M
McKilroy
Es ist schon erstaunlich, wie man allein dadurch, daß man einen einzigen scheinbar beiläufig eingestreuten Begriff (in diesem Fall 'Aufzucht') in eine Diskussion einstreut, sofort eine Diskussion über Erziehungsgrundlagen lostritt. Mit nichts anderem hätte ich hier gerechnet.
Ne, Konradin, so rettest du es nicht mehr.
Du hast deine Einstellung zu Familie und der "Aufzucht" von Kindern und wir haben eben eine andere Einstellung zur Familie und den Anforderungen, um einem Kind auf dem Weg vom Säugling zum Erwachsenen zu begleiten.
So ein beiläufig eingestreuter Begriff sagt mehr über eine Einstellung aus, als die vielen sorgsam gewählten Sätze.
muesli schrieb:Insofern meine ich
dass hier eher fleißig (und gedankenlos) ein "staatstragender" Mythos geschürt wird, der hierzulande wohl eher stark von (groß- oder spieß-)bürgerlichen Werten des vorletzten und letzten Jahrhunderts geprägt is
NIcht alles, was gewachsen ist, was daher älter ist, ist automatisch schlecht. Einige der von dir als spießbürgerlich bezeichneten Werte hatten und haben noch durchaus ihre Existenzberechtigung.
Ist das Zueinanderhalten, den Partner auch in schlechten Zeiten nicht im Regen stehen zu lassen einfach deshalb schlecht, weil es ein alter bürgerlicher Wert ist?
Ist das zu seinen Kindern stehen einfach nur schlecht, weil es ein bürgerlicher Wert ist.
Wenn die "modernen" Werte so gut sind, wieso sprechen dann alle Statistiken eine so deutliche andere Sprache?
In einem hast du Recht, muesli. Eigentlich bedürfte es nicht dem offiziellen Versprechen, ob vor dem Standesbeamten oder vor dem Pfarrer. Aber glaubst du wirklich, dass ein privates Versprechen bei vielen Leuten den gleichen Stellenwert hätte? Heutzutage werden doch auch schon die offiziellen Versprechen sehr leichtfertig gegeben.

- ihre gesellschaftliche Bedeutung hatten.
? Befürchtet ihr vor lauter innerem Druck, so sein zu wollen wie andere, dann doch.... zu heiraten???
ist das größte Schmarotzertum unter dem