Keine Lust zu arbeiten???

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Was bezahlst du?
Hat die Firma einen guten Ruf? Oder ist die nur branchenbekannt?
Wieviele Stunden/Woche sind min und max?

Allgemein würde mich mal interessieren wie der Vertrag aussieht
 
Sag mal Baßss, ich sehe bei Dir noch nicht so ganz klar. Sicher bin ich mir aber in einer Sache, Du willst hier etwas austesten. Meiner Meinung nach bist Du psychologisch nicht gerade ein Laie, soll heißen, Du hast wahrscheinlich eine dementsprechende Ausbildung genossen, bzw. bist noch mitten drinnen. Von Deiner Argumentationstechnik, von Deinem Auftreten, all das läßt mich darauf schließen. Und Deine Taktik ist jedenfalls immer dieselbe. Provozieren und sich dann aalglatt rausreden. Wobei Du dann immer das Unschuldslamm spielst und Dich nicht zurück provozieren läßt, sondern ruhig und gelassen auf Reaktionen der Boarduser antwortest.

Ob wir jetzt als Versuchskaninchen in Deiner Diplom- oder Doktorarbeit oder was auch immer mitspielen sollen, oder ob Du nur Langeweile hast und Deine psychologische Ausbildung an den Leuten hier austesten willst, darüber bin ich mir noch nicht im klaren.

Aber kommt Zeit, kommt Rat ;)


Linda
 
Ich hab keine Lust zu arbeiten, und finde das auch ganz in Ordnung so. Im Moment leb ich vom Krankengeld, und das auch ganz gut. :D
 
sasch.chem schrieb:
Nun ja, vielleicht solltest du dich dann nicht auf das Arbeitsamt verlassen. Wenn sich die Arbeitsbedingungen wirklich so positiv von der Konkurrenz abheben, kannst du ja damit in die Offensive gehen. Zeitungsannoncen mit direkter Ansprache, seriös, überdurchschnittliche Bezahlung von - bis €, unbefristet. Vielleicht ein Bonus für die Probewoche. Da mußt du zwar auf die Segnungen der Agentur verzichten, hast dafür aber nur die motivierten Bewerber. Das setzt natürlich alles voraus, daß die Bedingungen tatsächlich attraktiv sind.


Das machen wir auch schon. Nur leider habe ich gestern von einer der Bewerberinnen erfahren, das genau das das Problem ist. Den Menschen hier wurde in allen den anderen großen Callcenter ne menge versprochen und nichts wurde eingehalten. Also letztendlich wurde das Bild der Branche nicht besonders geprägt.
Ich habe in einem Chat mal eine kennen gelernt die ein Callcenter geleitet hat. O-Ton "Die sind so lange da wie sie Lose verkaufen, dann kante ich die raus"
Dafür musste ich ihr natürlich sehr danken, das es meinen Job immer schwerer macht und sie nicht an ihre eigene Zukunft denkt. Denn wer will das noch machen, wenn man so behandelt wird. Das verstehe ich auch, aber selbst Leute die noch nie damit zu tuen hatten sind negativ eingestellt, oder haben keinen Bock.
Leider kann ich nicht mehr als die Wahrheit sagen und Geschichten habe ich nicht nötig zu erzählen. Jeder bekommt die gleichen Infos.

Wir sind in unserer Branche sehr bekannt.

Wir bezahlen die ersten 2 Monate ein grundgehalt von 1.250 Euro. Im ersten Monat bekommt man Produkt und Verkaufsschulungen. Ab dem 3. Monat fällt die Schulungszulage weg und das Grundgehalt sinkt auf 900 Euro im Monat. Ab dem 2. Monat fängt man mit dem Verkauf an und bekommt pro Verkauf 700 Euro Provision. Keine Rückzahlungen der Provisionen, sobald der Kunde gezahlt hat, oder sonst was, wie man es bei Versicherungen kennt.
Jeder hat es selber in der Hand, meine erfahrungswerte sind, das man wenn man fleißig ist und arbeiten will 3-4 Umsätze im Monat schafft. Mache keinem
Vorstellungen von 10 oder 20 Umsätzen. ich bin immer ganz reell, denn wenn ich jemand mist erzählen würde, wäre er so oder so nicht lange da.
 
