Man vermutet Wasser auf der Oberfläche des Mars. Man hat gefrorenes Kohlendioxid.
Die Wahrscheinlichkeit das man alle Substanzen vorfindet die es erlauben den Mars zu erhitzen sind gar nicht mal so schlecht.
Wenn es gelingt Wärme hineinzubringen kann ein terraforming - projekt beginnen.
Durch Ansiedlung heimischer Mikroben und Pflanzen wie Moos zB. ist es denkbar das sich daraus ein blauer Planet entwickelt - innerhalb von 1000 Jahren könnten Städte auf der Marsoberfläche sein... Atembare Luft wäre wohl noch nicht genug vorhanden um ohne Beatmung umher laufen zu können. So könnte es im günstigen Fall ablaufen.
Ein Problem ist aber die Ethik die man anwenden soll....
Angenommen der Mars hat eigenes Wasser und Spuren von Leben einer vergangenen Zeit, Bakterien usw... dann haben wir ein Problem.
Sobald wir damit beginnen würden eine lebensfähige Umgebung zu schaffen.
Wir müssten eigentlich herausfinden woher diese Grundsteine des Lebens stammen.
Asteroiden könnten Leben vom Mars zu uns gebracht haben, das wäre gut weil wir dann die selbe Basis hätten.
Asteroiden könnten aber genauso Leben von uns zum Mars gebracht haben, dass wäre genauso gut weil die Basis ebenfalls die selbe wäre.
Was aber wenn dort andersartiges, auf der Erde nie vorhandenes Leben, ein eigenes Leben bestanden hätte?
Könnte es durch die lebensfreundlichen Bedingungen wieder aktiviert werden?
Forscher gehen davon aus.
Wenn das der Fall wäre, dann dürften wir eigentlich nicht Leben von uns nach dort bringen....
Wir wären dann
die bösen Aliens die sich der Ressourcen einer fremden Welt bemächtigen und über vorhandenes Leben stürzt... Eigentlich unsere Befürchtung wenn wir von einer Heimsuchung von überlegenen Aliens bei uns ausgehen.
Wir könnten sehr viel lernen.
Lernen was und wie wir unseren eigenen Lebensraum besser behandeln und wie man im All eine blaue Perle (wie unsere Erde) nach der anderen produziert. Vorausgesetzt das es wirklich möglich ist.
Ich meine nicht das wir das Leben von und durch Bakterien und Mikroben missachten dürften um unser Leben als zu hochwertig einzustufen als das man diesen Lebensraum der "natürlichen" Entwicklung und sich selbst überlässt.
Der wissenschaftliche Schatz wäre ohnehin unermesslich und wir könnten die Verbreitung von Leben in geeigneten "Räumen" im All betreiben. Irgendwann wenn unser Planet dem Ende entgegen sieht, hätten wir neue Möglichkeiten geschaffen der totalen Vernichtung zu entgehen.
Ich frage mich ob wir die Ethik des Lebens und deren Achtung von Anfang an missachten oder erst wenn es um unser Überleben geht....
Ich tippe mal auf den Anfang... ohne jede Chance für andere Nischen des Lebens.
Nun stellt sich noch die Frage der Evolution.... ohne diese sind die ethischen Bedenken gegenüber Bakterien bedeutungslos.... denn dann bleibt eine Bakterie eine Bakterie...
Info:
... Der Zeitplan für eine potentielle Besiedelung:
Ankunft: Das 1000-Jahres-Projekt könnte mit einer Reihe von 18-monatigen Expeditionen beginnen. Jedes Team installiert nach seinem sechs Monate dauernden Flug zum Mars eine kleine Wohneinheit.
100 Jahre: die Atmosphäre wird dichter, wenn man das an den Polkappen gebundene CO2 freisetzt. Um den Prozess zu starten, erzeugen Fabriken Treibhausgase; auch mit Spiegeln konzentriertes Sonnenlicht könnte Eis auftauen.
200 Jahre: Regen fällt und Wasser fließt, sobald ausreichend CO2 in der Atmosphäre die mittlere Temperatur über den Gefrierpunkt angehoben hat. Bakterien, Algen und Flechten beginnen, die steinige Wüste zu besiedeln.
600 Jahre: Blütenpflanzen werden ausgebracht, sobald Mikroben eine Bodendecke geschaffen und genug Sauerstoff produziert haben. Schließlich könnten irdische Bäume aus nördlichen Breiten Wurzeln schlagen.
900 Jahre:Energie für wachsende Städte wird anfangs von Atomkraftwerken und Windkraftanlagen produziert. Auf lange Sicht wären die besten Stromlieferanten wohl Fusionsreaktoren – falls sie je gebaut werden können.
1000 Jahre: Marsbewohner können nur mit Atemgeräten ins Freie, weil der Sauerstoffgehalt der Luft sehr langsam steigt. Auf lange Sicht wird der Mars seine Atmosphäre auch wieder verlieren und erneut abkühlen. ...
Der Mars