Sollte die Ehe abgeschafft werden? Diskussion 

Es ist schon erstaunlich, wie man allein dadurch, daß man einen einzigen scheinbar beiläufig eingestreuten Begriff (in diesem Fall 'Aufzucht') in eine Diskussion einstreut, sofort eine Diskussion über Erziehungsgrundlagen lostritt. Mit nichts anderem hätte ich hier gerechnet.

Ne, Konradin, so rettest du es nicht mehr.

Du hast deine Einstellung zu Familie und der "Aufzucht" von Kindern und wir haben eben eine andere Einstellung zur Familie und den Anforderungen, um einem Kind auf dem Weg vom Säugling zum Erwachsenen zu begleiten.

So ein beiläufig eingestreuter Begriff sagt mehr über eine Einstellung aus, als die vielen sorgsam gewählten Sätze. ;)

muesli schrieb:
Insofern meine ich
dass hier eher fleißig (und gedankenlos) ein "staatstragender" Mythos geschürt wird, der hierzulande wohl eher stark von (groß- oder spieß-)bürgerlichen Werten des vorletzten und letzten Jahrhunderts geprägt is

NIcht alles, was gewachsen ist, was daher älter ist, ist automatisch schlecht. Einige der von dir als spießbürgerlich bezeichneten Werte hatten und haben noch durchaus ihre Existenzberechtigung.

Ist das Zueinanderhalten, den Partner auch in schlechten Zeiten nicht im Regen stehen zu lassen einfach deshalb schlecht, weil es ein alter bürgerlicher Wert ist?

Ist das zu seinen Kindern stehen einfach nur schlecht, weil es ein bürgerlicher Wert ist.


Wenn die "modernen" Werte so gut sind, wieso sprechen dann alle Statistiken eine so deutliche andere Sprache?


In einem hast du Recht, muesli. Eigentlich bedürfte es nicht dem offiziellen Versprechen, ob vor dem Standesbeamten oder vor dem Pfarrer. Aber glaubst du wirklich, dass ein privates Versprechen bei vielen Leuten den gleichen Stellenwert hätte? Heutzutage werden doch auch schon die offiziellen Versprechen sehr leichtfertig gegeben.
 
Was "brauchen" wir denn eigentlich überhaupt? So Jäger&Sammlertechnisch gesehen.

Ich brauch Nahrung, Wärme und ein Dach überm Kopf. Alles andere ist überflüssig, doof, alt und daher doof, Spießbürgerlich, Biologisch nicht notwendig oder überholt.

Schon irgendwie traurig was man hier so mitunter liest ... :rolleyes:
 
Mc Kilroy schrieb:
Ist das Zueinanderhalten, den Partner auch in schlechten Zeiten nicht im Regen stehen zu lassen einfach deshalb schlecht, weil es ein alter bürgerlicher Wert ist?

Ist das zu seinen Kindern stehen einfach nur schlecht, weil es ein bürgerlicher Wert ist.
Beide o.g. Werte, lieber Mc Kilroy,
sind für mich mit die höchsten Werte des menschlichen Zusammenlebens ;)

Allerdings, und genau das mahne ich als teils gedankenlos an,
sind dies nicht "bürgerliche" Werte,
sondern uralte, soziale Maximen, die vermutlich schon zu Zeiten eines Neanderthalers - also gleich aus deiner Nachbarschaft :D - ihre gesellschaftliche Bedeutung hatten.
Derartiges wurde also lediglich auch von Kirche! und Stadt- oder Staatsformen übernommen und in deren wiederholt veränderten Regeln angepasst. (Weshalb wohl teilweise?)

Mit den meisten Ehen heutiger Art haben solche Wertvorstellungen aber eh höchstens noch zufällig, eben abhängig von der Ethik und Moral der jeweiligen Partner zu tun :D

muesli
 
Sehr gut muesli,

das ist eigentlich das, worauf ich hinaus wollte.

