann ich wenig sagen, da ich es im Detail zu wenig kenne. Aber auch hier hinkt der Vergleich gewaltig, da es für eine andere Hardware konzipiert ist und man Äpfel (sic!) nicht mit Birnen vergleichen sollte.

Es geht übrigens nicht um Meinungen wie z.B. ob man Microsoft mag oder nicht, sondern um knallharte Fakten. Und die sprechen zumindest in diesem Fall wohl eindeutig gegen Microsoft.

Gruß Konradin
 
Es geht ja nicht darum ob alles gleich wäre, sondern um die Angriffe die ein

BS ausgesetzt ist. Heutzutage stecken ja oftmals wirtschaftliche Interessen

dahinter und da ist natürlich das interessant was am meisten verbreitet ist

und pot. Opfer hergibt. Das System spielt da eigentlich keine Rolle.

Angreifbar ist alles. Klar ist Linux Open Source bloß welcher Otto

Normalverbraucher versteht schon den Quelle Code und wenn er den nicht

versteht kann er sich auch wehren. Es müßte also auch trotzdem ständig

gepatcht werden um Angriffe abzuwehren. Ode sehe ich da was falsch?

Bei Apple wäre es dann auch dassselbe, auf welcher Hardware es läuft spielt

doch keine Rolle.


Gruß

Zur Informationspoltik des Staates habe ich Gestern gerade in Panorama gesehen,

wie die Landesbanken Ihre Bankmanager vom Steuergeld vergüten, obwohl eine

Deckelung vorgehen war, von offizieller Seite kein Kommentar(man kann auch sagen

es wird totgeschwiegen) und auf den Aufschrei kann man wohl lange warten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein, andreberlin, es geht nicht darum, ob jeder den Sourcecode eine Programms versteht. Es geht darum, daß Microsoft selbst Fachleuten gegenüber ein Geheimnis daraus macht, was genau ein Programmbestandteil tut und welche(s) man wofür benötigt. Oft genug wurden wesentliche Funktionen - sehr zum Leidwesen der Kunden - sang- und klanglos über Nacht geändert und das System lief vor die Wand. Für kommerzielle Kunden, die ein Betriebssystem produktiv nutzen wollen ein klares Aus.

Ich kann mich noch gut an den Fall erinnern, als damals Microsoft einige (natürlich nicht ausreichen dokumentierte) Funktionen änderte und der Streamer einer Bank lief daraufhin nach dem nächsten Update ins Leere. Nun wollte die Bank nicht auf ihre Backups verzichten und fragte bei Microsoft höflich nach, wie man das Problem in den Griff bekommen könne. Die wiederum schoben den schwarzen Peter auf den Hersteller des Streamers und waren nicht gewillt, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen, das sie letztendlich verursacht hatten. Das Ende vom Lied war, daß die Bank auf OS/2 umstieg und auf den Einsatz von Windows verzichtete. Nur ein Beispiel von vielen, die genauen Modalitäten sind mir persönlich bekannt.

Bei Open Source kann so etwas erst gar nicht passieren. Man sieht den (veränderten) Quelltext und kann da Problem lösen. Man benötigt dazu kein Insiderwissen von Microsoft (welches man partout nicht bekommt), sonden einfache Kenntnisse in C reichen schon aus. Natürlich braucht man dazu einen Programmierer, der Normaluser wird das nicht können. Aber ein wirkliches Problem ist das nicht.

Ebenso ist es übrigens um die Sicherheit der Open-Source-Software bestellt. Es reicht schon, daß ein Programmierer ein Übel erkennt und es anderen mitteilt. Schnellstens ist die Lücke bekannt und auch zumindest für viele andere Programmierer nachvollziehbar. Da kann kaum etwas im Verborgenen geschehen, so wie bei Microsoft.

