RapidShare - erste Abmahnungen?

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hallo1506

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Bereicht vom 28.04.2009

Akt. 28.04.09; 16:37 Pub. 28.04.09; 13:13
Illegales Filesharing
Schweiz bald kein Piratenparadies mehr
von Henning Steier
Wem Urheberrechte egal sind, der konnte bislang geschützte Werke relativ sicher über den Filehoster Rapidshare.com verbreiten und beziehen. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Die ersten Abmahnungen werden demnächst verschickt.

Viele Nutzer haben grosse Dateien, die Sie gern verbreiten möchten. Da für E-Mail-Anhänge in der Regel Grössenbeschränkungen gelten, werden so genannte One-Click-Hoster wie RapidShare immer beliebter. Auf deren Seiten lädt man die Dateien hoch. Anschliessend erhält man einen Link. Nur wer diesen kennt, kann den Download starten. Dazu muss man sich nicht anmelden.

In Deutschland müssen Piraten zittern, denn RapidShare, einer der grössten
Filehoster, kooperiert neu mit den Ermittlungsbehörden: «Wenn ein zivilrechtlicher Auskunftsanspruch entsprechend Paragraph 101 des Urheberrechtsgesetzes besteht, sind wir verpflichtet die IP-Adresse herauszugeben, sofern wir sie haben», sagte eine Sprecherin von RapidShare gegenüber 20 Minuten Online. Die IP-Adresse ist eine Art Nummernschild des Computers, über das die Anbieter von Internetzugängen ihre Kunden identifizieren können.

Auch wer zahlt, wird enttarnt

Bei nicht zahlenden RapidShare-Usern werde gespeichert, welche Datenmenge von welcher IP-Adresse während der vergangenen zehn bis 100 Minuten heruntergeladen wurde, so die Sprecherin. Diese Informationen blieben zirka zwei Stunden lang im System. Bei Premium-Usern werde die Datenmenge, welche binnen 24 Stunden von einer IP-Adresse heruntergeladen wurde, protokolliert. Diese Informationen bleiben derzeit 30 Tage auf den Servern von RapidShare und können in der Premium-Zone eingesehen werden. Zu dieser haben nur Besitzer von kostenpflichtigen Accounts Zugang; sie haben für umgerechnet etwa 83 Franken Jahresgebühr unter anderem erhöhte Bandbreite und mehr Webspeicher zur Verfügung als Free-User. Die Seite gulli.com hat nun berichtet, dass ein deutscher RapidShare-Nutzer eine Geldbusse von mehreren Tausend Euro zahlen musste. Er soll urheberrechtlich geschütztes Material hochgeladen und anschliessend eine Abmahnung der Hamburger Kanzlei Rasch erhalten haben.

Auch in der Schweiz wird es ungemütlich

Wie 20 Minuten Online erfuhr, müssen RapidShare-Piraten auch hierzulande bald damit rechnen, dass bei ihnen die Polizei klingelt. «Wir sind gerade dabei, die ersten Verfahren gegen RapidShare-User einzuleiten, die über den Anbieter urheberrechtlich geschützte Inhalte im Web angeboten haben», sagt Wilfried Haferland vom Schweizer Ableger der International Federation Of Producers Of Phonograms And Videograms (IFPI) gegenüber 20 Minuten Online. Zwar habe der Schweizer Verband der Musikindustrie bislang aktiv keine IP-Adressen von RapidShare.com angefordert, schliesse dies aber für die Zukunft nicht aus. «Zum Glück ist unser Verband global aktiv», sagt Haferland. Man habe die Adressen von anderen IFPI-Landesverbänden erhalten, in deren Ländern RapidShare auf Grund der Gesetzgebung kooperieren musste. «Natürlich können wir wegen der gesetzlichen Grundlage in der Schweiz nur gegen Uploader geschützter Dateien vorgehen», so Haferland weiter, «denn der reine Download ist hierzulande nicht ohne Weiteres zu belangen.»