Die Ehe ist kein künstliches Konstrukt sondern etwas Gewachsenes. Die Ehe hat deshalb auch nur begrenzt mit den Kirchen zu tun. Die Kirchen haben diese Gewohnheit halt übernommen. Aber weil die Kirchen es übernommen haben, wird es nicht automatisch schlecht.

muesli schrieb:
Beide o.g. Werte, lieber Mc Kilroy,
sind für mich mit die höchsten Werte des menschlichen Zusammenlebens

Und diese beiden Werte gehen leider zurzeit den Bach herunter.

Der Egoismus siegt heutzutage leider in vielen Fällen. Das ist für das einzelne Individuum augenblicklich vielleicht kein Nachteil, für die Art bzw. die Gesellschaft ist es aber vernichtend.
 
Das ist für das einzelne Individuum augenblicklich vielleicht kein Nachteil, für die Art bzw. die Gesellschaft ist es aber vernichtend.
Wozu man sagen muss, dass eine Gesellschaft auch nur aus Individuen besteht. Springt also etwas für die Gesellschaft positives heraus, so ist dies auch für jedes Individuum positiv.
Ansonsten wäre es nämlich nicht für die Gesellschaft positiv, sondern nur für die einzelnen Individuen.

So lange jeder glücklich ist, der enger an eine bestimmte Person gebunden ist, kann es recht herzlich egal sein, wie diese Person sich verhält.

Nur weil Frau Merkel jetzt viel Geld an die Banken + EU überweist (und jeder deutsche meckert) ist das noch nicht schlecht für uns - seht es positiv: es stärkt den Zusammenhalt innerhalb unserer Gemeinschaft.

Thema Ehe:
Abschaffen kann man die Ehe freilich. Dazu bedarf es aber mehr als ein paar Formblättern und ein paar Händen im Bundestag/Bundesrat.
 
Auch ich bin (wie es auch schon erwähnt wurde) grundsätzlich für die Abschaffung der Ehe.

Mir geht es nicht um die damit verbundenen ethischen Grundsätze und der gleichen, und sich ein "in guten wie in schlechten Zeiten, bis das der Tod uns scheidet" zu versprechen, darf auch gerne weiterhin praktiziert werden.

Aber die Standesamtliche ehe, aus der sich steuerliche (oder auch allgemeine) Vorteile ergeben die Paaren in ziemlich genau der selben Lebenssituation, aber ohne Trauschein, vorenthalten bleiben, braucht wirklich keiner.

Die Institution der Ehe wird doch durch solche Regelungen nur krampfhaft unterstützt und am Leben gehalten. Wenn wirklich nur noch Ehen geschlossen würden, in denen es rein um Liebe, Zugehörigkeit zum Partner und das Vertrauen darauf, dass es sehr lange (wenn nicht gleich für den Rest des Lebens) halten wird, dann würden die Statistiken ja noch mieser aussehen als jetzt. :D

Oder kurz ausgedrückt:

Wenn man die Ehe, die oft nur dazu benutzt wird, sich gegenseitig festzunageln abschafft und die "Institution der Ehe" wirklich nur noch etwas für Leute bleibt die an die Ehe als solches glauben, dann wäre ich absolut dafür.
 
Was ich nicht verstehe:
Was, zum Kuckuck, hat man davon die Ehe zu verbieten? Fühlt ihr euch dann gleicher :confused: ? Befürchtet ihr vor lauter innerem Druck, so sein zu wollen wie andere, dann doch.... zu heiraten???
Wenn Du nicht heiraten willst...soll es der Rest der 80 Mio Menschen auch nicht dürfen?

Also mir kommt das alles reichlich unreif und lächerlich vor. Wie im Kindergarten.

Ich bekomme das Spielzeug nicht, also mach ich es kaputt damit die andern auch nichts davon haben.

Seid Ihr wirklich solche Egoisten?
 
Was ich nicht verstehe:
Was, zum Kuckuck, hat man davon die Ehe zu verbieten? Fühlt ihr euch dann gleicher :confused: ? Befürchtet ihr vor lauter innerem Druck, so sein zu wollen wie andere, dann doch.... zu heiraten???
Wer heiratet, kann dadurch steuerliche Vorteile erlangen, die anderen verwehrt bleiben. Die Ehe geht steuerlich gesehen also zu Lasten aller anderen.
Für mich ist das kein Grund, die Ehe zu verbieten. Allerdings sollte sie auch nicht subventioniert werden.
 
