Zuerst einmal:
Mich stört die bloße Existenz von Homosexuellen nicht. Aber die Art, wie einige sich präsentieren und geben... Aber die meisten, die ich kenne, verhalten sich so wie Heterosexuelle auch: Sie geben ihr Sexualleben nicht preis; so sollte es sein, finde ich.
Was mich auch stört: Wenn man versucht, Leute mit der ach so heiligen Toleranz zu überzeugen, aber selber nicht tolerant gegenüber anderen Meinungen ist. Man soll darüber reden, aber sie zu "bestrafen" oder zu ignorieren ist nicht in Ordnung.
Nun zu den hier geäußerten Meinungen:
@Mr, Anderson
Das "von Innen heraus" sind trotzdem nichts als Emotionen und sollten auch als solche betrachtet werden.
Schön. Aber das vorher von dir geforderte Einsetzen des Verstandes hebt die Emotionen leider nicht auf, wie reaper21 auch gesagt hat.
Einige Menschen können einfach nicht anders als Schwule zu hassen, weil sie halt diese Phobie haben.
Selbst wenn sie versuchen es zu unterdrücken, das Gefühl die Kerle zu hassen bleibt latent und wird sich äußern. Das Vergewaltigungsbeispiel von reaper21 passt wirklich gut. Der Vergewaltiger hat den Trieb schon immer in sich, unterdrückte ihn jahrelang, aber irgendwann, ganz zufällig, bricht der Trieb durch, und das Unheil nimmt seinen Lauf...
Also, Schwule zu hassen hat nur bedingt was mit dem Verstand oder der Toleranz zu tun, es ist nicht sowas wie eine poltische Einstellung.
Klar haben es hübsche bei den meisten einfacher, aber ich persönlich versuche zum Beispiel nicht danach zu gehen, bzw das ganze bewusst auszugleichen.
Und da setzt dann eben doch wieder der Verstand an.
Du versuchst es bestimmt, aber ich bin sicher, es klappt nicht immer.
Das mit dem Verstand ist einfach zu "ideal" gedacht. Der Mensch ist leider nicht völlig vernunftbegabt und leider ein gespaltenes Wesen. Jeder hat gewisse Tendenzen in sich und verschiedene "Charakterfärbungen"... Der Verstand alleine kann das einfach nicht immer unterdrücken.
Überhaupt: DER Verstand. Das gibt es eigentlich nicht. Selbst der noch so rationalste, objektivste Mensch hat aufgrund seine inneren Gespaltenheit keinen echten Verstand wie aus dem Lexikon. Viel eher wird jegliches Denken auch von Gefühlen zumindest beeinflusst, ob man das will oder nicht.
Klar, man denkt, man denkt logisch. Aber warum denkt man das? Nicht weil es logisch ist, oder so. Sondern weil man denkt, es sei logisch. Zu jedem Thema gibt es eben verschiedene Standpunkte...
Abgeschweift... das bedeutet in dieser Diskussion ganz einfach, dass man Leute nicht überzeugen kann, Schwule zu tolerieren. Es ist in ihnen drin, vlt. von der Erziehung, vtl. von einem angeboren Denken, woher auch immer.
Es ist nicht rational begründet (meistens), man kann sie also auch nicht auf rationalem Wege überzeugen.
MfG
trxag