neues aus Nordkorea Thema 

Es ging mir nicht um deine persönliche Position, frank110159, sondern darum, was du uns mit deinen Links sagen willst. Und den zweiten Link habe ich als Parodie auf alle Verschwörungstheorien verstanden. Bleibt nur zu hinterfragen, was Verschwörungstheorien eigentlich sind.

Letzten Endes kann man jegliche Kritik an staatlichen Verlautbarungen als Verschwörungstheorie abtun, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. :D

frank110159 schrieb:
Aber, wer nicht anerkennt das die DDR ein Unrechtstaat war...
Rechtsstaat ist keineswegs das Gegenteil von Unrechtsstaat und Unrechtsstaat ist keineswegs das Gegenteil von Rechtsstaat. Hier werden Begriffe wild durcheinandergewürfelt.

Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in welcher die Staatsmacht an geltendes Recht gebunden ist. Geltendes Recht sind rein pragmatische Gesetze (sowie deren Auslegung) und nicht idealisierte Vorstellungen von Gerechtigkeit. In einem Rechtsstaat hat die Rechtsprechung der konkreten Gesetzeslage dieses Staates Genüge zu tun und nicht einem moralischen Empfinden. Der Volksgerichtshof z.B. hat sich über geltendes Recht hinweggesetzt und dies durch die Floskel 'nach gesundem Volksempfinden' verschleiert.

Dieser Definition nach war die DDR eindeutig ein Rechtsstaat (mit allen seinen Fehlern). Die DDR war in ihrer Rechtsprechung genauso frei wie Westdeutschland, welches ebenso wie diese an die Alliierten Kontrollratsbeschlüsse gebunden war, nur waren es dir die Russen und nicht die Amerikaner (+Briten+Franzosen).

Ein Unrechtsstaat hingegen ist ein Staat, in welchem Unrecht gedeiht. Dies setzt keineswegs zwingend voraus, daß dieser kein Rechtssystem hat, also kein Rechtsstaat ist. Der Begriff 'Unrechtsstaat' ist im Gegensatz zum Begriff 'Rechtsstaat' kein juristischer oder staatsrechtlicher Begriff, sondern eine moralische Wertung, die ohnehin jeder anders definiert.

Die USA z.B. sind (formaljuristisch gesehen) ein Rechtsstaat, der es offenbar mit seinem Recht nicht genau nimmt (Stichwort Guantanamo), also durchaus auch (moralisch gesehen) ein Unrechtsstaat. Gleiches mag auf für die DDR gegolten haben. Mir fallen da auf Anhieb noch weitere Staaten ein...
 
Letzten Endes kann man jegliche Kritik an staatlichen Verlautbarungen als Verschwörungstheorie abtun, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. :D

Das gefällt mir alles, ehrlich. Regt zum Nachdenken an und verwischt die Grenzen. Am Schluss ist dann Unrecht gleich Recht - jedem wie es ihm gefällt. Ist halt subjektiv.

Nur oben der zitierte Satz macht keinen Sinn. Wenn die Regierung etwas sagt, ist das eine staatliche Verlautbarung. Wenn die Opposition diese kritisiert, dann könnte dieses eine Verschwörungstheorie sein? Etwas zu weit gegriffen, oder? Das funktioniert nur in Diktaturen, wo die Oppositionen ja bekanntlich vom feindlichen Ausland gesteuert werden.

Wenn Du dir etwas weiter oben die Buchvorschläge von joungster an mich ansiehst, verstehst Du wahrscheinlich wie ich auf die Bielefeld-Verschwörung komme (und nur weil du eine CD aus Bielefeld hast...).
 
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Der sozialistische Staat Nordkorea ist der Stein des Anstoßes. Ihm wird Unrecht getan und deswegen argumentieren diese "Herren" so...

Tut mir leid, dass kann und will ich nicht verstehen!

Ist es die Tatsache das man Fan des Sozialismus ist?

Ich finde keine Erklärung für derartiges.