Rechne ich richtig:

Bei 4 Verkäufen:

4 x 700 = 2800

+

Grundgehalt von 900

= insgesamt 3700€ ??
 
Bei dem Provisionsprinzip liegt der Fehler
Kein festes Gehalt ist für viele ein KO Kriterium (bei mir auch). Lieber ein Grundgehalt womit man nur die laufenden Kosten decken kann und weniger gute Provision

Außerdem ist 100% Provisionszahlung heutzutage häufig ein Indiz für einen unseriösen Arbeitgeber

Schlagt den zukünftigen Arbeitnehmern vor zu wählen welche Art der Bezahlung ihnen lieber ist
Das macht einen sehr guten Eindruck

Mich wundern die Schwierigkeiten die du hast jetzt nicht mehr
 
Nicht im Provisionsprinzip generell liegt der Fehler :D
sondern ....meist im Produkt ;)

Ein sich selbst verkaufendes Angebot wird nicht derart verkauft :D
Insofern liegt der Haken hier vmtl. darin, dass erst die "erfolgreiche" "Überzeugungsarbeit" hier "überproportional" "entlohnt" wird.

Ohne Dir hierbei zu nahe treten zu wollen, okolyta,
lass doch bitte mal ein wenig mehr an "Details" verlauten ;)

Welche Produktart...Versicherung, Abos etc.?
Durchschnittlicher, statistscher Arbeits-/Zeitaufwand bei erfolgreichem Abschluss,
und bei welchem durchschnittlichen Bildungsstand des erfolgreichen Vermittlers ...
z.B. angenommen bei 3 Prov./mtl. *g*

Denn der garantierte Basislohn entspricht ja hier gerade mal wenig mehr als dem ges. Existenzminimum.
Zudem bleiben Fragen des Arbeitsklimas, die von "Kontrollen" so wie allgemein übliche Randbedingungen eines Arbeitsvertrages (Tarif?, Urlaub etc. *g*) hier auch noch außen vor.
Erst dann wären auch Mutmaßungen bzgl. des Ausbleibens von Arbeitswilligen wirklich zulässig, gelle.

muesli
 
@muesli: Ist ein langer Thread. Du willst ihm doch nicht sein Geschäftsgeheimnis abschwatzen?

okolyta:
Das Gehalt sieht so aus, das es in den ersten 2 Monaten 1250 Euro gibt wo ein Schulungszulage drin ist. Ab dem 3. Monat fällt diese weg und man hat ein Grundgehalt von 900 Euro. Wo ihr jetzt alle sagt, dafür geh ich nicht arbeiten. Das versteh ich auch. Dazu gibt es noch ein Provision pro Verkauf von 700 Euro, ohne irgendwelche Rückzahlungspflichten usw. Wenn der Kunde bezahlt hat gibt es auch die Provision und das ohne wenn und aber.

Er sprach von drei bis vier Abschlüssen im Monat, wenn man fleißig ist. Es dürfte sich also nicht gerade um Zeitungsabos handeln.

Übrigens, da fällt mir ein Spruch ein: "Das Lied des Kaufmanns ist die Klage".
 
Hallo,

ich habe mal eine Frage an euch.

Ich leite in Frankfurt/Oder ein kleines Callcenter. Das ist seit März offen und beschäfigt sich mit einem Outboundgeschäft.

Leider muss ich feststellen, das die Arbeitsmoral in dieser Gegend doch auf dem untersten Niveau ist. Ich arbeite mit der Agentur für Arbeit zusammen und habe bestimmt auch 100 Vermittlungsvorschläge bekommen. Natürlich sind immer Menschen dabei, die vielleicht nicht für diesen Job geeignet sind aber ich gebe jeden die möglichkeit einige Tage bei uns reinzuschauen und es zu probieren.

Aber ich bekomme nur Antworten wie "Dafür fühle ich mich nicht berufen", "Ich kann nicht am Telefon arbeiten", "Ich wollte sie noch anrufen" (wenn ich mal einen kontaktiert habe, der nach 3 Wochen sich noch nicht gemeldet hat), "Ich bin ......... sowas mache ich nicht" (Ist aber schon 3 Jahre arbeitslos) usw.......

Wir zahlen ein sehr gutes Gehalt und sind kein Abzockerunternehmen wie vielleicht einige der großen Unternehmen die hier sitzen, wo die Menschen am Monatsende noch zum Arbeitsamt gehen müssen um über die Runden zu kommen. Warum werden diesen Unternehmen die Tür eingerannt???

Meine Frage richtet sich aber auch allgemein danach, wie ihr zum Thema Arbeit steht. Ich finde es ganz normal morgens aufzustehen und arbeiten zu gehen. Aber irgendwie finde ich, das man hier in dieser Gegend einer von wenigen ist.

Habe die Firma hier mit aufgebaut, weil ich auch aus der Ecke von Brandenburg komme, aber man wird hier ja von den Arbeitslosen in den Arsch getreten, weil man sich wagt einen Job anzubieten.


Ist Hartz4 oder das Arbeitslosengeld zu hoch?? Sind die Leute zu faul, oder woran liegt es??

Vielleicht habt ihr auch ein paar Tipps für mich, wie ich vielleicht neue Mitarbeiter bekommen kann.

Würde mich über eure Meinung zum Thema Arbeitslosigkeit speizielll in Brandenburg freuen.

Callcenter haben nunmal einen schlechten Ruf!
Was genau macht ihr denn? Ich gehe mal davon aus dass Ihr telefonisch Kunden aquiriert um zu verkaufen.
Außerdem ist nun wirklich nicht jeder in der Lage am Telefon zu arbeiten...
Das gleiche trifft auch auf den Verkauf zu ... gute Verkäufer sind selten - und jetzt kommst du und suchst beides^^
Nunja...

P.S : Bezahlt ihr Leistungsorientiert oder fix?
 
Also wenn ich das hier lese, platzt mir der Kragen!:mad:
Wer der Meinung ist, dass 345 € im Monat viel Geld sind, der lebt wahrscheinlich in einer anderen Welt als ich. Wenn ich die monatlichen Unkosten abziehe und die Kosten, die mir durch mein Auto entstehen (bin aufgrund einer degenerativen Kniegelenkerkrankung drauf angewiesen) bleibt nicht mal etwas für Klamotten oder einen Kinobesuch übrig. Seit 5 Jahren suche ich ernsthaft nach einem Job. Vom Jobcenter kam in dieser Zeit nicht ein Vorschlag. Hätte ich meine ehrenamtliche Tätigkeit als Trainer nicht, wäre ich wahrscheinlich schon in der Gosse gelandet.
Zu der Eingangsfrage, warum sich keiner in einem Callcenter bewirbt, habe ich meine eigene Meinung. Mir platzt jedes mal der Kragen, wenn sich ein Mitarbeiter dieser Einrichtungen am Telefon meldet und mir mein Leben erklären möchte. Ich denke, dass diese Art der Werbung/ des Handelns verboten werden sollte. Auch wenn jetzt wieder die Gegenseite argumentiert, dass man doch bloß Gutes tun möchte und nicht alle schwarze Schafe sind, werde ich meine Meinung nicht ändern.
 
@okolyta

Schade dass ich nicht im wilden Osten lebe...
Der Job wäre wie gemacht für mich! ;)
 
@ shiver
Schon mal etwas von der mobilen Gesellschaft gehört ;)
Und...das meint jetzt nicht unbedingt eine automobilisierte...*g*
Die Mieten sind noch recht billig und ...

@ sasch
Ich lese das meiste hier zwar eher diagonal,
aber nichts desto entgeht mir dabei nun nicht all zu viel :D

Und zum Geschäftsgeheimnis...
Hm, ich frage hier ja nicht nach Bilanzen, Umsätzen oder seiner eigenen Vergütung ;)
Der Rest wäre übrigens anhand der hier geposteten Infos eher eine Kleinigkeit, dazu mehr heraus zu finden...damit verdiene ich u.a. auch meine Rosinen.
Aber mich interessiert das schon ernsthafter, und zwar auf einer öffentlichen Ebene wie hier halt im Forum.
Denn...
es gibt ja durchaus noch unternehmerisch Tätige, die durchaus auch noch an sozialen und moralischen Werten orientiert sind...auch wenn der Gewinn dabei natürlich stimmen muss^^

