Waffen in Deutschland Diskussion 

  • Ersteller Ersteller Der#Riddler
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Für mich ist es auch klar, dass die derzeit niedrige Häufigkeit von Straftaten im Zusammenhang mit Waffen (im Vergleich zu anderen Staaten->USA), NICHT darauf zurückzuführen ist, dass schwer an Waffen zu kommen ist.
Sondern viel eher, dass unsere (europäische) Gesellschaft ganz anders damit umgeht. Wir sind nicht derart vernarrt in die Dinger. Selbst wenn jeder eine Schusswaffe hätte, würde er sie nicht ständig rumtragen oder griffbereit haben wie mancher Ami.


Sehe ich auch so.

Man kann sich ja z.B. mal die Schweiz ansehen. Die sehen das mit den Waffen auch etwas anders als die Deutschen. Und laufen da dauernd Leutz Amok?
 
Hallo Klepschi,
mich würden diese Millionenstädte von Kanada schon interessieren, in denen die Leute Nachts nicht abschließen müssen und Angst von Leib und Leben haben. Die Quelle würde mich sehr interessieren. Wäre schön, wenn du die nachreichen könntest. Vielleicht dann auch noch gleich ein Vergleich der Verbrechensraten.

Beides kriegst du in Bowling for Columbine, ein guter Film übrigens :)


Da fällt mir gerade eine Geschichte ein, die uns unserer Geschichtslehrer mal erzählt hatte (eine wahre):
Bei einem internationalen Austauschprogramm kam ein Japaner nach Amerika. Er hatte sich jedoch in der Stadt verirrt und wollte abends an einem Haus klingeln um nach dem Weg zu fragen.
Der Besitzer des Hauses hielt ihn für einen Einbrecher und tötete ihn mit 6 Schüssen, der Großteil davon in den Kopf.


Dank amerikanischem Recht kam er straffrei davon.


DAS ist absoluter Bullshit.


Und überlegt euch mal, was passiert wäre, wenn er eben KEINE Waffe bei der Bank/im Supermarkt/im Messerladen gekriegt hätte.

Genau.
Dann hätte er den Japaner wohl nicht getötet.




AAAAAAHHHHHHHHH!
Solche sachen machen mich echt wütend.
just my 2 cents
malte
 
hast du dich mal informiert ??
das deutsche waffengesetz ist eins der schärfsten die es überhaupt gibt

Jo, ist echt so. Guck dir mal die Amerikaner an!

Aber ich muss auch sagen, es gibt keine Gesetzte die dafür sorgen, dass man, wenn man will nicht an Waffen kommt!

Also ich bin nicht deiner Meinung.
 
Ich schließ mich erstmal der Meinung an das wir hier in Deutschland ein verdammt hartes Waffengesetz haben im Gegensatz zu anderen Ländern. Bei uns muss man ja erstmal so witzige Sachen wie Waffenscheine besitzen um sich überhaupt richtige Waffen kaufen zu können. Und ein Messer findet auch ein 3 jähriger bei Mama in der Küche, das lässt sich einfach nicht verhindern. Ich glaube nicht das wir daher eine Verschärfung unseres Gesetzes brauchen und ich mache mir auch keine Sorgen wenn ein 14jähriger mit einer Airsoft spielt. Man sollte halt drauf achten das sowas in einem ermessenen Rahmen bleibt.

mfg
Chris
 
greetz,

ich halte unser waffengesetz für ziemlich restriktiv, aber nicht zu restriktiv. im vergleich mit den vereinigten staaten mag das zwar der fall sein, aber ich hätte schon bedenken, wenn jeder depp, der 300 euronen über hätte, mit ner knarre rumrennen könnte :flag:

aber:
problematisch sind in deutschland nicht die legalen waffen, sondern die illegalen waffen, mit denen laut bka-bericht mehr als 97 prozent der straftaten mit schusswaffen begangen werden. die verschärfung von waffengesetzen trifft aber niemals die illegalen, sondern die legalen waffenbesitzer, die zumindest in deutschland scharfer aufsicht unterliegen und schon einiges vorweisen müssen, um waffen besitzen zu dürfen (der jagdschein z.b. heißt nicht umsonst das "grüne abitur").