Über die BRD werden abstruse Anschuldigungen erhoben, ohne auch nur ein bisschen zu differenzieren oder zu hinterfragen ... sich selbst zu hinterfragen.
Der Sozialismus wird gepriesen weile er so viel Gutes leistet.... Kuba hat ein Krankensystem und weil es ein sozialistischer Held war der es getan hat... sollen es alle so bekommen...

Aber zu fragen was den mit den Menschenrechten, den Grundrechten auf sich hat ist einseitig wenn es um den Sozialismus geht.

Der Rest ist gegen Nordkorea weil sie sich an dem Land doch nur bereichern wollen?
Die Standardanschuldigung an alle nicht sozialistischen Staaten...

Ein leuchtendes Beispiel dafür was einen erwartet wenn man erst sozialistisch ist:

Menschenrechtsverletzungen [Bearbeiten]
Staatliche Diskriminierung politisch unzuverlässiger Bürger
[Bearbeiten]

Es wurde mehrfach berichtet, dass die Bevölkerung Nordkoreas durch die Staatsführung in ein dreigliedriges Kastensystem eingeteilt wurde.[7]
Dieses richtet sich nach der potenziellen Gegnerschaft gegenüber dem Regime.
Es wurde Ende der 1950er Jahre nach Vorbild eines Systems eingeführt, das in der Volksrepublik China unter Mao Zedong existierte.
Die drei Gruppen des Systems sind die der „freundlich gesinnten Kräfte“,
die der „neutralen Kräfte“ und
die der „feindlich gesinnten Kräfte“.

Zu den feindlich gesinnten Kräften, der untersten Klasse, zählen die Familienangehörigen von Nordkoreanern, die in den Süden übergelaufen sind,
Unternehmer und Geistliche aus vorsozialistischer Zeit und ihre Familien,
ehemalige Angestellte der japanischen Kolonialbehörden und ihre Familien,

(ehemalige) Häftlinge und ihre Familien,
sowie Parteimitglieder, die gegen die Herrschaft Kim Il-sungs aufgetreten waren und deren Familien.

Zur bevorzugten Klasse der „freundlich gesinnten Kräfte“ gehören Parteikader und ihre Familien, sowie Familien von Gefallenen des Kampfes gegen die Japaner und des Koreakrieges.

Angehörigen der untersten Klasse ist es seit Ende der 1950er Jahre verboten, sich in größeren Städten und in der Nähe der Staatsgrenze und der Küsten aufzuhalten.
Es wurde auch berichtet, dass diese Gruppe seit der drastischen Verschärfung der Versorgungslage in den 1990er Jahren keine Lebensmittelkarten oder sonstige Zuwendungen des sozialistischen "Versorgungsstaates" mehr erhält.[8]
Menschenrechtssituation in Nordkorea ...mal ruhig weiter lesen wenn man starke Nerven hat...
alle sozialistischen Systeme verfügen über ähnliche Werte für ihre Schutzbefohlenen...

Das soll man wie bewerten? Nun, manche sagen ja das dies in der DDR gar nicht so war oder sogar ok war.... ist auch Wurst wie Brot... Hauptsache Sozialismus!

Stell Dir mal vor Deutschland würde auch nur im Ansatz so handeln wie Nordkorea.... was würden die Herren die sich jetzt für Nordkorea so liebevoll einsetzen... dazu wohl sagen... :weg:
 
Nun, ich bezog dies eigentlich auf die Aussage der Bielefeld-Parodie. In der Realität sind die Grenzen natürlich erheblich weniger trennscharf.

Der Begriff 'Verschwörungstheorie' hat etwas Abwertendes an sich. Dennoch gibt es auf dieser Welt tatsächliche Verschwörungen. Gaius Iulius Caesar z.B. fiel einer tatsächlichen Verschwörung zum Opfer, sein Tod war keineswegs Produkt einer Verschwörungstheorie.