Wer selbständig ist kann sein Auto steuerlich absetzen, er kann sogar den Kugelschreiber absetzen mit dem er den Kaufvertrag unterschrieben hat.

Wer verheiratet ist, hat steuerliche "Vorteile". Diese sind den besonderen Aufwendungen geschuldet die man so hat als Alleinverdiener/in und Kinder-Versorger/in. Das wollen wir miteinander vergleichen?

Ich denke das es Deutschland nicht schaden würde wenn es etwas mehr Nachwuchs gäbe. Wie man das schafft mit Steuerklasse 1, kann man ja mal versuchen... bei den "Spitzlöhnen" die ein Arbeiter hat.

Die Last auf mehr Schultern zu verteilen, ist eine Maßnahme die ich grundsätzlich sehr unterstütze. Da gibt es keine Alternative, als einer 5 köpfigen Familie, dem Alleinverdiener die Lohnsteuerklasse 1 zu verordnen? Wirklich? Ist dieser dem Single gleichzusetzen?

Im übrigen ist dies keine Frage der Ehe, sondern der Besteuerung / Gerechtigkeit.
 
@Carmen: Man muß nicht verheiratet sein, um Alleinverdiener einer Familie zu sein. Ebenfalls ist die Ehe nicht notwendig, um Kinder zu zeugen. Also wozu die steuerliche Bevorzugung von Eheleuten (die ebenso zwei Einkommen haben und kinderlos sein können)?
 
Das ist doch eine Frage der Besteuerung.
Wenn Du mit den Reifen Deines Fahrzeugs unzufrieden bist, verschrottest Du dann das Fahrzeug?

PS: Du hast als Privatmann ein Fahrzeug gekauft ohne es steuerlich abzusetzen, wieso ist der Selbstständige privilegiert? Verfolgt der Staat keine Absicht?
 
Genau, die Ehe ist auch eine Frage der Besteuerung. Und ich sehe keinen Grund, Eheleute zu subventionieren.

Was das Fahrzeug angeht: Ein Unternehmer schafft Arbeitsplätze, geht finanzielle Risiken ein und kann seine Ausgaben nur absetzen, wenn er genügend Gewinne erwirtschaftet (vom Verlustvortrag mal abgesehen). Natürlich verfolgt der Staat hier eine Absicht, die ich auch gerechtfertigt sehe.
 
Der Bürger finanziert alles und läßt sich abknallen um sein Land zu "verteidigen".

Ich sehe keine Notwendigkeit Millionären das Auto und den Kugelschreiber von der Allgemeinheit bezahlen zu lassen. :D Dafür braucht es keinen Sozialstaat.

Die Steuersätze wären super niedrig wenn der Unternehmer sein Risiko allein tragen würde. Er kann sich versichern.
Das würde Deutschland gewaltig voran bringen.
Die Abschaffung der Ehe würde Deutschland schwächen.
 
Sollte dann die Forderung nich eher lauten "Schafft die steuerlichen Vorteile der Ehe ab", anstatt "Schafft die Ehe ab" ?
 
@Carmen: Die Allgemeinheit zahlt nicht das Auto, sondern, wenn überhaupt, einen Prozentsatz davon - und zwar das von Unternehmen, nicht von Millionären.
Welche Risiken meinst Du, die der Unternehmer alleine tragen soll?
Und inwiefern würde die Abschaffung der Ehe Deutschland schwächen? Und inwiefern sind die steuerlichen Vorteile für die Ehe erforderlich?
 
Entschuldige twinky,
aber ich finde es albern auf Basis von Haarspaltereien zu diskutieren. Das bringt nichts.

Wenn Du es nicht verstehst was gemeint ist, kann ich damit leben. Ich gehe aber davon aus das Du verstanden hast was gemeint war.

Nicht das Unternehmen gibt Geld aus, sondern der Mensch, der es beauftragt.
Sich arm zu rechnen weil das "Unternehmen" das Geld hat und nicht der Mensch :weg: ist das größte Schmarotzertum unter dem Deutschland erkrankt ist.

