Jubiläum 20 Jahre Mauerfall !! Aktuell 

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Zitat von Thanks: Dein ebenbürdtiger von der Materie her unbelegter Freund, schrieb hier etwas von Kilometerlaaaaaaaaaaaangen Ausreiseanträgen in der DDR!

Aua, das tat weh :D
Muss dich enttäuschen, noch bin ich gebürtiger "BRD"Deutscher, noch ein Freund von McKilroy( ;) , aber bin seiner Meinung, auch wenn es für dich Provokativ scheinen mag, aber er sowie auch Faehnrich kommen mit Fakten und nicht mit gute Nacht Geschichten.:p

Keiner von uns kann dir das Gegenteil behaupten, was du in der DDR erlebst hast :) und warum du geflüchtet bist, aber sowie du schreibst, kannst du nicht behaupten, das wir unser (zu mindesten was meiner Person angeht) Wissen von der ehemaligen DDR "nur" durch Fernsehen bereichert haben, denn damit bekommst du den Bumerang von der rechten in die Linke Hand.:öm:

Wieso nimmst du es nicht an, wenn die beiden sagen, das sie die Erfahrung durch Verwandte haben könnten und ich durch meine Freunde/Kollegen, denn wie du es auch weis war DDR vorher "ein" Deutschland, was durch die Ideologie der Politiker geteilt wurde und das dies einem Wessi genauso wie einem Ossi bis zum Halse stinkt, wodurch sie unschön betitelt wurden

Deshalb haben McKilroy sowie Faehnrich meine Zustimmungen, denn wie kann man einem System gut finden, die Menschenverachten war und Familien gegen ihren Willen geteilt hat, ihr (damalige gefangenen:rolleyes:) gibt es doch selbst zu, dass das Leben in diesem System kein Zuckerschlecken war, denn überlegt doch mal, dass war ein System (vergleichbar mit einer Sekte) gegen den Willen euer oder eurem Vorfahren in einem geteilten Deutschland, was sagt uns das ?

Deutschland=DDR=Deutschland SEID doch FROH wieder vereint zu sein..
:)
Und wenn einer dagegen spricht, stimmt und unterstützt die Ideologie der damaligen Zeit, oder nicht..?:confused:

Aber wenn ich (Türkischer Herkunft) oder Joungster (Polnischer Herkunft) darüber streiten würden, das es in unseren Länder das Leben besser ist wie sie jetzt hier in der BRD oder DDR, dann würde ich jeden Beitrag verstehen die dagegen spricht, aber ich kann es nicht kapieren, dass IHR euch mit der selben Staatsangehörigkeit gegenseitig ankifft, sorry das finde ich ARM..

Ich kann wenigstens sagen das ich im inneren zu meiner Kultur stehe, aber dennoch das System von BRD achte, wobei ich Joungster zutiefst bitten würde, auf wörter wie z.B. "wem das hier nicht gefällt.." nicht so historisch einzugehen ;)
Jeder weis, dass diese, was Joungster sowie Hero(in anderen Thread) immer wieder gerne anspricht nicht das war, was den vorfahren Spaß gemacht hat und die Nachfahren sich darüber freuen.

Zitat von Daisy:Es gibt dort viele aufrichtige und liebevolle Menschen, die sich schon Gedanken machen - und nicht bedenkenlos alles hinnehmen.
In der Tat, sie gibt es, dies ist mir aus meiner Beruflichen sicht in dieser Region auch bekannt, aber mein lieber Thanks, sei doch so gut und stelle BRD nicht mit dem gleich wo du aufgewachsen bist, sondern versuch zu verstehen was McKilroy gesagt hat..
Zitat von McKirloy.WEnn man sich mit einem niederen Versorgungsniveau abgefunden hat und politische Unterdrückung hinnimmt, kann man auch in einem solchen System recht zufrieden leben. Und gerade der zwischenmenschliche Bereich kann in "schlechten" Zeiten seine Stärken zeigen.
Versuch doch diesen Satz zu Relativieren, denn der Staat gegen du bist, ist dein eigener Staat ;)


In diesem Sinne

Uludag
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso nimmst du es nicht an, wenn die beiden sagen, das sie die Erfahrung durch Verwandte haben könnten und ich durch meine Freunde/Kollegen,

Uludag, weil HÖRENSAGEN nun einmal kein eigenständiges ERLEBEN ist! Auch solltest du dich fragen, warum gerade Diejenigen gleicher BRD-POSITIV-Meinung sind, welche selbst NUR das eine System aus eigener Erfahrung kennen, während DIE, welche beide Systeme erfuhren und teils erliten und noch erleiden, eine andere und differenzierte Meinung haben.

Wenn die Demokratie in Deutschland so toll ist, was sie sicher einmal war, warum ignoriert dann diese Form der Staats-Demokratie bewusst insbesondere bei den sozial Schwachen die Bundessozialgerichts-, als auch die Verfassungsurteile? Wenn sich nicht mal mehr der Saat an seine höchstrichterlichen Urteile zur Interpretation des SGB hält, als auch untergeordnete Gerichtsbarkeiten sich nicht mal daran halten müssen, dann ist so eine Demokratie objektiv betrachtet im Kern gleichrangig der chinesisch oder kubanischen Demokratie. Recht muss für alle gleichermaßen zu haben sein und nicht nur für Wenige. Das macht Demokratie aus, wie ich sie jedenfalls verstehe. Ist nicht an dem, so ist sie schlichtweg keine! Schon unser Wahlsystem selbst, ist doch ein Demokratie-Witz! Bevor jetzt wieder auf die DDR bezug genommen wird merke ich vorab schon einmal an, dass natürlich auch das Wahlsystem in der DDR ein Demokratie-Witz war. Das, dass das der BRD kacke ist, ist dahingehend offensichtlich, da eine Kanzlerin sich hierzulande anmaßen kann, eine EU-Verfassung allen Deutschen, ohne zuvor hergehender Volksabstimmung, überhelfen zu wollen. Auch das Konstrukt der voreiligen Zustimmung des Lissabonner Vertrages, weil die EU-Verfassung aufgrund einiger Staaten mit tatsächlicher Verfassungsdemokratie gescheitert ist, ist so ein Beispiel für fehlende Volksdemokratie in Deutschland.
 
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Zitat: Uludag

Deshalb haben McKilroy sowie Faehnrich meine Zustimmungen, denn wie kann man einem System gut finden, die Menschenverachten war und Familien gegen ihren Willen geteilt hat, ihr (damalige gefangenen) gibt es doch selbst zu, dass das Leben in diesem System kein Zuckerschlecken war, denn überlegt doch mal, dass war ein System (vergleichbar mit einer Sekte) gegen den Willen euer oder eurem Vorfahren in einem geteilten Deutschland, was sagt uns das ?


Die Ausführungen Thanks kann ich gut nachvollziehen!

Die Teilung Deutschland fing schon an, als das Dritte Reich den 2. Weltkrieg begann!
Die Siegermächte haben so entschieden, um Deutschland daran zu hindern, dass von deutschem Boden kein weiterer 3. Weltkrieg ausgeht!

Uludag:
Erkläre bitte, wie eine Sekte in der UNO als Staat anerkannt werden konnte!
Begreife aber nicht, warum die Türkei bei der UNO anerkannt ist, wo sie doch ständig Kurden verfolgt, die eigentlich nur ihre Selbständigkeit wollen!?


Thanks ist sicherlich bereit zuzugeben, dass Leben in der DDR war kein Zuckerschlecken, aber ist das Leben in der BRD ein Zuckerschlecken!?

Die DDR hatte ein Geschichtsbuch!
In der BRD hat jedes Bundesland ein eigenes Geschichtsbuch, daher verstehe ich auch, dass heute jeder von was Anderem redet!
Bayern kommt noch eine Sonderrolle zu, er ist der Rechtsnachfolger des Dritten Reiches!!!

Mit freundlichen Grüßen:)
 
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Zitat THANKS:Schon unser Wahlsystem selbst, ist doch ein Demokratie-Witz!
Würde gerne mitlachen, aber ich weiß nicht so recht worüber???
Soll das ein Plädoyer für die Einführung einer Mehrheitswahl sein?
Oder ist das eine Anspielung auf eine Errungenschaft der DDR, die Einheitsliste?

Vieles an deinen Ausführungen erinnert mich an die Diskussion nach dem 2. Weltkrieg bis in die 60er Jahre, dass früher (unter Adolf) auch nicht alles schlecht war (z.B. die gemeinsamen Zeltaufenthalte in den Schulferien oder die schnelle Entscheidungsfindung in der Politik und Wirtschaft).

Es gibt heute vieles zu verbessern, allerdings sind die "Lehren" aus der Geschichte dabei nicht immer hilfreich.

Ciao

mkhp
 
Hi mkhp,

Thanks hat es schon selbst beantwortet; ;)

Schon unser Wahlsystem selbst, ist doch ein Demokratie-Witz! Bevor jetzt wieder auf die DDR bezog genommen wird merke ich vorab schon einmal an, dass natürlich auch das Wahlsystem in der DDR ein Demokratie-Witz war.

Andere Staaten in der - Europäschen Union – sind da viel weiter, sollte Deutschland übernehmen!!!

Mit freundlichen Grüßen
 
Zitat:Andere Staaten in der - Europäschen Union – sind da viel weiter, sollte Deutschland übernehmen!!!

?????
Geht es etwas genauer?

Zumal sich Thanks dazu gar nicht äußert, er geht auf die mangelnde basisdemokratische Legitimation des EU-Prozesses in der BRD ein, übersieht dabei, dass es in den meisten EU-Staaten genauso gehandhabt wird - generell ist das aber einanderes Thema.

Ciao

mkhp
 
...
Begreife aber nicht, warum die Türkei bei der UNO anerkannt ist, wo sie doch ständig Kurten verfolgt, die eigentlich nur ihre Selbständigkeit wollen!?
...
Thanks ist sicherlich bereit zuzugeben, dass Leben in der DDR war kein Zuckerschlecken, ...