Deine (hoffentlich fiktive) Aussage, Unrecht sei gleich Recht, geht jedenfalls fehl. Denn der erste Begriff bezieht sich auf Recht im Sinne von 'Rechtmässigkeit', der zweite Begriff hingegen ist von 'Gerechtigkeit' abgeleitet. Es ist in etwa so, als wolle man Birnen (Obst) mit Unbirnen (andere Leuchtmittel) gleichsetzen. Begrifflich gleich, inhaltlich aber verschieden.
 
Deine (hoffentlich fiktive) Aussage, Unrecht sei gleich Recht, geht jedenfalls fehl. Denn der erste Begriff bezieht sich auf Recht im Sinne von 'Rechtmässigkeit', der zweite Begriff hingegen ist von 'Gerechtigkeit' abgeleitet. Es ist in etwa so, als wolle man Birnen (Obst) mit Unbirnen (andere Leuchtmittel) gleichsetzen. Begrifflich gleich, inhaltlich aber verschieden.

Unbirnen sind mir nicht bekannt. Es sei denn, du nennst alle neben Herrn Kohl so.

Ich mag hier nicht grosse Abhandlungen mit dem Duden vom Zaun brechen, halte Deine Weise der Definition aber für eigenwillig.
Rechtmässigkeit und Gerechtigkeit sind selbstverständlich völlig andere Sachen. Aber die von Dir konstruierte Verbindung zu Recht und Unrecht überzeugt micht persönlich da nicht.
Also, mach mich fertig. :panik:
 
Wo bitte ist das Problem, etwas durch die Vorsilbe 'Un-' zu negieren? 'Un-' heisst nicht oder schlecht (Unwetter z.B. ist schlechtes Wetter, da es ja Nichtwetter nicht gibt). Übrigens halte ich 'den Duden' keineswegs als Maßstab für derartige Dinge, schließlich hat der nicht den Anspruch, ein etymologisches Wörterbuch zu sein - er ist lediglich für die Rechtschreibung zuständig.

Schau mal in irgendeinem x-beliebigen Wörterbuch unter 'Rechtsstaat' und 'Rechtsstaatlichkeit' nach. Alle leiten den Begriff von rechtlich im Sinne von legitim ab und keinewegs von 'Gerechtigkeit'.

Bei der Aussage vom Unrecht ist dies anders. Wenn mir Unrecht geschehen ist, dann heisst dies, daß ich ungerecht behandt wurde und keineswegs, daß kein Recht gesprochen wurde. Es wurde nur nicht in meinem Sinne gesprochen, also von meinem (subjektivern) Standpunkt aus ungerecht.

Ich mache mir die Sprache übrigens nicht selbst. Was ist denn eigenwillig daran?
 
pueblo schrieb:
Ob mit oder ohne, geschossen hast du, ich hoffe das du mit dem gewissen heute noch klar kommst, das weitere erspare ich mir jetzt.
Natürlich habe ich während meines Wehrdienstes auch geschossen. So wie jeder Soldat auf dieser Welt, auf einem Schießplatz auf Scheiben. Und ich denke ich bin bisher gut damit klar gekommen. Jedenfalls ist mir bisher noch keine dieser Scheiben im Schlaf erschienen. ;)
Wenn du mir aber unterstellen willst das ich auf Menschen geschossen hätte, da muss ich dich enttäuschen.

Das darf doch wohl nicht wahr sein! Das stand alles kurz vorm "Großen Knall" und du sollst von allem nichts mitbekommen haben?
Warum soll das nicht wahr sein? Es ist genau so gewesen wie ich es dir beschrieben habe. Ich und viele andere auch sind ganz normal am 26. Oktober 1989, aus der Armee entlassen worden. Das ist nun mal so gewesen. Warum soll ich dir denn jetzt irgendwelche Schauermärchen erzählen? Nur um mich wichtig zu machen?
Das irgendwo in den Generalstäben, irgendwelche Pläne durchgespielt worden sind, möchte ich überhaupt nicht anzweifeln, aber bei uns ist davon nichts angekommen.
Ach übrigens, der Satz der deinen Link darstellt, hat am Ende ein Fragezeichen (?).
 