da das thema ddr aufkam. dort gab es die restriktiven waffenregelungen nicht, weill man der bevölkerung mehr sicherheit geben wollte, sondern weil der staat bewaffnete bürger, die die schnauze von ihm voll hatten, fürchtete.

bdt
 
und noch 'ne denkanregung:
* Stalin in der Sowjetunion verbot 1929 ihren Bürgern Waffn zu tragen. Von 1929 bis 1953 wurden 20 Millionen politische Abweichler oder einfach Bürgerliche, unfähig, sich selbst zu wehren, von ihre eigenen sowjetischen Regierung zusammengetrieben und zernichtet.

* Die Türkei verbot ihren Bewohnern 1911 Waffen zu tragen. Von 1915 bis 1917 wurden 1,5 Millionen Armenier, unfähig, sich zu wehren, von den Türken zusammengetrieben und zernichtet.

* China verbot 1935 seinen Bürgern Waffen zu tragen. Von 1948 bis 1976 wurden 20 Millionen Antikommunisten, Christen, politischen Selbstständige und Erneuerer, unfähig, sich zu selbst zu wehren von deren eigenen chinesischen Regierung, zusammengetrieben und zernichtet.

* Deutschland verbot 1938 Waffen. Von 1939 bis 1945 wurden 13 Millionen Juden, Schwule, Zigeuner, geistig kranke Leute und anderen „Untermenschen“, unfähig, sich zu selbst zu wehren, von uns zusammengetrieben und zernichtet.

* Guatemala verbot 1964 seinen Bürgern Waffen zu tragen. Von 1964 bis 1981 wurden 100.000 Maya-Indianer, unfähig, sich selbst zu verteidigen, von deren eigenen guatemaltekischen Regierung zusammengetrieben und zernichtet.

* Idi Amin Dada in Uganda verbot 1970 seinen Bürgern Waffen zu tragen. Von 1971 bis 1979 wurden 300.000 Christen, unfähig, sich selbst zu wehren, von deren eigener ugandischen Regierung zusammengetrieben und zernichtet.

* Pol Pot in Kambodscha verbot seinen Bürgern 1956 Waffen zu tragen. Von 1957 bis 1977 wurden 1 Millionen ,,Intellektuelle", unfähig, sich selbst zu wehren von deren eigenen kambodschanischen Regierung zusammengetrieben und zernichtet.

Mehr als 55 Million planvoll entwaffnete Bürger wurden waffenlos von ihren eigenen Regierungen, die ihre Bürger durch das Beschränken oder das Beschlagnahmen ihrer Feuerwaffen zuerst wehrlos gemacht hatten, geschlachtet.
(Quelle: Waffen - ziemlich weit unten auf der seite)

bdt
 
oh mann,

wenn ich einmal warm bin ... hier nochn link. stimme zwar in einigen punkten mit dem verfasser nicht überein, aber die enthaltenen infos sind schon lesenswert:

Waffen im Volk

so jetzt langst erst mal :D
 
Auch ne Denkanregung an Evil5000:
In der Bundesrepublik sind Waffen bereits seit der Gründung vor fast 60 Jahren nur für einen kleinen Kreis zugelassen.
Wieviele 'Millionen Gegner des grausamen deutschen Unrechtsstaates' haben unsere Regierenden seither auf dem Gewissen?

Und ich bin noch nicht mal Ansatzweise zu lauwarmer Form aufgelaufen. Da mir was an meiner Nachtruhe liegt, folgt mein Restkommentar zu deinen Ausführungen noch.
 
ich bin ziemlich froh, dass wir nicht so ein waffengesetzt wie in amerika hier in deutschand haben. trotzdem sollte man mehr waffenkontrollen an autobahnen in grenzrichtug durchführen.
 