Jetzt wird es krass! Die Kurden sind in auch im Iran und im Irak eine ungeliebte Minderheit, die UdSSR hatte unzählige, unterdrückte Minderheiten, wie viele andere Staaten auch. Das hat mit der Anerkennung durch die UN nichts zu tun.

Zudem finde ich es lustig, dass du weißt, was der Member Thanks alles zugeben kann und was nicht! :D



Eure Staatskritik an der aktuellen Regierung, dem Kapitalismus und anderen Dingen ist z.T. völlig überzogen, bei manch einem alt-jungen Grantler hier, ist der Blick sowieso verschleiert auf die Realitäten.


McKilroy hat schon recht, wenn er meint, dass diejenigen, denen unser Staat nicht zusagt, sich doch mal anderweitig orientieren sollten. Dann würden diese Leute bald feststellen, dass unser Land doch nicht soooo schlecht ist - bei allen Fehlern und Problemen.

Euch will doch gar nicht ins Hirn, was für politisch-repressive Mechanismen in der DDR an der Tagesordnung waren. Entweder, man halt halt so vor sich hin gelebt und sich arrangiert mit SED & Honecker, wie Millionen andere auch, oder man hat die Augen verschlossen vor den Tatsachen. Ich finde es seltsam, dass man Kritik nur üben darf, nach eurer Meinung, wenn man selbst einstiger DDR-Bürger war. Doch ich maße mir an, auch über die Nazizeit mein Urteil abzugeben oder die Politik in China, den USA oder in Israel. Und?

Es würde so manchem hier gut tun, die diktatorischen Realitäten von 40 Jahren DDR anzuerkennen und sich damit mal zu befassen, was damals Menschen, die nicht der Staatsmeinung huldigten, so alles passiert ist. Im Übrigen bezieht sich meine Kritik immer auf das ehemalige DDR-Regime und seine Vasallen. Keinesfalls allgemein auf die 'Normal-'Bürger.

Eure Kritik am aktuellen System könnt ihr in einem anderen Thread anbringen!
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Eure Staatskritik an der aktuellen Regierung, dem Kapitalismus und anderen Dingen ist z.T. völlig überzogen, bei manch einem alt-jungen Grantler hier, ist der Blick sowieso verschleiert auf die Realitäten.!

Deine Affirmation der aktuellen Herrschaftsverhältnisse ist immer völlig unbegründet und wird wie von einem Automaten stoisch vorgetragen.


McKilroy hat schon recht, wenn er meint, dass diejenigen, denen unser Staat nicht zusagt, sich doch mal anderweitig orientieren sollten. Dann würden diese Leute bald feststellen, dass unser Land doch nicht soooo schlecht ist - bei allen Fehlern und Problemen.!

Nach dem jetzt Kapitalismus und parlamentarische Demokratie solange auf deutschem Boden ausgeübt wurden, wäre es mal an der Zeit, sich diesbezüglich hierzulande anderweitig zu orientieren. Dann würde man schnell feststellen, dass man gar nichts vermissen würde.

Es würde so manchem hier gut tun, die diktatorischen Realitäten von 40 Jahren DDR anzuerkennen und sich damit mal zu befassen, was damals Menschen, die nicht der Staatsmeinung huldigten, so alles passiert ist. Im Übrigen bezieht sich meine Kritik immer auf das ehemalige DDR-Regime und seine Vasallen. Keinesfalls allgemein auf die 'Normal-'Bürger.!

Die demokratischen Realitäten anzuerkennen, bei deren Praktizierung die Mehrheit mit Arbeit und nützlicher Armut den Reichtum der Besitzenden erschafft und ständig vermehrt, das anzuerkennen würde vielleicht gut tun! Und ist gar nicht schwer, einfach aufhören, das bestehende System für das beste zu halten, weil es noch da ist.

Eure Kritik am aktuellen System könnt ihr in einem anderen Thread anbringen!

Passt hier sehr gut hinein, finde ich.
 
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Zitat: Faehnrich

Es würde so manchem hier gut tun, die diktatorischen Realitäten von 40 Jahren DDR anzuerkennen und sich damit mal zu befassen, was damals Menschen, die nicht der Staatsmeinung huldigten, so alles passiert ist. Im Übrigen bezieht sich meine Kritik immer auf das ehemalige DDR-Regime und seine Vasallen. Keinesfalls allgemein auf die 'Normal-'Bürger.


Habe nichts anzuerkennen!
Ich lebte als Normalbürger in DDR, kenne keine diktatorischen Realitäten aus der DDR! Daher meine Ablehnung der ständigen nicht beweisenden Anschuldigungen.
Was ich zugebe sind kurze Versorgungsprobleme, dass ist aber kein Grund heute Unwahrheiten von mir zu geben!
Wie schon geschrieben, es fehlen hier im Thread die eigenen Opferbeweise, die liegen bis jetzt nicht vor!!!

Faehnrich;
Danke für den Hinweis!
Kurten wurde in Kurden geändert!!!