[...]
Wenn du mir aber unterstellen willst das ich auf Menschen geschossen hätte, da muss ich dich enttäuschen.[...]

Ok, ich sag mal so, dass leben ist kein Wunschkonzert, möchte dich auch nicht damit verurteilen, dass du ein "schießwütiger" Grenzsoldat warst, denn das leben was du in der Zeit hattest hast du dir bestimmt auch nicht selbst gewählt und die Umstände in dem du gelebt hast, können wir nicht wissen und auch nicht Beurteilen, von daher sorry wenn ich dich in dein gewissen verquatscht habe.:)

Pueblo
 
Das irgendwo in den Generalstäben, irgendwelche Pläne durchgespielt worden sind, möchte ich überhaupt nicht anzweifeln, aber bei uns ist davon nichts angekommen.
Ach übrigens, der Satz der deinen Link darstellt, hat am Ende ein Fragezeichen (?).

Ihr wart doch auch das Volk. Ihr wart doch die stinknormalen Jungs von zu Hause.
Also, wenn Ihr nix gemerkt habt.

PS: ich meine, immer wenn sich eine Diktatur verabschiedet, hat keiner irgendetwas gewusst. Margot sitzt in Chile und kloppt Sprüche. Kommt Leute, Ihr wollt doch nicht ernsthaft die Margot zurück (obwohl, die würde uns die Hammelbeine lang ziehen)
 
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Fein,
wenn also die lokale Vergangenheit geklärt ist können wir uns ja wieder dem Titel auf der anderen Seite der Welt widmen ;).


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Nordkorea droht mit "Heiligem Krieg"

Vor zwei jährlichen Großmanövern der US-Streitkräfte mit Südkorea hat Nordkorea erneut scharfe Töne angeschlagen. Die Armee und die Bevölkerung Nordkoreas würden mit "einem Heiligen Krieg" antworten, drohte ein Sprecher der Nationalen Verteidigungskommission.

Das wichtigste Entscheidungsgremium in dem sozialistischen Land warf den USA und Südkorea vor, mit der Manöverankündigung den Krieg gegen Nordkorea erklärt zu haben. Die Manöver stellten eine unentschuldbare Verletzung des Souveränität Nordkoreas dar...
Nordkorea droht mit "Heiligem Krieg"

...eine unfassbar unzivilisierte Haltung!
Ein System das den Hass und das Faustrecht als Grundlage hat.

Sozialistische Anhänger in aller Welt finden nichts ungewöhnliches daran. Klar, ist ja schon seit jeher so... immer wieder... triviale Praxis.
Für mich ein weiterer Grund sich vom Sozialismus zu distanzieren.

Ist ihr Führer ein Gott? Heiliger Krieg.... passt Religion und Sozialismus zusammen?
Gewalt und Sozialismus? Ja, das passt irgendwie.
Linksextremismus ist Gewalt.
Die RAF praktizierte ihn sogar in der BRD... Autos brennen in Berlin und woanders... Gewalt ist trivial...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist mir auch, wie das segensreiche Wirken von US-Truppen – sie waren (christlich, gewaltfrei, demokratisch) bereits früher in Korea aktiv – so in Vergessenheit geraten kann.

Gezielter Mord (christlich, gewaltfrei, demokratisch):
US-Kriegsverbrechen in Korea: "Wir haben sie einfach umgelegt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
Massaker von Nogeun-ri
Korea Juli 1950 - Das Massaker von No Gun Ri. - YouTube

Kollektive Erinnerung an die Segnungen (christlich, gewaltfrei, demokratisch) amerikanischer Einsätze:
Die Massaker im Koreakrieg gehören zu den unbekannten Aspekten des Krieges. Dies gilt nicht nur für den Westen, sondern auch für Korea. Der größere Teil dieser Verbrechen ist bislang noch nicht aufgedeckt, ausgenommen vielleicht die Massaker von No Gun Ri, über die die Nachrichtenagenturen AP und BBC berichtet haben.