@evil5000:
vielleicht solltest du das nächstemal, wenn du zitierst und so 'lesenswerte' Quellen heranziehst evtl., mal näher auf den anderen Seiten der Webpräsenz umsehen, was der Veröffentlicher noch so für Schrott von sich gibt.

Da es sich um einen Munitionshersteller/-händler handelt, ist es nicht verwunderlich solche wirklich 'sinnvollen und nachzuvollziehenden Argumente' zu vertreten. Das ist purer Eigennutz.

Mich stimmen aber andere Passagen der Webseite noch viel nachdenklicher.
Da wäre zum Beispiel die Warnung, daß die gewisse Seite nur "Für Jäger, Krieger oder jene, die zu töten schießen" geeignet ist.

Ich stör mich persönlich ein bisschen an der Formulierung 'KRIEGER'. Mag sein, daß andere das evtl. etwas anders sehen.

Weiter gab es noch vor 2 Tagen eine Seite auf der der Veröffentlicher auf den Genickschuss beim Menschen einging.
Rein geschichtlich gesehen - schilderte er dabei auch die Genickschußanlage des KZ's Buchenwald.
Alles natürlich 'nur rein wissenschaftlich', wie der Veröffentlicher stehts betont.
Inzwischen scheint das von der WebSeite verschwunden zu sein. Sonst hätte ich das heute verlinkt, damit sich jeder selbst eine Meinung von der Webseite und die Gesinnung des Veröffentlichers zu machen.

Dafür habe ich noch andere Beispiele:
z.B. hier mit Bilder von der Ostfront (Interessant ist übrigens an dieser Seite der folgende Hinweis am Anfang der Seite. Der auch immer wieder bei anderen Seiten auftaucht:

"Um die Seite in ihre vollen Schönheit zu zeigen, lade Luftwaffe.ttf"

Einerseits ein wirklich 'toller' Name für die Schriftart, zum anderen diese 'lyrische' Formulierung als Einstimmung für den Webseiteninhalt.

Hier Beispiele für Militärwunden. Wie gesagt alles nur rein für den wissenschaftlichen Zweck...

Ich frage mich nur, warum, man zu den ausführlichen Erklärungen auch noch Bilder von erschossenen Menschen zeigen muß.

Gegen Ende dieser Seite sind unter der Überschrift 'Jagdbilder aus Afrika' genau diese Trophäenjäger abgebildet die mir absolut gegen den Strich gehen.
Weil die Art Jäger, wie weiter vorne schon von anderen gesagt wurde, genau den Berufsstand wirklich in den Dreck zieht.

Last but not least gibt meines Erachtens im Abschnitt 'Krieg' dieser Seite der Wortwechsel die Gesinnung des Websitebetreibers wieder:
Zitat hieraus:
"...Ihre angedeutete Wahl zwischen Vaterland oder Frau und Kindern findet nicht statt, denn wie sollen Frau und Kinder frei und sicher nach eigener Sitte in ihrer Muttersprache leben, wenn nicht in einem von starken Waffen beschützt Vaterland. ..."

Mich persönlich ****** solche Leute an. Und nachdem, was ich alles auf der Seite gelesen habe, denke ich, daß bei dem Typ die Hemmschwelle, auf einen anderen Menschen zu schießen, sehr sehr niedrig ist.

Nicht zu letzt deswegen bin ich froh, daß wir so ein restriktives Waffengesetz haben, sonst würden noch sehr viel mehr von diesen Waffenfanatikern - ganz legal - an Waffen kommen. Alles unter dem Deckmantel sein Leib und leben vor anderen zu schützen.
z.B. wenn im bei einem Nachbarschaftsstreit plötzlich die Waffe gezückt wird, und die verbale Argumentation nicht mehr ausreicht.


Leider muß ich dir im Punkt Recht geben, daß eine Verschärfung der Waffengesetze nur die legalen Waffenbesitzer trifft, nicht die illegalen.

