"Sozialschmarotzer" Sozialthema 

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Zitat McKilroy:
Und den Ausdruck "wehrhafte Demokratie" hast du scheinbar auch nicht verstanden.
Der Ausdruck "wehrhafte Demokratie" besagt lediglich, dass sich auch eine Demokratie schützen muss. Es wäre gut gewesen, wenn das vor ca. 80 Jahren besser geklappt hätte.
Auch eine Demokratie ist Angriffen von außen und von innen ausgesetzt. Deswegen muss diese Demokratie z.B. aktiv gegen rechte oder linke Gruppen vorgehen, die die Demokratie abschaffen wollen.


Du sprichst mir mit diesen Sätzen aus der Seele, meiner demokratischen Seele. Bei allen Schattenseiten, welche auch die Demokratie haben mag, sie scheint mir trotz allem mit Abstand die beste aller schlechten Staatsformen zu sein. Einfach deshalb, weil sie Raum für eine Korrektur der Machtverhältnisse lässt. Sowohl das Volk als auch eine Demokratie befinden sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Fehler dürfen passieren und benannt werden. Auch die Tatsache, dass wir hier in diesem Forum, oder auf der Strasse, frei unsere Meinung äussern können ist Ausdruck dieser Freiheit, die ich nicht missen möchte. Nicht überall ist dies möglich. Wir haben das Vorrecht über Sozialschmarotzer und andere Themen frei zu diskutieren. In China wäre diese Internetseite gar nicht existent. Gruss freefloating
 
Weil es uns allen hier noch immer viel zu gut geht.
Lobe den Tag aber nicht vor den Abend, was nicht ist kann ja noch werden.......

Sorry, aber diese Aussage finde ich jetzt seltsam.

Geht es und nun schlecht oder viel zu gut? ;)

Wenn es uns viel zu gut geht, dann kann ja nicht alles völlig falsch sein.


Das wir auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren müssen, ist eine andere Sache (Nachhaltigkeit).


freefloating schrieb:
Bei allen Schattenseiten, welche auch die Demokratie haben mag, sie scheint mir trotz allem mit Abstand die beste aller schlechten Staatsformen zu sein. Einfach deshalb, weil sie Raum für eine Korrektur der Machtverhältnisse lässt.

Meiner Meinung nach sehen viele Leute Politik und Demokratie fälschlicherweise als was statisches an, frei nach dem Motto, wenn man erst einmal die richtigen Festlegungen getroffen hat, dann läuft alles bis in alle Ewigkeit super.

Ich bin mehr der Meinung, dass auch Demokratie eine Entwicklung ist. Wie du geschrieben hast, muss auf wechselnde Anforderungen und Machtverhältnisse reagiert werden. Und das dauert logischerweise etwas länger (in manchen Bereiche, wie z.B. Umweltschutz und Nachhaltigkeit etwas zu lange).

Aber bisher hat keine andere Staatsform für die gesamte Bevölkerung bessere Ergebnisse gebracht als die Demokratie.

Es ist einfach so, dass man die meisten politischen Entscheidungen nicht exakt in richtig oder falsch einordnen kann. Man kann solche Entscheidungen dahin gehend optimieren, dass möglichst wenig Leute einen Nachteil haben oder dahingehend, dass möglichst viele Leute einen Vorteil haben. Alles geht nicht.


Auch Hartz-4 ist ein Beispiel dafür:

Derjenige, der Hartz-4 bekommt hat davon einen Vorteil, derjenige, der über Steuern oder Abgaben dafür sorgt, dass der Gegenwert für Hartz-4 da ist, hat einen Nachteil. Jetzt gilt es abtzuwägen, wann sich Vorteil und Nachteil vom Empfinden her die Waage halten.
 
Ein Nachtrag zum hiesigen Thema: Benachteiligung in Bildungsfragen bei Geringverdienern,
aber bitte, dieser Ansatz ist nicht als Nachkarten zu verstehen!

Es ist schlicht (für mich, heute aktuell gesehen)nur zum ******, wie sich vollmundige Befürworter einer "Bildungsrepubklik" notwendigen Fragen unserer Gesellschaft eben NICHT stellen, sondern "Verantwortung" abschieben.
Seien es dabei nun Merkel, von der Leyden, unser Familienkiddie, sorry F-Ministerin Schröder oder die Altlabberbacke, sorry Bildungsministerin Schawahn...
:guck:
"Jeder hat das Recht auf Bildung" - Frontal21 - ZDFmediathek
, auch wenn man es als Minderbemittelter vor Sozialgerichten einklagen muss.

Hoffnungsfroh :rolleyes: stimmt allerdings,
dass zumindest Gerichte noch manchmal die Versäumnisse von gewissen "Politikern" korrigieren helfen.

muesli :(

PS.
Es geht "uns" bestimmt nicht (mehr) gut...
Auch wenn der "Schein" vllt. (bei manchen) noch dagegen spricht...
 
muesli schrieb:
PS.
Es geht "uns" bestimmt nicht (mehr) gut...
Auch wenn der "Schein" vllt. (bei manchen) noch dagegen spricht...

Das, lieber muesli, sehe ich anders.

Meiner Meinung nach geht es den meisten Leuten sehr gut.

Nur leider nutzen viele Leute ihr Leben und ihre Möglichkeiten nicht.