US-Präsident Truman bezeichnete den Koreakrieg als „Polizeiaktion“. Mit dieser Bezeichnung wurden die brutalen Seiten des Krieges weitgehend ausgeblendet und die von den US-Truppen verübten Massaker stillschweigend legitimiert:

The History and Sociology of Genocide. Analyses and Case Studies (Frank Chalk/Kurt Jonassohn)
Yale Univ Pr; New Haven 1990
ISBN-13: 978-0300044461

„Die Opfer dieses Massakers werden auf ‚gesichert‘ mindestens 100.000 Ermordete geschätzt, die höchsten Schätzungen gehen auf bis zu 1.200.000 …“
„Dieser Massenmord geschah mit Zustimmung und Wissen der US-Militärbehörden, teilweise sogar unter deren Kommando.“
Korea 1950: Das Bodo League Massaker - YouTube

Tja, diesen undankbaren (Nord-)Koreanern scheint es wie mir zu gehen: Sie wollen das segensreiche Wirken (christlich, gewaltfrei, demokratisch) der fremden Mächte in ihrem Land einfach nicht erkennen, geschweige denn vergessen und verzeihen.

Selbstverständlich ist die Politik der USA stets christlich, gewaltfrei, demokratisch (und wird es wohl auch in nächster Zeit bleiben). Ein Trost bleibt (mir), auch wenn ich es nicht mehr erleben, viele der jüngeren von euch nicht überleben werden: Bisher ist noch jedes Empire wieder verschwunden!

Selbst aktiv werden: Nach den Angriffskriegen des Folterstaates (christlich, gewaltfrei, demokratisch) USA nach 1945 (und auch davor) könnt ihr selber „googeln“.

Stimmt: Als Land mit einem christlich-fundamentalistischen Regime führen die USA natürlich keine Angriffskriege, sondern Religionskriege (Kreuzzüge; dies nicht erst seit dem Überfall auf den Irak):
Operation Iraqi Freedom - War in Iraq - Complete Coverage - WHITEHOUSE.ORG
Rumsfeld’s Iraq “crusade” revealed | Crikey
Kreuzzug
Iraq crusade - YouTube

Ganz nebenbei (quasi OT): Ist bekannt, dass die USA das Land mit den weltweit meisten Gefängnisinsassen sind, und zu den Ländern mit der höchsten „legalen“ Tötungsquote (die in den Folterverließen ermordeten Namenlosen nicht mitgerechnet) gehört?
 
Der sozialistische Staat Nordkorea ist sozialistisch weil?

Die Familie die dieses Land im Besitz hat, eine Regierungsform auswählen wollte.

Sie hätten es demokratisch machen können, aber das schien nur als Name geeignet um mehr Schein als Sein zu demonstrieren.

Würde diese Regierungsform tatsächlich gelebt werden, dann wäre aber z.B. folgendes nicht möglich gewesen:

Menschenversuche [Bearbeiten]

Mehrere nordkoreanische Flüchtlinge, aber auch Mitarbeiter internationaler Organisationen berichten davon, dass in Nordkorea systematisch neue Waffen an Lagerhäftlingen und z. T. minderjährigen Behinderten getestet würden. So würden etwa Gruppen von Menschen in einem geschlossenen Raum Giftgas in tödlicher Dosis ausgesetzt, um dessen Effektivität zu testen.[28]
Menschenrechtssituation in Nordkorea

Aus diesem Grund wählte man den vertrauenerweckenden Namen der das Wort "demokratisch" enthält.
Um sich in seinem Vorhaben nicht einschränken zu müssen wurde man sozialistisch.
Wenn ein Diktator oder Volksheld oder Rebell oder Befreier sein Ding durchziehen will und dies irgendwie legitimieren will... dann wählt er entweder was religiöses... am besten etwas mit Scharia oder den Sozialismus....
dann sind - problemlos - solche Dinge möglich ... und wohlgemerkt - man findet Anhänger die so regiert werden wollen und das alles sehr gut finden oder maximal notwendig - :