Allerdings bin ich auch der Meinung, daß je weniger Waffen im Umlauf sind - legal oder illegal - desto weniger Leute durch Waffen ums leben kommen. Waffen erfüllen immer nur einen Zweck, zu töten, Ob Tiere oder Menschen. Eine Waffe erfüllt nur diesen einen Zweck.
 
Sehe ich auch so.

Man kann sich ja z.B. mal die Schweiz ansehen. Die sehen das mit den Waffen auch etwas anders als die Deutschen. Und laufen da dauernd Leutz Amok?

Gute Idee schauen wir doch einfach mal, was die Onlinepresse zum verantwortungsbewußten Umgang mit Waffen einer Zentraleuropäische Gesellschaft zu sagen hat.

Hier:
"Gelegenheit macht Tote
Die Schweiz und ihre Waffen
Von Knut Benzner; Redakteurin am Mikrofon: Barbara Schmidt-Mattern

Die Waffenlobby in der Schweiz ist unter Druck geraten. Spätestens seit dem Serienmord 2001 in Zug, bei dem ein Amokläufer 15 Menschen erschoss, ist die Ruh der Waffenliebhaber dahin. In einem Land, das Hunde und Autos, nicht aber Waffen registriert, wächst auch in der Politik langsam das Bewusstsein, dass der Status Quo das eigene Volk gefährdet. ...

...Auf 7,5 Millionen Schweizer kommen knapp 3 Millionen Waffen. Nirgendwo in Europa werden so viele Gewaltverbrechen mit Armeewaffen begangen wie in der Schweiz. Familientragödien, Selbstmorde, Amokläufe - jeder neue Fall löst Kontroversen aus."

Hier:
"Ihm ging zum Glück die Munition aus!

13.04.2007 | 17:00:59


BADEN – Der 26-Jährige Amokläufer in Baden schoss das ganze Magazin leer. Er tötete einen 71-Jährigen und verletzte vier Menschen schwer. ....

....Der Täter eröffnete gestern Abend kurz vor 21.45 Uhr mit seiner persönlichen Armeewaffe unvermittelt das Feuer auf dem Parkplatz vor dem Hotel. Dabei schoss er auf zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren, die vor der Hotelbar an einem Tischchen sassen. Der 16-Jährige wurde durch Bauchdurchschüsse schwer verletzt und ist in kritischem Zustand. Der 15-Jährige erlitt einen Oberarmdurchschuss und einen Streifschuss am Bauch. ....

... Die Patronen gehörten zur so genannten Taschenmunition, die Schweizer Wehrmänner nebst persönlicher Waffe mit nach Hause nehmen müssen. ...."

Hier:
"Frauen machen gegen Waffentradition mobil

Jeder dritte Schweizer hat eine Waffe zu Hause. Die Zahl der Tötungsdelikte in den eigenen vier Wänden ist so hoch wie fast nirgends sonst im Westen. Ein Frauenmagazin geht nun auf die Barrikaden und hat der Waffenlobby den Kampf angesagt. ...

..."Annabelle" startete ihre Kampagne nur wenige Monate nach dem Mord an der ehemaligen Ski-Rennfahrerin Corinne Rey-Bellet und ihrem Bruder, die Ende April von Rey-Bellets Ehemann erschossen wurden. Der Täter, Reservist beim Militär, hatte für die Tat seine Armeepistole benutzt. Wenig später beging er Selbstmord. ..."

Hier:
"...Die Bluttat von Baden, wo ein Amokschütze in der Nacht auf Freitag einen Mann erschossen und vier weitere Personen zum Teil schwer verletzt hat, hat die Diskussion um Armeewaffen erneut entfacht. ....

... Nur wenige Wochen zuvor hatte ein 29-jähriger Bündner in Chur ebenfalls mit dem Sturmgewehr seine Freundin erschossen. .... "

Na das nenn ich doch verantwortungsbewussten Schweizer Umgang mit Waffen. Ihr auch?
Sieht für mich nicht irgendwie nach Einzelfällen aus.
 
