@Carmen
Offensichtlich hast Du den von mir verlinkten Artikel nicht gelesen, oder – was ich annehme – Du kannst ihn (aus Gründen, die durchaus nicht mit Deinem Intellekt zusammenhängen) nicht verstehen. Dies unterstreicht nicht zuletzt Dein Satzfragment „Also Fakten die zwingend wirken...“.
Auch Sätze wie dieser: „Hat sich ein Teil des Multiversums einem Menschen schon mal Offenbart? So als "Erscheinung" oder wie sieht diese Offenbarung aus?“ sollten doch unter Deinem Niveau sein.
Daher von mir der Versuch einer Erklärung (weder eines Beweises, noch des Vorweisens „zwingend wirkender Fakten). Dabei beziehe ich mich ausschließlich auf die ersten Absätze des „Spiegel“-Artikels; hättest Du diese Teile gelesen – und verstanden – wäre Dein Folgebeitrag bestimmt anders ausgefallen.
Bereits die Einleitung legt klar, dass es sich hier um wissenschaftliche Denkmodelle, ohne Anspruch auf derzeitige Beweisbarkeit handelt:
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Es ist ein fesselnder Gedanke: Was wäre, wenn unser Universum nicht das einzige ist? Könnte es auch in einem Paralleluniversum mit anderen Naturgesetzen Leben geben? Aktuelle Forschungen zeigen: Wenn die anderen Welten wirklich existieren, dann können sie durchaus lebensfreundlich sein.[...]
[...]Anscheinend sind die physikalischen Gesetze - insbesondere die darin enthaltenen Naturkonstanten für die Stärke der fundamentalen Kräfte - fein darauf abgestimmt, unsere Existenz zu ermöglichen. An Stelle einer übernatürlichen Erklärung, die per definitionem den Rahmen der Wissenschaft sprengen würde, stellten Physiker und Kosmologen in den 1970er Jahren die Hypothese* auf, unser Universum sei nur eines von vielen, in denen jeweils eigene Gesetze herrschen.[...]
[...]Erstaunlicherweise besagt die seit den 1980er Jahren dominierende Theorie** der modernen Kosmologie, dass es solche Paralleluniversen wirklich gibt:[...] (Fett/Kursiv jeweils von mir - joungster)
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Es handelt sich hier – m. E. – um wissenschaftliche Denkmodelle. Modelle, die versuchen, die Welt zu erklären. Bei heutigem Wissensstand „Fakten“, „Offenbarungen“ zu verlangen ist – halbwegs nett formuliert – ganz leicht bescheuert.
* Hy|po|the|se, die; -, -n [spätlat. hypothesis < griech. hypóthesis, zu: hypotithénai = (dar)unterstellen, -legen]:
1. (bildungsspr.) unbewiesene Annahme, Unterstellung: eine abenteuerliche H.; eine H. aufstellen, widerlegen.
2. (Wissensch.) von Widersprüchen freie, aber zunächst unbewiesene Aussage, Annahme (von Gesetzlichkeiten od. Tatsachen) als Hilfsmittel für wissenschaftliche Erkenntnisse: mit einer H. arbeiten.
** The|o|rie, die; -, -n [spätlat. theoria < griech. theōría = das Zuschauen; Betrachtung, Untersuchung, zu: theōreĩn = zuschauen, zu: theōrós = Zuschauer (zu: théā = das Anschauen; Schau) u. horãn = sehen]:
1. a) System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen od. Erscheinungen u. der ihnen zugrunde liegenden Gesetzlichkeiten: eine unbeweisbare, kühne T.; die zahlreichen -n über die Entstehung der Erde; eine T. entwickeln, vertreten, ausbauen, beweisen;
b) Lehre über die allgemeinen Begriffe, Gesetze, Prinzipien eines bestimmten Bereichs der Wissenschaft, Kunst, Technik: die T. des Romans.
2. a) rein begriffliche, abstrakte [nicht praxisorientierte od. -bezogene] Betrachtung[sweise], Erfassung von etw.: das ist alles reine T.; die T. in die Praxis umsetzen, mit der Praxis verbinden; *graue T. sein (bildungsspr.; nicht der Wirklichkeit entsprechen, sich in der Praxis nicht durchführen lassen);
b) wirklichkeitsfremde Vorstellung; bloße Vermutung: sich in -n versteigen. - © Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. Aufl. Mannheim 2003