... Einschränkung der Meinungsfreiheit [Bearbeiten]

Das stalinistische System mit seinem Personenkult bringt es mit sich, dass jegliche Abweichung von der quasi-religiösen Verehrung der politischen Führer Kim Il-sung und Kim Jong-il bestraft wird. Bereits ein unachtsamer Umgang mit dem Porträt einer der Führungspersönlichkeiten kann strafrechtliche Konsequenzen haben, so wie jegliche Äußerung einer Meinung, die nicht mit der Linie der herrschenden Partei der Arbeit Koreas vereinbar ist oder gar deren Führungsanspruch in Frage stellt.[9]
Einschränkung der Informationsfreiheit [Bearbeiten]

Den Einwohnern Nordkoreas ist es nicht erlaubt, andere als die staatlichen nordkoreanischen Medien, die von der staatlichen Propaganda durchdrungen sind, zu nutzen.[10] Das Hören ausländischer Rundfunksender etwa wird hart bestraft. Ein Beispiel dafür ist der Journalist Kang Chol-hwan, welcher noch rechtzeitig aus Nordkorea flüchten konnte, wobei staatliche Organe dieser Straftat auf der Spur waren.
Einschränkung der Glaubensfreiheit [Bearbeiten]

Zwischen 1949 und 1952 unter der Herrschaft Kim Il-sungs wurden alle Kirchen zerstört,[11] [12] die meisten Priester und Mönche wurden hingerichtet oder starben in nordkoreanischen Internierungslagern.[13] Das Martyrium der Benediktinermönche in der ehemaligen Abtei Tokwon ist beispielhaft dokumentiert,[14] da für sie der Prozess der Seligsprechung eingeleitet wurde.[15] Seitdem gibt es keine Priester und keine christlichen Gemeinden mehr in Nordkorea.[16]

In der Verfassung der Demokratischen Volksrepublik Korea ist das Recht auf freie Religionsausübung festgeschrieben. Dieses bestehe jedoch nicht, wenn die Religion für staatsfeindliche Aktivitäten missbraucht werde. In der Realität gibt es aber keine Religionsfreiheit und Menschenrechtsorganisationen zählen Nordkorea zu den Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.[17] Es gibt zahlreiche Berichte darüber, dass Menschen wegen ihrer Religion in Lagern interniert, gefoltert oder hingerichtet wurden.[18] [19] Es wird sogar über mehrere öffentliche Hinrichtungen von Christen berichtet.[20] So soll beispielsweise die Christin Ri Hyon-ok am 16. Juni 2009 in Ryongchŏn wegen Bibelverbreitung öffentlich hingerichtet worden sein, während ihr Ehemann und ihre drei Kinder in das Internierungslager Haengyŏng deportiert wurden.[21]

Seit 1988 wurden in Pjöngjang vier Kirchen mit ausländischen Spendengeldern errichtet,[22] die den Anschein von Religionsfreiheit erwecken sollen, tatsächlich aber vor allem ausländischen Besuchern vorgeführt werden.[23] Christen in Nordkorea können ihren Glauben nur heimlich praktizieren, in ständiger Angst vor Entdeckung und Bestrafung.

Siehe auch Religion in Nordkorea.
Einschränkung der Bewegungsfreiheit [Bearbeiten]

Die Bürger Nordkoreas sind nicht berechtigt, ihren Wohnort ohne behördliche Erlaubnis zu verlassen. Darüber hinaus bestimmen die Behörden über den Wohnort der Bürger. So ist bekannt, dass es politisch unzuverlässigen Bürgern ebenso wie sichtbar Behinderten untersagt ist, sich etwa in Pjöngjang anzusiedeln.[24] Ferner werden Nordkoreaner, die unerlaubt die Staatsgrenzen übertreten, hart bestraft. Für Nordkoreaner, die in China aufgegriffen und zurückgeschickt wurden, gibt es spezielle Strafeinrichtungen.
Folter [Bearbeiten]