@zigi

ich habe eine ähnliche ansicht wie du, was die übrigen seiten von lutz m. angeht. ich bezog mich daher auch nur auf die angeführten stellen hinsichtlich der entwaffnung von bevölkerungsteilen vor ihrer dezimierung. und da habe ich noch keine deutlichere darstellung gefunden als auf dieser seite (wiki gibt da nicht soviel her ...). lutz m. ist gerade in jägerkreisen, wie du auch in diversen foren lesen kannst, eine umstittene person. aber da kann sich ja jeder selbst ne meinung bilden. übrigens bin ich als jäger an bilder toter tiere gewöhnt - da sehe ich also kein problem. tote menschen kannst du heute auch schon fast auf ki.ka sehen. ansonsten finde ich die seiten sehr informativ, was diverse technische betrachtungen zu ballistischen wirkungen diverser geschosse, vor- und nachteile des schalldämpfereinsatzes bei der jagd und weitere technische betrachtungen auf diesen seiten angeht. über den rest sei nicht weiter diskutiert. da ich an deiner letzten aussage erkennen kann, dass du zumindest mit meiner kernaussage übereinstimmst, dass eine verschärfung des waffenrechts allein die gesetzestreuen legalen waffenbesitzer trifft, hole ich jetzt meine friedenspfeife raus und pfeif mir eine ^^

bdt
 
noch zur ergänzung:

ich will auch nicht, dass jeder depp ne knarre trägt. aber man sollte die kirche im dorf lassen. unsere gesetze reichen aus, sofern sie konsequent angewendet werden. und solange unser staat mit zu den größten waffenhändlern der welt zählt, sollten gesetzestreue bürger nicht permanent als die personifizierung des bösen angefeindet werden.

bdt
 
@ zigi
du wolltest doch mal von klepschi wissen ob er das mit den kanadischen städten nochmal nachreichen kann. es gibt da nämlich einen film von michael moore "bowling for columbine" den solltest du dir unbedingt mal angucken. da wirst du antworten auf deine fragen finden.
 
zum thema "bowling for columbine":

dieser film trifft keine aussage zu schusswaffen an sich:

"Die Mordrate in den USA ist verglichen mit Europa sehr hoch. Nimmt man die Zahl der Zwischenfälle mit Schusswaffen, so ist die Zahl sogar außergewöhnlich hoch. Moore will wissen, warum das so ist, hakt nach und beginnt zu vergleichen. Besonders interessant sind seine Recherchen im Nachbarland Kanada. Dort gibt es sehr viel weniger Morde als in den USA. Warum? Die anfängliche Annahme, es läge an der geringen Zahl verfügbarer Schusswaffen, ist schnell widerlegt - auch in Kanada gibt es davon genug, und sie sind (verglichen mit Europa) sehr leicht zu bekommen.

Moores Vermutungen für die Ursachen des hohen Maßes an Gewalt in den USA (und für die noch einmal sehr viel größere Angst, Opfer von Gewalttaten zu werden) gehen in drei Richtungen:
1. Die gewalttätige amerikanische Außenpolitik (wir sehen Dokumentarmaterial aus Rüstungsbetrieben, diversen Kriegen und Interventionen) führt zu einer Kultur der Gewalt, die durch die mit der Rüstungsindustrie verschwägerte Waffenlobby noch weiter verstärkt wird.
2. Der Zusammenbruch der amerikanischen Schwerindustrie und des Sozialsystems hat dazu geführt, dass viele Städte sich in (meist schwarze) Slums und Industriewüsten verwandelt haben, die in harschem Gegensatz stehen zu den hochgerüsteten, weißen Vorstadtsiedlungen.
3. Der tief sitzende Rassismus, vor allem gegen Schwarze, wird zwar politisch korrekt nicht mehr offen ausgedrückt; hinter der korrekten Fassade ist er aber umso virulenter und aggressiver geworden.

