Trechtingshause
n ->
Unterliederbac
h
(ist seit dem 1.4.1928 ein Stadtteil von Frankfurt am Main [->
Stadtwappen, Kfz-Kennz.: F]
im Land Hessen;
hat 14.996 Einwohner und befindet sich im Nordwesten des Ortsbezirks 6 (Frankfurt-West),
etwa 9,6 km westlich der Hauptwache;
grenzt im Westen an den Stadtteil Zeilsheim, im Südosten an den Stadtteil Höchst
und im Nordosten an den Stadtteil Sossenheim;
im benachbarten Main-Taunus-Kreis grenzt Unterliederbach an die nordwestlich
liegenden Gemeinden Liederbach am Taunus und Sulzbach;
namensgebend für den Stadtteil war der Liederbach, der am alten Ortskern vorbei
fließt und zum ersten Mal um 800 n. Chr. in einer Schenkung an die Grafen von
Nürings als Liderbach oder Leoderbach erwähnt wird;
das Dorf selbst ist allerdings bereits um 550 n. Chr. gegründet worden – um die Zeit
entstanden auch die Nachbardörfer Niederhofheim und Oberliederbach (beide heute
zu Liederbach am Taunus gehörend);
der Name Unterliederbach beziehungsweise Inferior Liderbach taucht um 1200
das erste Mal auf;
im Laufe der weiteren Geschichte gehörte Unterliederbach zur Herrschaft Eppstein,
zur Landgrafschaft Hessen, zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, zum Herzogtum
Nassau-Usingen und schließlich zum Herzogtum Nassau;
nach dem Deutsch-deutschen Krieg von 1866 wurde es mit Kurhessen und Nassau
zusammen preußisch (als Teil des Regierungsbezirks Wiesbaden der preußischen
Provinz Hessen-Nassau);
1917 wurde Unterliederbach in Höchst am Main eingemeindet und wurde so 1928
gemeinsam mit Höchst Stadtteil von Frankfurt am Main)