Organspende geschlossen 

Hast du einen Organspendeausweis?

  • Ja, ich gebe alle Organe frei

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja, ich gebe einige Organe frei

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja, ich gebe keine Organe frei

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich habe mich noch nicht damit beschäftigt

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich bin noch nicht zum ausfüllen gekommen

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich lehne die Organspende ab

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein (andere Gründe)

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
hm...

@Kayleigh

nun ja... ich überlege grade ob ich doch noch weiter auf das thema eingehe. ich glaube eines möchte ich dann tatsächlich noch erwidern.

es ist die natürlichste reaktion des menschen: die angst. siehe evolution! also wundert es mich nicht, dass man sich so sehr von einer religion abhängig macht. sie gibt einem ja dann etwas wie sicherheit.

ich finde es übrigens auch sehr gut, dass diesen menschen im notfall das sorgerecht entzogen werden kann. jeder mensch sollte es für sich selbst entscheiden und wenn die kinder noch zu jung sind, dann muss das beste für sie getan werden.

achja und noch ein ansatz: manche denken auch (unabhängig vom glauben) dass man wenn der zeitpunkt des todes gekommen ist, nicht dagegen ankämpfen darf, da es das schicksal so will. finde ich persönlich auch etwas bescheuert, denn eigentlich will das schicksal ja doch, dass du lebst, wenn es maßnahmen dafür gibt... aber naja... ich sagte ja: angst und die suche nach sicherheit sind eben im menschen allgegenwärtig. bei einigen mehr, bei anderen weniger.
ich zum beispiel würde mich nicht mehr so abhängig von etwas/jemandem machen.


allgemein noch gedanken zum thema:


ich denke auch, dass grade jüngere es ablehnen, weil sie garnicht genug darüber wissen. sie hören nur: organe/blut eines anderen in mir (vielleicht von einem ekligen typen *würgs*) oder irgendein affe bekommt meine tollen genialen organe.

schade dass so viele junge menschen gar nicht verstehen wie es wirklich ist (manche ältere leider auch nicht).

es ist ein wunderbares gefühl, wenn man jemandem helfen konnte. warum also nicht auch nach seinem tod noch gutes tun?
und will nicht jeder leben um alles zu tun was er schon immer tun wollte? gäbe es diese möglichkeiten der spende nicht, dann würden wir doch alle viel eher sterben.
und nicht zu letzt aber genauso relevant: was wenn deine freundin/dein freund/deine eltern usw. mal erkranken und nur dadurch zu retten sind? hoffentlich passiert es nicht. aber im grunde kann es jedem passieren...

liebe grüße
sen
 
hmm, also ich hatte mal vor ein paar Jahren einen Ausweiß...

nun brauch ich aber selber ne Transplantion, daher hab ich
auch keinen mehr..

Wenn ich aber selbst keinen brüchte würd ich sicher meine Organe
wieder spenden..
 
also ich bin Organspender, weil was bringen sie mir wenn ich tot bin?
Zudem hab ich auch Knochenmark gespendet! es ist nicht wirklich schlimm, aber es kann Leben Retten!!!
zudem wäre ich auch dankbar wenn ich mal darauf angewiesen wäre!
 
Also ich habe mich noch nicht damit beschäftigt, da ich noch nicht mal volljährig bin.

Am eigentlich hätte ich nichts dagegen wenn jemand meine Organe bekommen würde. Ich brauche sie ja dann nicht mehr
 
ich finde das einfach grauenhaft das soviele menschen auf organe"warten", ein orgenspendeausweis sollte pflicht sein!
wofür braucht man seine organe, wenn man tot ist?
damit sie gefressen wergen(von tieren in der erde)?
jeden kann es treffen...versetzt euch mal in die sicht der"wartenden"...
denk darüber nach!

mfg
angelofdeath1
 
Organe spenden und ein angemessener Tot sind in meinen Augen, zwei paar Stiefel.

Einerseits benötigt ein Toter sicher keine funktionierenden Organe mehr, aber andererseits wird der Körper des -nennen wir ihn Toten- am Leben gehalten, damit eine Übertragung der lebenswichtigen Organe für einen Organempfänger besser erfolgen kann
und da beginnt für mich, der springende Punkt.