Am stimmigsten verbunden werden diese Vermutungen bei der filmischen Analyse amerikanischer Angstfantasien. ...

... Die amerikanische Krankheit, die Begeisterung für Schusswaffen, ist kein Grund, sich europäisch, der eigenen Zivilisiertheit gewiss, überlegen zu fühlen. Dass Europa außenpolitisch gleichermaßen barbarisch und rücksichtslos vorgehen kann, hat es nicht nur in der Vergangenheit gezeigt. Häme am Schlamassel der USA ist fehl am Platz. Und viele Waffen sind an sich auch kein Problem. Ein Gemeinwesen ohne Gemeinsamkeit ist ein Problem. " (Quelle: NOVO 63: Killerbienen in Kanada? - dort ist die komplette filmkritik nachzulesen)

bdt
 
Also, ich bin auch der Ansicht, dass unser Waffengesetzt wie so Vieles Anderes in Deutschland sehr gut läuft und sehr gut kontrolliert wird...
Es gibt gewisse Dinge, die man einfach nicht abschalten kann, wie sich zum Beispiel ein Messer zu besorgen... ich meine wenn du es haben willst, bekommst du es auch, selbst wenn du 14 bist... und da reicht ein älterer Freund oder jemand in der Familie (die dann natürlich dumm genug sind dir so etwas zu kaufen). Des Weiteren sind deine Beispiele eher dünn...
... mit Messer erstochen... da tut es jedes Küchenmesser genauso, das hat recht wenig mit Waffengesetzen zu tun
... Softair, damit bringst du niemanden um, na klar tut es weh und es gibt auch stärkere "Spielzeuge" aber im Ausland wird das halt nicht kontrolliert und unser Zoll kann nicht jedes Gepäckstück ausreichend kontrollieren, damit so etwas nicht mehr vorkommt...
mfg Romé
 
Also ich halte unser Waffengesetz für völlig angemessen. In manchen Bereichen aber durch unsinnige Einschränkungen etwas unlogisch. Z.b warum kann man sich als Sportschütze nicht 2 Waffen des selben Kalibers eintragen lassen? Zumindest in den meisten Kreisverwaltungen nicht. Wenn jemand etwas dummes damit vorhätte richten doch 2 Waffen eines Kalibers nicht mehr schaden als 2 Waffen von verschiedenen Kalibern an.....

Das vollautomatische Waffen verboten sind finde ich richtig, da man mit ihnen eh nicht genau genug schießen kann und für die Jagd sind sie eh ungeeignet.

Was mich aber etwas wütend macht ist, dass Großkaliberwaffen für Sportschützen ab 21 Jahren mit MPU (Medizinisch Psychologischer Untrsuchung) und riesigem Bürokratischem Aufwand verbunden sind. Ein 18 oder 19 Järiger Jäger kann sich diese aber kaufen....
Naja dann wäre Robert Steinhäuser wohl Jäger geworden wenn es damals schon das selbe Gesetz wie heute gegeben hätte.... :rolleyes:

Man muss in den USA aber auch einige Beispiele nennen z.B in Texas ist das Waffengesetz ziemlich liberal und es gibt sehr viele Morde. In Vermoth ist es auch sehr liberal, aber es gibt weniger Morde als in Deutschland. In New York gibt es sehr viele Morde, obwohl das Waffengesetz fast genauso wie in Deutschland ist.

Seit in England Kurzwaffen komplett verboten wurden stieg die Zahl der Waffen im Volk stark an (Dann eben Langwaffen....) Und die Zahl der Schusswaffenkriminalität steigt auch enorm.

Also man merke Verbote und Einschränkungen sind nicht immer sinnvoll.
Und merke wer sich eine Schusswaffe am Bahnhof kauft um jemanden damit zu töten dem interessiert das Waffengesetz einen Dreck, denn töten selbst ist ja schon verboten.... ;)
 
Was mich aber etwas wütend macht ist, dass Großkaliberwaffen für Sportschützen ab 21 Jahren mit MPU (Medizinisch Psychologischer Untrsuchung) und riesigem Bürokratischem Aufwand verbunden sind. Ein 18 oder 19 Järiger Jäger kann sich diese aber kaufen....