Mit freundlichen Grüße :)
 
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Es war sicherlich eine "Sünde", Deutschland überhaupt zu teilen, übrigens nicht nur Deutschland. Wie kann man nur ganze Sippen und Familien auseinanderreissen? Umso erfreulicher ist es, dass die Mauer vom Volk niedergerissen wurde. Es ist noch immer bewegend, auch für Ausländer :), die Videoaufnahmen aus dieser Zeit zu sehen. Was der Kommunismus über rund 40 Jahre in den Ost-Ländern angerichtet hat, ist schlicht weg eine Katastrophe - noch heute, viele Jahre danach, leiden noch etliche Länder (z.B. Ungarn) unter den wirtschaftlichen Missständen, welche die Kommunisten als "Erbe" hinterlassen haben. Gruss freefloating
 
Die Siegermächte haben so entschieden, um Deutschland daran zu hindern, dass von deutschem Boden kein weiterer 3. Weltkrieg ausgeht!

Hehe, der ist gut.

Dir ist hoffentlich klar, was du da geschrieben hast!! ;)

Ich würde das mal editieren.


Ich finde es seltsam, dass man Kritik nur üben darf, nach eurer Meinung, wenn man selbst einstiger DDR-Bürger war.

Eben. Thanks sollte endlich auch mal Rosenrot das Wort verbieten. Denn irgendwie habe ich den Eindruck, dass es die DDR schon länger als 16 Jahre (Alter Rosenrot) nicht mehr gibt. ;)


Auch zur Zeiten der DDR haben auf beiden Seiten der Mauer Deutsche gelebt, mit allen Vorzügen und Nachteilen, die unsere Mentalität nun einmal hat. Ohne das System der DDR hätte es auch schon direkt nach dem Krieg in der DDR einen ganz anderen Aufbau gegeben. Es ist schade, dass dies erst nach 45 Jahren freier erfolgen konnte.

Und es ist klar, dass der Aufschwung, die Umstellung nach der Wiedervereinigung nicht alle Leutz gleichermaßen gut mitgenommen hat. Und die Leutz, die von diesem Aufschwung nicht ebenso profitiert haben, wie der überwiegende Teil der Bevölkerung, die jammern halt rum.

Deshalb wird mit einem Mal versucht, wie hier im thread, die Wohnungssitaution in der ehemaligen DDR gutzureden. Die Fakten sprechen eine ganz andere Sprache. Man braucht sich nur die zumutbaren Wohnungsgrößen, die Wartezeiten und die Heizmöglichkeiten vergleichend anzusehen.

Macke schrieb:
Ich lebte als Normalbürger in DDR, kenne keine diktatorischen Realitäten aus der DDR! Daher meine Ablehnung der ständigen nicht beweisenden Anschuldigungen.

Stimmt, die DDR war eine Demokratie.

Es gab zu 100 % freie Meinungsäußerung.

Es gab freie Wahlen.

Es gab Reisefreiheit in alle Länder dieser Welt.

Auch die Mauer und die Soldaten an der Mauer sind eine reine Erfindung der westlichen Propaganda gewesen. :depp:

Sorry, Macke, aber so weltfremd kann doch kein normal denkender Mensch sein. Hast du die ganze Zeit verschlafen?

Die Beweise kannst du dir übrigens ohne Probleme ergooglen.

Eigentlich hast du mit dieser Aussage zugegeben, dass du nicht in der Lage bist, hier mitzudiskutieren. Wenn du in der ganze Zeit nicht gemerkt hast, dass die DDR diktatorische Züge hatte, dann scheinst du politisch überhaupt nichts mit zu bekommen. (Und zur Klarstellung: Damit will ich dir aber auf keine Fall hier das Wort verbieten - das war nur ein Kommentar auf deine Aussage)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi McKliroy,
warum dieser Thread nicht so richtig funktioniert ist folgender, Deutschland war geteilt!
Von beiden Seiten lief der Propagandakrieg auf vollen Turen mehr als 60 Jahre.
Die Bevölkerung West & Ost, haben beide Biographien, möchte mal sehen, wenn man deine Biographie einfach auf null heruntergeschraubt hätte, wie Du regieren würdest!?
Ich folge auch nicht Klaus Kinkels (FDP) Anweisung, die DDR ist zu delegitimieren!
McKliroy, ich frage mich jetzt auch, warum ich mich hinreißen ließ auf das Thema 20 Jahre Mauerfall zu äußern!
Dieser Staat hat einfach nicht soviel Gutes, dass ich ihn umarmen kann!
Noch mal, wenn ich mich hier wiederhole, jeder kann seine Meinung haben, ich will keine ändern!!!

Mit freundlichen Grüßen
 
Könnte man sich darauf verständigen, dass jeder seine Sicht der Dinge, seine "Wahrheit" hat??
Allerdings darf man nicht vergessen, dass das liberal-demokratische Menschenbild von universellen Rechten und Werten ausgeht.
Das eigene Leben, insbesondere die eigene Jugend möchte sich sicherlich niemand so leicht entwerten lassen, das will aber auch niemand.
Ciao
mkhp
 
Könnte man sich darauf verständigen, dass jeder seine Sicht der Dinge, seine "Wahrheit" hat??