Es muss niemand Existenzängste haben. Jedem ist grundsätzlich das Bildungssystem offen und er kann sich seinen Möglichkeiten entsprechend entwickeln.

Das Gejammere in der BRD erfolgt auf sehr hohem Niveau.

Hoffnungsfroh stimmt allerdings, dass zumindest Gerichte noch manchmal die Versäumnisse von gewissen "Politikern" korrigieren helfen.

muesli, das gehört zum System. ;)

Deshalb gibt es die Gewaltenteilung.

Deshalb ist Gesetzgebung und REchtsprechung geteilt.

Deshalb gibt es auch das Verfassungsgericht.

Nur zusammen kann es funktionieren.
 
McKilroy schrieb:
Es muss niemand Existenzängste haben. Jedem ist grundsätzlich das Bildungssystem offen und er kann sich seinen Möglichkeiten entsprechend entwickeln.

Das Gejammere in der BRD erfolgt auf sehr hohem Niveau.
Das erzähle mal den Menschen die wegen abgelaufenen Lebensmitteln bei den Tafeln anstehen. Das erzähle mal den Kindern die ohne ausreichende Ernährung auskommen müssten wenn es nicht ehrenamtliche Helfer und Suppenküchen geben würde. Das erzähle den Menschen die Mitte des Monats schon nicht mehr wissen wie sie was bezahlen sollen und das nicht etwa weil sie mit dem Geld um sich werfen.
Und für das Gejammer auf hohem Niveau sind eher solche Leute wie du verantwortlich. Leute die rumjammern das sie Steuern zahlen müssen und diese dann für "Sozialschmarotzer" rausgeworfen werden .......
 
Das erzähle mal den Menschen die wegen abgelaufenen Lebensmitteln bei den Tafeln anstehen. Das erzähle mal den Kindern die ohne ausreichende Ernährung auskommen müssten wenn es nicht ehrenamtliche Helfer und Suppenküchen geben würde. Das erzähle den Menschen die Mitte des Monats schon nicht mehr wissen wie sie was bezahlen sollen und das nicht etwa weil sie mit dem Geld um sich werfen.

Als Student hätte ich zeitweise gern das Einkommen eines Hartz4ers gehabt. Wer meint, das Geld reiche nicht zum Leben, macht irgendwas grundlegend falsch. Und Dir ist hoffentlich auch klar, daß viele bei der Tafel anstehen, weil sie dort Nahrung gratis bekommen und so ihr eigenes Geld für andere Dinge ausgeben können. Könnte ich Gemüse umsonst abgreifen, würde ich das auch tun ;)
 
Mmh, hier wird gerade schon wieder zusammengeworfen,
was getrennt betrachtet gehört ;)

Mit "gut gehen" meinte hier übrigens eher die "geistige Gesundheit" so mancher Entscheidungsträger :D

Mc Kilroy schrieb:
Jedem ist grundsätzlich das Bildungssystem offen und er kann sich seinen Möglichkeiten entsprechend entwickeln.
Ich möchte mich Deinem Glauben gerne anschließen ;)
aber leider, die Verhältnisse sind nicht so :(

Das "Frontal"-Bespiel zeigt im speziellen u.a. eine Familie auf,
welche
1. arbeitet, aber auf Zusatzleistungen aus SGBII angewiesen ist;
trennt das doch verflixt noch einmal bitte von der früheren, sogenannten, "Sozialhilfe" a la jetziger HartzIV/SGBII-Bezüge ohne Einkommen ;) -
2. deshalb einen Antrag auf Zuschuss für Beförderungen zur Schule (Gymnasium/ Kosten ca. 800€ jährlich) gestellt hat
- SGBII sieht hier aber nur eine Pauschale mtl. von ca. 11,50 € vor...
Unabhängig vom Wohnort, Berufs- oder familiärer Situation etc.pp... :rolleyes:
Es gibt noch nicht mal Ausnahmeregeln und jede (Bundes od. Kommunal)Behörde schiebt die Verantwortung dafür ab, ohne überhaupt über Regelungen nach zu denken...
Aber...Vollmundig von gleichen Bildungschancen palavern und zudem jeweils Einsparungen an anderer Stelle (nur nicht im eigenen Ressort) von Betroffenen zu fordern.
Ein SGBII-Abhängiger soll hier also mal ca. 650€ jährlich einsparen...
Ein Witz :ööm:
So etwas dann auch noch einklagen zu müssen
ist völlig kontraproduktiv und zudem eine maßlose Verschwendung.
DENN:
Die Kosten für EIN Sozialgerichtsverfahren betragen für den Steuerzahler Tausende von Euro (ca. 1500 bis hin zu 3500,- € durchschnittlich)
und sind zudem eher eine Jobmaschine für Anwälte (zwischen 500 bis 2500,-€ pro Fall) :rolleyes:

DAS alles u.a. auch auf Grund länderspezifischer Ungleichheiten,
so dass man hier insgesamt eindeutig schon von Ungleichheit der Bildungschancen reden MUSS,
da auch o.g. Details einfach keine Berücksichtigung finden und seit Jahren schon keine Abhilfe geschaffen wird.,
Das ist sowohl ein Armutszeugnis der Regierung wie eigentlich auch eine permanente Täuschung der Wähler (Bildung sei für jeden wichtig und auch erreichbar, wie Mc Kilroy ja gutgläubig auch hier einwendet)
Also einfach mal den Beitrag genauer ansehen und dann erst "urteilen".