Also, die Ehe... ist das Thema... und es ist sehr gerechtfertigt das es steuerlich anders behandelt wird, als wie bei 2 Personen die einfach mal miteinander und unverbindlich fi.... wollen.

Wer den Lohn einer Putzfrau verdienen will soll Putzfrau werden. Wer die steuerlichen Regelungen einer Ehe haben will soll heiraten. Wer sein Büro von der Steuer absetzen will... muß einfach die Bestimmungen dazu erfüllen. Normal! Oder?


Liebe Grüße
Carmen
 
Aber die Standesamtliche ehe, aus der sich steuerliche (oder auch allgemeine) Vorteile ergeben die Paaren in ziemlich genau der selben Lebenssituation, aber ohne Trauschein, vorenthalten bleiben, braucht wirklich keiner.

KOmisch, alle sehen immer nur die steuerlichen Vorteile.

Die Verpflichtungen, die man damit eingeht, sieht wohl keiner von euch.
 
@Carmen: Wenn Du auf meine ernstgemeinten Fragen nicht antworten kannst oder willst, ist das in Ordnung. Aber sag das doch einfach, anstatt Dich in die für Dich typischen Platitüden zu verlieren. :)
 
Das Ziel einer Diskussion ist nicht, Dich (twinky) zu befriedigen. Mehr zum Thema "befriedigen" ist mittels Google im Zusammenhang mit Psychoanalyse von Sigmund Freud zu erfahren. Beim "twinky befriedigen" würde nur das wesentliche verloren gehen.
Meine Aussage:

Nicht das Unternehmen gibt Geld aus, sondern der Mensch, der es beauftragt.
Sich arm zu rechnen weil das "Unternehmen" das Geld hat und nicht der Mensch ist das größte Schmarotzertum unter dem Deutschland erkrankt ist.
oder
Also, die Ehe... ist das Thema... und es ist sehr gerechtfertigt das es steuerlich anders behandelt wird, als wie bei 2 Personen die einfach mal miteinander und unverbindlich fi.... wollen.
wie ordinär, nicht wahr?

oder

Wer den Lohn einer Putzfrau verdienen will soll Putzfrau werden. Wer die steuerlichen Regelungen einer Ehe haben will soll heiraten. Wer sein Büro von der Steuer absetzen will... muß einfach die Bestimmungen dazu erfüllen. Normal! Oder?
ist Dir dabei schon unwichtiger geworden. Dabei kann man das schon als eine Antwort auf Fragen sehen.

Das ist schon ok... das Du so bist.... wie Du halt bist. ;) Noch Rechtschreibfehler gefunden?

Liebe Grüße
Carmen
 
Klar kann man Deine Zitate als Antwort auf Fragen verstehen, allerdings nicht auf meine Fragen.
Wie gesagt, es ist ok. Warum Du nun "Befriedigung" thematisierst, ist mir schleierhaft. Ich vermute hier assoziative Lockerungen, aber ich bin kein Arzt.
 
"Sich arm zu rechnen weil das "Unternehmen" das Geld hat und nicht der Mensch"
Verstehe ich jetzt vermutlich falsch, aber:
Ist es wirklich so unverständlich, dass ein Unternehmen Geld sein Eigentnum nennen kann - und nicht der "CEO" (wie es in neudeutsch so heißt)? In meinen Augen vollkommen logisch. Würde der Mensch das Geld haben, wäre es seins - und nicht das Geld des Unternehmens. Ist ein Unternehmen doch nichts anderes als eine Person - wenn auch eine unnatürliche.
 
Danke erst mal für diesen Thread :) Sehr interessant die Meinung anderer zu erfahren.
Meine Partnerin möchte schon seit längerem eine Hochzeit, konnte mich selbst aber noch nicht dazu überwinden.

Ich hab keine Ahnung was ich im Moment vom Heiraten denken soll.
Es ist sicher schön vor dem Altar zu stehen und sich das Ja-Wort zu geben.