Zum Teil, ja.

Aber eben nur zum Teil.

Es gibt Menschenrechte, die man nicht beugen kann.

Hier mal auszugweise die Grundlage heutiger Menschenrechtserklärungen, die Unabhängigkeitserklärung:

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.“

Über vielen Dinge in der DDR kann man geteilter Meinung sein und diskutieren. Aber die DDR als Rechtstaat zu bezeichnen, zu leugnen, dass die DDR diktatorisch geführt wurde, geht einfach nicht.

Meiner Meinung nach ist das auch ein Schlag in das Gesicht der damaligen Bevölkerung. Das würde nämlich bedeuten, dass das ganze Unrecht, dass damals geschehen ist, von der Bevölkerung toleriert oder sogar gewollt gewesen ist.

macke schrieb:
Die Bevölkerung West & Ost, haben beide Biographien, möchte mal sehen, wenn man deine Biographie einfach auf null heruntergeschraubt hätte, wie Du regieren würdest!?

Das will doch gar keiner. Weder die von Ost noch vom West. Das ist ein Teil unserer Geschichte!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat McKilroy:Es gibt Menschenrechte, die man nicht beugen kann.
Genau das habe ich doch auch geschrieben:
Allerdings darf man nicht vergessen, dass das liberal-demokratische Menschenbild von universellen Rechten und Werten ausgeht.


Zitat McKilroy:Aber die DDR als Rechtsstaat zu bezeichnen, ...
Das kann man nun ja wohl wirklich nicht!!!
Klar ist aber, dass es innerhalb einer Diktatur auch Gesetze gibt, ein parteilich-diktatorisches Regelwerk, das man natürlich nicht mit einem liberal-demokratischen Rechtsstaat verwechseln sollte.

Caio

mkhp
 
Ich glaube die DDR Bürger können froh sein das sie in einer Diktatur gelebt haben. So haben sie es geschafft durch ein paar Demos die Regierung zu stürzen. Die sind einfach zurückgetreten und haben sich dem Willen von ein paar tausend Demonstranten gebeugt. Einfach so ......
Ob das in der heutigen Demokratie auch gehen würde? Ob Merkel, Westerwelle und Co. sich so einfach von ihrer Macht trennen würden?
 
Ich glaube die DDR Bürger können froh sein das sie in einer Diktatur gelebt haben. ...


Wow! Welch segensreiche Erkenntnis! :depp:
Hat auch nur 40 Jahre und 250.000 Opfern bedurft.

Wäre Honecker 10 Jahre jünger und Glasnost keine neue politische Richtung der UdSSR gewesen, wären wohl abertausende Demonstranten in kostenlosen StaSi-Unterkünften beherbergt worden.

So einfach wie du das hier darstellst, war das keineswegs vor 20 Jahren. Frag mal Angehörige der ehemaligen Grenztruppen und der NVA, die Anfang November 1989 in Alarm versetzt worden waren.
 
Ich bin entsetzt über den Verlauf dieser Diskussion - Null Toleranz - das nach zwanzig Jahren Einheit.

Da wird geredet von Probleme lösen: Wie soll das nun aussehen - die Menschen in den drei östlichen Bundesländern sollen sich bedingungslos und ohne Kommentare den kapitalistischen Machthabern unterordnen?

Warum wird immer noch über die DDR hergezogen? - Die ist Vergangenheit - man hat nur vergessen, die Menschen zu »entsozialisieren« ausreichend Erfahrung gab es ja diesbezüglich nach dem 2. Weltkrieg.

Ich habe nicht erkennen können, dass die ehemaligen DDR Bürger dem Staat von Honneker nachtrauern - denn schließlich waren sie es, die einen Wandel herbeigeführt haben. Der Einheitskanzler hat nur das Volk betrogen und ... da spare ich mir lieber die Worte.

Aber sie (Die Menschen aus der ehemaligen DDR) haben das Recht, auch dieses Staatsgefüge zu kritisieren - denn alles ist ja wohl doch nicht in Ordnung. Ein kapitalistisches System ist weder christlich noch sozial - auch wenn sie das Wort DEMOKRATIE bis zum Erbrechen benutzen.

Die ständigen Hinweise auf die armen DDR-Flüchtlinge - was soll das bewirken? Ich habe bis nach 1989 in Spandau gewohnt und gelebt und hier viele »politische« Flüchtlinge kennengelernt.
Jeder der nur angedeutet hat, gegen das System der DDR gewesen zu sein, wurde als politischer Flüchtling anerkannt.
Es mag sich jeder von diesen Leuten fragen, was habe ich eigentlich in der DDR getan, um am System zu rütteln? Wie wurde ich tyrannisiert, dass ich Leben von Frau und Kindern durch Flucht in Gefahr bringen mußte.
Die meisten Flüchtlinge, die ich kennen, waren Akademiker Ärzte usw. - gerade in Berlin (fast an jeder Ecke) - studiert in der DDR und dann ab in den WESTEN. Für mich sind das nur einfach Wirtschaftsflüchtlinge.