@ all
Das übrigens gerade an der polnischen Grenze manche Deutsche wirklich noch nicht recht gepeilt haben, was die Globalisierungsuhr geschlagen hat, höre ich u.a. auch von polnischen Bekannten, die jetzt sogar vermehrt in dieses "ostdeutsche" "Vakuum" recht geschäftstüchtig hineinstoßen.
Eigentlich erstaunlich, dass viele dort noch Beheimatete ihre Chancen darin noch gar nicht erkennen.
Ob dies allerdings nur auf mangelnde Arbeitsmoral zurück zuführen ist,
wage ich nebenbei sehr zu bezweifeln.
Es liegt vmtl. doch eher daran, dass - auch dort - Eigeninitiative weder jetzt an Schulen noch in der Vergangenheit vorrangiges Lernziel war.

muesli
 
Gibt ja noch den Unterschied zwischen "Job" und "Beruf".

Lieber ein festes Gehalt und somit ein sicherer Verdienst! 700 € sind schon ein Haufen Geld. Komisches Gefühl, 700 € weniger aufm Konto zu haben, nur weil ich 1 Stück weniger verkauft habe.

Das Ziel der Arbeit ist also verkaufen, verkaufen und nochmal verkaufen!

Also ich hätte keine Lust, auf Provisionsbasis im Callcenter zu arbeiten.

Wenns dann auch noch Versprechungen gibt, die nicht eingehalten werden... oO
 
@shiver: Wenn du so willig bist, paß nur auf, daß der okolyta dir nicht noch die Umzugshilfe beim Amt beantragt. Als Lediger kannst du ja bundesweit verschoben, ääh, vermittelt werden.
@muesli: Habe auch schon gegoogelt, aber Frankfurt/Oder scheint mittlerweise eine Metropole des telefonischen Raubüberfalls zu sein. Außer der Erwähnung in der Wirtschaftswoche habe ich kein stichhaltiges k.o.-Kriterium, um mehr herauszufinden. War nämlich auch das, womit ich meine Rosinen beschaffte, als noch welche da waren.
Diese Woche "exakt" im MDR, schon 1500 Polen in Görlitz:
Sozialbetrug im Grenzgebiet

Im ostsächsischen Görlitz - an der polnischen Grenze gelegen - leben hunderte Polen mit deutscher Staatsbürgerschaft nur zum Schein. Nach MDR-Recherchen mieten sie Wohnungen an, um Anspruch auf deutsche Sozialleistungen zu erhalten, ziehen aber nicht ein.
Rechte: Informationszentrum Görlitz
In Görlitz stehen viele der sanierten historischen Häuser leer. Immobilienhändler sind froh über Mieter.
Adressen werden zum Teil weiter verkauft

Nach Angaben von Immobilienhändlern und Betroffenen handelt es sich um eine Praxis, von der verschiedene Seiten profitieren: Die Schein-Mieter beziehen Arbeitslosengeld II, die Vermieter können sich auf die pünktliche Überweisung der Miete durch die Bundesagentur für Arbeit verlassen. Wie polnische Scheinmieter berichten, werden die Adressen auf deutscher Seite zum Teil sogar weiter verkauft, so dass in einer Wohnung unter Umständen mehrere nicht verwandte Mieter gemeldet sind. Die Gesprächspartner waren zwar bereit, vor Mikrofon und Kamera des MDR auszusagen, bestanden jedoch darauf, dass Stimmen und Gesichter zur Ausstrahlung verfremdet werden.
Keine offiziellen Stellungnahmen

Das "Dienstleistungszentrum für Arbeit" in Görlitz bestätigt, dass Polen in Deutschland Anspruch auf Sozialleistungen haben, wenn sie auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Diese kann erworben werden, wenn deutsche Vorfahren nachweisbar sind. Das trifft auf viele Oberschlesier zu. Die Dimension des Adressenschwindels lässt sich nicht beziffern. In einigen Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Mittlerweile leben auch zahlreiche Deutsche auf polnischer Seite, um Miete und Nebenkosten zu sparen.

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Adressenschwindel in Görlitz

In Görlitz beziehen hunderte Polen mit deutscher Staatsbürgerschaft deutsche Sozialleistungen. Dabei mieten sie eine Wohnung in der Neißestadt an, obwohl sie in Polen leben. (08.07.2008)

So war das aber nicht gedacht mit der EU-Freizügigkeit!
 
Eigentlich müsste ich den Job doch auch vom HomeOffice aus erledigen können oder?
 