Hast du dazu eine Quelle? Davon hab ich ja noch nie was gehört...


Man muss in den USA aber auch einige Beispiele nennen z.B in Texas ist das Waffengesetz ziemlich liberal und es gibt sehr viele Morde. In Vermoth ist es auch sehr liberal, aber es gibt weniger Morde als in Deutschland. In New York gibt es sehr viele Morde, obwohl das Waffengesetz fast genauso wie in Deutschland ist.
Du kannst die Bundesstaaten der USA einfach nicht miteinander vergleichen, weil jeder einfach über Grenze kann und sich z.B. bei Festivals ganz einfach und legal Waffen kaufen kann... Die Waffen in New York sind also sehr wohl meist legal erworben...
Ach, die Amis sind schon komische Leudles... ^^


MfG
trxag
 
dir ist schon klar dass deutscland das warscheinlich schärfste waffengesetz der welt hat ?
und das mit dem schulfreundin erstochen...
soll man jetzt auch küchenmesser verbieten ?
sowas wie softair auch net weils ne sprotart ist jedenfalls paintball
aber man sollte die ganzen kiddies da net mit ner airsoft rumrennen lassen ...
 
@ sinasin1

nö, deutschland hat nicht das schärfste waffengesetz der welt. in großbritanien sind nach dem amoklauf in einem kindergarten vor ein paar jahren alle kurzwaffen (pistolen, revolver) verboten und wurden eingezogen. auch polen und holland haben in europa schärfere waffengesetze. wenn man über den europäischen tellerrand blickt, kannst du in mehreren ländern totalverbote entdecken. als demokratisches land sticht hier japan hervor (daher sind dort orginalgetreue repliken so beliebt). und wenn du nach china schaust - kein waffenbesitzrecht. die liste lässt sich verlängern.

aber:
deutschland hat ein relativ restriktives waffenrecht. du musst das bedürfnis nachweisen, eine schusswaffe haben zu dürfen und die entsprechende sachkunde nachweisen. daher umfasst der personenkreis neben personenschutz- und wachschutzgruppen nur sportschützen und jäger. und neben der beschränkung auf bestimmte waffen (führt hier zu weit) ist der umgang mit der waffe ist beschränkt. außer bestimmten gefährdeten personengruppen bekommt kaum jemand einen waffenschein, der einen - im gegensatz zur waffenbesitzkarte - dazu berechtigt, die waffe auch außerhalb befriedeter besitztümer zu führen (ausn. sind jäger zum zwecke der berechtigten jagdausübung).
 
@evil5000:
Nur ganz kurz heute. Wenn du Richtugn Südwest-Deutschland schaust und Rauch am Himmel entdecken solltest, das ist meine Friedenspfeife. Vielleicht kannst du ja ein weinig mitinhallieren. :-)

Zu der Web-Seite. ich war etwas geschockt, als ich beim Stöbern über innerhalb der Seite, über die Buchenwald-KZ sache gestolpert bin. Da hört für mich der Spaß eben auf. wie gesagt, wurde das zum Glück wieder entfernt. deswegen meinen etwas längeren Kommentar zu der Seite.

Ich habe wirklich nichts gegen Jäger, bloß wenn man nach Afrika zur Großwildjagd gehen muß und evlt. eh schon gefährdete Tierarten tötet, dafür habe ich einfach keinerlei Verständnis.

Wie gesagt, finde ich ein restriktives Waffengesetz nicht schlecht. Klar kann sich trotzdem jeder noch ne Waffe schwarz besorgen. Nur hat die Sache dann einen Vorteil, Falls jemand keinen Waffenschein oder Waffenbesitzkarte hat, und er erwischt wird, dann wird es Böse für ihn. und das ist gerade das gute daran.