Wie hat sich u.a. denn die »Mutter der NATION« in ihrem Kampf gegen die SED Verhalten - mit welchen Auftritten brillierte sie in der Volkskammer.

Genauso unerhört finde ich es, wenn man den Menschen aus den neuen Bundesländern vorwirft: Ihr habt früher nichts in die Reihe bekommen und jetzt auch nicht. Schlimmer geht`s nun wirklich nicht mehr.

Unverschuldet Arbeitslos zu werden ist bestimmt kein Vergnügen. Sich dann auch noch solche diskriminierende Antworten anzuhören, finde ich schon unverschämt.

Ich lebe in diesem Staat, bin hier geboren und aufgewachsen - habe mein gesichertes Einkommen und bin mit meiner Heimatstadt mit dem Herzen verbunden - es ist meine Heimat.
Ich kann mir vorstellen, so geht es vielen Bürgern aus den neuen Bundesländern.

Deshalb muss ich weder mit der Politik dieses Landes einverstanden sein noch alles bedingungslos hinnehmen - ohne gleich auszuwandern.
Ein Land, das sich demokratisch nennt, christlich demokratisch, manchmal auch ein bißchen sozialistisch regiert wird und wachsende Arbeitslosigkeit, Kinderarmut, total verschuldeten Staatshaushalt und andere Ungerechtigkeiten produziert - ist wahrlich kein Staat, den man umarmen kann.

Wir leben im 21. Jahrhundert, und da soll endlich der "Mensch" im Mittelpunkt stehen.

Das sind die Probleme, die wir angehen sollten und nicht die Vorzüge eines kapitalistischen Wirtschaftssystem hervorzuheben. Wenn in diesem System, Menschen auf der Strecke bleiben - dann taugt das System nicht.
Jeder, der das Glück hat/hatte sich über die Jahre durch einen gesicherten Arbeitsplatz durch`s Leben zu schlagen, sollte nicht auf die herabsehen, die vom »Glück« der Arbeitslosigkeit und allen sozialen Einschränkungen betroffen sind.
Es sind nicht diese Menschen - die nicht`s in die Reihe bekommen haben und dann nur rumjammern - es sind die Manager, die die Karre in den Dreck gefahren haben - aus welchen Gründen auch immer - Unvermögen - Hab- Raffgier ....

Irgendein Sozialist hat mal gesagt: »Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will«
Die Bevölkerung der DDR hat`s bewiesen - die »Wessis« sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie sich zum Spielball der Machthaber/ Politiker machen lassen.

Auch wenn dem einen oder anderen dieser Beitrag nicht gefällt - wir leben in einer Demokratie mit freier Meinungsäußerung. Akzeptiert einfach, dass andere auch eine eigene Meinung haben - schließlich wollen wir doch die Diktatur nicht noch weiter ausbauen - oder?

In diesem Sinne weiterhin viel Spaß.
 
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Irgendein Sozialist hat mal gesagt: »Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will«
Die Bevölkerung der DDR hat`s bewiesen -

Hierzu zwei kleine Anmerkungen.

1) Es muss aber auch Sinn machen, die Räder still stehen zu lassen. Wenn die Räder nämlich so laufen, dass es der Gesellschaft einigemaßen gut geht, dann macht es keinen Sinn, die Räder zum Stehen zu bringen, weil zunächst nämlich mal keiner was davon hat.

Dass das Wirtschaftssystem in den westlichen Ländern auch nicht zu 100% das Gelbe vom Ei ist, ist den meisten klar. Deshalb wird das damalige Wirtschafts- und Politiksystem in der DDR aber nicht besser. ;)


2) Leider hat es nicht die Bevölkerung der DDR bewiesen. (Und zum Glück brauchte sie es nicht, denn sonst wäre das Ganze wohl nicht so glücklich abgelaufen).

Der weitaus größte Teil war fremdinduziert. (Einfach mal die Geschehnisse der entscheidenden Tage nachvollziehen).

Und ganz sicher hat sie Bevölkerung der DDR nicht die Räder stillstehen lassen. Die Bevölkerung hat ihren Unmut über die bestehenden politischen Verhältninsse zum Ausdruck gebracht.



Zum Abschluss:

Daisy, in diesen thread geht es eigentlich um die Frage, ob der Tag der Einheit ein Tag zum Feiern ist.

Die Nörgler meinen Nein.

Ich (und einige andere) meinen Ja.

Ich meine, der Tag ist auf jeden Fall ein Tag zum Feiern, weil eine Hälfte unseres Volkes sein "Freiheit" erlangt hat. Und sie hat zum überwiegenden Teil diese Freiheit gewünscht, was du ja auch durch den Satz "Die Bevölkerung der DDR hat`s bewiesen" zum Ausdruck gebracht hast.

Wenn die Gesellschaft nach der Vereinigung für einzelne Leutz nicht das erhoffte Paradies ist, tut das meiner Meinung nach dem Grund zum Feiern keinen Abbruch.