Vor vier Monaten hatte Beat Högger, Vize-Chef der IFPI Schweiz, im Interview mit 20 Minuten Online angekündigt, gemeinsam mit den Internetprovidern gegen Musikpiraten vorgehen zu wollen. Wer wiederholt Urheberrechte missachte, dem solle der Webzugang gesperrt werden können, so Högger. Passiert ist bislang nichts dergleichen. In Frankreich scheiterte eine entsprechende Gesetzesinitiative Anfang des Monats. Sie hatte die Schaffung einer Behörde vorgesehen, welche hartnäckige Raubkopierer mit einer Netzsperre von bis zu einem Jahr hätte belegen können.

600 Stellen gestrichen

Der Schaden, den die Schweizer Musikindustrie allein durch Online-Piraterie erleidet, liegt laut IFPI bei mehr als 25 Millionen Franken pro Jahr. In den vergangenen sechs Jahren sind hierzulande über 600 Arbeitsplätze in der Musikbranche verloren gegangen. Der Schweizerischen Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie (SAFE) zufolge verliert die Filmindustrie hierzulande wegen illegalen Filesharings jährlich etwa 90 Millionen Franken.
 
Hört sich gar nicht gut an...:(
Aber sie scheinen "nur" gegen Uploader vorzugehen...?!
Dann wird's wohl bald nicht mehr viel geben, zum saugen, auf RS.
Jute Nacht...
 
Aber sie scheinen "nur" gegen Uploader vorzugehen...?!

Bisher ist ja nur ein Fall bekannt, aber wenn ich mir diese Aussage so anschaue...

«Wenn ein zivilrechtlicher Auskunftsanspruch entsprechend Paragraph 101 des Urheberrechtsgesetzes besteht, sind wir verpflichtet die IP-Adresse herauszugeben, sofern wir sie haben»

..wird RS wohl auch auf Anfrage die IP Adressen der Leecher herausgeben müssen?!
 
Oha :eek:
Hört sich nich gut an..... aber solange man den Stuff nur hier anbietet, sollte das schon ok sein.... hoffe ich jedenfalls :D

Was gibt es denn sonst noch für alternative Filehoster, die in nem anderen Land sind? ;)

mfg
Creed007
 
die ganzen ftp pro menschen sagen es schon die ganze zeit^^ von wegen zentraler lagerung von warez
muhahahaha
ich leech dann mal weiter von`m ftp und ausem usenet
 
dann nehmen wir einfach einen .to Filehoster!
ich nehme nicht an das die irgentwelche ip adressen herausgeben...
naja ist doch Tonga:) oder einen aus russland, der kraine, Vietnam...
Gute Nacht an alle!
 
Tja..
bin gespannt wie das weiter geht..
Denn:
[...]
Was mich nur stört, dass wenn aus welchem Grund auch immer Rapidshare sich jetzt
verabschiedet oder sonst was.. dann schaut mal in die Upload Bereiche[...]

Irgendwann werden auch andere Filehoster diese Maßnahmen auf sich nehmen müssen..
 
«Natürlich können wir wegen der gesetzlichen Grundlage in der Schweiz nur gegen Uploader geschützter Dateien vorgehen», so Haferland weiter, «denn der reine Download ist hierzulande nicht ohne Weiteres zu belangen.»

ist mit "hierzulande" DE gemeint? Hat das Ganze nun auch Konsequenzen für Downloader? Und was heißt das für Premium User?

Bin gerade ganz schön geschockt O.o
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann überprüf das aber vorher mal! Denn .to muss nicht heißen, dass die Server wirklich in .to stehen!
Z.B.: uploaded.to laut SmartWhois:
Deniz Cetindag
Uploaded AG
Alte Steinhauserstr. 1
6330 Cham
Schweiz
phone: +4990011223344

Also Schweiz und nicht Tonga! ;)

mfg
Creed007
 
So sieht es im Moment wohl erstmal aus.