Siehe dazu auch: ARD Kontraste: Behördenmurks auf Kosten der Steuerzahler - politik.de - Portal für Politik und Diskussion / Forum / Community

Nebenbei :grr:
Rechne mal wer die Differenz für den Steuerzahler unterm Strich aus, wenn man alle Kosten gegeneinander auf addiert...
Ein ganz schlechter Witz auf Kosten aller, wobei hier dann jemand mal neutral beurteilen soll, wer dabei schmarotzt!

Apropos...@twinky ;)
Bafög orientiert sich auch an SGBII-Sätzen, deshalb verstehe ich hier die Einwände nicht ganz. Ich habe übrigens meine Studien völlig selbstständig von Eltern und Bafög finanziert *g* und nebenbei gearbeitet, trotzdem aber über "Wohngeld" etc. Hilfe unserer Solidargemeinschaft "eingefordert" und inzwischen über Steuern auch mehr als reichlich, aber folgerichtig auch solidarisch "zurückgezahlt".
Aber das war erstens zu anderen Zeiten und basierte zweitens vmtl. auch auf anderen Voraussetzungen ;)
Vergleiche hinken also all zu oft, gelle :)

so far
muesli
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurze Zwischenfrage:

Was hat das alles bitte mit Sozialschmarotzern zu tun?

Antwort:

NIX, aber auch gar nix

Es geht hier nicht um die Bildungslücke die sich sozial Schwächeren stellt, sondern es geht um die Leute die das System ausnützen!

Für solche Menschen stellt sich das Thema Bildung für die Kinder gar nicht, aber nicht weil Sie es sich nicht leisten können, sondern weil es Sie verdammt noch mal gar nicht interessiert!

Hier wird großartig davon geredet, dass die Großen immer auf die Kleinen drauf haun und davon gut Leben.

Hier geht es aber nicht darum, dass man aber einer gewissen sozialen Schicht keine derartig guten Chancen hat auf eine dementsprechende schulische Ausbildung!

Ich denke jeder der hier anwesenden Mitschreiber benötigt genauso einen Klemptner, Tischler, Mechaniker und dafür benötigt es keinen Doktor (auch wenn Sie wie welche bezahlt werden)

Es geht hier um derlei Lurch, dem es eh schon alles egal ist UND dann auch noch vielleicht seinen Kindern ein dementsprechendes Schmarotzertum vorlebt und diese weil Sie es ja nicht anders kennen in dem selben Kreislauf gefangen sind.

Hier geht es nicht um Kommunen die was dort hin schieben oder dort her holen. Hier geht es nicht um Regierungen die versuchen den armen noch mehr wegzunehmen!

Hier geht es um Leute, die auf Eurer Tasche leben und das nicht schlecht und nicht vom Gesetz belangt werden, weil Sie ja eh "so arm sind"

Sorry da Platzt mir der Kragen, wenn es dann auch noch Unterstützer und Befürworter giebt und Leute die für deren Rechte kämpfen!

Nochmals, jeder der möchte und nicht kann würde von mir die doppelte Unterstützung bekommen, die er normal bekommt um den Kreislauf zu unterbrechen.

Aber solche Leute gehören in einen russischen Gulagg geschickt, damit Sie wissen was harte Arbeit ist! Diese Menschen erhalten Zuwendungen eines Staates ohne aber dafür eine passende Gegenleistung zu bringen.

Ich sag nur maroder und defizitärer Strassenbau und Zwangsverpflichtung zur Arbeit für solche Schmarotzer und wenn er sich weigert verfällt sein Recht auf Fürsorge durch die Gemeinschaft!

lG
Peter
 
Das erzähle mal den Menschen die wegen abgelaufenen Lebensmitteln bei den Tafeln anstehen. Das erzähle mal den Kindern die ohne ausreichende Ernährung auskommen müssten wenn es nicht ehrenamtliche Helfer und Suppenküchen geben würde. Das erzähle den Menschen die Mitte des Monats schon nicht mehr wissen wie sie was bezahlen sollen und das nicht etwa weil sie mit dem Geld um sich werfen.

twinky hat ja schon sehr gut geantwortet.

Aber ist es nicht komisch, dass es ein großer Teil der Leutz mit dem gleichen Geld schafft? Ist es nicht komisch, dass Studenten mit diesem Geld auskommen müssen und können?

Und das mit den von dir zitierten Kindern liegt doch wohl hauptsächlich an den Eltern!

Apropos...@twinky
Bafög orientiert sich auch an SGBII-Sätzen, deshalb verstehe ich hier die Einwände nicht ganz. ... Vergleiche hinken also all zu oft, gelle

Der Vergleich hinkt überhaupt nicht!

Wieso kommt ein Hartzer, der den ganzen Tag nichts tut mit dem Geld nicht aus, wenn ein Student, der was tut, mit dem gleichen Geld auskommen kann?

Im Übrigen:

Wieso können denn überhaupt Kinder von Harzern Abitur machen und studieren, wenn es doch eigentlich deiner Meinung nach nur vom Geld abhängt, ob man Abitur machen kann oder studieren?

Glaubt hier wirklich einer ernsthaft, die Bildungschancen dieser Kinder würde sich ändern, wenn man den Eltern ein paar Hundert Euro mehr gibt?

Träumt weiter.

Du verwechselst immer wieder "alle Chancen" oder "alle Möglichkeiten offen" mit "alle Chancen nutzen".

Wenn diese Leutz die ihnen gegebenen Möglichkeiten nicht nutzen, dann ist es in erste Linie ihr Problem und ihre Einstellung.

Ich zitiere mal Peter_Wallace:

Für solche Menschen stellt sich das Thema Bildung für die Kinder gar nicht, aber nicht weil Sie es sich nicht leisten können, sondern weil es Sie verdammt noch mal gar nicht interessiert!

Und auch damit hat Peter_Wallace Recht:

Hier geht es um Leute, die auf Eurer Tasche leben und das nicht schlecht und nicht vom Gesetz belangt werden, weil Sie ja eh "so arm sind"

Genau darum geht es beim Thema Sozialschmarotzer.
 
Apropos...@twinky ;)
Bafög orientiert sich auch an SGBII-Sätzen, deshalb verstehe ich hier die Einwände nicht ganz. Ich habe übrigens meine Studien völlig selbstständig von Eltern und Bafög finanziert *g* und nebenbei gearbeitet, trotzdem aber über "Wohngeld" etc. Hilfe unserer Solidargemeinschaft "eingefordert" und inzwischen über Steuern auch mehr als reichlich, aber folgerichtig auch solidarisch "zurückgezahlt".
Aber das war erstens zu anderen Zeiten und basierte zweitens vmtl. auch auf anderen Voraussetzungen ;)
Vergleiche hinken also all zu oft, gelle :)

Der Vergleich hinkt nicht, weil ich von mir und meiner Situation sprach. Ich finanzierte alles selbst und "forderte" (abgesehen vom Studium) nichts von der Solidargemeinschaft ein. Ich hatte im Gegensatz zu einem Hartz4er deutlich mehr zu tun (Arbeit, Studium), weniger Geld und kam trotzdem gut zurecht.
 
"Eine Studie zeigt: Die Arbeitslosen kümmern sich um ihre Kinder, pflegen Angehörige oder bilden sich fort. Wer auf Jobsuche ist, hat allerdings wenig Chancen. Auch eine härtere Gangart würde daran nichts ändern."

"Demnach sind nur etwa 60 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Empfänger überhaupt verpflichtet, sich eine Arbeitsstelle zu suchen. Und die große Mehrheit von ihnen tut das auch: sie bemühen sich tatsächlich um einen Job, "teils auf vielfältige Weise", betonten die Arbeitsmarktexperten.

Doch die Erfolgsaussichten seien gering - nur etwas mehr als ein Viertel der Jobsuchenden sei in dem Befragungszeitraum von vier Wochen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Nach Ansicht der Experten ist das ein Zeichen dafür, dass es nicht an mangelnder Motivation liege, wenn Langzeitarbeitslose ohne Job blieben und auf staatliche Hilfe angewiesen seien. Die meisten Hartz-IV-Empfänger sind der Studie zufolge sogar bereit, auch eine schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen."


Studie zu Arbeitslosen: Nur wenige Hartz-IV-Empfänger faulenzen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Tja ...
 
"Demnach sind nur etwa 60 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Empfänger überhaupt verpflichtet, sich eine Arbeitsstelle zu suchen. Und die große Mehrheit von ihnen tut das auch: sie bemühen sich tatsächlich um einen Job, "teils auf vielfältige Weise", betonten die Arbeitsmarktexperten.

Doch die Erfolgsaussichten seien gering - nur etwas mehr als ein Viertel der Jobsuchenden sei in dem Befragungszeitraum von vier Wochen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Nach Ansicht der Experten ist das ein Zeichen dafür, dass es nicht an mangelnder Motivation liege, wenn Langzeitarbeitslose ohne Job blieben und auf staatliche Hilfe angewiesen seien. Die meisten Hartz-IV-Empfänger sind der Studie zufolge sogar bereit, auch eine schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen."
Drohende Kürzungen der Gelder motivieren ungemein ;) Das hält den möglichen Bewerber allerdings nicht davon ab, die Bewerbungen derart zu gestalten, daß seitens des Arbeitgebers von einem Vorstellungsgespräch gern abgesehen wird.
 
twinky schrieb:
Als Student hätte ich zeitweise gern das Einkommen eines Hartz4ers gehabt.

twinky schrieb:
Ich hatte im Gegensatz zu einem Hartz4er deutlich mehr zu tun (Arbeit, Studium), weniger Geld und kam trotzdem gut zurecht.
Das ist aber auch sehr allgemeine. Wieviel hattest du denn? Jetzt hier zu verkünden "ich hatte weniger" können wir, müssen wir aber nicht glauben. Zumal du auch noch schreibst das du gearbeitet hast. Und das mit dem viel zu tun, naja ich hab mehrere Bekannte die studiert haben, viel zu tun hatten die alle nicht. Und die sind auch alle sehr gut über die Runden gekommen, hatten Autos fuhren Motorrad und hatten genügend Geld um in Kneipen abzuhängen um bis zum frühen Morgen zu feiern. Zeig mir mal die HartzIV Empfänger die das auch können.
 
Peter Wallace schrieb:
Es geht hier nicht um die Bildungslücke die sich sozial Schwächeren stellt, sondern es geht um die Leute die das System ausnützen!
Ach ja? :D
Frei nach dem Motto: Nichtwissen schützt vor Strafe nicht;
oder: Selbst schuld, wenn man dumm ist oder bleibt...
Die (Vor)Bedingungen spielen keine Rolle, wie?

Nebenbei, "Leute die das System ausnutzen" gibt es sowohl am einen wie auch am anderen Ende der Einkommenspyramide.
Bildung, also auch das Erkennen von Zusammenhängen und kausalen Bezügen könnte hier bei den Allermeisten helfen Einsicht zu gewinnen und daraus für Abhilfe zu sorgen.

Peter Wallace schrieb:
Hier geht es aber nicht darum, dass man ab[er] einer gewissen sozialen Schicht keine derartig guten Chancen hat auf eine dementsprechende schulische Ausbildung!
Sigh, Du wirfst also den Leuten das (teilweise) Leben auf Kosten der Allgemeinheit vor, obwohl man Ihnen das ALLEN zustehende Recht auf Bildung verwehrt oder erschwert hat :ööm: Weia

Peter Wallace schrieb:
Nochmals, jeder der möchte und nicht kann würde von mir die doppelte Unterstützung bekommen, die er normal bekommt um den Kreislauf zu unterbrechen.
Endlich mal ein Satz (und Inhalt) mit dem ich was anfangen kann.
Denn die Mehrheit (geschätzte 80-90%) der "Arbeitslosen" will, wird aber weder konstruktiv noch effektiv unterstützt, sondern sogar oftmals behindert, selbst aus ihrer Misere heraus zu kommen.
Nicht umsonst habe ich Links zu Statistiken der Sozialgerichte, also dem Versagen des Systems, mit aufgeführt.
Allerdings befürchte ich, das Deine Worte, ähnlich wie die von gewissen Politikern eher Lippenbekenntnisse sind...
Denn eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema und ihren Hintergründen würde Dir verdeutlichen, dass dieses Problem weder mit pseudo-faschistischen Parolen/Methoden noch mit rein individuellen Hilfen aus der Welt zu schaffen ist.

Nebenbei bemerkt, wir sind uns hier ALLE längst klar,
das eine Minderheit am Rande des Existenzminimums auf Grund diverser Gründe resignierend oder gar ganz bewusst das Sozialsystem ausnutzt.
Umkehrt wird allerdings auch ein Schuh draus.
Das also die Schere auch der unrechtmäßig Profitierenden auf beiden Seiten, bei Geringverdienern wie auch Großprofiteuren immer weiter auseinanderklafft und mengenmäßig auch zunimmt, sollte hier eigentlich auch klar sein.

Peter Wallace schrieb:
Aber solche Leute gehören in einen russischen Gulagg geschickt, damit Sie wissen was harte Arbeit ist! Diese Menschen erhalten Zuwendungen eines Staates ohne aber dafür eine passende Gegenleistung zu bringen.
Na prima ;) Verlangst Du dies auch von anderen gesellschaftlichen "Versagern"und "unsozialen Schmarotzern",
die unser Sozialsystem ungleich mehr in die Breduille geritten haben :ööm:
Mir fielen da neben so einigen Bänkern, Politikern, Vorstandsmitgliedern, Steuerhinterziehern und Betrügern in Nadelstreifen auch noch andere Leutz auch aus dem "sogenannten" Mittelstand ein, die "Deine Vorgaben" nicht bzw. sehr wohl erfüllen.

Sogenanntes "Sozialschmarotzertum" ist bestimmt nicht nur auf sozial Schwächere beschränkt...

Aber man tritt ja lieber nach unten und buckelt nach oben
und verschafft dem eigenen Frust so ein nötiges Ventil, um weiter in einem veränderungs- und verbesserungswürdigen System immanent funktionieren zu können.

Denn in Folgendem sind wir uns erstaunlicherweise ja mal völlig einig :D
Peter Wallace & zitiert von Mc Kilroy#434 schrieb:
Hier geht es um Leute, die auf Eurer Tasche leben und das nicht schlecht und nicht vom Gesetz belangt werden, weil Sie ja eh "so arm sind"
"so arm sind" ist eben eine sehr relative Sicht der Dinge und wird permanent auch z.B. von Konzernen und Arbeitgebern benutzt :D
Wie gesagt, relativiert das Ganze, und wir werden uns auch hier besser "verstehen".

Auch der folgende Satz kann - mal unvoreingenommen betrachtet ;) - so oder so interpretiert werden :D
Peter Wallace & zitiert von Mc Kilroy#434 schrieb:
Für solche Menschen stellt sich das Thema Bildung für die Kinder gar nicht, aber nicht weil Sie es sich nicht leisten können, sondern weil es Sie verdammt noch mal gar nicht interessiert!
Denn die Bildungsmisere hat Ursachen, die man nicht allein den davon Betroffenen anlasten kann bzw. darf.
(Auf marginale Ausnahmen, die es immer gibt, gehe ich hier bewusst nicht ein *g*)
Für mich sind neben (Bildungs)Verweigerern im sogenannten Prekariat auch gesellschaftlich Beauftragte und gewählte Vertreter daran ebenso beteiligt und verantwortlich (siehe auch hierzu meine sowie andere Links)

Die vermeintliche Tatsache, dass twinky, Mc Kilroy, ich oder Andere aus eventuell wenigen Mitteln das Beste für sich herausgeholt haben,
ist eben kein empirischer Beweis, dass das Gleiche eben für Alle gleichermaßen zu gelten hat.

@ twinky :D
>,
um Lobbies zuaktivieren, Anzeigen zu schalten etc.pp.
Warum also eine so einseitige Sicht der Dinge ;)
Scheuklappen? :)
Denn mal ehrlich, als Student hatte ich (und wohl auch Du) sowohl andere (geringere) Ansprüche, geringere Verpflichtungen (z.B. Familie?) und war auch bezüglich Sozialabgaben etc.pp. besser gestellt auf Grund von Ausnahmeregelungen.
Von diversen eventuellen Zuwendungen aus dem familiären Umfeld mal ganz abgesehen.
Für mich hinken solche Vergleiche immer noch, sowohl bei Dir, bei mir oder weiteren, die sich hier evtl. auch noch als "Selfmademan" outen wollen :D

qed :)
muesli
 
@Henry277: Da Du meine Aussage infrage stellst, würde es auch nicht weiter helfen, konkrete Zahlen zu nennen, zumal ich ja auch meine Zahlen an den Regelsatz + Heizkosten + Miete anpassen könnte ;)
Was den Zeitaufwand im Studium angeht, variiert dieser sehr je nach Studiengang und Uni / FH und natürlich dem persönlichen Anspruch.

@muesli: Keine Scheuklappen. Aber die Aussage, die meisten Hartz4er, die in der Pflicht zu Bewerbungen stehen, seien auch tatsächlich bemüht, kann nicht allein stehengelassen werden, ohne auch die Anreize zu betrachten.
Zum Studentenleben: "geringere Ansprüche" trifft es wohl. Vielleicht auch ein besonnenerer Konsum, stets mit der Frage "brauch ich das wirklich?" im Hinterkopf. Familiäre Verpflichtungen kann auch ein Student haben, ich werde wohl kaum einen Single-Studenten mit einem Arbeitslosen mit 5 Kindern vergleichen (oder Student mit 5 Kindern und einem Single-Arbeitslosen). Die Sozialabgaben sind nebensächlich, wenn man netto weniger hat als ein Hartz4er, und ich bezog mich nunmal auf mein zur Verfügung stehendes Einkommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Drohende Kürzungen der Gelder motivieren ungemein Das hält den möglichen Bewerber allerdings nicht davon ab, die Bewerbungen derart zu gestalten, daß seitens des Arbeitgebers von einem Vorstellungsgespräch gern abgesehen wird.
In Anlehnung* an Friedrich Schillers (Querulant, 1759-1805) „Die Jungfrau von Orléans“:

„Gegen Vorurteile kämpfen Götter selbst vergebens.“

____________
* Zitat: „Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.“
 
Und das mit dem viel zu tun, naja ich hab mehrere Bekannte die studiert haben, viel zu tun hatten die alle nicht. Und die sind auch alle sehr gut über die Runden gekommen, hatten Autos fuhren Motorrad und hatten genügend Geld um in Kneipen abzuhängen um bis zum frühen Morgen zu feiern. Zeig mir mal die HartzIV Empfänger die das auch können.

Tja, so ist halt das Leben aller Studenten. :depp:

Gut, dass wir keine Vorurteile haben. ;)

Schau dir mal den Vorlesungsplan eines Studenten in Ingenieurwissenschaften an!

muesli schrieb:
obwohl man Ihnen das ALLEN zustehende Recht auf Bildung verwehrt

Zeige mir mal einen Einzigen, dem das Recht auf Bildung verwehrt wurde.

Wenn die Leute zu faul oder zu blöd sind, ihre Chancen zu nutzen, dann sind sie selber Schuld.

Darüber, ob diejenigen, die nichts tun, zu wenig Geld kriegen, kann man ja geteilter Meinung sein und diskutieren. Aber zu behaupten, dass den Leuten das Recht auf Bildung verwehrt wird, ist an den Haaren herbei gezogen.

Schau dir lieber mal an, was teilweise veranstaltet wird, die Kinder von solchen Leuten in die Schule zu kriegen. Das geht schon soweit, dass Polizisten und Beamte vom Ordnungsamt durch die Parks und Kneipen patrollieren um die Schulschwänzer aufzugreifen.

Auch hier werden leider wieder die Kinder, die sich bemühen ihre Chancen zu nutzen mit den Kindern in einen Topf geworfen, die dafür zu faul oder zu bequem sind.

muesli schrieb:
Mir fielen da neben so einigen Bänkern, Politikern, Vorstandsmitgliedern, Steuerhinterziehern und Betrügern in Nadelstreifen auch noch andere Leutz auch aus dem "sogenannten" Mittelstand ein, die "Deine Vorgaben" nicht bzw. sehr wohl erfüllen.

Und wiederholt werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Aber du hast Recht, Mörder aus den unteren Schichten sind unschuldig, weil es ja auch Mörder in den oberen Schichten gibt. :rot:

Wie kann man immer wieder als Entschuldigung heranziehen, dass es auch woanders Unrecht gibt.

muesli schrieb:
Denn mal ehrlich, als Student hatte ich (und wohl auch Du) sowohl andere (geringere) Ansprüche, geringere Verpflichtungen (z.B. Familie?)

Stellst du dich absichtlich dumm?

Wieso hat ein Student, der ja schließlich genauso leben muss, wohnen muss, zusätzlich zur Uni muss, geringere Ansprüche????

Und seit wann muss der Hartzi die eventuell zusätzliche Verpflichtung Familie aus seinen Hartz-4-Ansprüchen bedienen? Bekommt er nicht für jede zusätzliche "Verpflichtung", sprich Angehörigen, zusätzlich Geld?

Ein Student steht sich keineswegs besser als ein Harzi. Im Gegenteil, Nach 3 bis 5 Jahren steht er mit Schulden da, weil er meistens einen Teil des Bafög zurückzahlen muss.

Der Hartzi hat sich diese Jahre die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, das gleiche Geld bekommen und keinerlei Schulden. ;)

und war auch bezüglich Sozialabgaben etc.pp. besser gestellt

Das erklär mir jetzt aber mal.

Als Hartz 4-Empfänger bzw. Arbeitslosengeld 2-Empfänger sind Sie Mitglied in gesetzlichen Versicherungen. Die Beiträge dazu übernimmt die Bundesagentur für Arbeit. Zu diesen Versicherungen zählen:

* Gesetzliche Krankenversicherung
* Gesetzliche Pflegeversicherung
* Gesetzliche Rentenversicherung
Die Bundesagentur für Arbeit entrichtet für Sie den Mindestbeitrag von 40,00 Euro/Monat für die Rentenversicherung. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit werden als Anrechnungszeit gewertet
* Unfallversicherung
Auf dem Weg zu und von Ihrer Arbeitsagentur/ARGE bzw. leistungserbringenden Kommune sind Sie bei Unfällen versichert. Dies gilt auch für Wege zu Bewerbungsgesprächen

Einem Studenten kann es durchaus passieren, dass er sich selber versichern muss (z.B. wenn das 25 Lebensjahr erreicht ist).

muesli schrieb:
Von diversen eventuellen Zuwendungen aus dem familiären Umfeld mal ganz abgesehen.

:confused:
 
McKilroy schrieb:
Wenn die Leute zu faul oder zu blöd sind, ihre Chancen zu nutzen, dann sind sie selber Schuld.
Höre ich da ein klein wenig Sozialdarwinismus heraus?
McKilroy schrieb:
Ein Student steht sich keineswegs besser als ein Harzi. Im Gegenteil, Nach 3 bis 5 Jahren steht er mit Schulden da, weil er meistens einen Teil des Bafög zurückzahlen muss.
Dafür hat ein Student danach aber einen völlig andere 'Gewinnerwartung', denn ein Studium ist im Gegensatz zum Hartz-IV-Bezug eine Investition in die Zukunft.
McKilroy schrieb:
Der Hartzi hat sich diese Jahre die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, das gleiche Geld bekommen und keinerlei Schulden.
Hast du etwa Vorurteile oder gar Sozialneid?
 
McKilroy schrieb:
Tja, so ist halt das Leben aller Studenten. :depp:
Nun ja, ich habe geschrieben das ich mehrere Bekannte habe die Studiert haben. Also kann ich auch nur von meinen Erfahrungen mit deren Studium berichten. Das kann bei dir und anderen Boardern anders aussehen. Das will ich überhaupt nicht bestreiten.

McKilroy schrieb:
Gut, dass wir keine Vorurteile haben. ;)
Hast du denn welche? Neeeee oder ..........

McKilroy schrieb:
Schau dir mal den Vorlesungsplan eines Studenten in Ingenieurwissenschaften an!
Einer meiner Kumpels hatte irgendwas mit Ingenieur an der TU in Dresden studiert. Der fuhr Montag früh da hin und war Freitag mittags schon wieder zu Hause. Dazu ein Haufen Semesterferien ........
Der hat sein Studium mit Erfolg abgeschlossen und eine gute Anstellung bekommen. Leider hatte er nicht viel davon denn kurze Zeit später verstarb er bei einem Motorradunfall.
 
Hast du etwa Vorurteile oder gar Sozialneid?

Vielleicht das eine was berechtigt ist aber nicht das letztere und so wie ich die Beiträge hier überflogen habe, habt ihr nicht mal das viertel verstanden was McKilroy hier stellvertretend für alle Arbeitende Volk schreibt.

Wie kann man z.B. einen Studenten mit Harz IV Empfänger vergleichen ?

Ein Student muss Malochen gehen damit er sein Studium bezahlen kann um letztendlich euch zu "dienen" auch wenn er dadurch Haufen schulden gemacht hat.

Ein Harz IV Empfänger muss nichts zurück zahlen, wenn er einen Beruf gefunden hat (wenn überhaupt) ,ein Student schon sprich Bafög.

Von daher, wie kann man einen Student mit einem Harz IV Empfänger vergleichen ?
 
Sorry aber das ist doch nun auch Blödsinn. Ein Student muss ja nicht studieren. Der kann ja auch beim Bäcker ein Handwerk lernen und wird dafür während der Lehre bezahlt. Und am nächsten Tag kann er sogar noch den Kuchen vom Vortag essen ........ Jetzt hier rum zu jammern das es einem als Student ja so schlecht geht, also ehrlich. Wenn es so wäre dann hätten wir keine überfüllten Unis mit Dauerstudenten die nach dem 6 Semester immer noch nicht wissen was sie am Ende mal werden wollen und deswegen erst mal munter drauf los studieren. Außerdem ist ein Studium auch nichts anderes als eine Lehre, dauert nur ein wenig länger. Und eigentlich ist es unverschämt sich hinzustellen und zu sagen ich hatte als Student weniger als ein HartzIV Empfänger. Viele der Hartz Bezieher haben auch 20, 30 Jahre gearbeitet bevor sie "entsorgt" wurden und haben auch in die Sozialsysteme eingezahlt und dem jetzt rummaulendem Studenten z.B. sein kostenloses Abi finanziert ohne das er hätte gar nicht studieren können.

Klar gibt es auch schwarze Schafe (wo gibt es die nicht) aber sich jetzt hin zu stellen und alle über einen Kamm zu scheren ist eine Frechheit. Allerdings in dieser Gesellschaft mit ihrer "selber fressen macht Dick" Mentalität auch kein Wunder. Nur niemandem was Gönnen, wozu braucht die Putze den Kindergeld wo sie doch Aufstocken kann, denkt sich die Millionärsgattin die monatlich ohne mit der Wimper zu zucken den Höchstsatz für ihre Brut kassiert. Besserverdienende bekommen z.B. das 5 bis 6 fache an Kindergeld gegenüber Geringverdienern. Warum mit welchem Recht? Nur weil die Eltern viel Geld bekommen sind die Kinder mehr wert als die einer Putzfrau, Verkäuferin, Leiharbeiterin .....
Leute geht in euch und fragt euch mal wer in diesem Land die wahren Sozialschmarotzer sind!

Internet schrieb:
hier stellvertretend für alle Arbeitende Volk schreibt.
Das "arbeitende Volk" kann in der heutigen Zeit aber ganz schnell zum "entlassenen Volk" werden. Und dann ist man ganz schnell beim "HartzIV Volk" und kommt da trotz großer Anstrengung nicht so schnell wieder raus. Auf einmal ist man dann beim "Sozialschmarotzer Volk" gelandet! Aber was will man in einem Land auch verlangen in dem die Menschen nur als Humankapital angesehen werden.

Internet schrieb:
Der Harz ist schön, HartzIV ist für die die es betrifft meistens großer Mist!
Sorry aber wenn man sich zum Thema äußert sollte man wenigstens wissen wie der Verbrecher hieß der dafür verantwortlich ist. Das mit dem Verbrecher meine ich übrigens wörtlich, allerdings ist anzunehmen das Herr Hartz, im Gegensatz zu vielen Menschen die nun unter seinen Ideen leiden, recht weich gefallen ist!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nun der Hass4 Empfänger arbeitete schon vorher und bezahlte zwangsweise dafür...und dann gibt es manche die aus gesundheitlichen Gründen... nicht arbeiten und dann gibt es welche denen das Privatgeld sogenannte Rücklagen angerechnet wurde und der Hass4 Empfänger ist also kein Bettler sondern Empfänger eines Geldes das vorher dafür bestimmt war....

Liebe Grüße
Carmen
 
habt ihr nicht mal das viertel verstanden was McKilroy hier stellvertretend für alle Arbeitende Volk schreibt.

Also ich gehöre auch zum arbeitenden Volk, und das was McKilroy hier teilweise ablässt ist sicherlich nicht stellvertretend für mich.

Solange es Menschen gibt die so denken und das auch in irgendeiner Weise unterstützen.......so lange freuen wir uns über eine Regierung wie wir sie beispielsweise jetzt haben.

Leutz....wacht endlich auf!!!
 
Internet schrieb:
...was McKilroy hier stellvertretend für alle Arbeitende Volk schreibt.
Es ist schon interessant, mit welcher Beharrlichkeit du McKilroys Position als diejenige der arbeitenden Bevölkerung hochstilisieren willst, und damit allen, die anderer Meinung sind als er, stillschweigend unterstellst, sie würden nicht arbeiten. :D

Aber so ist das eben, wenn einem scheinbar die Argumente ausgehen, dann spricht man die Emotionan an. Es würde auch dir nicht schaden, sachlich zu bleiben, wenn du kannst.
 
Henry277 schrieb:
Sorry aber das ist doch nun auch Blödsinn. Ein Student muss ja nicht studieren. Der kann ja auch beim Bäcker ein Handwerk lernen und wird dafür während der Lehre bezahlt. Und am nächsten Tag kann er sogar noch den Kuchen vom Vortag essen ........ Jetzt hier rum zu jammern das es einem als Student ja so schlecht geht, also ehrlich.
Niemand sagt, daß es den Studenten wirklich schlecht geht. Auch nicht, daß man studieren müsse. Das Augenmerk liegt darauf, daß Studenten teilweise unter Hartz4-Niveau leben und trotzdem mit dem Geld zurechtkommen.

Das Abi ist übrigens mit Rücksicht auf die Opportunitätskosten keineswegs kostenlos.
 
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