Ehemalige Insassen von Gefängnissen und Straflagern berichten von der allgemeinen Verbreitung von Foltermethoden im nordkoreanischen Strafvollzugssystem.[25]
Todesstrafe [Bearbeiten]

Die Todesstrafe für zahlreiche Vergehen ist in Nordkorea an der Tagesordnung. Exekutionen finden oft öffentlich statt.[26] Menschenrechtsorganisationen haben Zeugenaussagen zu insgesamt 1193 Hinrichtungen in Nordkorea gesammelt und dokumentiert, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte.[27]
Menschenversuche [Bearbeiten]

Mehrere nordkoreanische Flüchtlinge, aber auch Mitarbeiter internationaler Organisationen berichten davon, dass in Nordkorea systematisch neue Waffen an Lagerhäftlingen und z. T. minderjährigen Behinderten getestet würden. So würden etwa Gruppen von Menschen in einem geschlossenen Raum Giftgas in tödlicher Dosis ausgesetzt, um dessen Effektivität zu testen.[28]
Internet und Handy [Bearbeiten]

Derzeit gelten Handynutzer als Kriegsverbrecher und können inhaftiert werden.[29] Außerdem ist das Benutzen vom Internet strafbar.
Das System der Straflager [Bearbeiten]

Das nordkoreanische Strafvollzugssystem mit seinen Straflagern und Gefängnissen gliedert sich in zwei Teile: Die Internierungslager für politische Gefangene (koreanisch Kwan-li-so) und die Umerziehungslager (koreanisch Kyo-hwa-so).[30] ...
Menschenrechtssituation in Nordkorea

So!

Was hat dieses Verhalten mit dem zu tun - joungster - das du vor dir her treibst?

Das vergasen von Menschen erzeugt, jetzt, keinen Würgereflex bei Dir? Als es Deine Familie betraf aber schon?

Du, wach auf! Im Namen des Sozialismus werden Menschen vergast!
Hast Du nichts gelernt?

Anstatt hier zu relativieren, hätte ich gerade von Dir eine eindeutige Haltung erwartet die sich gegen solche Systeme richtet!
Stattdessen fängst Du wieder damit an vom "segensreichen Wirken von US-Truppen" zu fabulieren!

Hast Du den Schuss immer noch nicht gehört?

Menschen sterben weil sie willkürlich "sozialistisiert" werden!

Komm zu Dir! Wache auf!
 
Zuletzt bearbeitet:
US-Präsident Truman bezeichnete den Koreakrieg als „Polizeiaktion“. Mit dieser Bezeichnung wurden die brutalen Seiten des Krieges weitgehend ausgeblendet und die von den US-Truppen verübten Massaker stillschweigend legitimiert:

Das meinst Du doch nicht wirklich ernst?

Da sitzen doch einige Leute hinter dir und lachen sich tot über die Deppen die auf Deinen Troll einsteigen.

Öhm, der erste war ich
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
[...]achen sich tot über die Deppen die auf Deinen Troll einsteigen.
Öhm, der erste war ich
Versprochen?

[…]US-Präsident Truman bezeichnete den Koreakrieg als „Polizeiaktion“. Mit dieser Bezeichnung wurden die brutalen Seiten des Krieges weitgehend ausgeblendet und die von den US-Truppen verübten Massaker stillschweigend legitimiert:[…]
Das meinst Du doch nicht wirklich ernst?[...]
Es stellt sich hier nicht die Frage, ob ich es ernst meine; wichtig ist vielmehr, was von diesen Untaten im kollektiven Gedächtnis eines dieserart malträtierten Volkes erhalten bleibt. Ich zitierte – von mir in die deutsche Sprache übersetzt - aus dem Werk der Historiker Frank Chalk/Kurt Jonassohn; hier gerne für Dich noch einmal:

The History and Sociology of Genocide. Analyses and Case Studies (Frank Chalk/Kurt Jonassohn)
Yale Univ Pr; New Haven 1990
ISBN-13: 978-0300044461

Der Author – Frank Chalk – schreibt nicht nur lesenswerte Bücher, sondern betreibt auch eine interessante Blogsite: Frank Chalk

Ganz nebenbei: Ich zitiere bzw. erwähne ausschließlich aus Büchern, die ich selbst besitze und gelesen habe.
Es ist allerdings nicht notwendig, diese Werke zu kaufen: Viele Gemeinden besitzen die kulturelle Einrichtung, die allgemein als „Leihbücherei“ bezeichnet wird.
 