Man lese hierzu:
Dokument zur Frage der "Organspende"

Es gibt folgedessen weltweit unterschiedliche Kriterien ab wann jemand tot ist UND
angeblich keine Schmerzen mehr empfindet. Dazu fällt mir auch das Posting bzgl.
des Unfalls von Lorenz ein, das Leid seiner hinterbliebenden Eltern, die Grausamkeit eines desolaten Anblicks.

Ich habe nichts gegen Organe die Toten entnommen werden, aber die Definition Tot ist
derzeit widersprüchlich belegt. Früher war man tot wenn alle Organe versagten, das Herz aufhörte, das Hirn tot war. Logischerweise ,auch für einen Laien verständlich, kann niemand solange warten bis bei einem Toten Leichenflecke eintreten und dann erst Entnahmen vorgenommen werden, aber die Eindrücke die Schwestern, Gehilfen wiedergeben geben den Eindruck einer Maschinerie wieder. Einer erfolgreichen finanziell interessierten Maschinerie mit erheblichem Kostenaufwand - inklusive der Immunsupressiva der Pharmaindustrie - und lebenslänglicher Kontrollen für den Organspender.

Auch Berichte von Organempfängern die von Dingen berichten die sie vorher nicht kannten, machen mich stutzig und sind nachdenkenswert, bevor man einfach ein
Papier unterschreibt und ein Rest Unsicherheit bleibt.

Würde vom Staat generell eine Organspende vorausgesetzt, wie im Fall Österreich, wie er auch beim Unfalltot von Touristen in Österreich gilt!, würde ich widersprechen.

Das ist mir spontan zuviel Regulation und nicht auf den Einzelfall abgestimmt.
Nur unter der Prämisse jemand anderen zu retten, den Tot eines wichtigen Menschen, billigend mit dessen Schmerzen in Kauf nehmen?

Für mich muss erst mal die Würde für den Sterbenden gewahrt werden, dann die Entnahme freigegebener Organe in ebenso würdigender Weise. Das Leben und der Tot verdienen gleichermassen Respekt und es scheint bei manchen Ärzten doch hier sehr zu mangeln. Daher kann ich nicht im Vorfeld etwas unterschreiben, was dann vielleicht nicht so abläuft wie man es sich wünschen würde.

Meine nächsten Angehörigen müssen diese Entscheidung dann in meinem Sinne treffen.

Hart aber abgesprochen!, aber wer drängelt, Entscheidungen aufdrängt, Eile suggeriert unter der Prämisse Zeit ist Leben, der hat hier in meinen Augen verspielt.

Ich denke in der heutigen Zeit mit Handynutzung ist es machbar, dass Angehörige
innerhalb 5-6 Stunden eintreffen und diese Zeit bleibt für die Klärung ja oder nein.
 
ich selber habe einen Organspendeausweiß. Ich finde diese vorgeschlagene Wiederspruchsregel gut, da viele Menschen Organe spenden würden aber keinen Ausweiß haben und deshalb doch letztendlich nicht spenden...
Außderdem sollen sich doch die, die nichts für ihre Mitmenschen tuen wollen mit einem Körper, der ihnen sowieso nichts mehr bringt, die Mühe machen und einen "Nicht-Spende-Ausweiß" besorgen. Warum sollen die Leute, die das richtige tun, auch noch dafür bestraft werden (obwohl es ja noch machbar ist, sich einen Organspendeausweiß zu besorgen, oder?)?

Edit:
Also ich habe mich noch nicht damit beschäftigt, da ich noch nicht mal volljährig bin.
Ich war bis letzten Montag auch noch nicht Volljährig, habe meinen Organspendeausweiß aber schon seit mindestens 1 1/2 Jahren.
Was wäre denn, wenn du plötzlich von einem Auto überfahren würdest? Ich weiß das klingt hart aber das ist die realität und so kannst du dir sicher sein, dass wenigstens dein Tod noch etwas gutes bewirkt, wenn schon dein Leben nur schlechtes bewirkt hat(kleiner Scherz;)).

MfG Schlaechter
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
: Konzentrationslager und Organhandel in China aufgedeckt

Ich denke weitere Argumente der Pro Seite liegen auch im Organhandel insbesonders in China und das man somit wenn man spendet auf Dauer wenn viele mit machen auch ein Zeichen gegen die Todesstrafe setzt und den Markt austrocknet und zudem ist es Klassenlos und somit hat jeder die Chance auf deine Organe nach dem ableben egal wie Arm oder Reich hier da man Sie nicht einschränken kann an wenn Sie gehn wenn man sie spendet.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben Unten