Das wir einige Dinge in unserer gemeinsamen Gesellschaft verbessern müssen, ist Jedem klar. Nur liegt das nicht daran, dass die DDR "besser" war. Das liegt nur daran, dass es eben keine "optimale" Gesellschaft gibt.
 
...die armen DDR-Flüchtlinge ...
Jeder der nur angedeutet hat, gegen das System der DDR gewesen zu sein, wurde als politischer Flüchtling anerkannt. ...

Bürger der DDR, die z.B. geflohen waren oder ausgebürgert wurden, hatten in der damaligen BRD nie den Status politischer Flüchtlinge, denn nach dem Grundgesetz waren sie Deutsche mit dem sofortigen Anrecht auf Aufstellung eines (west-)deutschen Passes. Von daher gab es nie den von dir beschriebenen Status.

Wie McKilroy schon treffend mehrfach schrieb, ging es hier nicht um Kritik an den einzelnen DDR-Bürgern, sondern am Regime. Nur haben hier die (N)Ostalgiker stets auf die 'Werte' der DDR-Gesellschaft hingewiesen, bis hin zur Verklärung der Diktatur. Letzteres kann aber nicht unwidersprochen bleiben.

Schließlich kommt auch keiner auf die Idee, die Diktatur des Nationalsozialismus zu relativieren - außer den Rechtsradikalen.
 
Faehnrich schrieb:
Hat auch nur 40 Jahre und 250.000 Opfern bedurft.
Stand das in der Bild oder woher hast du diese Zahlen.

Faehnrich schrieb:
Frag mal Angehörige der ehemaligen Grenztruppen und der NVA, die Anfang November 1989 in Alarm versetzt worden waren.
Da muss ich niemanden fragen denn auch das ist wieder eine Sache die ich dir vorraus habe, denn ich habe es persönlich erlebt. Ich wurde von den Grenztruppen der DDR am 26.10.1989 in die Reserve versetzt. Da waren alle vollkommen entspannt und ich muss immer herzhaft Lachen wenn ich diesen Blödsinn höre von wegen Armee in Alarmbereitschaft und Gewehr bei Fuß und jeder Zeit bereit loszuschlagen. Von uns z.B. hätte keiner auch nur einen Finger gerührt wenn solche Befehle gekommen wäre. Und das wussten auch die Vorgesetzten und genau aus diesem Grund würden die Soldaten pünktlich am 26.10. entlassen. Das war übrigens ein Donnerstag, am Mittwoch drauf war ich dann bei der Demo (bei uns waren die am Mittwoch auch wenn immer vom Montagsdemos die Rede ist).
Und bevor du es mir unterstellst, nein ich war kein überzeugter Sozialist und ich war auch nicht in der Partei und ich hab mich auch nicht freiwillig an die Grenze gemeldet sondern wurde ganz normal zum Grundwehrdienst eingezogen und das obwohl wir Westverwandtschaft hatten und seit 1980 vollverkabelt Westfernsehen empfangen haben ........ und nein es gab keinen Schießbefehl sondern eine Anordnung über den Gebrauch der Schusswaffe ..... aber wozu erzähle ich dir das du wirst es eh nicht begreifen bzw. verstehen.
 
Zitat: McKiroy
Der weitaus größte Teil war fremdinduziert. (Einfach mal die Geschehnisse der entscheidenden Tage nachvollziehen).

Da stimme ich voll zu, so war es seid der Gründung der DDR!
Die DDR war ein Fremdkörper im Herzen Deutschlands, musste beseitigt werden, um wieder in den Reihen der Großen den Ton anzugeben!
Die Geschichte wieder holt sich, aber diesmal nicht allein, sondern unter der europäischen Flagge!
Wirtschaftlich wird der Rest gezwungen sich dieser Flagge anzuschließen!

Aus meiner Sicht hat Daisy recht mit ihrer Ansicht, ist nachvollziehbar!

Für mich persönlich ist der Tag 9. November kein Feiertag so mal er andere Schandtaten deutscher Geschichte überdeckt!!!

1989 war der Beweis, dass eine sozialistische Regierung blutfrei durch das Volk beseitigt werden kann, aber wird eine kapitalistische Regierung jemals blutfrei abtreten!?

Mit freundlichen Grüßen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und bevor du es mir unterstellst, nein ich war kein überzeugter Sozialist und ich war auch nicht in der Partei und ich hab mich auch nicht freiwillig an die Grenze gemeldet sondern wurde ganz normal zum Grundwehrdienst eingezogen

Ach so einer bist Du. Also ich habe mich geweigert an der Grenze zu dienen.

Man muss aber schon sagen, das an der Grenze, Menschen umgekommen sind.

Wegen Geldprämien, Sonderurlaub oder warum auch immer.

Nur das wusste jeder und jeder hätte ganz normal einen Ausreiseantrag

stellen können und er wäre nach ein paar Jahren Schikane und mit ein wenig

Pech auch Knast, in die geliebte Freiheit entlassen worden.:D


Gruß
 
Um die geistige (?) Haltung Einiger hier zu verstehen, muss wohl ein bisschen weiter ausgeholt werden.