Das liegt am Staat der auch die Pendlerpauschale geklaut hat und alles tut um viele Tätigkeiten Ökonomisch unatraktiv zu machen.
Würde der Mindestlohn bei 8,50 endlich mal kommen oder wenigstens bei 7,50 und die Fahrkosten voll Abrechnungsfähig sein würden einfache Tätigkeiten auch offiziel wieder machbar aber so verbleibt vieles halt nur in der Schattenwirtschaft.
ALG 2 ist übrigends nach meiner Definition 250 Euro zu Gering was grad Heizkosten und realistischem Mietspiegel angeht sowie der Teilhabe an der Geselschaft die damit nicht möglich ist.
Hartz 4 ist letzendlich ein offener Strafvollzug in Geselschaftlicher Isolation und ein Druckmittel auf die die noch Erwerbsarbeit haben !!
Schuld sind die Konzerne mitsamt ihrem Neoliberalismus die keine Menschenwürdigen Konditionen bitten und für die Menschen nur Humankapital sind und austauschbare Zahnräder im Getriebe und nur für die oberen 10000 der Deutschen Plutokratie arbeiten.
 
ALG 2 ist übrigends nach meiner Definition 250 Euro zu Gering was grad Heizkosten und realistischem Mietspiegel angeht sowie der Teilhabe an der Geselschaft die damit nicht möglich ist.

Wie meinst du das? Lt. SGB II werden Kosten für Unterkunft, Heizung und Warmwasser übernommen, soweit sie angemessen sind. Willst du jetzt sagen, die Mietspiegel müssen angepasst werden, damit man mit ALG II noch angemessene Wohnungen findet, oder geht es dir nur um den Regelsatz.
Ich bin zwar auch ein absoluter Kritiker des ALG II, wie du in etlichen Threads lesen kannst, aber 250 € mehr Regelsatz halte sogar ich für übertrieben.

Die Pendlerpauschale ist übrigens nicht so gerecht, wie viele meinen: Kleines Gehalt, kleine Pendlerpauschale - großes Gehalt, große Pauschale!

Rundfunk Berlin-Brandenburg | Kontraste - Sendung
 
Eigentlich müsste ich den Job doch auch vom HomeOffice aus erledigen können oder?


Sorry, habe zur Zeit sehr viel zu tuen und kann selten noch hier rein schauen, aber versuche natürlich mit dabei zu sein.

Jein, natürlich könnte man das, aber da es bei uns um geschäfte geht, die in einer Größenordnung von mehreren 1000 Euro sind, möchten wir doch schon ganz gerne, das die Gespräche auch so sind wie wir sie möchten. Denn wenn man nämlich die Gespräche eigenständig umstellt, kann man zwar vielleicht ganz schnell viel verkaufen, aber ob der Kunde dann alle Infos erhält, ist doch schon fraglich.
Leider möchte es sich ja jeder so einfach wie möglich machen und das ist auch hier so und dann wird halt etwas wichtiges weg gelassen. so kann man immer ein Ohr drauf werfen ob alles ok ist.

Wenns dann auch noch Versprechungen gibt, die nicht eingehalten werden...
Wer macht sowas?? Also wir bzw. ich hier nicht. zu meinem Wort stehe ich auch und mache auch keine Versprechungen. Was hätte ich davon??

Zu der Eingangsfrage, warum sich keiner in einem Callcenter bewirbt, habe ich meine eigene Meinung. Mir platzt jedes mal der Kragen, wenn sich ein Mitarbeiter dieser Einrichtungen am Telefon meldet und mir mein Leben erklären möchte. Ich denke, dass diese Art der Werbung/ des Handelns verboten werden sollte. Auch wenn jetzt wieder die Gegenseite argumentiert, dass man doch bloß Gutes tun möchte und nicht alle schwarze Schafe sind, werde ich meine Meinung nicht ändern.