In Ländern, ohne entsprechendes Waffengesetz, hat die Justiz nur geringe Möglichkeiten, jemandem die Waffe wegzunehmen. erst wenn er damit ne Straftat begeht kann Sie eingreifen. Bloß ist das natürlich viel zu spät.
 
@klepschi, coolhirsch, evil5000, ....
Da ich grad ne Minute Zeit habe, noch ne Erklärung zu meiner Antwort auf Klepschis Aussage, daß in Kanada manche nicht ihre Haustür abschließen.

Ich habe Klepschi nur dazu aufgefordert mir mal ein paar (einigermaßen vertrauenswürdige) Quellen zu nennen, in denen er seine Aussage stützen kann. Seine Aussage hörte sich für mich eher nach ner aufgeschnappten Stammtischparole an.
Gegen solche Statements reagiere ich gerne etwas allergisch und neige dann zu sarkastischen, provokativen Äußerungen. Deswegen habe ich Klepschi aufgefordert mal ein paar Quellen zu nennen, weil dann meistens nix mehr kommt.
So wars dann auch. Von Klepschi war ja nix mehr zu hören.

Nu mal langsam zum Film 'Bowling for Columbine' von Micheal Moore. ich habe den Film nicht gesehen. Dafür aber 9/11 Fahrenheit. Da ich davon ausgehe, daß er bei Bowling for Columbine einen ähnlichen Stil beim Filmdrehen verwendet hat, hier meine zweigeteilte Meinung.

Michael Moore hat mit Sicherheit recht in vielen seiner Kernaussagen. Bloß ist mir die Art und Weise, wie er diese präsentiert und rüberbringt viel zu reisserisch. Um es in einem Satz zu beschreiben: Sein 9/11 Film kam mir so vor, wie die Bild-Zeitung auf Leinwand.

Man kann natürlich auch mit aller Gewalt und der Brechstange nach Argumenten suchen, die die eigenen Thesen untermauern. Man wird immer was finden.
In Zusammenhang mit den offenen Haustüren, Kriminalität usw. in Kanadas Millionenstädten habe ich wie gesagt eine ganz andere Sicht gesehen, die mir genau das Gegenteil vermittelt hat. (s. Antwort auf Klepschis Aussage)

Zugegeben, gefielen mir aber auch einige Szenen ganz gut.
Bei 9/11 fand ich z.B. super wie er die Abgeordneten des Repräsentanten Hauses ein Beratungsantrag unter die Nase gehalten hat, in denen diese ein Beratungsgespräch bei den Armeewerbern für Ihre Söhne und Töchter anleiern konnten.
Zuvor hatten alle gezeigten Abgeordneten gesagt, daß Sie die Lage im Irak als sehr sicher einstufen. Aber an einem Beratungsgespräch waren diese dann hinterher doch nicht mehr interessiert.

nur wie gesagt sieht für mich fundierter, seriöser und investigativer Journalismus anders aus. Aber dann läßt es sich eben nicht so gut verkaufen.
 
Ach wisst ihr es ist doch völlig unerheblich ob Länder gewalttätig und kriminel sind und andere nicht. Klar müsste doch sein, Jemand der Gewalttaten verüben wird ist kann ohne Schusswaffen weniger anrichten. Also: Schusswaffen weg. Ganz einfach.
 
@schaf

liest du auch vorherige beiträge, bevor du mit argumenten kommst, die schon längst behandelt wurden?? mit welchem gesetz willst du denn dem gewaltgeneigten täter dazu zwingen, seine illegal besorgte waffe abzugeben und nicht für seine verbrechen einzusetzen?? :depp: waffenverbote treffen diejenigen, die sich gesetzestreu verhalten, weil sie - zumindest in deutschland - nicht die erlaubnis erhalten hätten, legal waffen zu besitzen, wenn sie es nicht wären (mal von dem ganzen zeugs wie sachkundenachweis und bedürfnis etc. abgesehen). so, um nicht alles zu wiederholen, blätter ein paar comments zurück und lies, was dort steht.
 
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