Die Verbrechen des Faschismus waren nicht zuletzt (auch) deshalb möglich, weil sich ein großer Teil der deutschen Erzieher, Lehrer und Wissenschaftler (in aller Regel freiwillig) als Helfershelfer der deutschen Monopole und ihrer Außenvertretung – des Nazi-Regimes – verstand.
In den Universitäten und Laboratorien, in den Instituten und Klassenzimmern schufen sie die theoretischen Grundlagen für den faschistischen Terror, für die Rassenlehre, für die Eroberungskriege und der – nicht nur damit verbundenen – Vernichtung ganzer Völker. Sie belogen und betrogen – gemeinsam mit Nazi-Journalisten, -Buch und –Filmautoren – die deutsche Jugend und erzogen diese zu willfährigen Werkzeugen. Nicht unmaßgeblich auch das Wirken der christlichen Kirchen, die in vorbildlicher Loyalität zu „ihrem Führer“ standen.

Kein Pädagoge, kein Richter, kein Priester wurde je in der BRD zur Rechenschaft gezogen, im Gegenteil: Ihre – nur kurz unterbrochene – Karriere konnten sie (die Feinde von früher waren nahezu die gleichen geblieben) sofort wieder fortsetzen. Es ist unglaublich: Mit der bedingungslosen (!) Kapitulation des deutschen Verbrecherstaates wurde diese „geistige Elite“ der Deutschen (die wirklichen Geistesgrößen wurden ermordet) erneut zum Repräsentanten deutscher Erziehung und deutscher Denkensart (manch Beitrag hier gibt beredtes Beispiel).

So schufen von der Nazi-Ideologie ihrer Professoren beeinflusste Juristen erneut Gesetze, die kritische Geister aus vielen Berufen ausschloss (wer z. B. Mitglied in Gruppierungen von Antifaschisten war, konnte nicht einmal Lokführer werden!). Anders der Umgang mit bekennenden Faschisten: Blutrichter Filbinger musste keinen einzigen Tag im Gefängnis verbringen; er wurde Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Unvergessen sein Spruch: „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein“ (Filbinger ließ noch unmittelbar nach Kriegsende junge Matrosen umlegen). Aus solchen „Menschen“ bestand/besteht die Führungsriege der BRD!

Noch einmal: „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein“
Dieses Argument gilt allerdings nur für Faschisten

Der Begriff Berufsverbot fand ebenso Eingang in den internationalen Sprachgebrauch, wie andere Ausdrücke deutscher Wesensart (z. B. Blitzkrieg, Völkermord).

Es spricht natürlich für die beispielhafte BRD-Demokratie, dass Kindern bekannter Kommunisten der Besuch des Gymnasiums verweigert wurde, und dass es auch heute noch möglich ist, dass sich Lehrkräfte mit „Heil Hitler“ begrüßen lassen, ohne sofort aus dem Lehramt entfernt zu werden. Andererseits genügt eine bescheiden regimekritische Haltung, dass hoch qualifizierte Pädagogen keine Anstellung finden.

Also einigen Unbelehrbaren (sie werden sich niemals als Faschisten begreifen: Sie nennen ihre Art von Faschismus Demokratie) ihre Unbedarftheit in manchen Dingen nicht vorwerfen: Sie können ihrer Konditionierung durch traditionelle Lehrkräfte/Professoren/Ausbilder sowie durch die einschlägigen Meinungsmultiplikatoren nicht entkommen!

Man kann diesem Personenkreis einfach nicht böse sein (muss sich dennoch vor ihnen in Acht nehmen)!

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Ach ja (fast vergessen):
Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik
Dokumentationszentrum der Staatlichen Archivverwaltung
Berlin 1965 – ES 6 B 3 – VLN 610/62
 
andreberlin schrieb:
Ach so einer bist Du. Also ich habe mich geweigert an der Grenze zu dienen.
Jepp genau so einer. ;) Ich muss aber dazu sagen das ich bis zur Ankunft im GAR 40 in Oranienburg nicht mal wusste das es zu den Grenztruppen geht. Das mag jetzt blöd klingen, ist aber so. Man muss allerdings auch dazu sagen das es bei mir damals mehr als knapp zu ging. Ich hab das Einschreiben mit der Einberufung an einem Dienstag bekommen und sollte am nächsten Dienstag schon antreten. Also grade eine Woche. Ich hatte nicht mal Zeit meinen mir zustehenden Urlaub voll auszuschöpfen. Naja und in diesen paar Tagen hatte ich ehrlich gesagt andere Dinge im Kopf als mir darüber Gedanken zu machen wohin die "Reise" geht.
Ich hatte ehrlich gesagt aber auch kein Problem damit bei den Grenztruppen zu dienen.


andreberlin schrieb:
Man muss aber schon sagen, das an der Grenze, Menschen umgekommen sind. Wegen Geldprämien, Sonderurlaub oder warum auch immer.
Das stimmt. Es sind Menschen umgekommen. Was es dafür gab kann ich nicht sagen denn zu meiner Zeit (88/89) kam es in unserem Regiment (GR 42) zu keiner "Anwendung der Schusswaffe".
 
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