Die möchten dir dein Leben erklären?? Denk doch vielleicht mal daran, wenn dir der Kragen platzt, das diese Menschen auch nur ihr Geld verdienen wollen.
Man regt sich darüber auf, das im fernsehn werbung kommt, dann im radio, dann im Briefkasten. Warum soll letztendlich nicht auch das Telefon genutzt werden? mann hat gleich eine Resonanz und kann bei Fragen auch beraten werden.
Wenn ein Callcenter Agent jemanden Anruft, dann ist es ganz einfach den anzupöbeln, genau wie in so einem Forum. Man ist ja anonym, aber quatscht euch einer auf der Strasse an, geht ihr mit gesenkten Kopf schnell weiter.
Das sollten sich "DIE REGEN MICH SO AUF" Menschen mal durch den Kopf gehen lassen. Mann kann immer freundlich bleiben. Oder Schmeißt ihr bei der Werbung im Fernseher oder im Radio das Ding gleich aus dem Fenster oder pöbelt es an.

Es ist ein Job wie jeder andere und es ist eine werbung wie jede andere, desweiteren kontaktieren wir nur Unternehmen und wollen mit denen in geschäftlichen Kontakt treten. Da denken aber auf einmal die meisten, sie wären wieder Privatpersonen. Dann sollten sie Ihre Nummern aus div printmedien rausnehmen, wenn sie nicht angerufen werden wollen.

wer das nicht will sollte einfach nie seine Nummer weiter geben.

Bei dem Provisionsprinzip liegt der Fehler
Kein festes Gehalt ist für viele ein KO Kriterium (bei mir auch). Lieber ein Grundgehalt womit man nur die laufenden Kosten decken kann und weniger gute Provision

Außerdem ist 100% Provisionszahlung heutzutage häufig ein Indiz für einen unseriösen Arbeitgeber

Schlagt den zukünftigen Arbeitnehmern vor zu wählen welche Art der Bezahlung ihnen lieber ist
Das macht einen sehr guten Eindruck

Mich wundern die Schwierigkeiten die du hast jetzt nicht mehr

100% Auszahlung unseriös?? Ok, dann bezahl ich nur nach nach guter Laune oder wie?? Eine erbrachte Leistung soll doch bezahlt werden. Für dich ist es also seriöser bei einer Versicherung 3 Jahre nicht sicher zu sein, das Geld wieder zurück zahlen zu müssen??

Wie es oben schon stand bezahlen wir ein Grundgehalt, womit man die laufenden kosten decken kann.
 
Nun komm schon, okolyta ;)
Es ist ja kein Problem, wenn Antworten im thread sich verzögern, weil Deine Präferenzen halt im RL liegen ;)
aber dann solltest Du auch auf möglichst alle Aspekte der bis dato Fragenden auch tiefer eingehen :D

Mich wundert es wirklich, dass bestimmte, wichtige Aspekte Deiner hier zur Diskussion gestellten Jobs weiterhin außen vor bleiben ;)

In meinem Beitrag # 82 habe ich ja u.a. recht konkrete Fragen zu Eurem Jobangebot gestellt, die für ernsthaft Suchende auch durchaus relevant sind.
Warum kommt dazu nicht mal etwas mehr von Dir ;),
wenn es hier doch vorrangig um das Threadthema:
"Keine Lust zu arbeiten" geht *g*

Lust oder lass uns besser mal sagen Motivation zu arbeiten beruht halt auf vielen Aspekten...eben nicht allein nur der Entlohnung
Hier nur bestimmten "Vorurteilen" bzgl. des Outbounds sehr allgemein zu begegnen und nebenbei "inhaltliche Gesprächskontrollen" bei der tel. Akquise eher am Rande zu streifen,
deutet zwar auf Deine eloquenten Fähigkeiten hin,
hilft aber rein inhaltlich hier in diesem Kontext den Allermeisten überhaupt nicht weiter ;)

mfg
 
Ach, ganz vergessen.


Das ich nicht 100% ig sage, was ich mache und wie das Unternehmen heißt dürfte jedem klar sein.

Wir beschäftigen uns im Kapitalmarkt alternativ zur Aktie oder Immobilie. Der einstieg ist bei uns ab einer kapitalhöhe von 4000 Euro möglich. Deswegen sprechen wir auch nur mit Firmen und den Inhabern.

Natürlich ist es nicht gerade sehr einfach, aber wie schon gesagt, das ist kaum noch ein Job und wir haben langjährig schon viele Mitarbeiter in Berlin und Hamburg. Die erfolgreich sind, die wollen es halt einfach.

Meine frage bezog sich darauf, das ich in FFO keine Leute bekomme und hier die Motivation völlig für den Arsch ist. Aber halt nur hier, in den anderen Städten geht es doch auch.
 
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