ABER:

Die ersten Provider in Schweden gehen jetzt dazu über die Ip Nummern der Kunden nur noch relativ kurz zu speichern, nur wenn Daten da sind, können die rausgegeben werden.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Schwedische-Provider-speichern-keine-IP-Daten-mehr--/meldung/137008

Wenn RS sagen würde, wir speichern keinerlei IP mehr, dann würde RS am Leben bleiben, weiterhin Geld verdienen und die sogenannten Rechteverwerter könnten machen was sie wollen, was RS nicht hat, kann es nicht raus geben.

Noch ist RS nicht tot.

cu
Peter
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
na da bin ich ja mal gespannt...

... was meint ihr

Iss RS noch sicher oder nicht mehr??
 
So sicher wie frei nutzbares P2P Sharing. Allerdings bin ich mir nich sicher, ob es sich nur um Uploader handelt...
Wenn es keine Uploader mehr gibt, dann ist´s endgültig aus. Was soll RS denn noch finanzieren? Papa mit Urlaubsfotos für die Verwandten, die eh jede Woche vorbeikommen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@LastG3N: Ich denke noch ist RS deutlich sicherer als P2P Sharing, da bei P2P die Ip Adresse ja für die Ermittler sichtbar ist, bei RS-Uploads müssen sie immer noch bei RS nachfragen. Uploads über VPN Dienste sollten da schon noch helfen (auch wenn ich kein Uploader bin).

cu
Peter
 
Was mich verwundert ist, das sich RS noch nicht dazu geäußert hat. Aber ich persönlich denke, die wollen weiter Geld machen und wissen auch wie ;). Rs stirbt so schnell nicht :D
 
Ich glaube ebenfalls das die ne Lösung finden, denn Schweiz hat fast nur das Wirtschaftssystem nichts rauszugeben ;)

Zwar schockt es mich schon etwas, aber warten wir erstmal ab was geschieht.
 
Aber sie scheinen "nur" gegen Uploader vorzugehen...?!

meinste wirklich? denn da steht ja auch:

Bei nicht zahlenden RapidShare-Usern werde gespeichert, welche Datenmenge von welcher IP-Adresse während der vergangenen zehn bis 100 Minuten heruntergeladen wurde, so die Sprecherin. Diese Informationen blieben zirka zwei Stunden lang im System. Bei Premium-Usern werde die Datenmenge, welche binnen 24 Stunden von einer IP-Adresse heruntergeladen wurde, protokolliert.
 
Aber warum wird das bei Premium-Kunden länger gespeichert?
Das wirkt doch eher abschrecken, oder?

mfg
Creed007
 
ist mit "hierzulande" DE gemeint? ....

Hallo LASTG3N,
NEIN, wenn Hr. Haferland vom schweizer Ableger der "International Federation Of Producers Of Phonograms And Videograms" im schweizer Newsportal "20 Minuten Online" von hierzulande spricht ist natürlich die Schweiz gemeint.

Gruß
 
is ja total doof auch das mit den ip adressen.

was gibt es denn für alternativen ?
 
Na dem der downloadet müssten sie erst einmal einen Vorsatz nachweisen können um ihn rechtlich zur Rechenschaft ziehen zu können. Man kann ja auch mal versehentlich etwas downloaden. Weiterhin gibt es auch diverse Alternativen, wie FileLoad, Remixshare, Onlinedisk.ru, welche keinerlei IPs abspeichern. Auch kann man seine Passwort geschützten Teilarchive auf verschiedene Hoster verteilen. Selbst wenn man seine einzelnen Teil-Archive auf mehren Hostern mit IP log uploaden würde, müssten die Behörden schon umständlich mehre Hoster anschreiben, um überhaupt jemanden eine Urheberrechtsverletzung nachweisen zu können! Zudem interessieren ausländische Hoster, welche über eine Tonga-Domaine laufen - oder irgendwelche Russland-Hoster es herzlich wenig, ob eine Ermittlungsbehörde die IP-Daten braucht! Weder Russen noch die von aus dem Inselstaat, wie Tonga interessiert es, ob irgendwem sein Urheberrecht verletzt worden ist. Genau aus diesem Grund läuft ja sicher auch das Freesoft-Board unter einer .to Tonga und nicht unter einer .de Domain! ;)
 
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