Windows ist aufgrund seiner Struktur wesentlich anfälliger gegenüber Attacken als andere Betriebssysteme und die (mangelnde) Informationspolitik von Microsoft tut ein übriges. Selbst das gute alte DOS, so viele Schwächen es auch hatte, war in dieser Hinsicht mit Windows nicht vergleichbar. Es gab schon genügend Möglichkeiten, Angriffe auf das Betriebssystem ins Leere gehen zu lassen. Denn im Gegensatz zu Windows war es überschaubar und ausgezeichnet dokumentiert. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, weil dies nicht das primäre Thema ist.

Gruß Konradin
 
@Konradin
Ich weiß gar nicht warum Du jetzt hier so große Töne spuckst...
Scheinbar fühlst Du Dich eher angegriffen wie ich mich fühlen sollte.
Mir gehört Microsoft leider nicht. Warum soll ich sie also verteidigen?

Also, erstmal zu meinen Kenntnissen.
Ich befasse mich jetzt mein halbes Leben lang mit Rechnern, und bin auch gelernter Fachinformatiker.

Mit Linux der aktuellen Stufe kenne ich mich aber in der Tat nicht so besondes aus.
Ich selber hatte vor Jahren mal ein oder zwei Versionen von SuSE gekauft, und auch Mandrake hatte ich mal installiert.

Allerdings hatte ich bei allen das Problem dass die Hälfte meines Systems nicht korrekt erkannt oder unterstützt wurde.
Und auf so ein System sollte ich bauen?

Die andere Sache ist doch dass ich in meinem Beitrag wirklich nur meine Meinung geschrieben habe. Und dir scheinst Du mir und vielleicht auch anderen hier ja nicht zuzugestehen.

Wenn ich sage dass "mir" der Internet Explorer und der Media Player ausreichen, heißt es nicht dass es Dir auch reichen muss.
Und es heißt auch nicht dass es das einzige ist was ich nutze.

Im Bereich Multimedia schwöre ich sowieso eher auf das XBox MediaCenter. Dort werden so ziemlich alle Audio und Video Formate unterstützt, und ich bin es auch von meiner XBox gut gewohnt.
Würde es das XBMC als Betriebssystem geben würde mir wahrscheinlich auch das schon für meinen Rechner reichen.

Außerdem hast Du es wahrscheinlich überlesen dass ich schrieb dass mal wo geschrieben wurde der Firefox sollte besser integriert werden, dann wäre alles in Ordnung.
Also mal davon abgesehen dass es nie so weit kommen wird, wo ist denn nun der Unterschied ob ein IE oder ein Firefox in ein System eingebettet wird?

Und nach meinen Erfahrungen mit Würmern, Trojanern und so muss ich sagen dass die größte Schwachstelle der Nutzer ist, und nicht der Browser (oder ein Virenscanner).
Wenn Du wüsstest wie viele Leute ich kenne die blindlinks jeden Mist installieren und sich dann aufregen.

Und DRM ist in meinen Augen ein ganz großer Mist. Aber das umgehe ich ja auch so gut es geht. ;-)

Eine tolle Sache finde ich aber auch dass sich wirklich Leute aufregen dass einer was erfindet und nicht mit allen teilen mag.
Sicher, Open-Source hat schon was tolles an sich.

Aber drei Sachen sind doch sicher...
1. Microsoft verdient sein Geld mit den Produkten. Und sie wollen gerantiert noch mehr verdienen.

2. Wenn andere Entwickler den kompletten Sourcecode hätten könnten sie wahrscheinlich ein eigenes Betriebssystem aufbauen das die selbe Unterstützung für Anwendungen hätte. Das kann also nicht in dem Interesse von MS sein.

3. Bei den vielen Microsoft-Hassern würden bestimmt einige die Schwachstellen erst recht ausnutzen.
Nun möchtest Du vielleicht dass die Firma einen Schaden nimmt, aber ich denke sie selber würden das gerne verhindern.

Ich hab mal ein blödes Beispiel an Dich, oder auch andere, das Du ja gerne mal ausprobieren kannst...
Geh mal zu McDonalds oder wo auch immer Du essen gehst, und frag da mal nach dem genauen Rezept damit Du es zuhause selber kochen kannst und nicht mehr dort essen gehen musst.
Was meinst Du, bekommst Du es? ;-)
 
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