Ich finde es faszinierend, wie wir immer wieder auf die gleichen Themen kommen,
die gleichen "Argumente" und Aussagen lesen und genau so schlau sind wie vorher.
Es ist anstrengend,wenn die Beiträge überhaupt keinen Bezug zu dem Thema haben.
Ich schlage vor, dass wir ein Thread aufmachen mit dem thema:"Hier streiten wir uns",
denn ein Streit kann sehr effizient sein.

Schönes WE.
 
Da rollen sich doch bei jedem selbst die roten Socken auf. :depp:
Schocken Dich die von mir gelieferten Informationen, betreffend des amerikanischen Wirkens in Korea, so sehr (wenn Du dich vorher über Korea nie informiert hast: nachvollziehbar)?

Weitere Frage: Trägst Du tatsächlich rote Socken (igitt)?
Nebenbei: Schön, dass Du deine geistreiche Bemerkung mit „Depp“ unterzeichnest („signiert“ hast).

[…]dass wir ein Thread aufmachen mit dem thema:"Hier streiten wir uns",[…]
Ist es nicht auch Zweck eines Forums, eine Plattform für Streit auf hohem Niveau* zu bieten; sozusagen Austausch von Wissen und Erfahrung?**

_______________
* Na ja …
** Na ja …
 
pueblo schrieb:
von daher sorry wenn ich dich in dein gewissen verquatscht habe.
Okay, jetzt verstehe ich, warum du mich nicht verstehst. Du sprichst, schreibst, verstehst die deutsche Sprache nicht, oder nur sehr schlecht. Da ist es dann natürlich schwer einer Diskussion zu folgen. Na macht ja nichts, nun wissen wir es ja.
 
[...]Okay, jetzt verstehe ich[...] Da ist es dann natürlich schwer einer Diskussion zu folgen. Na macht ja nichts, nun wissen wir es ja.

Schön...., dann wirst du auch verstehen, dass ich meine Hände mit seife wasche und kein Schlammschlacht mag .

Wenn aber Du der Meinung bist, die deutsche Sprache besser zu verstehen, dann hättest du auch kein Problem mit dem, was ich mit meinem obigen Beitrag sagen wollte ;)

Pueblo
 
Nebenbei: Schön, dass Du deine geistreiche Bemerkung mit „Depp“ unterzeichnest („signiert“ hast)....
Welche Regel des FSB erlaubt es Dir, User zu beleidigen / beschimpfen... während andere dafür eine Strafe erhalten?

Er hat den Smilie verwendet den das FSB zur Verfügung gestellt hat, während Du ihn als "Depp" bezeichnest... wenn man das gleiche mit muesli macht ... bekommt man Punkte... Du nicht?
 
[...]während Du ihn als "Depp" bezeichnest...[...]
Versuche, das, was ich geschrieben habe, im Kontext …
  • zu lesen, und
  • zu verstehen.
Falls es damit nicht klappen sollte – wovon ich bei der Qualität Deiner bisherigen Beiträge ausgehe – wende Dich bitte an die dafür zuständigen Moderatoren.
 
Also, so etwas von der taz...

"Werden sie festgenommen, droht ihnen Abschiebung. Südkoreanische Medien berichten, den nordkoreanischen Behörden zeige die Farbe des Stempels im Pass, ob das Fluchtziel Südkorea gewesen sei. In diesem Fall droht in Nordkorea die Todesstrafe oder lebenslange Haft in einem Straflager."

Flüchtlinge aus Nordkorea in China: "Rette meinen Freund" - taz.de
 
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