Egal ob der Mensch es körperlich und geistig ertragen kann bis 67 oder länger zu arbeiten: die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist ein Irrweg und geht (mal wieder) zu Lasten der Bürger.
Auf der einen Seite wollen wir unser Bildungssystem entzerren um die Menschen früher in Arbeit zu bringen. Und am anderen Ende sollen sie dann länger arbeiten.
Es ist ein schöner Winkelzug der Evolution, dass wir länger Leben.
Aber es besteht deshalb kein causaler Zusammenhang länger zu arbeiten.
In unserem Staat ist seit einiger Zeit vieles aus dem Ruder.
1. Einnahmen werden nicht zweckgebunden Eingesetzt
2. nicht alle zahlen in die gleichen Systeme ein -> Einheitliche RV und KV!!
3. der Staat gibt Geld für fremde Zwecke aus.
Bürokratischen Unsinn wie Brüssel und Europa kann man sich nur dann
leisten, wenn auch das geld dafür dar ist!
Es ist typisch deutsch, dass wir einer der größten Nettozahler der EU sind,
und unsere eigenen Ankläger und Richter am EUGH finanzieren, die uns
dann per EU Norm vorschreiben viel Defizizt wir haben dürfen, und welche
Äpfel wir essen dürfen.
4. Alle - Beamte, Rentner, Politiker, etc. zahlen in die RV ein!
5. Jeder bekommt eine Grundrente ab 65. Wer länger arbeiten möchte, kann
und darf, soll dies tun dürfen.
6. Wer mehr Rente haben möchte kann entweder höher einzahlen oder eine
private Zusatzversorgung wählen
7. Abschaffung aller!!!!! steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten.
für Privat und Gewerbe!!
Was will ich damit sagen: unser Staatshaushalt ist im Ungleichgewicht. Wir geben Geld für Dinge (G8 Gipfel, Entwicklungshilfe, Subventionen, EU Beiträge, etc.) aus bevor alle internen Kosten (RV, KV, Infrastruktur, etc.) gedeckt sind.
Das klingt egoistisch. Ist es auch. Alle um uns herum bringen zunächst ihre Schäflein ins Trocknen - siehe aktuell die Iren - nur wir Deutschen machen jeden Blödsinn mit. Wehe unseren sogenannten Volksvertretern, wenn wir als Volk hätten über Europa entscheiden dürfen. :flag: