Tschuldigung,
geht es hier um zumeist haltlose und/oder vorgeschobene Schuldzuweisungen,
oft genug auch, um sich aus der Eigenverantwortung,
also auch dem Eingestehen von Fehlern heraus zu reden
oder
geht es um konstruktive Lösungswege,
die eh nach jeder Eskalation nötig sind.
In diesem wie in praktisch allen anderen Fällen sind immer auch Fehler auf beiden Seiten gemacht worden.
Und
das auf Aktionen Reaktionen erfolgen, ist nun mal auch Naturgesetz.
Transparenz ist gefragt, nicht Undurchsichtiges.
Das eine schafft Vertrauen, das andere...
Das hier das Volk als Souverän also lückenlose Aufklärung einfordert (wann auch immer!),
dazu bisher zu 99,99% friedliche und legale Mittel eingesetzt wurden
und im Gegensatz dazu weitgehend lern-resistente Politiker und auf Formalien pochende Verwaltungsfetischisten auf meist eh undurchsichtigen Zahlen und Verwaltungsprozessen bestehen (für die allermeisten zumindest ist es so),
ist doch wohl offensichtlich.
Auch die letzten Debatten einer "Gönner" & Co etc.pp. zeigen doch direkt oder indirekt "Unbeteiligten" nur eins.
Festgefahrene Positionen werden bis zum Erbrechen wiederholt,
und kaum einer hat mal die Größe,
z.B. einen völlig aus dem Ruder gelaufenen Polizeieinsatz als unverhältnismäßig einzugestehen.
Oder sich zumindest für dessen Folgen vor allem auch bei dem größten Teil von Unbeteiligten öffentlich zu entschuldigen.
Das aus solchen "Unterlassungen" dann weiterhin noch unabsehbare Folgen für das politische Verständnis vieler Menschen in der BRD entstehen,
denen vielleicht das eigentliche Projekt 21 sogar noch relativ egal ist,
ist doch auch vorhersehbar.
Und das dabei alles an Informationen, Verträgen und auch "Vorbedingungen" in einer derart eskalierten Lage weitgehend nicht mehr relevant ist
und man zumindest einen, wenn nicht sogar zwei Schritte zurückgehen muss,
um einvernehmliche Lösungen zu finden,
sollte zumindest vernünftigen, an Lösungen interessierten Menschen auch einsichtig sein.
Erst einem Geisler Schlichtungen anzubieten,
die "Friedenspflicht" anzuerkennen, um dann wie auch immer begründete Einschränkungen vor zu nehmen, ist vielleicht noch Fachleuten zu vermitteln

,
in der Öffentlichkeit verhärten sich dadurch nur noch mehr die Fronten und das Unverständnis.
Es geht hier für mich auch nicht mehr vorrangig um "Recht oder Unrecht",
sondern um die Vermittlung auf Augenhöhe zum gegenseitigen Verständnis.
Das dabei auf beiden "Seiten" Knallchargen sitzen,
die daran aus Verblendung und Verbohrtheit (noch) kein Einsehen haben,
ist zwar (leider) schwer zu verstehen,
aber (leider) auch Normalfall.
So,
und nun zu einigen geäußerten Details hier Postender,
die ich so einfach nicht stehen lassen möchte.
Dabei lasse ich hier mal dahingestellt,
ob nun Haselnüsse oder vmtl. eher Kastanien geworfen wurden...
Egal ob dies nach der "Ernte" durch Wasserwerfer geschah oder vorher.
Das auch Stöcke oder wohl eher Stöckchen (ein Park ist meist recht aufräumt) geflogen sein können, ist mir hier auch recht egal.
Denn die "Verhältnismässigkeit" vor Ort bedingt dort (und immer),
dass Vorbedingungen dazu auch stimmen!
Bzgl. eines derartigen "Einsatzes"
war dies in Stuttgart aber nie der Fall!
Wenn Hunderttausende monatelang friedlich demonstriert haben,
rechtfertigt das für mich keinesfalls, auch nicht als Prophylaxe,
und aller höchstens sehr bedingt und genauestens kontrolliert und geleitet,
den geplanten Einsatz von Bereitschaftspolizei in voller Montur und dem Vorhalten von "schwerem Gerät" zum eventuellen "Einsatz".
[Einschub bzgl. hiesiger 'Nebenkriegsschauplätze']
Ich habe außerdem den Eindruck, die allermeisten hier Postenden haben noch nie wirklich und real,
und vor allem völlig unvorbereitet,
vor einem solchen "Aufmarsch" der staatlichen Gewalt gestanden.
Denen spreche ich hier aber schon die Berechtigung für ausgewogene Stellungnahmen dazu ab.
Fernsehbilder ersetzen nämlich in solchen Fällen keineswegs reale Erfahrungen!
Also lasst bitte hier auch die Korinthenkackerei über Kastanien, Stöcke
und setzt so etwas NICHT in Relation zu Pflastersteinen oder Wurfgeschossen entzündlicher Art
...
Darauf mit Reizmitteln diverser Art und mehreren Atü zu antworten und
Unbeteiligte damit in Sippenhaftung zu nehmen, ist verantwortungslos.
Oder dürfen wir nächstens bei ähnlich "leichten" Vorkommnissen
in Fussballstadien etc.pp. auch mit solchen Mittel regelmäßig rechnen?
Mc Kilroy, wenn Du mir bzgl. derartiger Hinweise auf Finanzlöcher nicht vertraust, Dir solche Belege auch nachträglich zu liefern ...nun gut.
PN mir und ich liefere Dir genügend Pressemitteilungen und Zahlen. Das Thema ist seit Wochen offen publiziert und somit eigentlich öffentliches Wissen. Hier gehört es eigentlich nicht hin.
Der angestrebte Atomausstieg der Grünen endete zudem in einem Kompromiss des befristeten Ausstiegs unter Mitwirkung aller damals beteiligten Parteien und Gremien.
Aber auch dies weißt Du (und andere auch) mit Sicherheit und zudem ist dies leicht nachrecherchierbar.
[Einschub Ende]
Also,
wenn hier wie dort mal Menschen
mit einander reden,
sich dabei nicht durch Sensationsmeldungen verrückt und aufputschen ließen,
sich auch momentane Fehler oder Fehleinschätzungen im gegenseitigen Respekt zubilligen würden,
wäre zumindest eine gemeinsame Ebene für weitere Schritte geschaffen.
Manchmal bezweifele ich allerdings, dass alle daran Interesse haben
muesli