Steuerliche Vorteile sehe ich kaum, habs mal grob und schlicht nachgerechnet, ein Profi kann das sicher besser und mir dann doch sagen das es was bringt.
Was ich gesehen hab ist das ich zwar mehr bekommen würde aber meine Partnerin etwas weniger. Im Enddefekt würden wir zwar etwas mehr bekommen aber lohnt sich das??? Also nur wegen des steuerlichen Aspektes würde ich im Moment nicht heiraten.

Was bringt eine Ehe noch?
Die Gefahr in eine Scheidung zu rutschen ist heutzutage sehr viel höher wie einst.
Viel zu schnell möchte man sich heutzutage auf neue Dinge einlassen, weil der Partner zu langweilig geworden oder weil man Ecken und Kanten am Partner entdeckt hat die man einst nicht sah und an denen man nicht arbeiten möchte. (warum auch Party und Spaß sind schöner als am Partner zu arbeiten *Ironie*)
Meine Freundin und ich haben bisher immer offen über Probleme gesprochen (auch wenn es schwer fiel) weshalb eine vorzeitig Trennung umgangen werden konnte. Oh ja und es gibt auch bei uns Tage an denen ich Sie (oder auch Sie mich) am liebsten gegen die Wand klatschen würde :) *nicht wörtlich gemeint!!!*

Was ich damit sagen möchte ist: das ich im Moment einfach für uns keine Notwendigkeit gesehen habe einer Heirat einzuwilligen, ich liebe sie und steh auch fest zu ihr und ich weiß das sie auch so denkt.

Nun es wurde ja auch das Thema Erziehung hier erwähnt und ich möchte auch nicht zu sehr auf das oben erwähnt eingehen und somit vom Thema abweichen.
Aber eben unser (mein) persönliche Meinung ist das zu Kindern auch eine Ehe gehört.
Bin kein Psychologe und werde auch nicht genauer darauf eingehen, es ist nun mal meine Meinung. Wir haben im Moment noch keine Kinder da mir die finanzielle Sicherheit wichtiger war. (ich weiß, wer kann die heutzutage noch garantieren)
Das ist nun nur meine Ansicht und es ist mir auch Wurst was andere dazu denken, aber erst mal sollte die Partnerschaft stimmen, dann das finanzielle, dann kann man über Hochzeit reden und wenn das soweit paßt über Kinder.

Fazit: Die einfachste Antwort wäre wohl :"soll jeder für sich entscheiden". Damit wäre das das Thema viel zu schnell vom Tisch.
Aber das Abschaffen der Ehe halte ich für Blödsinn.

PS: die Ansichten von McKilroy, Carmen und Muesli konnte ich bisher nachvollziehen und zustimmen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Heirat = ewige Verpflichtung :eek: Wer kann/macht das heute noch?

Da ich den Thread jetzt schon seit "längerem verfolge".....

Es ist doch immer das gleiche........

Also heiraten ist eine Verpflichtung vor einer "Sekte" ("Kirche") zum ewigen treu bleiben + sichert somit auch, dass einem die Anhänger (Mitglieder, Sklaven) nicht aus gehen........

Um das ganze dem "einzelnen" leichter zu machen wurde im ersten Moment ein weiterer Weg frei gemacht um die Menschen, welche eben nicht´s mit den in DE ansässigen "Sekten" zu tun haben/haben wollen, in ein "ewiges" Bündnis zu bringen. Aus "Tradition" wollen dann VIELE Frauen doch noch in WEISS heiraten, welches man aber ohne Probleme auch auf dem Standesamt machen kann. Spart unter anderem auch den Stress + das Geld um den "Pfarrer" (- Worteklatscher -). Was soll der Typ einem den mehr bringen???? :confused:

Weiter geht dann damit, dass man sein Kind auch noch taufen (STEMPELN ist wohl der bessere Ausdruck :flag:) soll. Also man entscheidet über den Kopf des Kindes hinweg, sich zu einer "Sekte" zu bekennen, wo es sich NICHT dagegen wehren kann.

Das ist ein Thema welches einen eigentlich nötigt ein Buch darüber zu schreiben. Nee hab besseres zu tun......
 
Also bist Du mit einer Zivilehe und seinen Konsequenzen einverstanden und nur gegen die kirchliche Ehe?
 
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